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	<title>Carl Ludwig von Bar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:56:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Ludwig_von_Bar&amp;diff=1522247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: Zusatzinformation wiederhergestellt. Aber nur die Abteilungsnummer, weil nur diese im aktuellen Plan gezeigt wird. Mit Link zum Plan.</title>
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		<updated>2024-03-11T02:57:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zusatzinformation wiederhergestellt. Aber nur die Abteilungsnummer, weil nur diese im aktuellen Plan gezeigt wird. Mit Link zum Plan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ludwig von Bar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1836]] in [[Hannover]]; † [[20. August]] [[1913]] in [[Folkestone]], [[England]]) war ein deutscher [[Strafrecht|Straf-]] und [[Völkerrecht]]slehrer. Er war Mitbegründer der Lehre vom [[Internationales Privatrecht|internationalen Privatrecht]] und der [[Adäquanztheorie]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Ludwig von Bar.jpg|alternativtext=|mini|Carl Ludwig von Bar (Porträt von Arno Stanke)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Göttingen Stadtfriedhof Grab Carl Ludwig von Bar 2.jpg|mini|Stadtfriedhof Göttingen, Grab Carl Ludwig von Bar&amp;lt;ref&amp;gt;Das Grab befindet sich in Abteilung 13. Quelle: Jens-Uwe Brinkmann (Text), Kaspar Seiffer (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Der Göttinger Stadtfriedhof. Ein Rundgang&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Fremdenverkehrsverein Göttingen e. V. und Göttinger Verschönerungsverein, Göttinger Tageblatt, Göttingen 1994, ISBN 3-924781-26-5, S. 99, Nr. 79. Ein Abteilungsplan ist [https://www.goettingen.de/portal/seiten/staedtische-friedhoefe-900000421-25480.html hier] unter &amp;#039;&amp;#039;Stadtfriedhof Göttingen&amp;#039;&amp;#039; abrufbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Ludwig von Bar wurde als Sohn des Generalsekretärs für die finanziellen Geschäfte des [[Königreich Hannover|kgl. hannoverschen Hausministeriums]] &amp;#039;&amp;#039;Carl Ludwig [[Bar (Adelsgeschlecht)|von Bar]]&amp;#039;&amp;#039; geboren und wuchs im hannoverschen Hof-[[Beamtentum]] auf. Seine schulische Ausbildung am [[Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover|Ratsgymnasium Hannover]] beendete er im Jahre 1853 noch nicht 18-jährig. Daran anschließend begann er an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] sein Studium der [[Rechtswissenschaft]]. Neben den juristischen [[Vorlesung]]en besuchte er auch Kurse in [[Differentialrechnung]], [[Volkswirtschaftslehre]], [[Geschichte]] und [[Philosophie]]. 1854 ging er für ein Jahr an die [[Humboldt-Universität Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]], um Vorlesungen zum [[Zivilrecht]] zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 23 Jahren [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr. iur.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Zur Lehre von Versuch und Teilnahme am Verbrechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Arbeit folgten 15 weitere Werke, die sich thematisch mit dem Kriminalrecht und dem Kriminalprozessrecht beschäftigten.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1863 trat er die Stelle als [[Gerichtsassessor]] am Obergericht Göttingen an, nachdem er am 18. Dezember 1858 seine juristische [[Doktorwürde]] mit dem ersten Grade erhalten hatte. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich und folgte im Frühjahr 1863 dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]]. Im Jahre 1866 wurde er von der [[Universität Rostock]] auf ihren [[Lehrstuhl]] für Kriminalrecht und Kriminalprozessrecht berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später (1868) wechselte er an die [[Universität Breslau|Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau]]. Für das akademische Jahr 1877/78 wurde er zum [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RR&amp;quot;&amp;gt;[http://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=1204591431 Rektoratsreden (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 kehrte er als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] nach Göttingen zurück. Als er 1895/96 auch dort Rektor wurde, befasste er sich in seiner Rektoratsrede mit Problemen des Strafrechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RR&amp;quot; /&amp;gt; In Göttingen wirkte er über 30 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bar tat sich auch als politischer Schriftsteller hervor. Hieraus resultierte auch seine Kandidatur als Abgeordneter des [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin 5]] ([[Rostock]]) für den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]], in den er im Jahr 1890 gewählt wurde und dem er bis 1893 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl-Wilhelm Reibel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1372–1375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Ludwig von Bar starb im Alter von 77 Jahren im englischen Folkestone. Beigesetzt wurde er auf dem [[Stadtfriedhof (Göttingen)|Stadtfriedhof]] von [[Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/barclwissenschaftler_84.html Das Grab von Carl Ludwig von Bar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
In seinen Werken äußerte er sich zu vielen wesentlichen Problemen auf dem Gebiet des Strafrechtes, auch wenn er sich nahezu mit allen Materien des Rechts literarisch beschäftigt hat (dazu gehören auch das Konkurs- oder Völkerrecht). Eine besondere Bedeutung hatte für ihn aber auch die Geschichte und die Philosophie des Rechts, die er für unentbehrlich hielt, um den Erscheinungen des Rechtslebens gerecht zu werden. In seiner &amp;#039;&amp;#039;Lehre vom Kausalzusammenhange im Rechte&amp;#039;&amp;#039; (1871) schloss er Bedingungen, die nicht „der Regel des Lebens“ entsprechen, von der strafrechtlichen Kausalität aus und stellte so die Grundlage für die 1888 von Johannes von Kries entwickelte [[Adäquanz]]theorie auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|1|579|580|Bar, Carl Ludwig von|Dietrich Lang-Hinrichsen|119243148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen wichtigsten historischen Arbeiten gehört &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des deutschen Strafrechts und der Strafrechtstheorien&amp;#039;&amp;#039; (1882), die als erster Band eines Handbuches des deutschen Strafrechts geplant war. Als Reformator konnte er sich einen Namen auf dem Gebiet des internationalen Privatrechts machen. So lag es nahe, dass er 1875 zum Mitglied des [[Institut de Droit international]] gewählt wurde, dessen 1891 in Hamburg stattfindende Sitzung er als Präsident leitete. Von Bar war darüber hinaus ab 1900 Mitglied des [[Ständiger Schiedshof|Ständigen Schiedshofs]] in Den Haag und förderte Bestrebungen, die sich die Annäherung der Völker zum Ziel gesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde der [[Universität von Bologna]] (1889)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität Cambridge]] (1895)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität Oslo]] (1911)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität Oxford]] (1913)&lt;br /&gt;
* [[Göttinger Gedenktafeln|Göttinger Gedenktafel]] an seinem letzten Göttinger Wohnhaus in der Herzberger Landstraße 25 (1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das internationale Privat- und Strafrecht&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Beweisurtheil des germanischen Processes. Ein Beitrag zur Geschichte und Kritik des deutschen Preocesses und des deutschen Rechtes&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1866.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre vom Kausalzusammenhange im Rechte.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Strafrechts und der Strafrechtstheorien&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1882 (s. Weblink).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des internationalen Privat- und Strafrechts&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz und Schuld im Strafrecht. Fragen des geltenden deutschen Strafrechts und seiner Reform. Bd. 1: Das Strafgesetz&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz und Schuld im Strafrecht, Bd. 2: Die Schuld nach dem Strafgesetze.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlagsbuchhandlung I. Guttentag|I. Guttentag]], Berlin 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz und Schuld im Strafrecht. Bd. 3: Die Befreiung von Schuld und Strafe durch das Strafgesetz.&amp;#039;&amp;#039; I. Guttentag, Berlin 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|579|580|Bar, Carl Ludwig von|[[Dietrich Lang-Hinrichsen]]|119243148}}&lt;br /&gt;
* Axelena von Bar: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Schriften von Ludwig von Bar; Prof. der Rechte an der Universität Göttingen&amp;#039;&amp;#039;. Deuerlichsche Buchhandlung, Göttingen 1916.&lt;br /&gt;
* Walter Nissen: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Gedenktafeln.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1962, S. 20 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://koriath.jura.uni-saarland.de/textsammlung/?n=VonBarGeschichteDesDeutschenStrafrechtsUndDerStrafrechtstheorien.Start Die Geschichte des deutschen Strafrechts und der Strafrechtstheorien (1882)]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119243148}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|119243148}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Karl Ludwig von Bar|86}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin 5}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119243148|LCCN=n/86/95668|VIAF=89062693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bar, Carl Ludwig Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Universität Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bologna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Cambridge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Oslo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Oxford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bar, Carl Ludwig von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Straf- und Völkerrechtslehrer und Politiker, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Folkestone]], England&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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