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	<title>Carl Hahn senior - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Hahn_senior&amp;diff=577991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ch ivk: /* Leben */ DKW war die Marke der Zschopauer Motorenwerke</title>
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		<updated>2026-03-15T16:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; DKW war die Marke der Zschopauer Motorenwerke&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Autounion1.jpg|mini|Die ehemalige Firmenzentrale der [[Auto Union AG]] in [[Chemnitz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Hahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1894]] in [[Nové Hrady|Gratzen]], [[Böhmen]]; † [[5. Juni]] [[1961]] in [[Knokke-Heist|Le Zoute]], Belgien) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[österreich]]ischer [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] der [[Automobilindustrie]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Hahn wurde als Sohn des Oberforstrats Carl Hahn (1862–1932) und seiner Ehefrau Anna geb. Buhl (1871–1923) geboren. Nach dem Abitur am Obergymnasium [[Seitenstetten]] leistete er von 1914 bis 1918 seinen Kriegsdienst in der [[Gemeinsame Armee|Armee Österreich-Ungarns]]. Nach einem Studium der Agrarwissenschaften an der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur]] in [[Wien]] von 1918 bis 1921 und der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum „Doktor der Bodenkultur“ im Jahre 1921 erhielt Hahn – nach einer kurzen Beschäftigung in der Warenabteilung der Steirer Bank in [[Graz]] – im April 1922 in [[Sachsen]] eine Anstellung als persönlicher Assistent des Inhabers und wenig später zudem Verkaufsleiter bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Motorradbau in Zschopau|Zschopauer Motorenwerken J.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;Rasmussen]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Marke [[DKW]]. Zu Hahns Aufgaben gehörte auch die Produktwerbung, dabei hatte er wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Unternehmens zum weltgrößten [[Motorrad]]hersteller im Jahr 1928. Mit Umwandlung der Zschopauer Motorenwerke von einer OHG in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1923, wurde Hahn in den Vorstand der Gesellschaft berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zschopauer Motorenwerke 1930 in eine Krise gerieten, führte dies zu unterschiedlichen Vorstellungen zwischen Rasmussen und Hahn über die weitere Konzeption des mittlerweile zum Konzern angewachsenen Unternehmens. Neben [[Richard Bruhn]] gehörte Hahn zu den Mitbegründern der Mitte 1932 auf Betreiben der [[Sächsische Staatsbank|Sächsischen Staatsbank]] entstandenen &amp;#039;&amp;#039;[[Auto Union AG]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz [[Chemnitz]] (bis 1936 [[Zschopau]]), in der Rasmussens überschuldeter Konzern aufging. Im neuen Auto-Union-Konzern übernahm Hahn als stellvertretendes Vorstandsmitglied das Verkaufsmanagement für den Bereich Zweitaktfahrzeuge der Marke DKW. Dabei kam es wenig später zum völligen Zerwürfnis mit Rasmussen, dem er 1934 gemeinsam mit Bruhn die Kündigung aussprach. Ab August 1935 war er vorübergehend als Vorstandsvorsitzender der [[Martin Brinkmann AG|Martin Brinkmann AG Bremen]], damals Deutschlands größte Tabakfabrik, tätig, kehrte jedoch im April 1936 auf seine vorherige Stelle bei der Auto Union in Chemnitz zurück. 1937 wurde er außerdem in den Aufsichtsrat der Chemnitzer Maschinenbaufirma [[Chemieanlagenbau Chemnitz|Germania]] berufen, wo er auch erhebliche private Investitionen tätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Hahn war zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten (Mitgliedsnummer 2.442.505).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13081513&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sam Roberts |Titel=Carl Hahn Dies at 96; Made the VW Beetle Ubiquitous |Sammelwerk=The New York Times |Datum=2023-01-18 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/2023/01/18/business/carl-hahn-dead.html |Abruf=2023-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1945 floh Carl Hahn vor der anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] und fand Zuflucht bei Freunden im [[Wasserschloss Sandizell]] in Bayern. 1946 zog er nach [[Benrath]] und war in den [[Hoffmann-Werke Lintorf|Hoffmann-Werken Lintorf]] des Fahrzeugunternehmers Jakob Oswald Hoffmann (1896–1972) tätig. 1947 entwickelte er für den deutschen Markt [[Tampon]]s, die Dr. Carl Hahn KG brachte die Marke [[o.b.]] 1948 auf den Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Auto Union AG&amp;#039;&amp;#039; war im August 1948 im [[Handelsregister (Deutschland)|Handelsregister]] Chemnitz gelöscht worden. Hahn und Bruhn gehörten zu den Initiatoren zur Schaffung einer „neuen“ &amp;#039;&amp;#039;Auto Union&amp;#039;&amp;#039; im bayerischen [[Ingolstadt]]. Hahn war Gesellschafter, Geschäftsführer und Assistent des Präsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Herzinfarkt im August 1956 legte er am 30. Juni 1957 alle Funktionen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
In erster Ehe heiratete Carl Hahn am 14. September 1925 in [[Gelenau/Erzgeb.|Gelenau]] Maria „Mia“ Luisa Lina Kusel (*&amp;amp;nbsp;30. Mai 1905 in [[Meerane]]; † 5. Juni 1986 in [[Wolfsburg]]). Sie war die Tochter des Direktors der Baumwollspinnerei AG Gelenau/Erzgeb. Friedrich „Fritz“ Wilhelm Arnold Kusel (1871–1936) und seiner Frau Maria Louise geb. Sistig (1872–1961). Am 1. Juli 1926 kam sein Sohn [[Carl Hahn junior|Carl Horst Hahn]] (1926–2023) in Chemnitz zur Welt, der später gleichfalls als Manager in der Automobilindustrie erfolgreich und bekannt wurde. Von 1982 bis 1993 war Hahn&amp;amp;nbsp;jr. Vorstandsvorsitzender der [[Volkswagen AG]]. Am 19. August 1933 wurde ein weiterer Sohn, Wolfgang Günter Hahn, in Chemnitz geboren. Die Ehe wurde 1954 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 1955 heiratete Hahn in zweiter Ehe in [[Badenweiler]] Eleonore „Nono“ Elisabeth Anna Marie Burggräfin und Gräfin zu [[Dohna-Schlobitten]] (* 5. August 1923; † 24. April 2012). Aus dieser Ehe stammen die beiden Töchter Anna-Renata (* 27. August 1956) und Caroline (* 2. Mai 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Literatur ==&lt;br /&gt;
* Falk Drechsel; Heike Krause; Klaus Michael Oßwald: ARWA – Aufstieg und Fall eines Strumpfimperiums, Neustadt an der Aisch : Schmidt, 2014&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl H. Hahn, Peter Kirchberg |Titel=DKW-Hahn |TitelErg=Ein Manager und Unternehmer der deutschen Kraftfahrzeugindustrie |Auflage=2. unveränderte |Verlag=Verlag Heimatland Sachsen e.K. |Ort=Chemnitz |Datum=2016 |ISBN=9783910186934 |Online=[https://carl-hahn.de/wp-content/uploads/2021/12/DKW-Hahn-digital.pdf Digitalisat] |Format=PDF |Abruf=2023-02-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1108316395|VIAF=421146998376918941027|LCCN=n2021023574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahn, Carl senior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Automobilbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zschopau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahn, Carl senior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hahn, Carl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Automobilbauer und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nové Hrady|Gratzen]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Knokke-Heist|Le Zoute]], Belgien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ch ivk</name></author>
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