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	<title>Carl Friedrich Rungenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Friedrich_Rungenhagen&amp;diff=227011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-26T10:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Friedrich Rungenhagen.jpg|mini|Carl Friedrich Rungenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Friedrich Rungenhagen Grave Detail.jpg|mini|Carl Friedrich Rungenhagen, Porträt-Medaillon auf seinem Grabstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Rungenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich von Rungenhagen&amp;#039;&amp;#039;; * [[27. September]] [[1778]] in [[Berlin]]; † [[21. Dezember]] [[1851]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]] und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Das Studium der [[Maler]]ei brach Carl Friedrich Rungenhagen &amp;#039;&amp;#039;geringer Studienfortschritte wegen&amp;#039;&amp;#039; ab und trat in das väterliche Handelshaus ein. Dort arbeitete er bis zum Tod seines Vaters 1796. Von da an widmete er sich nur noch der Musik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Friedrich Rungenhagen Grave.jpg|mini|Grab von Carl Friedrich Rungenhagen auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rungenhagen wurde 1801 Mitglied der [[Sing-Akademie zu Berlin]] und war Schüler von [[Carl Friedrich Zelter]]. 1815 avancierte er zu deren Vize-Direktor und übernahm 1833 als Nachfolger Zelters ihre Leitung. Seine Wahl durch die Mitgliederversammlung war nicht unumstritten. Unter den Mitbewerbern war auch der Zelter-Schüler [[Felix Mendelssohn Bartholdy]], für den die verlorene Wahl ein Grund gewesen sein mochte, Berlin nebst seiner Familie den Rücken zu kehren. Selbst die sehr erfolgreiche erste Wiederaufführung der [[Matthäus-Passion (J. S. Bach)|Matthäus-Passion]] von [[Johann Sebastian Bach]] nach dessen Tod, am 11.&amp;amp;nbsp;März 1829 in der [[Sing-Akademie zu Berlin|Sing-Akademie]], die der damals zwanzigjährige Felix mit dem Chor so erfolgreich erarbeitet und danach noch mehrmals aufgeführt hatte, konnte seine Wahl nicht begünstigen – ebenso wenig die Tatsache, dass Felix und die gesamte Familie Mendelssohn viele Jahre im Chor der Sing-Akademie mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Funktion des Sing-Akademie-Direktors führte Rungenhagen die Wiederbelebung der Musik [[Johann Sebastian Bach]]s fort und widmete sich der Pflege der [[Oratorium|Oratorien]] von [[Georg Friedrich Händel]]. Das zeitgenössische Oratorium kam aber auch nicht zu kurz. Gleichzeitig wirkte Rungenhagen auch an der [[Preußische Akademie der Künste|Königlichen Akademie der Künste zu Berlin]], deren Mitglied er ab 1833 war, als Professor (Ernennung 1843) und Musikpädagoge. Besonders wären seine Schüler [[Albert Lortzing]], [[Stanisław Moniuszko]], [[Karl Anton Eckert]], [[August Conradi]], [[Alexander Fesca]] und [[Adelheid Günther]] hervorzuheben. Er war Mitglied der Berliner [[Freimaurerloge]] „Zum Widder“ und wurde 1816 zum Ehrenmitglied des [[Berlinischer Künstler-Verein|Berlinischen Künstler-Vereins]] ernannt. Im Jahr 1846 wurde er mit dem [[Roter Adlerorden|roten Adlerorden]] 4. Klasse geehrt.  Am 7. Oktober 1851 wurde sein 50-jähriges Jubiläum als Musiker von der Singakademie gefeiert und er erhielt die Schleife zum roten Adlerorden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://adk.de/mitglieder(slideout:akademie/mitglieder/carl-friedrich-rungenhagen) Carl Friedrich Rungenhagen]. In: Akademie der Künste, Mitglieder.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 73 Jahren starb Carl Friedrich Rungenhagen am 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 1851 in Berlin, wo er auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] seine letzte Ruhe fand. Zu seinem Nachfolger als Direktor der Sing-Akademie wurde [[Eduard Grell]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rungenhagen komponierte hauptsächlich [[Kirchenmusik]], [[Oratorien]], [[Kantate]]n und [[Lied]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Tiefe ruf&amp;#039; ich, Herr&amp;#039;&amp;#039; für Solo-Sopran, vierstimmig gem. Chor und Orgel / Klavier (Neuausgabe Berlin 2006)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;IV Gesänge am Pianoforte,&amp;#039;&amp;#039; 1816&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Gesaenge für 2 Sopranstimmen am [[Pianoforte]] zu singen,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, bei Gröbenschütz und Seiler, verm. 1817/1818&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;3 [[Terzett]]e für weibliche Stimmen,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Stern, ca. 1842&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Schlusslied“ Jetzt schwingen wir den Hut&amp;#039;&amp;#039; (Lied) in &amp;#039;&amp;#039;[[Liedertafel]] – Tafellieder: von Berlin nach Weimar und wieder zurück&amp;#039;&amp;#039;, (Tondokument/CD: Rheine, Wolkenklang-Verlag S.l, FDS-Musikproduktion, 2000, ISBN 3-934115-06-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abends, wenn man aus dem Wirtshaus geht&amp;#039;&amp;#039; (Lied)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jetzt schwingen wir den Hut&amp;#039;&amp;#039; (Lied)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwachen,&amp;#039;&amp;#039; op. 7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thème de Himmel: An Alexis send&amp;#039; ich dich,&amp;#039;&amp;#039; „varié et dédié par à Madame la Comtesse Louise de Stollberg“, Berlin, Gröbenschütz &amp;amp; Seiler, 1816&lt;br /&gt;
* [[Johann Wilhelm Bornemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Waidmännische Sankt Hubertusfest,&amp;#039;&amp;#039; mit jagdlichen Zugaben von Bornemann und Jagdgesängen von [[Carl Friedrich Zelter|Zelter]], Rungenhagen und [[Samuel Heinrich Spiker|Spiker]], Berlin, gedruckt in der [[Rudolf Ludwig Decker|Deckerschen Geh. Ober-Hofbuchdruckerei]], 1829&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[La morte d’Abel (Rungenhagen)|La morte d’Abel]]&amp;#039;&amp;#039; (Oratorium), vermutlich 1810&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedens-Cantate,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, gedruckt bei W. Dieterici, 1816&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Te Deum,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, gedruckt bei W. Dieterici, 1816&lt;br /&gt;
* 2 Gedichte von Voß &amp;#039;&amp;#039;An Selma&amp;#039;&amp;#039; und [[Friedrich Gottlieb Klopstock|Klopstock]] &amp;#039;&amp;#039;Lyda&amp;#039;&amp;#039;, Gedichtvertonung, (ohne Datum)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Süße Ahndungsschauer gleiten&amp;#039;&amp;#039; (L. Tieck), Gedichtvertonung, (ohne Datum)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selmar und Selma&amp;#039;&amp;#039; (Klopstock), (ohne Datum)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stabat mater dolorosa&amp;#039;&amp;#039; (mit lateinischem und deutschem Text) für 2 Soprane und 1 Alt, op. 24, (deutsche Übersetzung, Körner). Klavierauszug vom Komponisten, Berlin, Trautwein, 1826&lt;br /&gt;
* [[Christoph Willibald Gluck]] (Verfasser): &amp;#039;&amp;#039;Ouverture de l&amp;#039;Opera Alceste&amp;#039;&amp;#039; / „composée par Gluk[!] arrangée a 4 Mains &amp;amp; dediée aux Demoiselles Caroline &amp;amp; Emilie Schulz par C. F. Rungenhagen“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christi Einzug in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;, 1834&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caecilia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechs Gesänge der Zelter’schen Liedertafel in Berlin (6 Tafellieder)&amp;#039;&amp;#039; für vier Männerstimmen, op. 40, Berlin, Trautwein, 1840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Komponisten klassischer Musik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Carl Friedrich Rungenhagen: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus dem Leben und über die Musik-Werke [[Carl Maria von Weber]]&amp;#039;s, mit dem sehr ähnlichen Bildnisse desselben&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Trautwein, 1824&lt;br /&gt;
* [[Paul Emil Henry]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sing-Akademie gewidmet. Worte gesprochen in der Sing-Akademie an dem Sarge des Herrn Direktors Carl Friedrich Rungenhagen. Am 24. December 1851 Morgens von dem Prediger Dr. Henry. Mit einigen Beilagen und der von Schleiermacher am 18. Mai 1832 zum Gedæchtniss Carl Friedrich Zelter&amp;#039;s in der Sing-Akademie gehaltenen Rede&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Decker, 1852&lt;br /&gt;
* Nachlass C. F. Rungenhagen, [[Staatsbibliothek zu Berlin]], Musikabteilung (Mediennummer BF000101747), 13 Bände (12 Bände eigene Kompositionen im Autograph), 88 Briefe, 2 Varia&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|694|696|Rungenhagen, Karl Friedrich|[[Robert Eitner]]|ADB:Rungenhagen, Karl Friedrich}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Klaus Martin Kopitz]], Eva Katharina Klein und [[Thomas Synofzik]] (= &amp;#039;&amp;#039;Schumann-Briefedition&amp;#039;&amp;#039;, Serie II, Band 17), Köln: Dohr 2015, S. 551–574, ISBN 978-3-86846-028-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116707801}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116707801}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren der Sing-Akademie zu Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116707801|LCCN=n/2011/47330|VIAF=59842555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rungenhagen, Carl Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Felix Mendelssohn Bartholdy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sing-Akademie zu Berlin|Rungenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1778]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rungenhagen, Carl Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1778&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1851&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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