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	<title>Carl Karwinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cyan22 am 14. Februar 2024 um 18:25 Uhr</title>
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		<updated>2024-02-14T18:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Freiherr von Karwinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1918 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Karwinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1888]] in [[Innsbruck]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[10. April]] [[1958]] in [[Schruns]]) war ein [[österreich]]ischer [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karwinsky entstammte einer altösterreichischen Adelsfamilie. Sein Vater war Generalmajor Gustav von Karwinski, seine Mutter war Eugenie, geborene Freiin von Lichtenthurn. Er war verheiratet mit Elisabeth, geborene Gerngross; aus der Ehe stammte der Sohn Nikolaus. Karwinsky verbrachte seine Gymnasialzeit am [[Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie|Theresianum]] und seine Studienzeit an der [[Universität Wien]], wo er als Jurist promovierte. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Karwinsky Husarenoffizier und musterte als Oberleutnant des [[K.u.k. Husaren-Regiment „Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. König von Württemberg“ Nr.&amp;amp;nbsp;6]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann er seine Karriere als Präsidialchef beim Landeshauptmann von Niederösterreich. 1933 wurde er zum Sicherheitsdirektor für Niederösterreich und das Burgenland ernannt. Von 1933 bis 1934 war Karwinsky parteiloser [[Staatssekretär]] für das [[Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit|Angelegenheiten des Sicherheitswesens]] in der [[Bundesregierung Dollfuß II/Schuschnigg I|Regierung Dollfuß]] (bis zum 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1934). Dabei war er im Auftrag von [[Engelbert Dollfuß]] in der Zeit nach der [[Selbstausschaltung des Parlaments|Parlamentskrise]] als Unterhändler mit den [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Österreich)|Sozialdemokraten]], vor allem mit Landesrat [[Heinrich Schneidmadl]] und [[Karl Renner]] sowie dessen Entwurf für eine neue österreichische Verfassung,&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried-Karl Kindermann: &amp;#039;&amp;#039;Österreich gegen Hitler. Europas erste Abwehrfront 1933-1938.&amp;#039;&amp;#039; Langen Müller, 2003, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; befasst. Diese Verhandlungen kamen aufgrund des [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februaraufstandes]] der Sozialdemokraten zu einem abrupten Ende. Während des [[Juliputsch]]es der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] befand er sich im Bundeskanzleramt und erlebte mit einem weiteren Mitglied der Bundesregierung, Minister [[Emil Fey]], die Ermordung von Bundeskanzler Dollfuß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/zeitgeschichte/zis/library/jagschitz.html &amp;#039;&amp;#039;25. Juli 1934: Die Nationalsozialisten in Österreich&amp;#039;&amp;#039;], Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1934 bis zum 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1935 war Karwinsky Staatssekretär [[Österreichischer Justizminister|für Justiz]] in der [[Bundesregierung Dollfuß II/Schuschnigg I|Regierung Schuschnigg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans von Hammerstein-Equord|Hans von Hammerstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Anfang war der Mord: Erlebnisse als Bezirkshauptmann von Braunau am Inn und als Sicherheitsdirektor von Oberösterreich in den Jahren 1933 und 1934.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1981, ISBN 3-486-50121-6. (Studien und Quellen zur österreichischen Zeitgeschichte; Bd. 3).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1935 wurde er Präsident des [[Statistik Austria|Bundesamtes für Statistik]]. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde er verhaftet und in das [[KZ&amp;amp;nbsp;Dachau]] beziehungsweise später in das [[KZ Mauthausen]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fungierte er als Berater der amerikanischen Militärregierung in [[Salzburg]]. Karwinsky war in den 1950er Jahren Initiator und Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Forschungsinstituts für Fragen des Donauraumes&amp;#039;&amp;#039; in Salzburg, das von [[Theodor Hornbostel]]  gegründet wurde. Das Forschungsinstitut für Fragen des Donauraumes hatte sich weniger Aufgaben der Forschung zum Ziel gesetzt, sondern es war eine Vereinigung sogenannter [[Legitimist]]en (Monarchisten),&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Papa: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2000_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschlandinitiative des Österreichischen Bundeskanzlers Julius Raab im Frühjahr 1958.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 8,54&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 48 (2000) 2, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; die nach 1945 Hoffnungen in eine habsburgisch regierte Föderation, bestehend aus Bayern, Österreich und Ungarn, setzten. Die heutige Nachfolgeinstitution ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für den Donauraum und Mitteleuropa]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Vorsitzender [[Erhard Busek]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karwinsky, Karl&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Tobias Weger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Volkstumskampf“ ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945–1955&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : Lang, 2008, ISBN 978-3-631-57104-0, S. 605&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|64292}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Karwinsky,_Karl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1066277850|VIAF=313471200}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karwinsky, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karwinsky, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karwinsky, Carl Freiherr von (vollständiger Name); Karwinsky, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schruns]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyan22</name></author>
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