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	<title>Carl Heydemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berlin2019: /* Familie */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stralsund Rathaus 1907-1936 Heydemann.jpg|mini|Carl Heydemann, Gemälde im [[Stralsunder Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Emanuel Heydemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1878]] in [[Tessin (bei Rostock)|Tessin]]; † [[21. Oktober]] [[1939]] in [[Rostock]]) war von 1924 bis 1936 [[Oberbürgermeister]] von [[Stralsund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Heydemann wurde als Sohn des Tessiner [[Bürgermeister]]s geboren. Er besuchte das [[Gymnasium]] zuerst in [[Güstrow]] und später in [[Rostock]] und studierte ab 1896 an den Universitäten [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://matrikel.uni-rostock.de/id/200005345 Eintrag 1896] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Berlin]] und ab 1899 wieder [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://matrikel.uni-rostock.de/id/200006506 Eintrag 1899] im Rostocker Matrikelportal&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rechtswissenschaft]]en. Er bestand am 23. Dezember 1904 in Rostock das Richterexamen. Ab Januar 1905 war er zunächst als [[Assessor|Gerichtsassessor]] tätig und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] im Sommer 1905. Nach Tätigkeiten bei der [[Landesversicherungsanstalt]] Mecklenburg und in einer [[Anwaltskanzlei]] trat er im Januar 1907 eine Stelle als Ratsherr in Stralsund an. Bereits wenige Monate später wurde er Polizeidirektor der Stadt. Am 31. Oktober 1910 wurde Heydemann zum [[Syndikus]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] trat Heydemann als [[Leutnant]] an, wurde aber verwundet von den [[Russisches Kaiserreich|Russen]] gefangen genommen. 1918 gelang ihm die Flucht aus der [[Gefangenschaft]] in der Nähe von [[Wladiwostok]]. Aus [[Dünaburg]] kündigte Heydemann am 25. Mai 1918 dem Stralsunder Oberbürgermeister schriftlich seine Rückkehr an. Am 15. Juni 1918 traf er in Stralsund ein und trat wieder seine alte Tätigkeit an. 1919 wurde er für kurze Zeit vom revolutionären [[Arbeiter- und Soldatenrat]] beurlaubt. Bald jedoch wurde Heydemann wieder eingestellt und übte bis 1924 die Funktion des [[Syndikus]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 ging der Stralsunder Oberbürgermeister [[Ernst August Friedrich Gronow]] in [[Pension (Altersversorgung)|Pension]]; somit wurde der Posten des Oberbürgermeisters [[Vakanz|vakant]]. Gronow wünschte als seinen Nachfolger Carl Heydemann und trug dieses Ansinnen dem [[Innenminister]] des Reiches in Berlin vor. Dieser schlug vor, zwei weitere, aussichtslose Kandidaten gegen Heydemann aufzustellen, um dem Anspruch an eine demokratische Wahl zu genügen. Am 20. Mai 1924 wurde Heydemann vom [[Stadtvertretung|Rat der Stadt]] und der [[Bürgerschaft (Vertretungsorgan)|Bürgerschaft]] zu Gronows Nachfolger im Amt zum „Ersten Bürgermeister“ bestimmt; erst 1925 erhielt er den Titel „Oberbürgermeister“. Seine Amtszeit war erstmals in der Stralsunder Geschichte begrenzt, zwölf Jahre sollte sie maximal betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heydemann gab in seiner Antrittsrede bekannt, dass er die Deckung der Ausgaben durch Einnahmen als Richtlinie für sein Walten sehe. Er wollte den Stralsunder Hafen modernisieren und Wohnungen bauen lassen. In seine Zeit fiel unter anderem die Errichtung der Wohnhäuser im &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterviertel&amp;#039;&amp;#039;, des [[Tribseer Straße 1 (Stralsund)|Gebäudes der Reichsbank]] und der Beginn der Bauarbeiten am [[Strelasundquerung|Rügendamm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Einsatz für die Intensivierung der Beziehungen zu [[Schweden]] brachte ihm das schwedische Ritterkreuz I. Klasse des [[Nordstern-Orden]]s ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heydemann trat 1927 in die [[Deutschnationale Volkspartei|Deutsch-Nationale Volkspartei]] ein. Am 12. März 1933 erzielte die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei der Wahl zur Bürgerschaft in Stralsund die absolute Mehrheit. Heydemanns DNVP konnte ihren Stimmanteil (3.596 Stimmen bei der [[Reichstagswahl Juli 1932]], 4.537 bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl 1933]]) annähernd halten. Das neue „Bürgerschaftliche Kollegium“ trat am 5. April 1933 zusammen. Nachdem die acht gewählten [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Mitglieder nach wenigen Wochen nicht mehr zu den Sitzungen erschienen, versuchte die NSDAP auch ihren bisherigen Partner, die DNVP, zu entmachten. Am 7. Juni 1933 brachte die [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] der NSDAP einen [[Misstrauensantrag]] gegen Heydemann und den Bürgermeister Walter Fredenhagen ein. Der Antrag wurde mit der Stimmenmehrheit der NSDAP gegen die Stimmen der DNVP angenommen. Allerdings traten weder Heydemann noch Fredenhagen oder Syndikus Kröning sofort zurück; die Absetzung des Oberbürgermeisters hätte nur der Innenminister anordnen können. In einer Sitzung des Rates am 22. Oktober 1934 erklärte Heydemann den versammelten Ratsherren, die erneut mehrheitlich ihr Misstrauen ausgedrückt hatten, dass er selbst der „Führer der Selbstverwaltung“ sei, „solange der Oberbürgermeister das Vertrauen des Innenministers“ habe. Auch weitere Versuche, ihn aus dem Amt zu drängen, scheiterten: Heydemann blieb die vollen zwölf Jahre seiner Amtszeit. Sein Nachfolger wurde [[Werner Stoll]], der aus [[Waltershausen]] stammte und Mitglied der NSDAP war. Die Familie Heydemanns zog nach [[Rostock]], wo Carl Heydemann 1939 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der [[Carl-Heydemann-Ring (Stralsund)|&amp;#039;&amp;#039;Horst-Wessel-Ring&amp;#039;&amp;#039;]] zu Ehren Carl Heydemanns in &amp;#039;&amp;#039;Carl-Heydemann-Ring&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Diese Umbenennung wurde allerdings 1969 aufgehoben und die [[Straße]] nach [[Wilhelm Pieck]], dem ersten [[Staatspräsident|Präsidenten]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], benannt. Heydemann wurde durch die Führung der DDR vorgeworfen, eine „äußerst profaschistische Rolle“ gespielt zu haben. Tatsächlich zeichnete Heydemann in seiner Funktion als Leiter der Polizei in Stralsund 1933 die „Schutzhaft“befehle gegen [[Kommunismus|Kommunisten]] und [[Sozialdemokrat]]en ab. Bis Ende August 1933 konnte er es aber erreichen, einige der Inhaftierten aus dem [[KZ Sonnenburg|Konzentrationslager Sonnenburg]] nach Stralsund zurückzuholen. Unter den Freigelassenen befanden sich auch Kommunisten. Auch der erste Bürgermeister Stralsunds nach dem Zweiten Weltkrieg, [[Otto Kortüm]], war einer der Freigelassenen. Er setzte sich sehr für die Benennung der Straße nach Heydemann und später für seine [[Rehabilitation|Rehabilitierung]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heydemanns Vater [[Karl Heydemann]] war Bürgermeister in (Bad) Sülze, dann in Tessin, später Landgerichtspräsident in Güstrow und schließlich Oberlandesgerichtspräsident in Rostock. Sein Bruder [[Ernst Heydemann]] war ab 1919, von 1925 bis 1930 (erster) Oberbürgermeister von [[Rostock]]. Ein weiterer Bruder, [[Heinrich Heydemann (Politiker)|Heinrich Heydemann]] (1881–1973), war Polizeisenator, Bürgermeister, dann Oberbürgermeister von [[Güstrow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Nordsternorden]] (Ritter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-MV|4197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271381507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137141491|VIAF=81374030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Heydemann, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordstern-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Stralsund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heydemann, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heydemann, Carl Emanuel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Oberbürgermeister von Stralsund&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tessin (bei Rostock)|Tessin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
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