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	<title>Carl Mand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:42:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Mand&amp;diff=795886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Zahlenverlinkung korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-04T07:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zahlenverlinkung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Piano décoré par J.M. Olbrich (Musée de la colonie dartistes, Darmstadt) (7930267148).jpg|mini|„Grand Piano, Dekor von [[Joseph Maria Olbrich]]“ (1901), hergestellt von Pianoforte Fabrik Carl Mand, Koblenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Mand sen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1811]] in [[Koblenz-Horchheim|Horchheim]]; † [[28. August]] [[1892]] in [[Koblenz]]) und sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Mand jun.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Carl Mand|Sammelwerk=Zeitschrift für Instrumentenbau |Band=27 | Nummer= 11 |Datum=1907-01-11 |Seiten=309|Online=https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00004253/images/index.html?id=00004253&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=335 |Abruf=2024-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1846]] in Koblenz; † [[26. Dezember]] [[1906]] in Koblenz) waren deutsche [[Klavierbauer]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Werbeanzeige Carl Mand 1903.jpg|mini|Werbeanzeige 1903]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinische Pianofortefabriken, Werbeanzeige von 1926.jpg|mini|Werbeanzeige der Rheinischen Pianofortefabriken AG, 1926]]&lt;br /&gt;
Die biografischen Daten über Carl Mand sen. sind spärlich. Sein Vater Nikolaus Mand war [[Tischler|Schreiner]] und [[Winzer]] in [[Koblenz-Horchheim|Horchheim]] bei Koblenz. In der Nähe seines Hofs befand sich der Sommersitz des [[Berlin]]er Bankiers Mendelssohn, der gelegentlich von seinem Verwandten, dem Komponisten [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] besucht wurde. Die [[Mendelssohn (Familie)|Familie Mendelssohn]] ermutigte zunächst Carl Mands Bruder Nikolaus, seine Kenntnisse in der [[Musik]] und im Klavierbau in [[Wien]] zu vertiefen. Als dieser jedoch starb, sprang Carl ein und trat die Reise nach Wien an, wo er seit 1827 zum Klavierbauer ausgebildet wurde. Nach seiner Rückkehr gründete er 1835 in Koblenz eine eigene Klavierbauwerkstatt, die in den kommenden Jahrzehnten sehr erfolgreich war und ihre Instrumente in die ganze Welt exportierte. Nachdem Carl Mand sen. 1881 in den [[Ruhestand]] getreten war, übernahm sein Sohn Carl Mand jun. die alleinige Geschäftsführung. Er wurde zum [[Hoflieferant]]en der deutschen Kaiserin ernannt. 1903 rühmte er sein Geschäft mit gesundem Selbstbewusstsein als „die einzige Fabrik der Welt, welche in 23 Jahren 24 nur erste Preise, darunter 11 auf Weltausstellungen, errungen hat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Mand jun. starb am 26. Dezember 1906 ohne Nachkommen. Daraufhin wurde das Unternehmen 1907 in eine [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Pianofortefabriken AG vormals C. Mand&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Im gleichen Jahr erwarb die neu formierte Gesellschaft das seit 1832 ebenfalls in Koblenz ansässige Konkurrenzunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Knauß &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039;. 1911 wurde eine dritte Fabrik&amp;lt;!--evtl. Klavierfabrik Kappler?--&amp;gt; in [[Andernach]] erworben. In dieser Zeit wurden unter der Direktion von Paul Kappler († 13. Januar 1925) rund 450 Mitarbeiter beschäftigt und jährlich über 3000 Instrumente produziert. Die bis dahin in Bonn bestehende [[Zweigniederlassung]] (wohl eine Vertriebsniederlassung ohne eigene Produktion) wurde 1915 nach Köln verlegt und der Standort in Bonn als &amp;#039;&amp;#039;Musterpianolager&amp;#039;&amp;#039; und Reparaturwerkstatt fortgeführt, die Zweigniederlassung stand zu dieser Zeit unter der Leitung des Klaviertechnikers &amp;#039;&amp;#039;C. Merz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Carl Mand|Sammelwerk=Zeitschrift für Instrumentenbau |Band=35 | Nummer= 25 |Datum=1915-06-01 |Seiten=261 |Online=https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00004261/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;seite=299 |Abruf=2024-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im selben Jahr als Mitglied des [[Aufsichtsrat]]s erwähnte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch der Direktoren und Aufsichtsräte&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1915, S. 460.&amp;lt;/ref&amp;gt; und posthum als Mitbegründerin des Unternehmens bzw. der Aktiengesellschaft bezeichnete &amp;#039;&amp;#039;Clara Hölscher-Mand&amp;#039;&amp;#039; starb am 2. September 1923 in Bad Godesberg, sie war möglicherweise eine Schwester von Carl Mand jun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] hatten einen starken Produktionsrückgang und wirtschaftlichen Niedergang zur Folge, von dem sich das Unternehmen nach 1923 nur noch für wenige Jahre erholen konnte. So entstand 1925 ein weiteres Zweigwerk in [[Weilburg]] und die Produktion erreichte wieder das Vorkriegsniveau. Doch führte die 1929 einsetzende [[Weltwirtschaftskrise]] zur Einstellung des Geschäftsbetriebs und am 13. Oktober 1930 zur endgültigen Auflösung des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instrumente ==&lt;br /&gt;
Die meisten erhaltenen Instrumente von Carl Mand befinden sich heute in Privatbesitz. Eine Sammlung unterhält das [[Landesmuseum Koblenz]] in der [[Festung Ehrenbreitstein]]. Ein [[Flügel (Musikinstrument)|Flügel]], dessen eigenwillige Gehäuseform vom Architekten und Designer [[Joseph Maria Olbrich]] um 1900 entworfen wurde, steht im Berliner Musikinstrumenten-Museum. Von diesem achteckigen Mand-Olbrich-Flügel existieren weitere Modelle, eines in schwarz mit aufwendiger Ornamentik steht auf der [[Mathildenhöhe]] in [[Darmstadt]]. Besonders sind auch der Glockenflügel und der Eckflügel, beides Patente von C. Mand. Diese besonders kleinen Flügel lassen sich platzsparend in Ecken stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1965: Benennung einer Straße im Koblenzer Industriegebiet als „Carl-Mand-Straße“&lt;br /&gt;
* diverse Hoflieferanten-Titel&lt;br /&gt;
* einige Goldmedaillen bzw. erste Preise auf Weltausstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Ausgabe 1925, Band 2, S. 2946.&lt;br /&gt;
* [[Conny Restle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Klavier. 300 Jahre Pianofortebau in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Prestel, München u. a. 2000, ISBN 3-7913-2308-3.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Koblenzer Köpfe. Personen der Stadtgeschichte, Namensgeber für Straßen und Plätze.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Verlag für Anzeigenblätter GmbH, Mülheim-Kärlich 2005.&lt;br /&gt;
* Energieversorgung Mittelrhein GmbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Koblenz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis zum Ende der kurfürstlichen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-0876-X.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Von der französischen Stadt bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1036-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.carl-mand.de/ private Carl-Mand-Website] der &amp;#039;&amp;#039;Rothedesign KG&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt abgerufen am 19. Januar 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105114888X|VIAF=308710795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mand, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavierbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavierbauunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mand, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klavierbauer und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz-Horchheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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