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	<title>Carl Emil Diezel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:41:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Emil_Diezel&amp;diff=2362893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
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		<updated>2021-04-25T16:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Emil Diezel.png|mini|Carl Emil Diezel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Röthlein, Hauptstraße 63-001.jpg|mini|Forsthaus in Röthlein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptstraße 56 Schwebheim 2016 (05).jpg|mini|Amtshaus in Schwebheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal Carl Emil Diezel Schwebheim 2016 (02).jpg|mini|Grabdenkmal auf dem Schwebheimer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Emil Diezel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1779]] in [[Höchheim|Irmelshausen an der Milz]]; † [[23. August]] [[1860]] in [[Schwebheim]]) war ein deutscher [[Förster|Forstmann]], [[Jäger]], [[Philosoph]], [[Musiker]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Diezel kam als Sohn des [[evangelisch]]en [[Geistlicher|Geistlichen]] Johann Gottlieb Friedrich Diezel und seiner Frau Louise Carolina Sophia (geb. von Heldrit) zur Welt. Bereits in seiner Jugend interessierte er sich für [[Naturwissenschaft]]en, [[Sprache]]n und Musik, seine Leidenschaft galt jedoch der [[Jagd]]. Nach dem Besuch der [[Gymnasium|Gymnasien]] von [[Schleusingen]] und [[Coburg]] studierte er in [[Jena]] und [[Leipzig]]. Ab 1806 wurde er Lehrer für Sprachen und [[Fechten|Fechtkunst]] am [[Heinrich Cotta|Cotta’schen]] Privatforstinstitut in [[Zillbach (Schwallungen)|Zillbach]] und nach bestandenem [[Prüfung#Examen|Examen]] 1809 fürstbischöflicher Forstinspektor und Staats[[revierförster]] in [[Würzburg]]. Nach seiner Versetzung 1826 nach [[Kleinwallstadt]] blieb er bis zu seinem Ruhestand 1853 königlich bayerischer [[Revierförster]], ehe er im März 1858 nach [[Grafenrheinfeld]] und im September 1858 nach Schwebheim zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete 1813 in [[Röthlein]], wo er auch Revierförster war und hatte vier Töchter, von denen ihn zwei, sowie sieben Enkel überlebten. Tochter Marie, verheiratet mit Revierförster August Völker in [[Binsfeld (Arnstein)|Binsfeld]], starb bereits am 7. März 1860 mit 36 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ereilte den vitalen Diezel rasch. Nachdem er sich nach einer Hühnerjagd am Tag zuvor etwas erkältet fühlte und morgens eine leichte Ohnmacht hatte, ordnete er seine Verhältnisse, beichtete und verschied um 11.30 Uhr bei vollem Bewusstsein. Am 26. August 1860 war dies die erste Bestattung auf dem an diesem Tage neu eingeweihten Schwebheimer Friedhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IT&amp;quot;&amp;gt;Infotafel am Grab.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein späteres Denkmal des Berliner Künstlers Kaup wurde aus Spenden von Jägern finanziert&amp;lt;ref name=&amp;quot;IT&amp;quot;/&amp;gt; und am 20. August 1905 auf dem Friedhof eingeweiht, nachdem die alte Grabstelle nahezu verschwunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg. [[Forstakademie Eberswalde]] und Münden; gegr. von [[Bernhard Danckelmann (Forstwissenschaftler)|Bernhard Dankelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen&amp;#039;&amp;#039;, 37. Jahrgang, Julius Springer, Berlin 1905, S. 546.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wirken und vor allem sein [[1849]] erschienenes Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen auf dem Gebiet der Niederjagd&amp;#039;&amp;#039; setzten Maßstäbe und prägten das deutsche [[Waidwerk]] bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diezel war Mitglied zahlreicher Vereinigungen, unter anderem im „[[Naturforschende Gesellschaft|naturforschenden Verein]]“ zu [[Altenburg]], [[Augsburg]], [[Bamberg]], [[Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin|Berlin]], [[Karlsruhe]], [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung|Frankfurt am Main]], [[Wetterauische Gesellschaft|Hanau]], [[Marburg]], [[München]], [[Nürnberg]] und [[Regensburg]]. Mitglied der [[Deutsche Ornithologen-Gesellschaft|Gesellschaft deutscher Ornithologen]] und [[Ritterkreuz|Ritter]] des [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|St. Michaels-Ordens]]. Ihm zu Ehren wurden Straßen benannt, ein Wasserfall in Oberbayern („Diezelfall“) und eine Art erhielt den Namen „Coryphocera Diezelii“.&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Genus Coryphocera &amp;#039;&amp;#039;Burmeister&amp;#039;&amp;#039;, 1842; Tribus Goliathini &amp;#039;&amp;#039;Griffith &amp;amp; Pidgeon&amp;#039;&amp;#039;, 1832, Gattung [[Goliathkäfer]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diezel selbst nahm diese Ehrungen eher spöttisch, indem er mitunter mit „cognomine Coryphocerus“ unterzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häuser Hauptstraße 63 in Röhlein (ehemaliges Forsthaus) und Hauptstraße 56 in Schwebheim (ehemaliges Amtshaus), in denen er zeitweilig lebte, sowie sein Grabdenkmal in Schwebheim sind als Baudenkmäler registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragmente für Jagdliebhaber&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg 1821.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Waldschnepfe&amp;#039;&amp;#039;, 1839.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen auf dem Gebiet der Niederjagd&amp;#039;&amp;#039;, Offenbach am Main 1849.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen auf dem Gebiet der Niederjagd&amp;#039;&amp;#039;, 2. sehr vermehrte Auflage, Gotha 1856.&lt;br /&gt;
** postum: &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen auf dem Gebiet der Niederjagd&amp;#039;&amp;#039;, 3. vermehrte Auflage, 1878.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Diezels Niederjagd. Naturbeschreibung, Lebensweise, Hege und Jagd unseres Niederwildes&amp;#039;&amp;#039;, 23. Auflage des Originals, neu bearbeitet und erweitert von Friedrich Karl von Eggeling, Verlag [[Paul Parey]] Hamburg, Berlin 1983, ISBN 3-490-03412-0.&lt;br /&gt;
* Hrsg. von Sigrid Schwenk: &amp;#039;&amp;#039;Jagdgedichte&amp;#039;&amp;#039;, BLV-Verlagsgesellschaft München, Bern, Wien 1978, ISBN 3-405-12183-3.&lt;br /&gt;
Er gehörte mit [[Stephan Behlen]], [[Johann Christian Friedrich Meyer]] und [[Georg Franz Dietrich aus dem Winckell]] zum Kreis derer, die die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Forst- und Jagdwesen für Bayern&amp;#039;&amp;#039; 1823 wieder ins Leben gerufen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Text: &amp;#039;&amp;#039;Auf, Brüder, ins Freie&amp;#039;&amp;#039;, zu einer Melodie von etwa 1650, veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Jagd- und Waldlieder&amp;#039;&amp;#039;, 1901.&lt;br /&gt;
* Text: &amp;#039;&amp;#039;Frisch auf, Kameraden, die Meute bellt&amp;#039;&amp;#039; zur Melodie &amp;#039;&amp;#039;und wenn sich der Schwarm verlaufen hat&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Jagd- und Waldlieder&amp;#039;&amp;#039;, 1901 sowie in &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Liederschatz&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1988.&lt;br /&gt;
* Text: &amp;#039;&amp;#039;Der Jäger an den Winter&amp;#039;&amp;#039; zu einer Melodie von [[Carl Michael Bellman]], veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Musik und Jägerei&amp;#039;&amp;#039;, 1937:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Jäger an den Winter&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
:Willkommen mir, geliebter Winter!&lt;br /&gt;
:Du, den so mancher Weichling schilt,&lt;br /&gt;
:ich liebe dich und deine Kinder,&lt;br /&gt;
:in Schnee und Silber eingehüllt.&lt;br /&gt;
:Wie lacht so schön die weite Fläche,&lt;br /&gt;
:bedeckt von silberfarbnem Eis!&lt;br /&gt;
:Wie dampfen Flüsse dort und Bäche!&lt;br /&gt;
:Wie glänzt der Wald von Düften weiß!&lt;br /&gt;
:Der Städter fürchtet deine Flocken,&lt;br /&gt;
:ihn reizet Forst und Flur nicht mehr;&lt;br /&gt;
:dem Weidmann puderst du die Locken,&lt;br /&gt;
:und fröhlich schreitet er daher!&lt;br /&gt;
:Er sehnt sich, auch wenn´s stürmt, ins Freie,&lt;br /&gt;
:die Jagdlust läßt ihm keine Ruh´.&lt;br /&gt;
:Bald lacht ihm eine lange Reihe&lt;br /&gt;
:von Winterbälgen freundlich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|219|220|Diezel, Karl Emil|[[Richard Heß (Forstwissenschaftler)|Richard Heß]]|ADB:Diezel, Karl Emil}}&lt;br /&gt;
* Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg e.V.&amp;#039;&amp;#039;, II. Band, Wilhelm Schmid, Nürnberg 1861, S. 265–286.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118953265}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lrasw-data.de/bilder/denkmal/176-1-006_0.jpg Foto des Grabmales von 1905], [https://www.landkreis-schweinfurt.de/Denkmaeler-im-Landkreis_denkmal_271_kkmenue.html Denkmäler im Landkreis Schweinfurt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118953265|VIAF=3270332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Diezel, Carl Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Jagd)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedtexter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1779]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diezel, Carl Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diezel, Carl Aemil; Diezel, Karl Emil&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstmann und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1779&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Höchheim|Irmelshausen an der Milz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. August 1860&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwebheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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