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	<title>Carl Jonas Mylius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:33:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Jonas_Mylius&amp;diff=260383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 10. Februar 2025 um 12:42 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-10T12:42:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Jonas Mylius Litho.jpg|mini|hochkant|Carl Jonas Mylius, Lithographie von [[Adolf Dauthage]], 1882]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Jonas Mylius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1839]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[27. April]] [[1883]] ebenda) war ein deutscher [[Architekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war der in Frankfurt geborene und in England erzogene vermögende Kaufmann Carl Mylius (1790–1870), der 1824 seine erste Ehefrau Kunigunde Dorothea Schott (1807–1831) heiratete und mit ihr vier Kinder zeugte. Der Witwer heiratete 1833 seine zweite Frau Fanny Aubin (1810–1846), mit der er fünf Kinder hatte. Carl Jonas war das zweitjüngste Kind aus dieser Ehe. Er heiratete als Vierzigjähriger 1879 Rosita Moeller (*&amp;amp;nbsp;1832 in [[Valparaíso]]/[[Chile]], †&amp;amp;nbsp;1934). Sein jüngster Bruder war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert Mylius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1843–1931), der Dr. phil., Chemiker, Gesellschafter und technischer Leiter der Firma [[Novartis#J. R. Geigy|J. R. Geigy AG]] in [[Basel]] und Stammvater des Basler Zweigs der Familie Mylius wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Jonas Mylius studierte von 1858 bis 1861 am [[ETH Zürich |Polytechnikum in Zürich]] Architektur. Einer seiner Lehrer war hier [[Gottfried Semper]]. Wie es zu dieser Zeit üblich war, erweiterte Mylius seine Kenntnisse anschließend durch Reisen, insbesondere 1863–65 nach [[Italien]]. In Deutschland zurück, gründete er in Frankfurt am Main ein eigenes Architekturbüro und schloss sich 1871 mit [[Alfred Friedrich Bluntschli]] zu einer Architektengemeinschaft zusammen. Sie konnten zahlreiche Privatbauten und öffentliche Einrichtungen planen und errichten. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen der [[Wiener Zentralfriedhof]] (1871–1874) sowie das Diakonissenhaus und die &amp;#039;&amp;#039;Senckenbergsche Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|arch|108354|Karl Jonas Mylius}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mylius und Bluntschli erbauten 1875/1876 das Hotel [[Frankfurter Hof]] und das Schloss [[Langenzell (Wiesenbach)|Langenzell]] in Neckargemünd.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rhein-neckar-wiki.de/Langenzell &amp;#039;&amp;#039;Langenzell&amp;#039;&amp;#039;] im Rhein-Neckar-Wiki&amp;lt;/ref&amp;gt; 1876 gewannen sie den [[Architektenwettbewerb|Architekturwettbewerb]] um den Neubau des [[Hamburger Rathaus|Rathauses in Hamburg]]; dieser Entwurf wurde allerdings nicht realisiert. Sie beteiligten sich auch an den Wettbewerben für ein &amp;#039;&amp;#039;Kollegiengebäude&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität Straßburg#Kaiser-Wilhelm-Universität|Kaiser-Wilhelms-Universität zu Straßburg]], für den [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Frankfurter Hauptbahnhof]] und für das [[Reichstagsgebäude#Planung |Parlamentsgebäude des Deutschen Reichstags in Berlin]] (1872).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=58&amp;amp;D1=Mylius+%26+Bluntschli&amp;amp;D2= Bestand zu Mylius und Bluntschi (27 Einzelblätter)] im [[Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Jonas Mylius starb im Alter von 43 Jahren und wurde in der Gruftenhalle auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/myliuscjbild__kunst_76.html Das Grab von Carl Jonas Mylius]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Mylius-Bluntschli-Straße&amp;#039;&amp;#039; am Westrand des Wiener Friedhofs erinnert an die beiden Architekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Mylius-Straße&amp;#039;&amp;#039; im Frankfurter Westend wurde dagegen nicht nach ihm, sondern nach seinem Verwandten Heinrich Mylius (1769–1854), geboren in Frankfurt am Main, genannt. Dieser wurde reich in Mailand, stiftete u.&amp;amp;nbsp;a. seiner Heimatstadt erkleckliche Summen, die u.&amp;amp;nbsp;a. der Taubstummen- und Blindenanstalt, den Kleinkinderschulen und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft zuflossen. In dessen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Mylius-Vigoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am Comer See war Carl Jonas oftmals zu Gast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frankfurter-Hauptfriedhof-2012-Gruft 24 Mylius-Moeller-767.jpg|Gruft 24 (Mylius-Moeller) auf dem Frankfurter Hauptfriedhof&lt;br /&gt;
Frankfurter-Hauptfriedhof-2012-Gruft 24 Mylius-Moeller-765.jpg|Relief an Gruft 24&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften == &lt;br /&gt;
* [https://www.stroux.org/patriz_f/stQV_f/Ms_r.pdf Familie Mylius Basler Zweig] (PDF; 34&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.villavigoni.it/page.php?sez_id=13&amp;amp;pag_id=10&amp;amp;lang_id=4 Villa Mylius-Vigoni am Comer See]&lt;br /&gt;
* [https://www.yumpu.com/de/document/view/8922380/ii2-de-ansichten-des-weimarer-parks-und-andere-werke Gemälde und Familienhistorie der Villa Mylius-Vigoni am Comer See]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treppen-, Vestibul- und Hof-Anlagen aus Italien. Skizzen, photolithographisch ausgeführt.&amp;#039;&amp;#039; Dürr, Leipzig 1867.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gso.gbv.de/DB=2.1/REL?PPN=14539347X&amp;amp;COOKIE=U999,K999,D2.1,Ed4e3618c-14f,I0,B9994++++++,SY,A\9008+J,,1,,U,,4,,7,,M,H13-15,,17-23,,30,,50,,60-61,,73-78,,88-90,NGAST,R87.142.111.159,FN Bestandsnachweis] im [[Gemeinsamer Bibliotheksverbund|Gemeinsamen Verbundkatalog]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11762473X|titel=Mylius, Carl Jonas|datum=2020-05-09}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|595|Mylius, Carl Jonas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11762473X|VIAF=74635000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mylius, Carl Jonas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mylius, Carl Jonas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mylius, Karl Jonas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. April 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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