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	<title>Carl Hamppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:17:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Hamppe&amp;diff=1226653&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: s.u. &quot;Heimat&quot;</title>
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		<updated>2024-11-06T16:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;s.u. &amp;quot;Heimat&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Hamppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1814]] in der [[Schweiz]]&amp;lt;!-- vermutlich Gersau (also mit Sterbeort identisch), das ergab Google-Bookscan: Wiener Schachzeitung, 1888, S. 191 (Angabe wäre zu überprüfen, z.B. Gaige: Chess Personalia); „der in Gersau (Schweiz) geborene“ Zeitschrift Karl, Nr. 2, 2009, S. 23--&amp;gt;; † [[17. Mai]] [[1876]] in [[Gersau]], [[Kanton Schwyz]]&amp;lt;!-- Sterbeort und -datum nach Feenstra Kuiper bzw. Landsberger (Jahreszahl mit Hinweis auf Steinitz-Nachruf); die abweichende Angabe 1873 nach Golombek ist offenbar falsch--&amp;gt;) war ein schweizerisch-[[Kaisertum Österreich|österreichischer]] [[Schach]]spieler. Hamppe gilt als Begründer der [[Wiener Partie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachlaufbahn ==&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=rd/nd/bd/qd/kd/bd/nd/rd/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/pd/pd/pd/--/pd/pd/pd/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/pd/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/--/pl/xx/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/nl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=pl/pl/pl/pl/--/pl/pl/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=rl/--/bl/ql/kl/bl/nl/rl/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Beschreibung=„Hamppes Eröffnung“ mit der Idee f2–f4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Zur Herkunft und Biografie Hamppes ist wenig bekannt. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in [[Wien]], wo er &amp;lt;!-- ob er, wie manchmal zu lesen, wirklich den Titel „Hofrat“ trug, ist m.E, unklar--&amp;gt; seit 1848 als Beamter im Finanzministerium tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=zrMAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA3-PA786&amp;amp;dq=%22Hamppe+KCarl%22&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=0&amp;amp;cd=2#v=onepage&amp;amp;q=Hamppe&amp;amp;f=false Erwähnung] im &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Königreiches Böhmen für das Jahr 1848&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;786, und [http://books.google.de/books?id=OI0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;dq=%22Hamppe+Carl%22&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=0&amp;amp;cd=1#v=onepage&amp;amp;q=%22Hamppe%20Carl%22&amp;amp;f=false Eintrag] im &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staats-Handbuch des Kaiserthumes Österreich für das Jahr 1866&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;159. („Ministerial-Secretär“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Wiener Kaffeehaus|Wiener Kaffeehäusern]] trat Hamppe in der Mitte des 19. Jahrhunderts als ein führender Schachmeister Österreichs hervor. 1859 und 1860 gewann er die Turniere der [[Wiener Schachklub|Wiener Schachgesellschaft]]. Hinter ihm belegte [[Wilhelm Steinitz]] (1836–1900) jeweils den dritten und zweiten Platz. Der kommende Weltmeister würdigte Hamppe später als Hauptgegner und Lehrer seiner frühen Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Landsberger: &amp;#039;&amp;#039;William Steinitz, Chess Champion. A Biography of the Bohemian Caesar&amp;#039;&amp;#039;. Jefferson 1993, S. 20, ISBN 0-89950-758-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hamppe war ein typischer Vertreter der [[Romantische Schule (Schach)|romantischen Schule]], dessen Spiel größeren Schwankungen unterworfen war. In Wettkämpfen unterlag er 1846 dem ungarischen Meister [[Johann Jacob Löwenthal]] mit 4:5 Partien, ferner besiegte er 1850 in einem längeren Match seinen Wiener Rivalen [[Ernst Falkbeer]] mit 16:15&amp;lt;ref&amp;gt;P. Feenstra Kuiper: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Schachzweikämpfe 1851–1950&amp;#039;&amp;#039;, Amsterdam 1967, S.&amp;amp;nbsp;79, 81. &amp;lt;!-- Datierung wurde hier in Frage gestellt, da Falkbeer 1848/53 zumeist nicht in Wien lebte, siehe zu diesem Punkt die Diskussionsseite des Falkbeer-Artikels --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; (in beiden Wettkämpfen gab es kein [[Remis]]). Von [[Daniel Harrwitz]] wurde er 1852 (+1 =2 −4) und 1860 (+0 =1 −3) deutlich geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute in Erinnerung geblieben ist die von Hamppe 1872 gegen seinen Wiener Meisterkollegen [[Philipp Meitner]] gespielte, sogenannte [[Unsterbliche Remispartie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1876 starb Hamppe in seiner Schweizer Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfinder der „Wiener Partie“ ==&lt;br /&gt;
Verdienste um das Schach erwarb sich Hamppe vor allem durch sein Eintreten für die [[Eröffnung (Schach)|Eröffnung]] 1. e2–e4 e7–e5 2. Sb1–c3, die er seit Ende der 1840er Jahre in der Praxis erprobte. Der Spielanfang erhielt zeitweise den Namen „Hamppes Eröffnung“, bis sich die Bezeichnung [[Wiener Partie]] durchsetzte. Als Spezialist für das [[Königsgambit]] verfolgte Hamppe die Idee, die Felder d5 und e4 zu überdecken, um danach bevorzugt ein verzögertes [[Gambit]] mit f2–f4 zu spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Bachmann (Schachhistoriker)|Ludwig Bachmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus vergangenen Zeiten. Bilder aus der Entwicklungsgeschichte des praktischen Schachspiels&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2, Berlin 1922, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ursprüngliche Gedanke richtete sich gegen das damals populäre [[Falkbeer-Gegengambit]], bei dem Schwarz auf das Königsgambit unmittelbar mit dem Zentrumsvorstoß 2. − d7–d5 antwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Allgaier-Gambit|Hamppe-Allgaier-Gambit]] (mit dem [[ECO-Code]] C37) ist ebenso nach ihm benannt wie das &amp;#039;&amp;#039;Hamppe-Muzio-Gambit&amp;#039;&amp;#039;, bei dem gegenüber dem herkömmlichen [[Muzio-Gambit]] gleichfalls das „Wiener“ Zugpaar Sb1–c3 und Sb8–c6 zwischengeschaltet ist. Schließlich war auch das umstrittene [[Steinitz-Gambit]] (1. e2–e4 e7–e5 2. Sb1–c3 Sb8–c6 3. f2–f4 e5xf4 4. d2–d4), das nach 1867 zum Einsatz gelangte, von Hamppes Eröffnungsideen beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Chessgames}}&lt;br /&gt;
* [http://www.edochess.ca/players/p67.html Eintrag Hamppes in &amp;#039;&amp;#039;Edo Historical Chess Ratings&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hamppe, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hamppe, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1876&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gersau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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