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	<title>Carl Erdmann Heine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:45:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: /* Entwicklung von Innerer Westvorstadt und Plagwitz */</title>
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		<updated>2026-03-23T09:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung von Innerer Westvorstadt und Plagwitz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gartenlaube (1864) b 693.jpg|mini|Carl Heine in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube|Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039; (1864)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Carl Erdmann Heine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (häufig &amp;#039;&amp;#039;Carl Heine&amp;#039;&amp;#039; und in Namensverbindungen auch &amp;#039;&amp;#039;Karl Heine&amp;#039;&amp;#039;, * [[10. Januar]] [[1819]] in [[Leipzig]]; †&amp;amp;nbsp;[[25. August]]&amp;amp;nbsp;[[1888]] in [[Schleußig]]) war ein sächsischer [[Gutsherr]], [[Rechtsanwalt]], [[Unternehmer]] und liberaler Politiker ([[Deutsche Fortschrittspartei]]). Er war Abgeordneter im [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtag]] und im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]]. Als [[Industrieller|Industriepionier]] ließ er den heutigen [[Karl-Heine-Kanal]] anlegen und prägte das Gesicht der Leipziger [[Innere Westvorstadt|Inneren Westvorstadt]] und von [[Plagwitz (Leipzig)|Plagwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Bildung, Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl-Heine Denkmal in Leipzig.jpg|mini|hochkant|[[Karl-Heine-Denkmal]] im Leipziger [[Clara-Zetkin-Park (Leipzig)|Clara-Zetkin-Park]] neben der [[Klingerbrücke]] (2004)]]&lt;br /&gt;
Carl Heine wurde 1819 als Sohn des gebürtigen Braunschweiger Kaufmanns und späteren Besitzers des Ritterguts [[Gundorf#NS|Neuscherbitz]], Johann Carl Friedrich Heine (1771–1843), und dessen Gattin Christiana Dorothea, geborene Reichel (1781–1857), in Leipzig geboren. Sein Großvater war der Leipziger Kaufmann [[Erdmann Traugott Reichel]]. Kurz nach seiner Geburt wurde Heine in der [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]] evangelisch-lutherisch getauft. Er lernte von 1833 bis 1837 an der [[Thomasschule zu Leipzig]] unter den Rektoren [[Friedrich Wilhelm Ehrenfried Rost]] und [[Johann Gottfried Stallbaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Leipzig]], wo er ab 1838 Mitglied der Studentenverbindung [[Corps Saxonia Leipzig]] war. Zusätzlich interessierte er sich für mathematische und volkswirtschaftliche Zusammenhänge. 1842 erwarb er den Baccalaureus Juris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr seines Abschlusses trat er in die [[Leipziger Kommunalgarde]] ein und erreichte den Dienstgrad eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1843 mit einer Dissertation (Titel: &amp;#039;&amp;#039;De principiis iuris in usu fluviorum adhibendis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/_/YENSAAAAcAAJ?gbpv=1&amp;amp;pg=PA1 Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt;) über die wirtschaftliche Nutzung von Wasserwegen und deren Ufer nach sächsischem Landesrecht zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] promoviert. Er verteidigte seine Arbeit vor Professor [[Theodor Marezoll]] (1794–1873). Im Anschluss ließ er sich in Leipzig als Rechtsanwalt nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr am 10. September heiratete er Doris Trinius (1824–1858) in Leipzig, die Tochter des Leipziger Kaufmanns Bernhard Trinius. Das Paar hatte einen Sohn und zwei Töchter. Die Tochter Eugenie heiratete den Großkaufmann Heinrich Georg [[Schomburgk (Familie)|Schomburgk]] (1843–1928), der von 1902 bis 1928 die Leipziger Westend-Baugesellschaft leitete. 1858 starb Heines Ehefrau Doris. 1868 heiratete er Friederike Bamberg (1839–1919), die Tochter eines Schuhmachermeisters aus [[Eckartsberga]]. 1874 bezog das Paar die neu errichtete Villa in Neuschleußig ([[Villa Karl Heine|Karl-Heine-Villa]], Könneritzstraße 1), wo Heine bis zu seinem Tode lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Heine war seit 1854 Mitglied der Leipziger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Apollo (Freimaurerloge)|Apollo]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Matrikel-Nr. 742, vgl. {{Webarchiv |url=http://www.freimaurerloge-apollo.de/r-loge-apollo-a-45.html#carl_heine |text=&amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten der Freimaurerloge Apollo.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150917092753}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war befreundet mit dem Lindenauer Arzt und Politiker [[Ferdinand Goetz]], der 1897 eine Biographie über ihn veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung von Innerer Westvorstadt und Plagwitz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorotheenstraße Leipzig.jpg|mini|Dorotheenstraße in Reichels Garten, um 1860]]&lt;br /&gt;
1842 übertrug ihm die Mutter eine Generalvollmacht für [[Reichels Garten]] (früher [[Apels Garten]]). Nach dem Tode seines Großvaters Reichel kaufte Carl Heine die Anteile der anderen Erben an dem Anwesen, ließ diesen parzellieren und ab der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts schrittweise bebauen. So entstand das „Kolonnadenviertel“ der heutigen [[Innere Westvorstadt|Inneren Westvorstadt]]. Von seinem Vater, der 1843 verstarb, erbte er das Rittergut in Gundorf bei Leipzig. Ab 1844 begann er das versumpfte Gelände entlang der [[Pleiße]] trockenzulegen, zu erschließen und baute hier Mietshäuser. In den folgenden Jahren förderte er die Bebauungs-, Bahnerschließungs- und Kanalisationspläne im Bereich Leipzig West. Im Jahr 1854 dehnte Heine seinen Grundbesitz auch in die Gemeinde [[Plagwitz (Leipzig)|Plagwitz]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|8|293|294|Heine, Ernst Carl Erdmann|Walter Greiling|133293009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1856) b 630.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Heine’sche Verbindungskanal der Elster mit der Saale. Einfahrt bei Plagwitz.&amp;#039;&amp;#039; In der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube|Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039;, 1856]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 begann er in Plagwitz mit dem Bau des ersten Teilstücks eines die [[Weiße Elster]] mit der [[Saale]] schiffbar verbindenden Kanals, das heute seinen Namen trägt ([[Karl-Heine-Kanal]]). Mit dem Aushub des Kanalbaus wurde die spätere Westvorstadt trockengelegt. Zum Transport der anfallenden Erdmassen nutzte er von Hand oder mit Pferden bewegte hölzerne Loren auf Feldbahngleisen mit einer Spurweite von 2½ sächs. Fuß (798,5&amp;amp;nbsp;mm). Die Reste der Bahn stehen als Technisches Denkmal „Alte Lindenauer Kiesbahn“ unter Denkmalschutz und werden vom Verein [[Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau|Museumsfeldbahn Leipzig-Lindenau (MFLL) e.&amp;amp;nbsp;V.]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1853 nutzte er den Dampfüberschuss einer Großwäscherei zur Gewinnung von ätherischen Ölen aus Fenchelsamen, Kümmel, Krauseminze und anderen in der Nähe von Leipzig wachsenden und angebauten Pflanzen. Zur Umsetzung weiterer Bebauungs- und Industrialisierungspläne in Plagwitz gründete Carl Heine im Jahr 1858 eine „Öconomie“ (ein landwirtschaftlicher Musterhof an der [[Zschochersche Straße|Zschocherschen Straße]]). Im Folgejahr 1859 gründete er in Leipzig zusammen mit [[Otto Steche]], Bruder des Kunsthistorikers [[Richard Steche]], unter dem Namen [[Heine &amp;amp; Co.]] ein Unternehmen zur „Destillation von ätherischen Ölen aus einheimischen Pflanzen (…) sowie zur Herstellung von Essenzen für die Spirituosen- und Süßwarenindustrie“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.archiv.sachsen.de/archive/leipzig/4243_3230363938.htm |text=Heine &amp;amp; Co. AG, Fabriken ätherischer Öle und Riechstoffe, Leipzig |wayback=20090529145849}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie spezialisierten sich auf die synthetische Gewinnung von [[Senföl]]. Die Firma Heine &amp;amp; Co. realisierte 1875 den Übergang von der bisherig empirischen zur gezielten wissenschaftlichen Arbeit in ihrem Fachbereich. Dabei gelang ihr ab Ende des Jahres der Schritt zur synthetischen Gewinnung von Senföl. In den Folgejahren wurde die Palette erweitert, indem sie sich auch der Destillation von Drogen und Hölzern aus Übersee zuwandte. Hier leistete sie einen großen Beitrag zur wissenschaftlichen Aufklärung der chemischen Zusammensetzung natürlicher ätherischer Öle. Das ging bis hin zu erfolgreichen Schritten bei der synthetischen Herstellung von Riechstoffen als Grundlage für die Parfümproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Westvorstadt mit der Gemeinde Plagwitz zu verbinden, ließ Carl Heine südlich, parallel zur alten Landstraße von Leipzig nach [[Lindenau (Leipzig)|Lindenau]], die Plagwitzer Straße (heute zur Käthe-Kollwitz-Straße) und, gegen den Widerstand des Leipziger Rates, die [[Plagwitzer Brücke]] anlegen, die den Anschluss an die Leipziger Straße in Plagwitz (heute zur [[Karl-Heine-Straße]]) herstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1873 ließ Heine in Plagwitz auf Grundlage eines Gleisanschlussvertrages vom preußischen [[Bahnhof Leipzig-Plagwitz|Zeitzer Bahnhof]] aus insgesamt 37&amp;amp;nbsp;Industrieanschlüsse legen und drei öffentliche [[Ladestelle]]n für Firmen ohne Gleisanschluss bauen. Die Anschlüsse und Ladestellen waren mit 15 Industrie- und Verbindungsbahnen an den Zeitzer Bahnhof angebunden. Er schaffte damit die Voraussetzungen für die Neuansiedlung von Industriebetrieben, die durch die direkte Bahnanbindung mit günstigeren Transportkosten kalkulieren und somit billiger produzieren konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnzentrum Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig e.&amp;amp;nbsp;V., Leipzig 2003, ISBN 3-9807201-9-5, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1876 wurde ein Bebauungsplan genehmigt, in dem der Carl Heine gehörende, bisher aus Wiesen und Feldern bestehende nördliche Teil von [[Schleußig]] („Neuschleußig“) gemeinsam mit dem [[Bernhard Hüffer]] gehörenden, ebenfalls noch weitgehend unbebauten Gutsbezirk Schleußig zur gemeinsamen stadtähnlichen Bebauung mit Wohnhäusern vorgesehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 1888 gründete Heine die [[Leipziger Westend-Baugesellschaft|Leipziger Westend-Baugesellschaft AG]], in die er seinen Grundbesitz (&amp;#039;&amp;#039;Öconomie&amp;#039;&amp;#039;) einbrachte und die seine Projekte auch nach seinem Tode erfolgreich fortsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Von 1870 bis zu seinem Tod gehörte Carl Heine der Zweiten Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtages]] an. Er kandidierte von 1869 bis 1881 im 23. ländlichen Wahlkreis für die Fortschrittspartei, bis er 1881 gegen den Sozialdemokraten [[August Bebel]] verlor. Danach trat er für die Konservativen im 3. städtischen Wahlkreis, zuletzt 1887 gegen [[Wilhelm Liebknecht]] an. Er befasste sich intensiv mit der [[Soziale Frage|Sozialen Frage]], wofür er von Liebknecht hochgeschätzt wurde. 1878 lehnte er bereits die [[Sozialistengesetz]]e des Reichstags ab. Außerdem war er ein Befürworter der [[Vermögensteuer (Deutschland)|Vermögenssteuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Wahlperiode 1874 bis 1877 war er für die [[Deutsche Fortschrittspartei]] im [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 13|13. sächsischen Wahlkreis]] [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]]. Die meisten Mitglieder waren Handwerker, Kaufleute, Gutsbesitzer und Fabrikanten. Zunächst erreichte der Sozialdemokrat [[Johann Jacoby]] die Mehrheit der Stimmen, nahm die Wahl aber nicht an. Bei der erneuten Abstimmung konnte sich Heine mit den Stimmen der Nationalliberalen und Konservativen gegen den SPD-Kontrahenten [[Wilhelm Bracke]] durchsetzen. 1874 stimmte er gegen das [[Impfung#IG|Impfgesetz]]. Außerdem lehnte er das 1875 beschlossene [[Bankgesetz vom 14. März 1875|Reichsbankgesetz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Bankgesetz|Digitaltext des Gesetzes]] bei Wikisource&amp;lt;/ref&amp;gt; aus volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten ab. Seine Kandidaturen 1878 und 1884 blieben erfolglos. Außerdem war er Mitglied im Leipziger Stadtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensende ===&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem Tod äußerte er sich zu seinem prägendsten Einfluss:&amp;lt;ref&amp;gt;Krüger 2008, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich habe als junger Mann an der Seite [[Friedrich List|List’s]] gesessen und habe von diesem Manne das Bild des Eisenbahnwesens gesehen, welches er über Deutschland entworfen hatte […] Darauf gründen sich meine Überzeugungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 25. August 1888 im Alter von 69&amp;amp;nbsp;Jahren in Leipzig und wurde im Erbbegräbnis der Familie Heine in der II. Abteilung (Nr. 88) auf dem [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhof]] beerdigt. Dort ruhen auch dessen Eltern und seine beiden Ehefrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Otto Steche, seinen Söhnen und dem Schwager Thomas Habenicht entwickelte sich die Firma Heine &amp;amp; Co. auch nach der Jahrhundertwende erfolgreich weiter. 1911 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ging den Weg eines stabilen Weltunternehmens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|8|293|294|Heine, Ernst Carl Erdmann|Walter Greiling|133293009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Niemeyerkugel.jpg|mini|hochkant|Die [[Niemeyer-Kugel]] der Kirow-Werke Leipzig, Fertigstellung 2020]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Leipzig ehrte Carl Heine im Jahr 1897 mit einem [[Karl-Heine-Denkmal|Denkmal]] das im Zweiten Weltkrieg [[Metallspende des deutschen Volkes|eingeschmolzen]] und 2001 neu gegossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bilder auf der [https://atelier-oester.de/ueber-uns/ Homepage der Gießerei Oester]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heine wurden mehrere Straßen und ein Platz benannt (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Erdmannstraße&amp;#039;&amp;#039;, 1891 &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heine-Straße&amp;#039;&amp;#039;, 1904 &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heine-Platz&amp;#039;&amp;#039;). Außerdem ist in Leipzig der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heine-Kanal&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt, der ursprünglich ein Projekt Heines war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 erhielt ein Leipziger Berufliches Schulzentrum den Namen &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heine-Schule&amp;#039;&amp;#039; (ehemals BSZ 3 für Metallbau). Es befindet sich in dem Teil der Merseburger Straße, der von 1877 bis 1893 nach ihm &amp;#039;&amp;#039;Heinestraße&amp;#039;&amp;#039; benannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 wird jährlich der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heine-Preis&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.industriekultur-leipzig.de/karlheinepreis |titel=Karl-Heine-Preis |werk=Industriekultur Leipzig e.{{nnbsp}}V. |abruf=2024-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefördert werden bedeutsame Projekte der Industrie, insbesondere der Industriekultur, die den Ort beleben. 2020 ging der Preis an den Unternehmer und Bauherrn Ludwig Koehne der [[Kirow Ardelt|Kirow-Werke]] für die Umsetzung des Entwurfs von [[Oscar Niemeyer]], einer Kugel aus Beton und Glas, in der Niemeyerstraße 2–5, zur Nutzung als Café und Restaurant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.l-iz.de/politik/engagement/2020/01/Karl-Heine-Preis-geht-an-Ludwig-Koehne-vom-Kirow-Werk-311732 |titel=Karl-Heine-Preis geht an Ludwig Koehne |werk=Leipziger Internetzeitung |abruf=2020-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Leipzigs Wasserpionier |Titel= |Autor=[[Friedrich Hofmann (Schriftsteller)|Friedrich Hofmann]] |Jahr=1864 |Heft=44 |Seite=692–695 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Carl Erdmann Heine. Sein Leben und Schaffen.&amp;#039;&amp;#039; Polz, Leipzig 1897.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|293|294|Heine, Ernst Carl Erdmann|Walter Greiling|133293009}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heine, Carl Erdmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Güde–Hein.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 2002, ISBN 3-598-22690-X, S. 370–373.&lt;br /&gt;
* Ulrich Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Carl Heine. Der Mann der Leipzig zur Industriestadt machte.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2008, ISBN 3-86680-362-1.&lt;br /&gt;
* Ulrich Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Die Mühsal mit der Obrigkeit. Karl Heine, der sächsische Staat und die Behörden 1850–1870.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Heß (Historiker)|Ulrich Heß]], Michael Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer in Sachsen. Aufstieg – Krise – Untergang – Neubeginn.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 1998, ISBN 3-933240-21-2, S. 91–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karl Heine|Carl Heine|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133293009|NAME=Carl Erdmann Heine}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/biogramm/Heine_Carl.htm Biografie von Carl Heine] im Leipzig-Lexikon&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133293009|Heine, Ernst Carl Erdmann}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Karl Heine|972}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20140913064054 |url=http://www.d3p.de/index.php/projekte/aromawerke |text=Aroma-Werke Leipzig Carl Heine &amp;amp; Co.}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museumsfeldbahn.de/ Technisches Denkmal „Alte Lindenauer Kiesbahn“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133293009|VIAF=72577928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heine, Carl Erdmann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heine, Carl Erdmann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heine, Ernst Carl Erdmann (vollständiger Name); Heine, Ernst Karl Erdmann; Heine, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker (DFP), MdR, MdL, sowie Unternehmer und Industriepionier in Leipzig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1888&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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