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	<title>Carl Klieneberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Max-78: link</title>
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		<updated>2021-03-03T12:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Carl Klieneberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[25. April]] [[1876]] in [[Frankfurt am Main]]; †&amp;amp;nbsp;[[30. September]] [[1938]] in [[Zittau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]] und [[Innere Medizin|Internist]] [[Judentum|jüdischer Abstammung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In seinem Elternhaus spielte die [[jüdische Religion]] keine bedeutende Rolle. Seine Eltern waren aus der jüdischen Gemeinde ausgetreten, sahen sich selbst als [[Freireligiöse Bewegung|freireligiös]] und strebten eine [[Assimilation (Soziologie)|Assimilation]] in die deutsche Gesellschaft an. Carl Klieneberger war nach einem Medizinstudium, das er an den Universitäten [[Universität Straßburg|Straßburg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] absolvierte und 1899 in [[Kiel]] mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abschloss, zunächst als [[Assistenzarzt]] in der [[Psychiatrische Klinik|Bezirksirrenanstalt]] [[Stephansfeld (Brumath)|Stephansfeld]] im [[Elsass]] tätig. In den Jahren 1900/1901 diente er als Armeearzt, anschließend wirkte er als Assistenzarzt in [[Elberfeld]], Frankfurt am Main sowie in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], wo er 1906 für das Fach [[innere Medizin]] [[Habilitation|habilitiert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1912 war er [[Professor|außerordentlicher Professor]] in Königsberg, im selben Jahr wurde er Direktor des Stadtkrankenhauses in [[Zittau]] und [[Chefarzt]] von dessen internistischer Abteilung. Diese Position musste er 1933 nach einer [[Antisemitismus (bis 1945)#Nationalsozialismus|antisemitischen]] Hetzkampagne aufgeben. Seine Schwester [[Emmy Klieneberger-Nobel|Emmy Klieneberger]], die als [[Bakteriologie|Bakteriologin]] in Frankfurt am Main arbeitete, [[Emigration|emigrierte]] im selben Jahr nach [[London]]. Carl Klieneberger wurde auf der Grundlage des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] aus seiner Position am Krankenhaus entlassen und war in den folgenden Jahren, in denen er sich weiterer Diskriminierung ausgesetzt sah, in einer privaten Praxis tätig. Als ihm zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1938 die [[Approbationsordnung|Approbation]] aberkannt werden sollte, nahm er sich am 30.&amp;amp;nbsp;September desselben Jahres das Leben.&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Dr. Carl Klieneberger, Krankenhaus Görlitzer Straße 8 Zittau.JPG|miniatur|Stolperstein für Carl Klieneberger auf dem Campus des Klinikums]]&lt;br /&gt;
* Ihm zum Gedenken trägt der Klieneberger-Platz in Zittau seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Am 12. September 2014 verlegte der Künstler [[Gunter Demnig]] vor dem Haupteingang auf dem Gelände des Zittauer Krankenhauses zum Gedenken an Carl Klieneberger einen [[Stolperstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jens-thoericht.de/stolperstein-zu-ehren-und-erinnerung-prof-carl-klieneberger-verlegt/ Jens Thöricht: Stolperstein zu Ehren und Erinnerung an Prof. Carl Klieneberger verlegt] (abgerufen am 13. April 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anmeldebereich befindet sich zudem eine ausführliche Dauerausstellung zum Leben und Wirken des einstigen Klinikleiters, die 2014 im Rahmen der feierlichen Stolpersteinverlegung eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Diagnose des Carcinoma ventriculi.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Blutmorphologie der Laboratoriumstiere: Neue morphologische und anatomische Untersuchungen und Anhangs-Untersuchungen normaler Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klieneberger, Carl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Volker Klimpel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte-Tode: Unnatürliches und gewaltsames Ableben in neun Kapiteln und einem biographischen Anhang.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen und Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-82-602769-8, S.&amp;amp;nbsp;130&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klieneberger, Carl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Isidor Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1962, S.&amp;amp;nbsp;774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10264425X}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10264425X|VIAF=118351008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Klieneberger, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zittau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Sachsen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klieneberger, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klieneberger, Joseph Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist jüdischer Abstammung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zittau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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