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	<title>Carl Johann Greith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:07:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BBCLCD: + Strassenschild</title>
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		<updated>2023-06-10T15:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Strassenschild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:. Carl Johann Greith (1807-1882).jpg|mini|Carl Johann Greith]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Johann Greith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Karl Johannes) (* [[25. Mai]] [[1807]] in [[Rapperswil SG|Rapperswil]]; † [[17. Mai]] [[1882]] in [[St. Gallen]]) war ein katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]], Philosophiedozent, Theologie- und Kirchenhistoriker und [[Bischof]] von [[Bistum St. Gallen|St. Gallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Greithstrasse1.jpg|mini|Greithstrasse in St.Gallen-St.Fiden]]&lt;br /&gt;
Greith studierte [[Katholische Theologie]], [[Philosophie]] und [[Geschichtswissenschaft]]en am Lyzeum in [[Luzern]] und dann in [[München]]. Dort schloss er Bekanntschaft mit [[Joseph Görres]]. 1829 ging er nach [[Paris]], vor allem um das Bibliothekswesen zu erlernen. Dort beschloss er aber, die Priesterlaufbahn einzuschlagen, und trat in das [[Priesterseminar St. Sulpice (Paris)|Priesterseminar St. Sulpice]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] 1831 arbeitete er in St. Gallen als Bibliotheksadjunkt, dann als [[Subregens]] des [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminars]]. Greith war ebenda auch Professor für Kirchengeschichte, wurde aber 1834 von der Regierung als vehementer Verteidiger katholischer Positionen abgesetzt und forschte dann im Auftrag der britischen Regierung drei Jahre in Rom, wo er vor allem Dokumente zur britischen Geschichte sichtete. 1837 nahm er eine Pfarrstelle in [[Mörschwil]] an, zwei Jahre später in St. Gallen, wo er 1847 [[Domdekan]] und bischöflicher [[Offizial]] wurde. Von 1837 bis 1853 war Greith Mitglied im Grossen Rat und wiederum ein Anführer der konservativen katholischen Bewegung im [[Kulturkampf]]. 1849 erhielt er eine Professur für Philosophie. 1862 erfolgte die Wahl zum [[Liste der Bischöfe von St. Gallen|Bischof von St. Gallen]], 1863 dann die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]]. Auf dem [[Erstes Vatikanisches Konzil|Ersten Vaticanum]] argumentierte der mit [[Ignaz von Döllinger]] befreundete Greith 1871 dagegen, unter den gegenwärtigen Bedingungen das [[Unfehlbarkeitsdogma]] zu entscheiden. Er akzeptierte jedoch die Dogmatisierung und versuchte auch Döllinger davon zu überzeugen, wenngleich er erst 1873 dieses Dogma in seiner Diözese verkündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St Gallen Wappenscheibe 2.jpg|mini|Wappenscheibe Carl Johann Greith]]&lt;br /&gt;
Greith ist bekannt für sein kirchenpolitisches Engagement, aber auch für seine kirchen- und theologiegeschichtlichen Studien sowie seine relative Ablehnung der [[Scholastik|scholastischen Tradition]] gegenüber neuzeitlichen Philosophen wie [[Descartes]] oder [[Leibniz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schriften zählen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spicilegium Vaticanum. Beiträge zur nähern Kenntniss der vatikanischen Bibliothek für deutsche Poesie des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Frauenfeld 1838.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katholische Apologetik in Kanzelreden über katholische Glaubenswahrheiten gegenüber den Irrlehren alter und neuer Zeit für Priester und Laien.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Schaffhausen 1847–1852.&lt;br /&gt;
* mit Georg Ulber OSB: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Philosophie für die Schule und das Leben.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg/Breisgau 1853–1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Mystik im Prediger-Orden (von 1250–1350) nach ihren Grundlehren, Liedern und Lebensbildern aus handschriftlichen Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg/Breisgau 1861 ({{Google Buch|BuchID=7nzffbUY6hkC|Linktext=Digitalisat}}, {{Google Buch|BuchID=RNQ8AAAAcAAJ|Linktext=Digitalisat}}, {{Google Buch|BuchID=DHkrAAAAYAAJ|Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der heilge Gallus.&amp;#039;&amp;#039; St. Gallen 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heiligen Glauensboten Columban und Gall.&amp;#039;&amp;#039; St. Gallen 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der altirischen Kirche und ihrer Verbindung mit Rom, Gallien und Alemannien, 430–630&amp;#039;&amp;#039;, als Einleitung in die Geschichte des Stifts St. Gallen. Nach handschriftlichen und gedruckten Quellenschriften, Freiburg/Breisgau 1867.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Baumgartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Karl Johann Greith.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen aus Maria-Laach.&amp;#039;&amp;#039; 24/26.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629150608/http://www.bautz.de/bbkl/g/greith_k_j.shtml |band=2|autor= [[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Greith, Karl Johannes|spalte=347}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|9851|Carl Johann Greith|Autor=Arthur Brunhart}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|42|42|Greith, Karl Johann|[[Johannes Duft]]|100487483}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|49|533|536|Greith, Karl Johann|[[Friedrich Lauchert]]|ADB:Greith, Carl Johann}}&lt;br /&gt;
* Francois Rothenflue: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Carl Johann Greith, Bischof von St. Gallen.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1874. ([http://www.archive.org/details/a621720701rothuoft Digitalisat] bei [[archive.org]]).&lt;br /&gt;
* Francois Rothenflue: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Karl Johann Greith, Bischof von St. Gallen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 90/7 (1882), S. 501–525 (mit Bibliographie, auch kleinerer Schriften).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CE|http://www.newadvent.org/cathen/07025b.htm}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=100487483}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/search.php?query=creator%3Agreith%20creator%3Agreith Werke] als Digitalisate bei [[archive.org]]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100487483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johann Peter Mirer]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von St. Gallen|Bischof von St. Gallen]]|ZEIT=1862–1882|NACHFOLGER=[[Augustin Egger (Bischof)|Augustin Egger]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Alois Fuchs (Priester)|Alois Fuchs]]|AMT2=[[Liste der Stiftsbibliothekare des Klosters St. Gallen|Bibliothekar von St. Gallen]]|ZEIT2=1847–1855 Bibliotheksdirektor (Externa)|NACHFOLGER2=[[Anton Henne]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der SBK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100487483|LCCN=no/2005/47264|VIAF=12453158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Greith, Carl Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Erstes Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliophiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greith, Carl Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Greith, Karl Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer katholischer Priester, Philosophiedozent, Theologie- und Kirchenhistoriker und Bischof von St. Gallen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rapperswil SG]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1882&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Gallen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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