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	<title>Carl Franz Noack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:11:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Franz_Noack&amp;diff=2883003&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ettiwdreg: /* Familie */</title>
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		<updated>2025-12-19T18:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Franz Noack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Franz Noack&amp;#039;&amp;#039;; * [[18. April]] [[1855]] auf der Spree nähe [[Trebatsch]]; † [[24. Januar]] [[1945]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Baubeamter]], [[Bauingenieur]] und [[Stadtplaner]], der den Backstein-Stil von [[Conrad Wilhelm Hase]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Franz Noack wurde auf dem Schiff des Schiffers, Eigners und Handelmannes Friedrich Wilhelm Noack (1820–1871) und der Johanna Rahel geborene Zschuppe (1827–1871) geboren. Nach dem Besuch der Volks-, Mittel- und Höheren Bürgerschule in [[Fürstenwalde (Altenberg)|Fürstenwalde]] folgte eine einjährige Lehre in der Schlosserei H. Tietz und der Besuch des [[Hochschule Mittweida|Technikums]] in Frankenberg von 1871 bis 1875, der ihm durch einen kleinen Erbteil ermöglicht wurde, nachdem beide Eltern 1871 kurz nacheinander verstorben waren. In Frankenberg ließ sich Noack zum Wasser-, Straßen- und Eisenbahntechniker ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten praktischen Erfahrungen machte er als Ingenieurassistent bei der in [[Böhmen]] ansässigen [[Strousberg-Bahn|Zbirower Gewerksbahn]], um nach seinem [[Wehrdienst|Militärdienst]] von 1876 bis 1877 in [[Berlin]] seine nächste Anstellung bei dem im Eisenbahnbau tätigen Bauunternehmen Krause in [[Küllstedt]], ab 1877 in den Staatsdienst der [[Eisenbahndirektion#Direktionen|Königlichen Eisenbahndirektion Frankfurt]], am gleichen Ort einzutreten. Parallel dazu erwarb er die Hochschulreife und studierte von 1878 bis 1879 an der [[Karlsruher Institut für Technologie#Geschichte der Universität Karlsruhe|Technischen Hochschule]] in [[Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beschäftigung bei der am Bau der [[Kraichgaubahn|Kraichgautalbahn]] beteiligten [[Philipp Holzmann|Kommanditgesellschaft Philipp Holzmann &amp;amp; Cie.]] folgte ein weiteres Studium von 1878/79 bis 1882 an der [[Hochschule Hannover#Geschichte|Technischen Hochschule Hannover]] und unmittelbar darauf die Tätigkeit als Bauingenieur beim Bauamt der Stadt [[Chemnitz]] bis 1885.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1885 wurde Noack zum Stadtbaumeister in Oldenburg ernannt. Kurze Zeit später gehörte er bereits dem Preisrichterkollegium für den Rathausneubau an und leitete die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs. Nach dem preisgekrönten Entwurf der Berliner Architekten [[Johann Mathias von Holst|Holst]] &amp;amp; [[Carl Zaar|Zaar]] leitete er auch das Bauvorhaben, das er in zahlreichen Einzelheiten beeinflusste. Als Entwurfsarchitekt leitete er mehrere Schulbauten sowie den zweiten Abschnitt der Häuser der [[Klävemann-Stiftung Oldenburg|Klävemann-Stiftung]] in [[Nadorst]]. Architektonisch und technisch gilt der Wiederaufbau des im November 1891 abgebrannten [[Oldenburgisches Staatstheater|Theaters]] in den Jahren 1891 bis 1893 als Noacks Hauptwerk, wobei der aus Chemnitz engagierte Architekt Paul Moritz Zimmer als Bauleiter tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Franz Noacks Tätigkeit als Stadtbaumeister in Oldenburg sind weiterhin u. a. verbunden mit der Einrichtung einer neuzeitlichen Abfallbeseitigung, Kanalisation mit Kläranlage, Schlachthof und Wasserleitungen. Weitere wegweisende Maßnahmen waren der Anschluss des städtischen Hafens und der unteren [[Hunte]] an die von [[Ludwig Franzius]] durchgeführte Weserregulierung 1895 und den in dieser Zeit bereits 1891 entwickelten Gedanken eines Außenhafens, der Ende des 20. Jahrhunderts durch den &amp;quot;Osthafen&amp;quot; verwirklicht wurde, und die Gestaltung des Dobbenviertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1904 durch die Stadtverwaltung erfolgten Wahl zum Magistratsrat auf Lebenszeit folgte 1912 die Ernennung zum Stadtbaurat durch [[Friedrich August (Oldenburg, Großherzog)|Friedrich August von Oldenburg]] und 1929 die Straßenbenennung „Noackstraße“. Noack trat am 1. April 1924 in den Ruhestand, leitete aber noch bis 1929 den städtischen [[Tiefbau]] und bis Ende 1939 kleinere städtische Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am 28. Dezember 1887 heiratete er in [[Chemnitz]] die aus [[Chemnitz-Einsiedel|Einsiedel]] bei Chemnitz stammende Tochter des Strumpffabrikanten Ernst Theodor Uhlig (1819–1897), Anna Pauline Uhlig (1861–1938).&amp;lt;ref&amp;gt;Porträtfoto und Lebenslauf im Artikel: Joachim Schrape: &amp;#039;&amp;#039;Noack, Carl Franz.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 527–528 ([https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/content/pageview/909941 Landesbibliothek Oldenburg digital]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* 1885–1886: Stadtmädchenschule A, an der Brüderstraße 23 in Oldenburg und 2007/8 zu einem Wohnhaus umgebaut&lt;br /&gt;
* 1886–1888: Ausführung des neuen Rathauses am Markt 1 in Oldenburg nach den Plänen der Architekten [[Carl Zaar]] und [[Johann Mathias von Holst]]&lt;br /&gt;
* 1887–1903: &amp;quot;Klävemann-Siedlung&amp;quot; der [[Klävemann-Stiftung Oldenburg|Klävemann-Stiftung]] in Oldenburg&lt;br /&gt;
** 1887: erster Bauabschnitt an der Unterstraße in Oldenburg&lt;br /&gt;
** 1881–1892: zweiter Bauabschnitt an der Nardoster Straße und dem Scheideweg in Oldenburg&lt;br /&gt;
** 1896: dritter Bauabschnitt am Stiftsweg in Oldenburg&lt;br /&gt;
** vierter Bauabschnitt an der Donnerschweer Straße in Oldenburg&lt;br /&gt;
* 1888–1889: Neubau der &amp;quot;Volksknabenschule&amp;quot; (1925 in &amp;quot;Heiligengeisttorschule&amp;quot; umbenannt) an der Ebnerstraße 8 in Oldenburg (mit dem Architekten Hermann Ramien)&lt;br /&gt;
* 1889–1890: Stadtmädchenschule B an der Milchstraße in Oldenburg&lt;br /&gt;
* 1892–1893: Wiederaufbau des [[Oldenburgisches Staatstheater|Großherzoglichen Theaters]] am Theaterwall 28 in Oldenburg (mit dem Architekten Paul Moritz Zimmer)&lt;br /&gt;
* 1895–1896: Schlachthof am Stau in Oldenburg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alt-oldenburg.de/gewerbe/schlachthof-am-stau/index.html drei historische Fotos], abgerufen am 10. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1983 seinen Betrieb einstellte und niedergelegt wurde&lt;br /&gt;
* 1896: Entwurf zur Kaserne an der Kortlangstraße der nicht ausgeführt wurde&lt;br /&gt;
* 1898–1899: Stadtknabenschule B an der Gertrudenstraße 25 in Oldenburg und in &amp;quot;Grundschule Röwekamp&amp;quot; umbenannt (mit Heinrich Weber)&lt;br /&gt;
* 1901–1902: Turnhalle an der Ehnernstraße 6 in Oldenburg und ist zugehöriger [[Schulhort|Hort]] der &amp;quot;Heiligengeisttorschule&amp;quot; (mit Stadtbauführer Heinrich Weber)&lt;br /&gt;
* 1906: &amp;quot;Städtische Flußbadeanstalt für Männer&amp;quot; an der Hunte in Oldenburg (mit Stadtbauführer Heinrich Weber)&lt;br /&gt;
* 1913: &amp;quot;Städtische Flußbadeanstalt für Frauen &amp;quot; an der Hunte in Oldenburg (mit Stadtbauführer Heinrich Weber)&lt;br /&gt;
* 1915: Bogenbrücke über die Dobbenteiche an der Ratsherr-Schulze-Straße in Oldenburg. Die Wiederherstellung erfolgte 1982 bis 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Schrape: &amp;#039;&amp;#039;Noack, Carl Franz.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 527–528 ([https://digital.lb-oldenburg.de/ihd/content/pageview/909941 Landesbibliothek Oldenburg digital]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11913649X|LCCN=n94065565|VIAF=64810817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Noack, Carl Franz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Noack, Carl Franz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Noack, Franz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Baubeamter, Bauingenieur, Stadtplaner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Trebatsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ettiwdreg</name></author>
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