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	<title>Carl Hosius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:21:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Hosius&amp;diff=1733224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Hochschullehrer (Westfälische Wilhelms-Universität) umbenannt in Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster): laut Diskussion</title>
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		<updated>2023-10-25T13:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochschullehrer_(Westf%C3%A4lische_Wilhelms-Universit%C3%A4t)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Westfälische Wilhelms-Universität) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Westfälische Wilhelms-Universität)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hochschullehrer_(Universit%C3%A4t_M%C3%BCnster)&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2023/Oktober/18&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2023/Oktober/18 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Hosius.jpg|mini|Carl Hosius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Hosius signature.jpg|mini|Unterschrift von Carl Hosius]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Hosius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1866]] in [[Neuwied]]; † [[17. Juli]] [[1937]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]], der als Dozent und Professor in Münster (1891–1906), Greifswald (1906–1913) und Würzburg (1913–1933) lehrte. Als großer Kenner der lateinischen Literatur und Sprache zeichnete er für zahlreiche Texteditionen verantwortlich und bearbeitete die römische Literaturgeschichte von [[Martin Schanz]] neu (&amp;#039;&amp;#039;Schanz-Hosius&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Carl Hosius war das siebte der acht Kinder des Juristen und Politikers [[Clemens Hosius]] (1822–1902). Beim Besuch des [[Gymnasium Hammonense|Gymnasiums Hammonense]] in Hamm beeinflusste ihn der Gymnasialdirektor und Lehrer der Alten Sprachen Carl Jesaias Heraeus (Vater des Philologen [[Wilhelm Heraeus (Philologe)|Wilhelm Heraeus]]), Klassische Philologie zu studieren. Hosius begann sein Studium in [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]] und [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]]; die größte Anregung erfuhr er jedoch in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] bei [[Hermann Usener]] und [[Franz Bücheler]]. Diese brachten ihn zur Beschäftigung mit der Textkritik lateinischer Autoren. Er wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Vereins Bonn&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Dissertation verfasste Hosius 1888 über die Interpolationen einer Handschrift des [[Juvenal]]; im selben Jahr erschien auch seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Apparatus criticus ad Iuvenalem&amp;#039;&amp;#039;. Während seines Studiums wurde er 1883 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[KDStV Sauerlandia Münster]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesamtverzeichnis des C.V.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des Cartellverbandes (C.V.) der kath. deutschen Studentenverbindungen.&amp;#039;&amp;#039; 1912, Straßburg i. Els. 1912, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren studierte er auf Forschungsreisen in verschiedenen Bibliotheken auch die Handschriften der Autoren [[Marcus Annaeus Lucanus|Lucan]], [[Aulus Gellius|Gellius]] und [[Properz]]. Seine Habilitation erreichte er 1891 in Münster mit einer Arbeit über Lucan, die 1892 als kritische Edition des Bürgerkriegs-Epos erschien. 1894 folgte die Edition &amp;#039;&amp;#039;Die Moselgedichte des [[Decimus Magnus Ausonius]] und [[Venantius Fortunatus]]&amp;#039;&amp;#039;. In Anerkennung seiner Leistungen wurde Hosius 1897 in Münster zum außerordentlichen Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ruf der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] brachte ihn 1906 dazu, Münster zu verlassen. In Greifswald lehrte und forschte Hosius als ordentlicher Professor sieben Jahre lang, ehe er 1913 nach [[Universität Würzburg|Würzburg]] wechselte. Hier lehrte er bis zu seiner Emeritierung (1933); im akademischen Jahr 1930/1931 übte er das Rektorat der Universität aus. Sein Lehrerfolg zeigt sich nicht zuletzt an seinen Schülern, deren Erstlingswerke Hosius in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Würzburger Studien zur Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; herausgab. In dieser Reihe erschien auch eine Festschrift seiner Schüler und Kollegen [[Hildebrecht Hommel]], [[Karl Keyßner]], [[Josef Martin (Philologe)|Josef Martin]], [[Friedrich Pfister]] und [[Joseph Vogt (Althistoriker)|Joseph Vogt]] zu seinem 70. Geburtstag (1936) mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Tacitus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Einfluss der Bonner Schule ist es zuzuschreiben, dass sich Hosius sein Leben lang mit der Textkritik und Erklärung der lateinischen Dichter beschäftigte. In der Methodik lehnte er sich stark an [[Karl Lachmann]] an und brachte durch strenges Festhalten an der von ihm als „besten“ erkannten Handschrift recht konservative Texte heraus. Auch wenn seine Entscheidungen bis heute im Einzelnen revidiert worden sind, bleibt seine Leistung insgesamt ein wichtiger Beitrag zur Textkritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Editionen ist Hosius besonders als Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; bekannt ([[Handbuch der Altertumswissenschaft]] Band 8,1). Der Autor dieses Werkes, [[Martin Schanz]], war 1914 überraschend verstorben. Die Überarbeitung für die vierte Auflage übernahm deswegen sein Würzburger Nachfolger Hosius. Für die christliche Literatur von [[Gustav Krüger (Theologe)|Gustav Krüger]] unterstützt, gab er zunächst die späteren Bände heraus (Band IV 1920, Band III 1922), dann die übrigen (Band I 1927, Band II 1935). Durch diese Neuausgabe, mit der Hosius bis zu seinem Tode beschäftigt war, blieb &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; ein Standardwerk, von dem 1959, 1966–1967 und 1979–1980 unveränderte Nachdrucke erschienen. Durch die Neubearbeitung von [[Reinhart Herzog]] und [[Peter Lebrecht Schmidt]] (1997–2002) wurde es nur zu Teilen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Josef Martin: &amp;#039;&amp;#039;Carl Hosius&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 262 (1938), S. 65–72.&lt;br /&gt;
*{{NDB|9|649|650|Hosius, Karl|[[Carl Becker (Philologe)|Carl Becker]]|117012475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
*{{DNB-Portal|117012475|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324423756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117012475|LCCN=n/89/612553|VIAF=61676510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hosius, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hosius, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hosius, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuwied]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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