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	<title>Carl Gustav Bunte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: clean up, replaced: zugriff= → abruf=, Myokardinfarkt|Herzinfarkt → Herzinfarkt mit AWB</title>
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		<updated>2024-09-10T19:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;clean up, replaced: zugriff= → abruf=, Myokardinfarkt|Herzinfarkt → Herzinfarkt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Gustav Bunte.PNG|mini|Carl Gustav Bunte, 1920]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Gustav Bunte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1879]] in [[München]]; † [[3. November]] [[1944]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher Chemiker.&amp;lt;ref&amp;gt;KIT - Archiv:  {{Webarchiv |text=Nachlass und Sammlung Hans und Karl Bunte |url=http://www.archiv.kit.edu/104.php?signatur=27055 |wayback=20140112172436}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der älteste Sohn von [[Hans Bunte]] und Minna Stölzel, Tochter von [[Carl Stölzel]], wurde in [[München]] geboren und wuchs dort mit einem Bruder und drei Schwestern auf. 1887 zog die Familie nach [[Karlsruhe]], wo Carl 1897 sein Abitur machte und anschließend einen einjährigen Militärdienst ableistete. Stark von seinem Vater vorgeprägt war schnell klar, dass auch er Chemiker werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fred Ludwig Sepaintner |Titel=Badische Biographien Neue Folgen |Band=5 |Verlag=W. Kohlhammer Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-17-018976-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So begann er noch im Jahr 1898 zu studieren: Nach zwei Semestern [[Chemie]] an der [[Universität Leipzig]] unter [[Johannes Wislicenus|Wislicenus]] schloss er 1902 sein Diplom mit seiner ersten wissenschaftlichen Publikation [[Enteisenung und Entmanganung|&amp;#039;&amp;#039;Enteisenung von Trinkwasser&amp;#039;&amp;#039;]] in Karlsruhe ab. Seine zweite Publikation folgte in seiner Doktorarbeit über [[Harnsäure|&amp;#039;&amp;#039;Harnsäurederivate&amp;#039;&amp;#039;]], mit der er 1905 unter [[Emil Fischer]] seine Promotion an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] erfolgreich beendete. Danach begann er seine berufliche Laufbahn mit einer ersten Stelle bei der [[Contigas Deutsche Energie|Deutschen Continental Gasgesellschaft]] in Dessau. Dort war er Bauleiter in den Gaswerken [[Neumühl (Duisburg)|Neumühl]] und [[Frankfurt (Oder)]]. Im Jahre 1906 heiratete er seine badische Frau, die er aufgrund seiner bayerischen Staatsbürgerschaft zuvor nach Bayern einkaufen musste. Zwei Jahre später ging er dem Wunsch seines Vaters nach und trat in dessen von ihm gegründete Lehr- und Versuchsgasanstalt [[Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches]] (DVGW) ein. Dort übernahm er schnell die Leitung und später auch die Stelle des Generalsekretärs, die er von 1909 bis 1926 ausübte. Unterbrochen wurden seine Arbeiten durch den Krieg, den er als [[Leutnant]] an der Ostfront durchlebte. Für seine Leistungen wurde er mit zwei Orden ausgezeichnet. Während seines Kriegsdienstes habilitierte Bunte 1917 an der [[TH Karlsruhe]], die ihn 1920 zum außerordentlichen [[Professor]] an den neu geschaffenen Lehrstuhl für Gasindustrie und Brennstofftechnik berief. 1933 wurde er [[ordentlicher Professor]]. Der Erste Weltkrieg und die Zustände unter dem [[NS-Zeit|NS-Regime]] hatten ihm und seiner Arbeit stark zugesetzt. Im Frühjahr 1937 erlitt er einen schweren [[Herzinfarkt]]. Der Höhepunkt seines Wirkens war damit überschritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er verstarb am 3. November 1944 im Alter von 66 Jahren in [[Baden-Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Wirken ==&lt;br /&gt;
Bunte profitierte ohne Zweifel vom Ansehen und der starken Unterstützung seines berühmten und einflussreichen Vaters. Gleichzeitig stand er deshalb enorm in dessen Schatten und erlangte erst spät Ansehen für seine Arbeiten. Insgesamt sind mehr als 120 [[Publikation]]en von ihm dokumentiert. Durch die stetige Weiterentwicklung der DVGW, seinem Lebenswerk, wurde er zur entwicklungsprägenden Kraft der Gasindustrie seiner Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Besondere Anerkennung erlangte er vor allem dadurch,  dass er als Vertreter des deutschen Gasfaches an mehreren internationalen [[Wissenschaftliche Konferenz|Kongressen]] und Ausstellungen teilnahm und Mitglied zahlreicher wichtiger [[Gremium|Ausschüsse]] und anderer [[Organisation]]en wurde. Er war ab 1909 Mitherausgeber und von 1920 bis 1925 selbständiger [[Redakteur|Schriftleiter]] des „Journal für Gasbeleuchtung“ (später: &amp;#039;&amp;#039;GWF Das Gasfach und Wasserfach&amp;#039;&amp;#039;) der DVGW. Seine Vorlesungen waren häufig überfüllt. Im September 1932 wurde er deshalb von den ehemaligen Schülern seines Vaters &amp;#039;&amp;#039;als Forscher und Lehrer mit unermüdlicher Arbeitskraft auf allen Gebieten der [[Brennstofftechnik]]&amp;#039;&amp;#039; geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* mit W. Litterscheid: &amp;#039;&amp;#039;Die Entzündungsgeschwindigkeit von Gasgemischen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Gaskursus. Physikal. u. chem. Grundlagen d. Gasindustrie u. Brennstofftechnik mit Anleitung für gastechnische Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/13743023X/Bunte+Karl+Gustav |hrsg=[[Landesarchiv Baden-Württemberg]] |titel=Bunte, Karl Gustav |werk=leo-bw.de |sprache=de |abruf=2018-06-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marie-Therese Hanschmann |Titel=Karl Bunte: Aus dem Schatten des Vaters heraus |Sammelwerk=gwf - Gas+Energie |Nummer=11 |Datum=2017 |Seiten=140–142 |Online=[https://www.gwf-gas.de/fileadmin/GWFGasEnergie/gwf_gas_Ausgaben/gwf_gas_2017/gwf_gas_11_17/GE_11_2017_Forscherpersoenlichkeiten.pdf Volltext] |Format=PDF |KBytes=388 |Abruf=2018-06-19}}&lt;br /&gt;
* Heinrich P. Mühlmann: &amp;#039;&amp;#039;Hans und Karl Bunte – Vater und Sohn in wissenschaftlicher Kontinuität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;gwf – Gas+Energie.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 19–26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13743023X|VIAF=276863541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bunte, Carl Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bunte, Carl Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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