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	<title>Carl Friedrich Weitzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:42:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Friedrich_Weitzmann&amp;diff=1267143&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-06-29T13:56:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Friedrich Weitzmann.jpg|mini|Carl Friedrich Weitzmann, Fotografie von 1862]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Weitzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. August]] [[1808]] in [[Berlin]]; † [[7. November]] [[1880]] in Berlin) war ein deutscher [[Musiktheorie|Musiktheoretiker]] und Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Weitzmann lernte Mitte der 1820er Jahre [[Violine]] und Komposition bei Carl Henning und [[Bernhard Klein]] sowie von 1827 bis 1832 Komposition und Musiktheorie bei [[Louis Spohr]] und [[Moritz Hauptmann]] in [[Kassel]]. In [[Riga]] komponierte Weitzmann für eine [[Liedertafel]], die er 1832 zusammen mit [[Heinrich Dorn (Komponist)|Heinrich Dorn]] gegründet hatte. In Reval, dem heutigen [[Tallinn]], wurde er zum Musikdirektor berufen und komponierte drei Opern. Ab 1836 besetzte er zehn Jahre lang Stellen an [[Sankt Petersburg]]er Hoforchestern; dort begann er auch seltene Musikbücher und Volksmusik zu sammeln. Anschließend ging er auf eine Konzerttournee in [[Lappland]] und Finnland, gefolgt von kurzzeitigen Anstellungen an Orchestern in [[Paris]] und [[London]]. 1848 kehrte Weitzmann nach Berlin zurück, wo er sich der musikhistorischen und -theoretischen Forschung widmete. 1857 begann er eine Lehrtätigkeit am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 veröffentlichte Weitzmann &amp;#039;&amp;#039;Der übermässige Dreiklang,&amp;#039;&amp;#039; worin er darlegte, dass ein Moll-[[Dreiklang]] als ein „umgekehrter“ Dur-Dreiklang betrachtet werden kann, und wie beide aus einem gemeinsamen Grundton erzeugt werden können. Außerdem zeigte er Beziehungen zwischen dem übermäßigen Dreiklang und diesen Dreiklangtypen auf. [[Franz Liszt]] wurde von dieser Arbeit möglicherweise beeinflusst, wie eine Analyse seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Faust-Sinfonie]]&amp;#039;&amp;#039; nahelegt. In späteren Schriften übertrug Weitzmann seinen [[Harmonischer Dualismus|harmonischen Dualismus]] auch auf [[Tonleiter]]n. Diese Ideen wurden von [[Arthur von Oettingen]] und [[Hugo Riemann]] weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 veröffentlichte Weitzmann ein Harmoniesystem, das mehrfach kritisiert wurde. Mit seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die neue Harmonielehre im Streit mit der alten&amp;#039;&amp;#039; suchte er dieser Kritik zu begegnen. In der Betrachtung von [[Stimmung (Musik)|Stimmungssystemen]] wich Weitzmann von der Meinung der meisten Theoretiker ab: während viele Musikwissenschaftler Stimmungssysteme als notwendigen Kompromiss betrachteten, war Weitzmann möglicherweise der erste, der eine durchweg positive Haltung einnahm. Er ging von einer [[Gleichstufige Stimmung|gleichstufigen Stimmung]] aus und legte dar, wie die darin auftretenden [[Dissonanz|dissonanten]] [[Akkord]]e aufgelöst werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der übermässige Dreiklang&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, 1853) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Der verminderte Septimenakkord&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, 1854) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Septimen-akkordes&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, 1854) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der griechischen Musik&amp;#039;&amp;#039; (Berlin, 1855) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Harmoniesystem&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig, 1860, 2. Aufl. 1895) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die neue Harmonielehre im Streit mit der alten&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig, 1860) &lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Clavierspiels und der Clavierlitteratur&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart, 1863, erweiterte 2. Aufl. 1879); umgearbeitet und hrsg. von [[Max Seiffert]] als &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Klaviermusik&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig, 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rachel Rudd: &amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Weitzmann’s Harmonic Theory in Perspective.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Columbia University, 1992.&lt;br /&gt;
* Robert Wason: &amp;#039;&amp;#039;Weitzmann, Carl Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Grove Dictionary of Music and Musicians|The New Grove Dictionary of Music and Musicians]].&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Hrsg. Stanley Sadie. Macmillan, London 2001, ISBN 0-333-60800-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119189275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119189275|LCCN=no/94/42809|VIAF=71690682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weitzmann, Carl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weitzmann, Carl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiktheoretiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1880&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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