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	<title>Carl Leibl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Leibl&amp;diff=968225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Endimione: /* Werke */ Lemma</title>
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		<updated>2024-10-27T09:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Leibl.jpg |mini| Der Domkapellmeister Carl Leibl, Gemälde von [[Wilhelm Leibl]], 1866]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl (Karl) Leibl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. September]] [[1784]] in [[Fußgönheim]] ([[Pfalz (Region)|Pfalz]]); † [[4. Oktober]] [[1870]] in [[Köln]]) war Musiker, Dirigent, Domorganist und Domkapellmeister in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Leibl entstammt einer bayerischen Beamten- und Wirtsfamilie und erlernte zuerst das [[Küfer]]handwerk, bevor er sich der Musik widmen konnte. Als Musiklehrer war Leibl zunächst am [[Königreich Bayern|Bayrischen Hof]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Eduard Prüssen]] (Linolschnitte), [[Werner Schäfke]] und Günter Henne (Texte)| Titel=Kölner Köpfe | Auflage=1. | Verlag=Univ.- und Stadtbibliothek  | Ort=Köln | Datum=2010 | ISBN=978-3-931596-53-8 | Seiten=96}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1826 wurde er Domkapellmeister in Köln und leitete dort den &amp;#039;&amp;#039;Verein der Dommusiken und Liebhaberkonzerte&amp;#039;&amp;#039;. Er übernahm im selben Jahr auch die Leitung des &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Singvereins&amp;#039;&amp;#039;, der sich 1827 mit der Musikalischen Gesellschaft zur neuen &amp;#039;&amp;#039;Cölner Concert-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; zusammenschloss, deren Chor als [[Gürzenich-Chor Köln|Gürzenich-Chor]] noch heute existiert. Diese Gesellschaft unter dem Patronat betuchter Bürger veranstaltete ab 1857 ihre Konzerte im Kölner [[Gürzenich]] – daraus ging letztlich auch das heute noch existierende [[Gürzenich-Orchester]] der Stadt Köln hervor.&lt;br /&gt;
Leibl war zu einer schwierigen Zeit des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs aktiv. Durch die Gesetze nach der [[Napoleon|napoleonischen]] Besatzung seit 1794 waren die [[Zunft|Zünfte]] aufgelöst sowie geistliche Stiftungen, Klöster und 42 Kölner Kirchen im Zuge der [[Säkularisation]] niedergelegt worden. Somit fehlten nun tragende Elemente des städtischen Musiklebens. 1815 wurde die Stadt Köln [[Preußen|preußisch]]. Der folgende wirtschaftliche Aufschwung begünstigte die Entwicklung des Musiklebens, das unter Leibls Leitung professionalisiert wurde. Durch die Teilnahme Kölns an den [[Niederrheinisches Musikfest|Niederrheinischen Musikfesten]], die 1817 begründet wurden und ab 1821 auch in Köln stattfanden, wurde die Stadt Anziehungspunkt auswärtiger Musiker.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Leibl -Grab.jpg|mini|Familiengrab auf dem Kölner Friedhof Melaten]]&lt;br /&gt;
In die Zeit Leibls fallen Aufstieg, Höhepunkt und Ende der klassisch-romantisch geprägten Kirchenmusik am Kölner Dom im 19. Jahrhundert. 1863 sorgte die Reformbewegung des [[Cäcilianismus]] auch in Köln dafür, dass orchesterbegleitete [[Chormusik]] untersagt wurde. Auch das musikalische Mitwirken von Frauen im Gottesdienst als Chor- oder Solosängerinnen wurde untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Musikalien der Kölner Domkapelle sind als &amp;#039;&amp;#039;Musikaliensammlung Leibl&amp;#039;&amp;#039; ein Schatz der [[Diözesanbibliothek Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibl war verheiratet mit Maria Gertrud Lemper, Tochter des Jakob Lemper, Professor am [[Gymnasium Montanum]] in Köln, und der Anna Catharina Franziska Blanck.&lt;br /&gt;
Eines der sechs Kinder des Ehepaares Leibl war der Maler [[Wilhelm Leibl]], der 1844 geboren wurde. Die Familie wohnte in Köln in der [[Sternengasse (Köln)|Sternengasse]] 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof|Friedhof Melaten]] (Lit. L, zwischen HWG und Lit.P).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Lindenthal (Köln)|Köln-Lindenthal]] wurde der &amp;#039;&amp;#039;Leiblplatz&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Festkantate zur Feier der Grundsteinlegung für den Fortbau des Kölner Doms 1842; erschienen in der Reihe [[Denkmäler rheinischer Musik]]&lt;br /&gt;
* Messen, darunter Messe Nr. 3 Es-Dur, im Erstdruck herausgegeben von [[Eberhard Metternich]] in der Reihe [[Denkmäler rheinischer Musik]]&lt;br /&gt;
* Propriums-Vertonungen für Chor und großes Orchester&lt;br /&gt;
* Kantaten&lt;br /&gt;
* Karnevalslieder (z. B. &amp;#039;&amp;#039;Jerum&amp;#039;&amp;#039;-Melodie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottfried Göller: &amp;#039;&amp;#039;Die Leiblsche Sammlung. Katalog der Musikalien der Kölner Domcapelle.&amp;#039;&amp;#039; Köln: Arno Volk 1964.&lt;br /&gt;
* Heinrich Hack: &amp;#039;&amp;#039;Die Kölner Dom-Musikkapelle, nach den Domakten bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039; 5, 1922, S. 144 ff.&lt;br /&gt;
* Stefan Klösges/Christoph Müller-Oberhäuser: &amp;#039;&amp;#039;Die Musikaliensammlung Leibl. Neukatalogisierung der Musikalien der Kölner Domkapelle des 19. Jahrhunderts auf der Grundlage des Katalogs von Gottfried Göller&amp;#039;&amp;#039;. Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek mit Bibliothek St. Albertus Magnus, Köln 2016.&lt;br /&gt;
* [[Julius Mayr]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Leibl, Sein Leben und sein Schaffen&amp;#039;&amp;#039;. Cassirer, Berlin 1906; 4. Auflage Verlag F. Bruckmann, München 1935, S. ?&lt;br /&gt;
* Paul Mies: &amp;#039;&amp;#039;Der Musiker Carl Leibl (1784–1870). Der Vater des großen Malers.&amp;#039;&amp;#039; Kempen 1938. Nachdruck Köln: Arno Volk 1976.&lt;br /&gt;
* Oliver Sperling: &amp;#039;&amp;#039;Carl Leibl und die Kölner Domkapelle.&amp;#039;&amp;#039; in: Carl Leibl, Messe Es-Dur, Klavierauszug, Köln: Dohr 2007, S. 6–10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118571214|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118571214|LCCN=no/93/19104|VIAF=45094655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leibl, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rhein-Pfalz-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domkapellmeister am Kölner Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1784]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leibl, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leibl, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiker und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. September 1784&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fußgönheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Endimione</name></author>
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