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	<title>Carl Göring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T06:36:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_G%C3%B6ring&amp;diff=342780&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-03-21T06:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Theodor Göring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1841]] in [[Brüheim]]; † [[2. April]] [[1879]] in [[Eisenach]]) war ein deutscher [[Philosoph]] und [[Schach]]meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Göring war der einzige Sohn eines reichen Gutsbesitzers. Nach seinem Schulabschluss in [[Eisenach]] im Jahr 1859 studierte er [[Philologie]] in [[Jena]] und drei Semester lang in [[Berlin]]. Im Juni 1863 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Jena. Obwohl er aufgrund seines ererbten Wohlstandes ein materiell sorgenfreies Leben als Privatgelehrter führen konnte, arbeitete er zeitweilig als [[Gymnasiallehrer]] in Berlin, [[Bonn]] und [[Gotha]]. Im Frühjahr 1872 siedelte er sich in [[Leipzig]] an, wo er ab 1877 zum außerordentlichen Universitätsprofessor für [[Philosophie]] berufen wurde. Als Philosoph galt er als Vertreter des kritischen [[Empirismus]] und [[Positivismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Akademisch-Philosophische Verein zu Leipzig ernannte Göring in seiner Sitzung vom 14. Februar 1876 zum Ehrenmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 erkrankte er an einem [[Rheuma]], das sich über viele Jahre hinzog und welches in seinem Nekrolog als ursächlich für die [[Depression]]en und den [[Paranoia|Verfolgungswahn]] bezeichnet wurde, in die er in den folgenden Jahren verfiel. Er starb während eines Ferienaufenthaltes bei seinen Eltern durch [[Suizid]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nekrolog in der [[Deutsche Schachzeitung|Deutschen Schachzeitung]] 1879, S. 160–165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schach ==&lt;br /&gt;
Bedeutung erlangte Göring gleichfalls als starker deutscher [[Schach]]meister, der sich in den 1870er Jahren erfolgreich an [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|Turnieren]] betätigte: 4. Platz in [[Krefeld]] 1871, 3. Platz in Leipzig 1871, 3. Platz in [[Hamburg-Altona|Altona]] 1872, 2. Platz in Leipzig 1876. Beim Turnier in Leipzig 1877 (Göring wurde Fünfter) gelang ihm ein Sieg gegen [[Adolf Anderssen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/leipzig1877.htm Das Internationale Turnier Leipzig 1877 (MDSB-Kongress)] auf [[TeleSchach]] (Kreuztabelle und sämtliche Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; Göring war einer der Initiatoren zur Gründung des [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbundes]] und eines seiner Gründungsmitglieder 1877 in Leipzig.&lt;br /&gt;
Er war ab 1870 einer der stärksten Spieler der Leipziger [[Schachverein|Schachgesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Augustea&amp;#039;&amp;#039; und zeitweise deren Vizepräsident. Seine beste [[historische Elo-Zahl]] war 2534. Diese erreichte er im Juli 1878. Zeitweilig lag er auf Platz 12 der Weltrangliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Göring-Gambit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Schottische Partie|Schottischen Partie]] benannt: 1. e2–e4 e7–e5 2. Sg1–f3 Sb8–c6 3. d2–d4 e5xd4 4.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;c2–c3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Über den Begriff der Ursache in der Griechischen Philosophie, Leipzig 1874&lt;br /&gt;
* System der kritischen Philosophie, 2 Bde., Leipzig 1874–1875&lt;br /&gt;
* Über die menschliche Freiheit und Zurechnungsfähigkeit: eine kritische Untersuchung, Leipzig 1876&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raina Ganewa: &amp;#039;&amp;#039;Die Erkenntnistheorie von Carl Göring&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1910&lt;br /&gt;
* [[Otto Gustav Koch|Otto Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Theodor Göring. Lebensbild eines thüringischen Schachmeisters&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Feier des 25jährigen Bestehens des Thüringer Schachbundes&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1911, S. 31–38.&lt;br /&gt;
* Protokollbücher des Akademisch-Philosophischen Vereins zu Leipzig, Universitätsbibliothek, Handschriftenabteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|goering_c|S|1875|S|1879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116722282|VIAF=235984447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goring, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Göring, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Göring, Carl Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph und Schachmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brüheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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