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	<title>Carl Joseph von Wrede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-06T12:41:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Freiherr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Joseph von Wrede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Wreden&amp;#039;&amp;#039;) (* [[1761]] in [[Mannheim]]; † [[20. Januar]] [[1829]] in [[Darmstadt]]) war [[römisch-katholisch]]er [[Priester#Katholizismus|Priester]] und Spitzenbeamter zunächst in [[Kurköln]], dann im [[Großherzogtum Hessen]] und dort als Vertreter der römisch-katholischen Kirche auch Abgeordneter in der Ersten Kammer der [[Landstände des Großherzogtums Hessen|Landstände]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Der Vater von Carl Joseph von Wrede war Friedrich Suibert Wreden (* 9. Februar 1723), Hofkammerrat und Generalkassier in der Verwaltung der [[Kurpfalz]] in Mannheim. Der Geburtsname von Carl Joseph von Wrede war „Wreden“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Biografie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Carl Joseph Wreden studierte [[Theologie]] an den Universitäten [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Nancy|Nancy]] und wurde anschließend zum Priester [[Weihesakrament|geweiht]]. Er erhielt Stellen in [[Kollegiatstift|Stiftskapiteln]] in [[Bonn]], [[Köln]] und [[Emmerich am Rhein]], von 1784 bis 1792 war er Vorleser von [[Maximilian Franz von Österreich]], Kurfürst von Köln, in Bonn und Geheimer Referendar (Referent) für geistliche Sachen, 1787 kurkölnischer Referendar auf dem [[Emser Punktation|Emser Kongress]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Biografie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 wurde die Familie in den [[Freiherr|Reichsfreiherrenstand]] erhoben, wobei der ursprüngliche Familiennamen „Wreden“ auf „Wrede“ verkürzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Biografie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] floh er mit dem [[Kölner Domkapitel]] 1801 nach [[Arnsberg]]. 1802 hielt er sich im Auftrag des Kölner Domkapitels einige Monate am Hof des [[Fürstbischof|Fürsterzbischofs]] [[Hieronymus von Colloredo (Erzbischof)|Hieronymus von Colloredo]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, S. 252.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Säkularisation]] übernahm [[Landgraf]] [[Ludwig I. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig X.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] 1803 das bis dahin zu Kurköln gehörende [[Herzogtum Westfalen#Herzogtum Westfalen in der hessen-darmstädtischen Zeit|Herzogtum Westfalen]] mit der Hauptstadt Arnsberg. Im Zuge dieses Regentenwechsels ging Carl Joseph Wreden im gleichen Jahr in hessen-darmstädtischen Dienst mit dem Titel eines Regierungsrats über. Er wurde Mitglied der General-Organisations-Kommission, die ihren Sitz in Darmstadt hatte und den Übergang des Herzogtums Westfalen an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt organisierte. 1804 war er Geheimer Staats-Referendar für die römisch-katholischen Kirchen- und Schulsachen im [[Regierung des Großherzogtums Hessen|Gesamtministerium]]. 1805 und 1806 wurde er zusammen mit [[Johann Heinrich Coulmann]] als leitender Beamter des [[Regierung des Großherzogtums Hessen#Innenministerium|Innenministeriums]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landgräflich Hessischer Staats- und Adreß-Kalender auf das Jahr 1805&amp;#039;&amp;#039;. Invaliden-Anstalt, Darmstadt [1805], S. 47; ebd. [1806], S. 47. Da die Kalender nur lückenhaft vorliegen, kann es sein, dass er diese Aufgabe auch vor und/oder nach diesem Zeitraum wahrnahm.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 avancierte die [[Landgrafschaft]] zum [[Großherzogtum]]. 1818 vertrat er das Großherzogtum bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Konferenzen&amp;#039;&amp;#039;, die über eine Neuorganisation der Bistümer im südwestdeutschen Raum verhandelten und deren Ergebnisse 1821 mit der [[Zirkumskriptionsbulle]] [[Provida solersque]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://recht.drs.de/fileadmin/user_files/117/Dokumente/Rechtsdokumentation/1/1/provida_solersque.pdf Deutschsprachiger Text der Bulle Provida solersque].&amp;lt;/ref&amp;gt; umgesetzt wurden. Für das Großherzogtum entstand daraus das [[Bistum Mainz]].&amp;lt;ref&amp;gt; Schulte, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 bis 1827 nahm Carl Joseph von Wrede im [[Liste der Landtage des Großherzogtums Hessen|ersten bis dritten Landtag]] den Sitz des römisch-katholischen Landesbischofs in der Ersten Kammer der Landstände wahr, da das [[Bistum Mainz]] zu dieser Zeit vakant war. Der Versuch von Großherzog [[Ludwig I. (Hessen-Darmstadt)|Ludewig I.]], Carl Joseph von Wrede 1827 als Bischof von Mainz zu designieren, lehnte Papst [[Leo XII.]] ab: &amp;#039;&amp;#039;daß v. Wreden von nicht orthodoxer Lehre, von mehr als zulässig freien Sitten gewesen, die den Guten zum Aergerniß und öffentlich gebrandmarkt waren; er sei nach neuesten Nachrichten nicht anders geworden&amp;#039;&amp;#039;. Hintergrund dieser verärgerten Bemerkungen war wohl vor allem die kritische Haltung von Carl Joseph von Wrede gegenüber päpstlichen Machtansprüchen. Die schroffe Zurückweisung bewog den Großherzog angeblich, die Besetzung der Stelle des Mainzer Bischofs zu Lebzeiten von Carl Joseph Wrede nicht weiter zu verfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1819 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Carl Joseph von Wrede zum Dr. phil. an der [[Universität Gießen]].&lt;br /&gt;
* 1820 wurde er Großherzoglich Hessischer Geheimer Staatsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Biografie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
Carl Joseph Wrede veröffentlichte seine Werke anonym oder unter [[Pseudonym]]. Seine Autorenschaft aber war bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Appellationen von geistlichen Gerichten, zur Erläuterung des Art. XXII. des Embser Congresses&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt und Leipzig 1788.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Besitzstand des römischen Hofes, Gesandte mit Gerichtsbarkeit in alle christlichen Kirchen und besonders in Deutschland abzuschicken, historisch untersucht und dem deutschen Publikum zur Entscheidung vorgelegt&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1789.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frage: Ist der Pabst befugt, ohne Einwilligung der Bischöfe einem deutschen Reichsfürsten die Erlaubniß zu ertheilen, die in dessen Lande gelegenen geistlichen Güter der katholischen Geistlichkeit zu besteuern?&amp;#039;&amp;#039; O. O. 1789. (Pseudonym: Franz Biedermann)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurze Beleuchtung der Fakultäten päpstlicher Nuntien in Deutschland. Zur Erläuterung des in der Nunziatursache erlassenen kaiserlichen Hofdekrets und des Art. IV. des Emser Kongresses&amp;#039;&amp;#039;. Cöln 1789.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
* Hannelore Götz, Klaus-Dieter Rack: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933&amp;#039;&amp;#039;, Ergänzungsband: Biographische Nachweise für die erste Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen = Darmstädter Archivschriften 10. Darmstadt 1995, S. 135.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48,7. Elwert, Marburg 1996. ISBN 3-7708-1071-6, S. 420.&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19 = &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 29. [[Hessische Historische Kommission]], Darmstadt 2008. ISBN 978-3-88443-052-1, S. 980–981.&lt;br /&gt;
* {{ADB|44|252|252|Wreden, Karl Josef von|[[Johann Friedrich von Schulte]]|ADB:Wreden, Karl Josef von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v2514634 &amp;#039;&amp;#039;Wrede, Carl Joseph&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]]: Bestand S 1. In: [[Arcinsys]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117428299|titel=Wrede, Karl Joseph Freiherr von|datum=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=117428299|Titel=Karl Joseph Freiherr von Wrede|Datum=2025-02-10|Abruf=2026-04-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete der Kurie Katholische Bischöfe und Geistliche in der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117428299|VIAF=54925652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wrede, Carl Joseph von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1761]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wrede, Carl Joseph von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wreden, Carl Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Beamter im Großherzogtum Hessen und dort Minister und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1761&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1829&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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