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	<title>Carl Filtsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:43:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Filtsch&amp;diff=365995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-08-29T20:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Filtsch.jpg|mini|hochkant|Carl Filtsch, Lithographie von [[Josef Kriehuber]], 1844]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Filtsch&amp;#039;s grave.jpg|mini|hochkant|Grabmal von Carl Filtsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Filtsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Filtsch Károly&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Mai]] [[1830]] in [[Sebeș|Mühlbach]], [[Kaisertum Österreich]]; † [[11. Mai]] [[1845]] in [[Venedig]]) war ein [[Pianist]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Filtsch gehörte zur Volksgruppe der [[Siebenbürger Sachsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Teutsch: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Filtsch&amp;#039;&amp;#039;. In: Lexikon der Siebenbürger Sachsen, Thaur bei Innsbruck 1993, S.&amp;amp;nbsp;125f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon mit drei Jahren erhielt er Klavierunterricht von seinem Vater Joseph Filtsch, einem evangelischen Pfarrer und Dichter aus Mühlbach in [[Siebenbürgen]]. 1837 kam er, unter der fürsorglichen Obhut der Gräfin Jeannette von Bánffy&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=awm&amp;amp;datum=18431116&amp;amp;seite=3 &amp;#039;&amp;#039;Wiener Allgemeine Musik-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 16. November 1843, S. 579]&amp;lt;/ref&amp;gt; (der Gattin des Grafen Dyonis Bánffy),&amp;lt;ref&amp;gt;Ireen Andrews: [https://www.freewebs.com/fjgajewski/AndrewsAboutOneWhom%20ChopinLoved.pdf &amp;#039;&amp;#039;About One Whom Chopin Loved.&amp;#039;&amp;#039;] 1923, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur weiteren Ausbildung nach Wien (u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Friedrich Wieck]]). Bei Hofe eingeführt war er Musizier- und Spielgefährte des gleichaltrigen späteren Kaisers [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph]]. Am 7. Februar 1841 debütierte er im ehemaligen [[Wiener Musikverein]], wobei man schon den „hohen Grad von Vollkommenheit“ und seine „Kunstfertigkeit in Ton, Vortrag, Ausdruck, Kraft und Schattierung“ ([[Moritz Gottlieb Saphir]]) bewunderte. Konzertreisen und damit verbunden triumphale Erfolge von Budapest bis Hermannstadt folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1841 ging er nach Paris und wurde zum Lieblingsschüler von [[Frédéric Chopin]] in Paris. [[Franz Liszt]] unterrichtete ihn eine Zeit lang in Vertretung von Chopin. Von ihm ist später folgender Ausspruch überliefert: „Wenn der Kleine auf Reisen geht, mach’ ich die Bude zu“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm von Lenz]], &amp;#039;&amp;#039;Die großen Pianoforte-Virtuosen unserer Zeit aus persönlicher Bekanntschaft. Liszt. – Chopin – Tausig. – Henselt&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Behr 1872, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; Chopin selbst äußerte sich nach dem Vortrag eines seiner Klavierkonzerte: „Mein Gott, welch ein Kind! Kein Mensch hat mich jemals so verstanden&amp;amp;nbsp;…“ Alle maßgeblichen Musikzeitschriften in Wien, Paris und London brachten überschwängliche Rezensionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bald mussten geplante Tourneen durch ganz Europa abgesagt werden: Filtsch erkrankte an [[Tuberkulose]] und die Ärzte verordneten Seebäder in Venedig. Nach kurzer Besserung und einem letzten Sommeraufenthalt in Siebenbürgen und Wien kehrte er nach Venedig zurück. Dort erlag er bald kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag seinem unheilbaren Leiden. Sein Grabmal in Marmor befindet sich heute auf dem venezianischen Friedhof [[San Michele (Insel)|San Michele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtsch, der schon früh am Klavier zu improvisieren begann, hinterließ acht eigene Kompositionen, welche zum Teil erstmals 1843 in London veröffentlicht wurden. Er komponierte auch ein Klavierkonzert, das lange als verschollen galt und kürzlich erst wiedergefunden wurde. Trotz der erkennbaren Einflüsse durch seine Lehrer spiegelt sich seine einzigartige musikalische Frühreife und Begabung in seinen Werken wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferte Werke ==&lt;br /&gt;
* Choral (1839)&lt;br /&gt;
* Romanze ohne Worte (1840)&lt;br /&gt;
* Barcarole&lt;br /&gt;
* Mazurka&lt;br /&gt;
* Impromptu in Ges-Dur op. 1&lt;br /&gt;
* Impromptu in b-Moll (1843)&lt;br /&gt;
* Introduction und Variationen op. 2&lt;br /&gt;
* Konzertstück für Klavier und großes Orchester in h-Moll&lt;br /&gt;
* Ouvertüre in D-Dur&lt;br /&gt;
* Lebewohl von Venedig (Adieu)&lt;br /&gt;
* Andante und Nocturne op. 1 Nr. 1 und op. 1 Nr. 2&lt;br /&gt;
* Sechs kleine Präludien&lt;br /&gt;
* Präludium und Fuge&lt;br /&gt;
* Etude héroique&lt;br /&gt;
* Cadenza zu Beethovens Klavierkonzert in c-Moll&lt;br /&gt;
* Etude in F-Dur op. 8&lt;br /&gt;
* Etude in c-Moll op. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Seit 1995 findet der Klavier- und Kompositionswettbewerb „Carl Filtsch Festival“ in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien statt.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Peter Szaunig: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre Carl-Filtsch-Festival 1995–2005.&amp;#039;&amp;#039; Johannis Reeg Verlag, Heilbronn 2005, ISBN 3-937320-32-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|315||Filtsch Karl|}}&lt;br /&gt;
* Peter Szaunig: &amp;#039;&amp;#039;Carl Filtsch (1830–1845).&amp;#039;&amp;#039; Monographie in 3 Sprachen (deutsch, rumänisch, englisch). Johannis Reeg Verlag, Heilbronn 2008, ISBN 978-3-937320-36-6, S. 132.&lt;br /&gt;
* Bernhard Lindenau: &amp;quot;Carl Filtsch&amp;quot;, in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=zmw&amp;amp;datum=1940&amp;amp;size=45&amp;amp;page=47 &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Musikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1940, Heft 1, S. 39–51]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Irtel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der junge siebenbürgische Musiker Carl Filtsch. 1830-1845. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-9802015-5-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119165627|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* Nina May: [https://adz.ro/meinung-und-bericht/artikel-meinung-und-bericht/artikel/das-vergessene-wunderkind-aus-siebenbuergen &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene Wunderkind aus Siebenbürgen. Regisseurin Brigitte Drodtloff will Musikgenie Carl Filtsch die Unsterblichkeit zurückgeben.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien]] vom 9. Juni 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119165627|LCCN=nr95033009|NDL=001310490|VIAF=22945224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Filtsch, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Frédéric Chopin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kind]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Filtsch, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Filtsch, Karóly&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=altösterreichischer Pianist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sebeș]], [[Kaisertum Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1845&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Venedig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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