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	<title>Carl Heinrich Miede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:37:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Literatur */</title>
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		<updated>2023-06-02T07:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Heinrich Miede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Pseudonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Carolus Nordhusanus&amp;#039;&amp;#039; (* [[1788]] in [[Nordhausen]]; † [[1. September]] [[1851]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher Pastor, Schulleiter, Autor und Herausgeber in Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war [[Chorleitung|Chorpräfectus]], später Küster an der Garnisonkirche in [[Hann. Münden|Münden]]. Während der Vater dort mit  privatem Musikunterricht seinen Lebensunterhalt bestritt, wuchs Carl Heinrich bis zu seinem fünften Lebensjahr in Nordhausen bei seiner Mutter und Großmutter auf. Danach folgten sie dem Vater nach Münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heinrich Miede besuchte das Gymnasium in Nordhausen und studierte ab 1806 in Göttingen Theologie, Geschichte und Geografie. Nach kurzer Tätigkeit als Hauslehrer in Nordhausen und Töchterschullehrer in Münden wurde er 1810 Rektor in [[Hedemünden]]. 1814 erhielt er eine Predigerstelle in [[Eichenberg (Neu-Eichenberg)|Eichenberg]] bei [[Witzenhausen]]. 1820 wurde er Pastor an der [[St. Marien (Göttingen)|Marienkirche in Göttingen]]. In seine Amtszeit fiel die Renovierung des Pfarrhauses und der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Denecke: &amp;#039;&amp;#039;Göttingen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Anschluss an Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen, 2002 S. 557 [https://books.google.de/books?id=N4ZnIRjCWfAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=inauthor:%22Dietrich+Denecke%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=i3O8TempJ8nDswbCxKSEBg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miede war als Pfarrer auch zuständig für die Armenpflege. Zur Bekämpfung der Armut gründete er 1831 einen Verein, der eine Suppenküche betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Denecke, S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie sein Vorgänger setzte er auf eine individuelle Betreuung der Armen durch die freiwilligen Helfer der städtischen Armenkommission. Außerdem war er verantwortlich für das Siechen- und Armenhaus der Stadt. Er gründete eine Stiftung für Pastorenwitwen, teilweise finanziert durch eine Lotterie und eine Zeitschrift.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denecke557&amp;quot;&amp;gt;Dietrich Denecke, S.&amp;amp;nbsp;557.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Leitung entfaltete sich die aus der Industrieschule hervorgegangenen Schuleinrichtung, aus der sich bis 1831 eine Berufsrealschule herausbildete. Diese wurde 1853 mit der 1848 gegründeten Gewerbeschule zusammengelegt. Miede forderte auch die Bildung der Mädchen. Insgesamt war ihm wichtig, dass in den Schulen neben der Vorbereitung auf das Berufsleben auch eine allgemeine politische Bildung vermittelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denecke557&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dank wurde ihm 1847 ein reich verzierter Deckelpokal von der Bürgerschaft überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Denecke, S.&amp;amp;nbsp;901.&amp;lt;/ref&amp;gt; Miede wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Johanne Dorothea Elisabeth John&amp;#039;&amp;#039; am 22. April 1848 zum [[Ehrenbürger]] der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schulnachrichten des Gymnasiums von 1852 in Stadtarchiv Göttingen (R 1944)&lt;br /&gt;
* Dierk Kunst: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der allgemeinbildenden Schulen in Göttingen von der Universitätsgründung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts (1734–1877)&amp;#039;&amp;#039;, Europäische Hochschulschriften, Band 225, Verlag P. Lang, 1984, ISBN 3-8204-8055-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.de/search?hl=de&amp;amp;sa=G&amp;amp;tbo=1&amp;amp;tbm=bks&amp;amp;q=inauthor:%22Carl+Heinrich+Miede%22 Werke] bei [[Google Bücher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1157477704|VIAF=61912186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Miede, Carl Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Miede, Carl Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nordhusanus, Carolus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pastor, Schulleiter, Autor und Herausgeber in Göttingen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nordhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. September 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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