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	<title>Carl Funke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T23:21:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Funke&amp;diff=793203&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-12-16T07:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Essener Unternehmer und Politiker Carl Funke. Zu anderen Personen siehe [[Karl Funke]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Funke.jpg|mini|hochkant|Carl Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Funke Familiengrab.JPG|mini|hochkant|Gemeinsame Gruft der Familien Funke und [[Johann Wilhelm Schürenberg|Schürenberg]] auf dem Essener Ostfriedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Funke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. August]] [[1855]] in [[Essen]]; † [[15. April]] [[1912]] in [[Bad Ems|Ems]]) war ein deutscher [[Unternehmer]] und [[Kommunalpolitiker]], der als [[Handelskammer]]präsident und [[Stadtverordneter]] in Essen wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Als zweiter Sohn des Unternehmers [[Fritz Funke (Industrieller)|Fritz Funke]] und seiner Ehefrau, einer geborenen Rellensmann, besuchte Carl Funke das [[Frida-Levy-Gesamtschule|Humboldt-Realgymnasium]] in Essen und schloss mit der [[Jahrgangsstufe|Oberprima]] ab. Anschließend studierte er [[Sprachwissenschaft]]en, insbesondere [[Französische Sprache|Französisch]], an der [[Universität Genf]]. Dem folgte eine kaufmännische Ausbildung bei der [[Chemische Fabrik Kalk|Chemischen Fabrik Vorster &amp;amp; Grüneberg]] in [[Kalk (Köln)|Kalk]] und bei der &amp;#039;&amp;#039;AG für Chemische Industrie&amp;#039;&amp;#039; in (Gelsenkirchen-)[[Gelsenkirchen-Schalke|Schalke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Funke heiratete die wohlhabende Katharina geborene [[Waldthausen]], deren [[Mitgift]] erheblich zum gemeinsamen Vermögen beitrug. Sie starb an einer schweren Krankheit, wobei sie jahrelang durch ihren Gatten gepflegt wurde. Zusammen hatten sie vier Kinder, wobei der Sohn [[Fritz Funke (Kaufmann)|Fritz Funke]] (1888–1975) das Familienerbe erfolgreich weiterführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von knapp 22 Jahren übernahm Carl Funke die Leitung der [[Zeche Pörtingsiepen]] in [[Fischlaken]], einem späteren Stadtteil von Essen. Er vergrößerte deren Absatz unter anderem durch den gerade erhaltenen Gleisanschluss an die [[Hespertalbahn]] entscheidend. 1884, im Alter von 29 Jahren, übernahm er die Bergwerksbeteiligungen seines in diesem Jahr verstorbenen Vaters und vergrößerte seinen Besitz in den folgenden Jahren durch Erwerb weiterer Anteile kontinuierlich. Carl Funke war Aufsichtsratsmitglied in insgesamt zwanzig Unternehmen, darunter die [[Steinkohle]]n-Zechen [[Zeche Richradt|Richradt]], Stolberg im westlichen Hefelerbachtal, [[Zeche König Wilhelm|König Wilhelm]], [[Zeche Lothringen|Lothringen]], [[Zeche Graf Schwerin|Graf Schwerin]], [[Zeche König Ludwig|König Ludwig]], [[Zeche Hercules|Hercules]], [[Zeche Dorstfeld|Dorstfeld]], [[Zeche Carl Funke|Carl Funke]] und [[Zeche Caroline (Bochum)|Caroline]], die [[Grillo-Werke]] und auch die [[Deutsche Bank|Deutsche Bank AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren, als der Ruhrbergbau auch wegen ausländischer Konkurrenz in einer großen Krise steckte, erkannte Funke, dass die Zersplitterung in viele Bergwerksunternehmen nicht wirtschaftlich ist. Er bildete aus der [[Zeche Pauline]] und der &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Heisinger Tiefbau&amp;#039;&amp;#039; die Aktiengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Anthrazit-Kohlenwerke Kupferdreh&amp;#039;&amp;#039;. 1906 schloss er die Steinkohlen-Zechen Richrath, Hercules, [[Zeche Katharina|Katharina]], [[Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau|Dahlhauser Tiefbau]], Pörtingsiepen, [[Zeche Altendorf Tiefbau|Altendorf Tiefbau]] und [[Zeche Gottfried Wilhelm|Gottfried Wilhelm]] zur [[Essener Steinkohlenbergwerke AG]] zusammen, deren Aufsichtsratsvorsitzender er wurde. In diesem Jahr erhielt die &amp;#039;&amp;#039;Zeche Heisinger Tiefbau&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ruhr]] den Namen [[Zeche Carl Funke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Funke erhielt 1890 durch die Übernahme der Anteile seines Vaters auch den Aufsichtsratsvorsitz der &amp;#039;&amp;#039;Actien-Bierbrauerei in Essen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;, der späteren [[Stern-Brauerei Essen|Stern-Brauerei]]. Das Amt bekleidete er bis zu seinem Tod 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1882 war Funke Stadtverordneter der Stadt Essen und Mitglied des [[Landkreis Essen|Essener Kreistags]]. Als Mitglied des Essener Verkehrsvereins war Funke um 1900 maßgeblich am Bau des [[Hotel Kaiserhof (Essen)|Hotels Kaiserhof]] an der Lindenallee beteiligt und schuf damit repräsentative Räumlichkeiten für Kongresse und Konferenzen in Essen. Das Gebäude wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stark beschädigt und 1973 schließlich abgebrochen. (Heute befindet sich an dieser Stelle das Haus der [[SEB AG|SEB-Bank]], auch &amp;#039;&amp;#039;Lindencenter&amp;#039;&amp;#039; genannt.) Von 1905 bis 1912 war Funke Abgeordneter des [[Provinziallandtag der Rheinprovinz|Provinziallandtags der Rheinprovinz]]. Von 1910 bis 1912 folgte er [[Max Rötger (Beamter, 1860)|Max Rötger]] als Präsident der &amp;#039;&amp;#039;[[Handelskammer Essen|Handelskammer zu Essen]]&amp;#039;&amp;#039;. In seine Amtszeit fiel der Zusammenschluss der Essener und der Mülheimer Handelskammer. Er blieb Präsident der vereinigten &amp;#039;&amp;#039;Handelskammer für Essen, Mülheim (Ruhr) und Oberhausen zu Essen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der evangelischen Kirche war Funke als Mitglied in den [[Presbyterium|Presbyterien]] der Gemeinden Essen-Altstadt, (Essen-)[[Rellinghausen]]-[[Heisingen]] und (Dortmund-)[[Dorstfeld]] engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund zahlreicher [[Stiftung (Deutschland)|Stiftungen]] bzw. [[Schenkung]]en zu gemeinnützigen Zwecken wie Schulen, einem Krankenhaus, einer [[Lungenheilstätte]] und dem Gemeindehaus [[Karl-Funke-Stiftung]], insbesondere durch die &amp;#039;&amp;#039;Carl- und Katharina-Funke-Stiftung für das Realgymnasium Essen&amp;#039;&amp;#039;, erhielt Funke mehrere Auszeichnungen und [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]]. 1889 wurde er zum [[Kommerzienrat]] ernannt, 1908 zum [[Geheimrat|Geheimen]] Kommerzienrat. Ihm wurde der preußische [[Roter Adlerorden|Rote Adlerorden]] IV.&amp;amp;nbsp;Klasse, später auch [[Offizierskreuz|III.&amp;amp;nbsp;Klasse]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Carl Funke 1912 infolge einer [[Mittelohrentzündung]] starb, wurde er in der Familiengruft der Familien Funke und [[Johann Wilhelm Schürenberg|Schürenberg]] auf dem [[Friedhof am Kettwiger Tor]] beigesetzt. Dem Trauerzug am Nachmittag des 19.&amp;amp;nbsp;April 1912 folgten mehrere tausend Menschen, darunter Vertreter der Ruhr-Industrie, Mitarbeiter seiner Unternehmen und hohe kommunale Beamte. Nach Schließung des Friedhofs 1955 wurde die Gruft auf den [[Ostfriedhof Essen]] [[Translozierung|transloziert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Essen sind die Carl-Funke-Straße mit der [[Siedlung Carl Funke]], die ehemalige Zeche Carl Funke sowie die Carl-Funke-Grundschule im Stadtteil [[Heisingen]] nach ihm benannt. Zudem steht dort ihm zu Ehren das Carl-Funke-Denkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|733|734|Funke, Carl|Barbara Gerstein|13622377X}}&lt;br /&gt;
* Stadt Essen und Historischer Verein für Stadt und Stift Essen (Hrsg.), Erwin Dickhoff (†): &amp;#039;&amp;#039;Essener Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. 2., erweiterte Auflage, Klartext, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1231-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hinscheiden des Geheimrates Carl Funke&amp;#039;&amp;#039;. Nachruf in der [[Essener Volkszeitung]] vom 17. April 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13622377X|VIAF=80606111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Funke, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Funke, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Funke, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Kommunalpolitiker und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. April 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Ems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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