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	<title>Carl Gerster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ArthurMcGill: + bild</title>
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		<updated>2023-11-02T16:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karl Gerster.jpg|mini|Carl Gerster]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Wolfgang Franz Gerster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1813]] in [[Miltenberg]]; † [[30. Januar]] [[1892]] in [[Regensburg]]) war [[Arzt]], [[Homöopathie|Homöopath]] und als begabter Redner die treibende Kraft der Liberalen im politischen Leben von Regensburg in der Zeit des [[Vormärz]] und in den [[Deutsche Revolution 1848/1849| Revolutionsjahren 1848/1849]]. Er war Mitbegründer des Fränkischen und des [[Deutscher Sängerbund|Deutschen Sängerbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Apothekers Carl Franz Gerster legte 1831 am humanistischen [[Gymnasium]] in [[Aschaffenburg]] sein [[Abitur]] ab und absolvierte am dortigen [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] ein philosophisches [[Biennium]]. Da er sich hier einer schlagenden [[Studentenverbindung]] angeschlossen hatte und nach unbefugtem Fechten vom Lyceum dimittiert worden war, wurde ihm in [[Würzburg]] die [[Immatrikulation]] verweigert. Sein [[Medizinstudium]] absolvierte er deshalb in [[Heidelberg]], [[Erlangen]] und [[München]]. In München gründete er zusammen mit weiteren Studenten das [[Corps Franconia München]], nachdem der Versuch ein Corps Rhenania zu gründen misslang. 1836 legte er sein [[Prüfung#Examen|Examen]] ab und wurde mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;De statu atrabilario&amp;#039;&amp;#039; zum Dr.&amp;amp;nbsp;med. [[Doktor|promoviert]]. 1838 wurde Carl Gerster Assistenzarzt am Städtischen Krankenhaus in München und 1841 Hof- und [[Leibarzt]] des Fürsten Carl von [[Löwenstein-Wertheim-Rosenberg]]. 1845 ließ er sich als homöopathischer Arzt in Regensburg nieder und erhielt 1848 die [[Lehrbefugnis]] als [[Privatdozent]] an der [[Universität München]]. 1857 ging er als Arzt nach [[Nürnberg]], kehrte aber 1862 wieder nach Regensburg zurück, wo er bis zu seinem Tod 1892 als Arzt, Armenarzt und Bahnarzt wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerster galt als einer der bekanntesten Protagonisten der Sängerbundidee. Überregional bekannt wurde er als Leiter des großen deutschen Sängerfestes vom 20. bis 23.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Döllner]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Ph.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;W. Schmidt, Neustadt a.&amp;amp;nbsp;d. Aisch 1950, {{OCLC|42823280}}; Neuauflage anlässlich des Jubiläums &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Verlag Ph.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828–1978.&amp;#039;&amp;#039; Ebenda 1978, ISBN 3-87707-013-2, S. 636 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 in [[Nürnberg]], als Gründer des Fränkischen Sängerbundes am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1862 in [[Bamberg]] und als Mitbegründer des [[Deutscher Sängerbund|Deutschen Sängerbundes]] am 21.&amp;amp;nbsp;September 1862 in [[Coburg]]. Als einer der führenden Repräsentanten der politisch liberal gesinnten Befürworter einer [[Großdeutsche Lösung|großdeutschen Einheit der Nation]] und als mitreißender Redner erhielt er den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;[[Demosthenes]] der deutschen Sänger, der deutschen Turner und der deutschen Schützen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Im [[Vormärz]] wurden die allerorts stattfindenden Sängerfeste oft zu Bühnen oppositioneller Betätigungen. Die eindrucksvolle Manifestation des Einheitswillen der Sänger beim ersten deutschen Sängerfest 1845 in Würzburg, an dem Gerster als Mitglied der [[Miltenberg]]er Liedertafel teilgenommen hatte, beeinflusste auch die nachfolgenden regionalen Sängerfeste und 1847 profilierte sich Gerster beim Sängerfest in Regensburg bereits als begabter und temperamentvoller Redner. 1848 / 1849 wurde er zur treibenden Kraft bei der Bildung des liberal fortschrittlichen „Volksvereins in Regensburg und Stadtamhof“ dessen Präsident er wurde. Der Name bezeugte die Anlehnung an andere linksliberale demokratische Vereinigungen, wie sie in Pfalz gegründet worden waren. In der Gründungserklärung hieß es, dass der Verein die Sicherung der Errungenschaften der Märzrevolution und die deutsche Einheit auf volkstümlicher Grundlage anstrebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein, der bald 200&amp;amp;nbsp;Mitglieder hatte, unterstützte die Politik der Vereinigten Linken in der [[Frankfurter Nationalversammlung]] und verursachte damit in Regensburg die Gründung des gemäßigt liberalen „Vereins für deutsche Einheit und gesetzliche Freiheit in Regensburg und Stadtamhof“, in den neben anderen auch der Bleistiftfabrikant [[Rehbach (Bleistiftfabrik)|Rehbach]] und der Verleger [[Friedrich Pustet]] eintraten. Gerster konnte sich auch in diesem  Verein etablieren und verhindern, dass der ehemalige national-liberale Bürgermeister Thon-Dittmer als Landtagskandidat für die Wahl im Dezember 1848 nominiert wurde. Die Streitereien der beiden konkurrierenden liberalen Vereine hatten aber zur Folge, dass gar kein liberaler Landtagskandidat gewählt wurde, sondern stattdessen drei katholisch-konservative Bewerber. Der von Gerster  ursprünglich gegründete „Volksverein“ löste sich sehr bald auf, während der „Verein für deutsche Einheit und gesetzliche Freiheit“ bis auf 500 Mitglieder anwuchs und mit vielen liberalen Adressen an den König und den Landtag eine große Wirksamkeit entfaltete.  Als Initiator der anfänglichen Turbulenzen wurde Gerster von der bayerischen Kreisregierung nachträglich bezeichnet als „mit Vorzug der Störenfried der Ordnung in Regensburg und der weiteren Umgebung“&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Alb&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= Dieter Albrecht|Hrsg=Museen und Archiv der Stadt Regensburg |Titel= Regensburg im Wandel, Studien zur Geschichte der Stadt im 19. Und 20. Jahrhundert|Sammelwerk= Studien und Quellen zur Geschichte Regensburgs|Band= 2|Verlag=Mittelbayerische Druckerei und Verlags-Gesellschaft mbH |Ort=Regensburg|Datum=1984|ISBN=3-921114-11-X|Seiten=139f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De statu atrabilario&amp;#039;&amp;#039;. Dissertatio inauguralis, Amorbach 1837&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ist Homöopathie?&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1848&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Anleitung zur pathologischen Chemie für Aerzte&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Universum und dessen Geheimnisse&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1854&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odisch-magnetische Heilwirkungen&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg 1859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedhelm Brusniak: &amp;#039;&amp;#039;Carl Gerster. Zur Wiederkehr seines 100. Todestages am 30. Januar&amp;#039;&amp;#039;, in: Das Sängermuseum. Mitteilungen des Sängermuseums des Fränkischen Sängerbundes e.V., Nr. 3, Jahrgang 3, Zirndorf 1992&lt;br /&gt;
* Friedhelm Brusniak: &amp;#039;&amp;#039;Gerster, Carl Wolfgang Franz&amp;#039;&amp;#039;, in: [http://www.gds-web.de/veroe_gdsarchiv.htm GDS-Archiv für Hochschul und Studentengeschichte], Bd. 2, 1994, S.&amp;amp;nbsp;91f.&lt;br /&gt;
* Friedhelm Brusniak, Dietmar Klenke (ed): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Heil deutschem Wort und Sang!&amp;quot; - Nationalidentität und Gesangskultur in der deutschen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Feuchtwanger Beiträge zur Musikforschung Bd. 1, Augsburg 1995 (ISBN 3-89639-000-7)&lt;br /&gt;
* Egon Johannes Greipl: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Carl Gerster und Dr. Raimund Gerster - biographische Bemerkungen zu einer Regensburger Familie (1813-1892 und 1866-1953) &amp;#039;&amp;#039;, in: Karlheinz Dietz, Gerhard H. Waldherr (ed), Berühmte Regensburger. Lebensbilder aus zwei Jahrtausenden, Würzburg 1997 (ISBN 3-930480-67-0)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.saengermuseum.de/ Sängermuseum Feuchtwangen]&lt;br /&gt;
* [http://www.franconia-muenchen.de/ Corps Franconia München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121134628|LCCN=n/2006/182418|VIAF=22989615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerster, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homöopath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerster, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerster, Carl Wolfgang Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Homöopath und Mitbegründer des Fränkischen und des Deutschen Sängerbundes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Miltenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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