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	<title>Carl Laeisz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-22T13:23:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Laeisz.jpg|miniatur|Carl Laeisz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Heinrich Laeisz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ausgesprochen: „Leiß“, * [[27. April]] [[1828]] in [[Hamburg]]; † [[22. März]] [[1901]] ebenda) war ein deutscher [[Kaufmann]] und [[Reederei|Reeder]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Musikhalle 01 KMJ.jpg|miniatur|[[Laeiszhalle]] Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Laeisz war der Sohn des Reeders [[Ferdinand Laeisz]] und dessen Ehefrau Johanna Ulrike Catharina Creutzburg. Nach Beendigung seiner Schulzeit absolvierte Laeisz eine kaufmännische Lehre bei Firma [[F. A. Vinnen &amp;amp; Co.|E. C. Schramm &amp;amp; Co.]] in [[Bremen]], darauf folgten mehrere ausgedehnte Studienreisen durch Großbritannien, Frankreich und Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1852 trat er als Teilhaber in die väterliche Firma [[F. Laeisz]] ein. Als fähiger Kaufmann brachte er das Familienunternehmen mit den Sparten Handel, Schifffahrt und Versicherung bald in eine herausragende Stellung im Hamburger Wirtschaftsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laeisz heiratete 1852 Sophie Christine Knöhr (1831–1912), eine Tochter des Schiffsmaklers [[Knöhr &amp;amp; Burchard|Christian Ludwig Knöhr]]. Mit ihr hatte er einen Sohn, [[Carl Ferdinand Laeisz]]. Sophie Laeisz trug aufgrund ihrer krausen Haare oder ihrer Frisur&amp;lt;ref&amp;gt;nach Angaben des heutigen Unternehmens wegen ihrer krausen Haare: {{Webarchiv|url=http://www.laeisz.de/unternehmen/historie/1850-bis-1862/ |wayback=20151128030138 |text=&amp;#039;&amp;#039;Unternehmen. Wachstum und soziale Verantwortung. „Von 1850 bis 1862“&amp;#039;&amp;#039; auf den Internetseiten von F. Laeisz |archiv-bot=2023-12-02 15:40:32 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
nach anderen Angaben wegen ihrer Frisur: z.&amp;amp;nbsp;B.[http://www2.abendblatt.de/daten/2003/09/03/203673.html jomi (3.&amp;amp;nbsp;September 2003). Sophie Laeisz.] &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. (abgerufen 3.&amp;amp;nbsp;März 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; den Spitznamen „Pudel“, auf den Laeisz 1857 das zweite Schiff des Unternehmens taufte und das die Tradition begründete, allen Schiffen einen mit „P“ beginnenden Namen zu geben (siehe [[Flying P-Liner]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Familie und Unternehmen engagierte sich Laeisz in der [[Philharmoniker Hamburg|Philharmonischen Gesellschaft]], in deren Vorstand er von 1899 bis 1901 saß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Vater gegründete Firma führte Carl Laeisz mit großem Erfolg; daneben war er Mitbegründer der [[Hamburg-Süd|Hamburg-Südamerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft]] 1871, wo er die Leitung des Verwaltungsrats 1887 nach dem Tod seines Vaters übernahm. Er war maßgeblich an der Gründung etlicher Reedereien beteiligt, so der Dampfschiff-Rhederei „Hansa“ (1883), die 1892 an die [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|Hapag]] verkauft wurde, der [[Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft|Deutsch-Australischen Dampfschiffs-Gesellschaft]] (1888), der [[Deutsche Levante Linie|Deutschen Levante Linie]] (1889) und der [[Deutsche Ost-Afrika-Linie|Deutschen Ost-Afrika-Linie]] (1890) beteiligt. Ferner war Carl Laeisz Großaktionär der Hapag und Förderer [[Albert Ballin]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie Laeisz.jpg|miniatur|Familiengrab Laeisz auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So modern diese Firmen ausgestattet waren, die eigene Reederei benutzte weiterhin [[Segelschiff]]e, die für ihre Robustheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit berühmten [[Flying P-Liner]]. Gerade diese stählernen Schiffe, deren stehendes und laufendes Gut vermehrt aus Stahlseilen und Ketten bestand und die als [[Nitrate#Salpeter|Salpeterklipper]] um [[Kap Hoorn]] nach [[Chile]] und zurück segelten, brachten der Familie Laeisz großes internationales Ansehen. „Meine Schiffe können und sollen schnelle Reisen machen“, war seine Instruktion an die Kapitäne. Auf Anregung hin gab er den Auftrag für ein Fünfmastvollschiff, die &amp;#039;&amp;#039;[[Preußen (Schiff, 1902)|Preußen]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Bau und Fertigstellung weder er noch sein Sohn erlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laeisz war für verschiedene Versicherungen und Banken tätig. So war er Mitglied des Aufsichtsrats der Assecuranz-Union von 1865, der Norddeutschen Versicherungsgesellschaft, der Janus Versicherung sowie der [[Vereinsbank Hamburg|Vereinsbank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenamtlich engagierte sich Laeisz 1861 und 1862 als Mitglied der Stempeldeputation und 1861 bis 1864 als Steuerschätzungsbürger. Der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] gehörte Laeisz 1862 als Vertreter der Stempeldeputation an. Er wurde 1878 von der Kaufmannschaft in die Kommission für die Seemannskasse gewählt und war 1882 Beisitzer des Seeamts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laeisz war Gründungsmitglied des [[Klipper THC|Eisbahn-Vereins auf der Uhlenhorst]], der als einer der ersten deutschen Vereine [[Tennis]] in sein Programm aufnahm. Für die erste Ausrichtung der deutschen Tennismeisterschaften 1892 in Hamburg stiftete Laeisz den Siegerpokal.&amp;lt;ref&amp;gt;Gillmeister, H.: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte des Tennis.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink Verlag, München 1990, ISBN 3-7705-2618-X, S. 284&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von fast 73 Jahren starb Carl Laeisz am 22. März 1901 in Hamburg. Testamentarisch hatte er der Philharmonischen Gesellschaft eine neue Musikhalle, die &amp;#039;&amp;#039;[[Laeiszhalle]]&amp;#039;&amp;#039;, gestiftet. Seine Witwe Sophie Laeisz stockte die Stiftung weiter auf. Sie wurde außerdem 1906/07 einer der Stifter der [[Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung|Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung]] (gegründet 1907).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://h-w-s.org/maezaene/die-donatoren/2 &amp;#039;&amp;#039;Die frühen Donatoren&amp;#039;&amp;#039;] auf den Seiten der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung (abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl Laeisz (Allers).jpg|Carl Laeisz, 1891, gez. von [[Christian Wilhelm Allers|C.W. Allers]]&lt;br /&gt;
Sophie Laeisz jung.jpg|Sophie Laeisz&lt;br /&gt;
Carl laeisz.jpg|Laeisz, 1895&lt;br /&gt;
Leisz,_Carl_kurz_vor_seinem_Tod.tiff|Laeisz kurz vor seinem Tod&lt;br /&gt;
Pudel Laeiszhof.jpg|Pudel auf dem [[Laeiszhof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Laeisz (Familie)]]&lt;br /&gt;
* [[Laeiszhof]]&lt;br /&gt;
* [[Laeiszhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|399|400|Laeisz, Carl|Gerhard Ahrens|133402584}}&lt;br /&gt;
* [[Rolf Geffken]]: &amp;#039;&amp;#039;Jammer &amp;amp; Wind – Eine Alternative Geschichte der deutschen Seeschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1985, ISBN 3-924621-01-2, S. 33 f.&lt;br /&gt;
* Johannes Gerhardt: &amp;#039;&amp;#039;Carl und Sophie Laeisz. Eine biographische Annäherung an die Zeiten und Themen ihres Lebens&amp;#039;&amp;#039;. (Mäzene für Wissenschaft Bd. 2) 2007. 2. durchgesehene und erweiterte Ausgabe Hamburg 2024, ISBN 978-3-910391-01-7 ([https://doi.org/10.15460/hup.268.2085 als PDF])&lt;br /&gt;
* Susanne Wiborg und Klaus Wiborg: &amp;#039;&amp;#039;1847–1997. Unser Feld ist die Welt – 150 Jahre Hapag-Lloyd&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift herausgegeben von der Hapag-Lloyd AG, Hamburg 1997, ISBN 3-921305-36-5&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilhelm Heyden |Titel=Die Mitglieder der Hamburger Bürgerschaft 1859–1862 |TitelErg=Festschrift zum 6. Dezember 1909 |Verlag=Herold in Komm. |Ort=Hamburg |Jahr=1909 |Seiten=186–188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133402584}}&lt;br /&gt;
* [https://www.laeisz.de Reederei F. Laeisz GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133402584|VIAF=43026468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laeisz, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laeisz (Familie)|Carl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reeder (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laeisz, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laeisz, Carl Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Reeder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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