<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Ferdinand_Suadicani</id>
	<title>Carl Ferdinand Suadicani - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Ferdinand_Suadicani"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Ferdinand_Suadicani&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T06:03:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Ferdinand_Suadicani&amp;diff=1168227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Ferdinand_Suadicani&amp;diff=1168227&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T16:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Ferdinand Suadicani.jpg|mini|rechts|Carl Ferdinand Suadicani]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Ferdinand Suadicani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1753]] in [[Preetz]]; † [[22. Februar]] [[1824]] in [[Schleswig]]) war einer der bedeutendsten Ärzte seiner Zeit in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Suadicani studierte an den Universitäten Kiel und Göttingen, wo er 1774 zum [[Dr. med.]] promoviert wurde. Er war zunächst Arzt in [[Glückstadt]], wurde 1782 Physikus in [[Bad Segeberg|Segeberg]], 1783 Arzt des Herzog [[Friedrich Christian von Augustenburg]], 1795 Arzt im dänischen Königshaus in [[Kopenhagen]], 1796 und 1801 [[Leibarzt]] und Begleiter des [[Kronprinz]]en und späteren dänischen Königs [[Friedrich VI. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich VI.]], 1801 Leibarzt des Statthalters [[Karl von Hessen-Kassel|Carl von Hessen]] und Physikus in [[Schleswig]]; wie Letztgenannter war Suadicani [[Freimaurer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freimaurer-schleswig.de/einladung-zum-vortrag-ueber-freimaurer-im-remter-des-schleswiger-johannisklosters/ Zur Freimaurerei I]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/retter-der-irren-und-wegbereiter-der-psychiatrie-id87953.html Zur Freimaurerei II]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suadicani war als Arzt in [[Glückstadt]] und Physikus in [[Bad Segeberg|Segeberg]] zuständig für die dortigen Zucht- und Tollhäuser. Er beschrieb im Mai 1816 in einem Bericht an das Schleswigsche Obergericht das Irrenwesen im Land und erreichte damit, dass im Juni 1817 der Neubau einer [[Irrenanstalt]] in Schleswig beschlossen wurde. 1820 wurde dieser Neubau als einer der ersten speziell für diesen Zweck errichteten Bauten im deutschsprachigen Raum bei Schleswig eröffnet. Die Irrenanstalt galt damals als eine der modernsten dieser Zeit in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suadicani fand seine letzte Ruhestätte auf dem Alten Friedhof auf dem Stadtfeld in Schleswig (Stadtfelder Friedhof). Das Grab ist erhalten und steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einrichtung wurde unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Daareanstalt ved Slesvig, Preußische Provinzialirrenanstalt, Provinzial-Irren, Heil- und Pflegeanstalt, Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt, Landesheilanstalt, Landeskrankenhaus, Fachklinik für Psychiatrie, Neurologie und Rehabilitation&amp;#039;&amp;#039; je nach nationaler und hoheitlicher Zugehörigkeit und fachlicher Entwicklung des Psychiatriewesens weitergeführt. Heute ist sie Teil der &amp;#039;&amp;#039;Helios-Klinik Schleswig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Suadicani war zwei Mal verheiratet, zunächst von 1780 bis zu ihrem Tod 1798 mit der aus Glückstadt stammenden Maria, geb. Wiebel. 1803 Jahre heiratete er in Schleswig Johanna, geb. Petri, die 1819 bei der Geburt von Zwillingen starb. Mit 14 Kindern aus beiden Ehen, von denen ihn zehn überlebten, wurde er zum Stammvater einer bedeutenden schleswig-holsteinischen Familie. Sein Sohn aus erster Ehe [[Nicolaus Georg Ferdinand Suadicani]] (1786–1828) wurde Bürgermeister von [[Eckernförde]]. Von seinen Söhnen aus zweiter Ehe wurde sein gleichnamiger Sohn Carl Ferdinand Suadicani (1806–1891) ebenfalls Arzt und geheimer Sanitätsrat in Schleswig; [[Victor Andreas Suadicani]] (1809–1888) war Verwaltungsjurist, Stadtsekretär in [[Apenrade]]. Er ging nach der Schleswig-Holsteinischen Erhebung ins hannoversche Exil und wurde Bürgermeister von [[Northeim]]. Zu seinen Enkeln zählten [[Victor Hensen]], [[Meeresbiologe]] und Professor für [[Physiologe]] an der [[Universität Kiel]], der 1889 die deutsche [[Plankton-Expedition]] leitete, und die Ingenieure [[Carl Hartwig Suadicani]] (1842–1923) und [[Waldemar Suadicani]] (1847–1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die von Suadicani 1817 initiierte erste deutsche Irrenanstalt in Schleswig ist mehrfach Schauplatz in [[Joachim Meyerhoff]]s [[Pentalogie]] &amp;#039;&amp;#039;Alle Toten fliegen hoch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harald Jenner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte einer psychiatrischen Klinik – Schleswig-Stadtfeld.&amp;#039;&amp;#039; Schleswig 1995.&lt;br /&gt;
* {{ADB|54|633|634|Suadicani, Carl Ferdinand|[[Theodor Kirchhoff (Mediziner)|Theodor Kirchhoff]]|ADB:Suadicani, Carl Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039; Band 2,1. 1824 (1826), S. [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10070845?page=425 403 ff.]&lt;br /&gt;
* Johannes Thomsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Arztfamilie Suadicani in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Sippenforschung ]]&amp;#039;&amp;#039; 1940, S. 116–119 ([https://sbc.org.pl/de/dlibra/publication/477621 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Joachim Skierka: &amp;#039;&amp;#039;Carl Ferdinand Suadicani und die Suadicani-Familie : ein bedeutendes Ärztegeschlecht in Schleswig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Schleswiger Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 41 (1996), S. 23–44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122740440|LCCN=nb2001027109|VIAF=193659358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suadicani, Carl Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtphysicus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etatsrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suadicani, Carl Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1753&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Preetz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1824&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>