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	<title>Carl Gruhl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T15:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Amtsbezeichnung|Bergrat]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Gruhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1862]] in [[Weißenfels]]; † [[26. April]] [[1947]] in [[Brühl (Rheinland)|Brühl]]) war ein deutscher Bergbauunternehmer. Er war der erste einschlägig akademisch ausgebildete [[Unternehmer]] des industriellen [[Rheinisches Braunkohlerevier|Braunkohlenbergbaus im Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Familie und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Carl Gruhl wurde geboren, als sein Vater [[Hermann Gruhl]] und sein Onkel Karl in der [[Werschen-Weißenfelser Braunkohlen AG]] im [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier|Mitteldeutschen Braunkohlenrevier]] tätig waren, Hermann Gruhl als Aufsichtsbeamter. Seine Mutter Ida Franziska geborene Voigt (1841–1908) war die Tochter eines Kupferschmiedemeisters aus Döbeln. Carl hatte noch drei jüngere Brüder und zwei Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte sein Vater noch seine Ausbildung im Bergbau an der Gewerbeschule in [[Erfurt]] erhalten, so ging Carl auf die [[Bergakademie Berlin]] und war seit 1883 Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Agricola Akademischer Verein|AV Schlägel und Eisen Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wernigeroder Schwarzer Verband. Mitgliederverzeichnis des Wernigeroder Schwarzen Ringes - 1. Teil&amp;#039;&amp;#039;, Karlsruhe 1935, S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war nach seiner staatlichen Prüfung ab 1891 als Bergassessor im [[Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie|Oberbergamtsbezirk Clausthal]] tätig. Carl war zweimal verheiratet, zuerst mit Marie geborene Schmidt (1873–1903) aus Helmstedt und seit 1911 mit Margarethe geborene Eger (1873–1949), Tochter eines Fabrikbesitzers aus [[Hamburg-Harburg]]. Carl wohnte ab 1903 in der &amp;#039;&amp;#039;Gruhl’schen Villa&amp;#039;&amp;#039; an der Kaiserstraße, die vom [[Bahnhof Kierberg|Kaiserbahnhof]] nahe seiner Fabrik in [[Kierberg]] zum [[Schlösser Augustusburg und Falkenlust|Schloss Brühl]] führt. 1945, kurz vor seinem Tode, wurde die Familie, obwohl Gegner des [[Nationalsozialismus]], von der [[Britische Besatzungszone|Britischen Besatzungsmacht]] aus der [[Villa]] verwiesen, und diese anfangs der [[Knappschaft]] zugewiesen. Die Villa wurde nach 1951 von den Erben verkauft und später in eine Wohnanlage umgebaut. Das Haus steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Brühl Kaiserstraße 15.jpg|miniatur|Gruhl’sche Villa, Kaiserstr. 15]]&lt;br /&gt;
Carl Gruhl wurde auf dem Brühler Südfriedhof bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmerisches Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiserner mann.jpg|miniatur| Der „Eiserne Mann“ im [[Gruhlwerk]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Vater mit [[Hermann Bleibtreu]] in Kontakt kam, engagierte er sich auch im neu aufstrebenden Brühler Bezirk des Rheinischen Braunkohlereviers, zuerst an dessen &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlengewerkschaft Bleibtreu&amp;#039;&amp;#039;, die aber nicht in Produktion ging dann durch Aktienerwerb und als Berater an der [[Roddergrube]] von [[Friedrich Eduard Behrens]], die am 1. März 1877 mit zwei [[Brikettierpresse]]n die ersten [[Brikett]]s nach dem [[Carl Exter|Exterschen Verfahren]] im Rheinischen Revier presste. Nach Bleibtreus Tod kaufte Hermann Gruhl 1882 dessen Felder bei [[Heide (Brühl)|Heide]] und [[Kierberg]] und noch weitere Brühler Grubenfelder. 1889 errichtete er bei Kierberg eine eigene Brikettfabrik, die am 2. September 1892 als &amp;#039;&amp;#039;[[Gruhlwerk]]&amp;#039;&amp;#039; den Betrieb aufnahm. Der Sohn Max übernahm die kaufmännische Leitung von Grube und Fabrik. 1894 übernahm Carl die technische Leitung. Der Vater selbst blieb bis 1899 in [[Halle (Saale)|Halle]] wohnen, bis für die Familie in Brühl vom [[Leipzig]]er Architekten [[Georg Wünschmann]] die stattliche Jugendstil-Villa fertig wurde. Für den Braunkohlenbergbau bedeutsam wurde der erste brauchbare Schräm- oder Kratz[[bagger]] mit einer Abtragshöhe von 15 Metern im [[Eimerkettenbagger#Arbeitsweise|Hochschnitt]], der nach seinen Angaben sowie den konstruktiven Unterlagen von Christian Steg von der [[Lübecker Maschinenbau Gesellschaft]] gebaut worden war und 1907 als &amp;#039;&amp;#039;[[Eiserner Mann (Kottenforst)|Eiserner Mann]]&amp;#039;&amp;#039; in seiner Grube in Betrieb genommen wurde. In vergrößerter Form wurde er bald Standard in den Braunkohlegruben.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Walter Buschmann]], Norbert Gilson, Barbara Rinn: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbergbau im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; hg. vom [[Landschaftsverband Rheinland|LVR]] und [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|MBV-NRW]], 2008, S. 60 und 293&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gruhlwerk wurde stetig ausgebaut, sodass zuletzt sechs Fabriken aufgereiht nördlich von Kierberg produzierten. Bereits 1894 war die Mehrheit der [[Kux]]e der [[Grube Donatus]] bei [[Liblar]] von Carl Gruhl erworben  und 1907 mit seinen Brühler Gruhlwerken zusammengelegt worden. Kurze Zeit später, 1908, erfolgte dann die Fusion mit der [[Fortuna AG]] zur [[Rheinische AG für Braunkohlebergbau und Brikettfabrikation|Rheinischen AG für Braunkohlebergbau und Brikettfabrikation (RAG)]] und Gruhl trat in den Vorstand der nach diesem Zusammenschluss größten Gesellschaft im rheinischen Braunkohlenrevier ein. 1918 ging er dann in den Aufsichtsrat.&amp;lt;ref&amp;gt; Nach NDB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienste und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brühl-Südfriedhof Familiengrab Gruhl.JPG|miniatur|hochkant|Ehrengrab der Familie Gruhl auf dem Brühler Südfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Gruhl wurde wegen seiner Verdienste um die Entwicklung der Stadt Brühl zum Ehrenbürger erhoben. Carl wollte der Stadt, in der er und seine Familie soviel Glück gefunden hatten, aus sozialen Engagement etwas dauerhaft Bleibendes für die Allgemeinheit zurückgeben. So ließ er 1930 das Carlsbad (damals noch mit „C“), die Sporthalle in Heide und die Carlshalle bauen. Die Carlshalle, ein Hallenbau für alle Arten von Veranstaltungen wurde leider während der [[Brühl (Rheinland)#Zeit des Nationalsozialismus|Bombenangriffe auf Brühl im Jahre 1944]] soweit zerstört, dass sie abgerissen werden musste. Das Bad überstand den Krieg mit nur leichten Beschädigungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.stadtwerke-bruehl.de/das-karlsbad-im-blick.html |text=Tradition des Karlsbades |archivebot=2018-04-03 11:56:51 InternetArchiveBot}} (Zugriff Januar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hervorzuheben ist Carl Gruhls Engagement für den Siedlungsbau für seine Arbeiter. Von den Häusern sind die in der Vochemer, Berrenrather, Margareten-, Barbara- und Grubenstraße, wenn auch stark umgebaut noch erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt; Buschmann, S. 294 f &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruhl war lange Jahre [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]] und gehörte fast 50 Jahre dem [[Kirchengemeindeleitung|Presbyterium]] der evangelischen Kirchengemeinde Brühl an, an die er 1926 Stiftungen für verschiedene Zwecke in Höhe von 24.000 [[Reichsmark]] zuwandte. Hervorzuheben ist auch sein entschlossenes Eintreten für die Sache der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] in den Jahren nach 1934. So war er auch eines von acht Mitgliedern des [[Bruderrat]]s, der den Teil der Gemeinde vertrat, die sich zur bekennenden Kirche bekannten.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Grosser: &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Gemeindeleben im Kölner Land&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1958, S. 63, 78 und 103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Grosser: &amp;#039;&amp;#039;Karl Gruhl zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039; in Brühler Heimatblätter 19 (1962) Nr. 4S. 25 f&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wündisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Pionier der Braunkohle. Bergrat Carl Gruhl zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;, in Revier und Werk, 1962, Heft 67, S. 6 f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|209||Gruhl, Carl|Gustav Kloos|136146767}}(Todesjahr vermutlich falsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136146767|VIAF=80540946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gruhl, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rheinisches Braunkohlerevier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brühl, Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Rhein-Erft-Kreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gruhl, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Gruhl, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergbauunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brühl (Rheinland)|Brühl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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