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	<title>Carl Diem - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Carl Diem.jpg|mini|Carl Diem (porträtiert von [[Emil Stumpp]], 1930)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Diem.jpg|mini|hochkant|Carl Diem]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Diem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1882]] in [[Würzburg]]; † [[17. Dezember]] [[1962]] in [[Köln]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Sportfunktionär]], -[[Sportwissenschaftler|wissenschaftler]] und [[Publizist]]. Er war, anlässlich der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]], Hauptinitiator der Durchführung von [[Olympischer Fackellauf|Fackelläufen]] vor Beginn Olympischer Spiele und gab mit anderen den Anstoß zur Gründung der ersten Sporthochschule der Welt in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Diems Familie zog 1887 von Würzburg nach Berlin, wo Diems Vater, der mit einem Herrenkonfektionsgeschäft gescheitert war, einen Neuanfang wagen wollte. Dort lebte die Familie beengt in ärmlichen Verhältnissen. Nachdem sein Vater nach einem weiteren wirtschaftlichen Rückschlag ohne seine Familie nach Amerika ausgewandert war, verließ Diem, der ohnehin kein besonders guter Schüler war, vorzeitig das Gymnasium, um für den Unterhalt der Familie zu sorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Breuer, 2008, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach verschiedenen kaufmännischen Ausbildungen und Tätigkeiten, die ihn nicht zufriedenstellten, trat er 1904 seinen Wehrdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] an, wurde aber zu seiner Enttäuschung nur zum Gefreiten befördert und konnte aufgrund seines kaufmännischen Berufes nicht mit einer Ernennung zum [[Reserveoffizier]] rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Breuer, 2008, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm eine Arbeit in der Buchhaltung einer Berliner Kleiderstofffirma an, die er aber bald wieder aufgab. Von nun an widmete Diem sich ganz dem Sport. Seine Militärzeit blieb jedoch prägend für sein weiteres Leben; in beiden Weltkriegen meldete er sich bei erster Gelegenheit als Freiwilliger, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sogar mit über 60 Jahren 1944 noch zum [[Volkssturm]]. Auch zog er oft Parallelen zwischen sportlichem und kriegerischem Kampf und verwies auf den Nutzen des Sports für die Heranbildung künftiger Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Sportfunktionär ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Princeton 4389405427 f7fa01de4f o.jpg|mini|Diem (rechts) 1913, auf dem Gelände der [[Princeton University]]]]&lt;br /&gt;
1899 gründete Diem den Sportverein [[Berliner Sport-Club|SC Marcomannia Berlin]]. Zu den [[Olympische Zwischenspiele 1906|Olympischen Zwischenspielen 1906]] in [[Athen]] fuhr er als Mannschaftsbegleiter der deutschen Mannschaft, finanziert von mehreren Zeitungen, für die er berichtete. Die sportjournalistische Tätigkeit setzte er danach weiter fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breuer-S19&amp;quot;&amp;gt;M. Breuer, 2008, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 wurde er Vorsitzender der „Deutschen Sportbehörde für Athletik“. Ab 1911 gehörte er zur Bundesleitung des [[Jungdeutschland-Bund]]es, des Dachverbands aller Jugendorganisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichtliche Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1917, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 begründete er die Verleihung des „[[Deutsches Sportabzeichen|Deutschen Sportabzeichens]]“, welches bis heute vergeben wird und für das er als einer der Ersten die Prüfung ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den [[Olympische Sommerspiele 1912|Olympischen Spielen 1912]] reiste er als Kapitän der deutschen Mannschaft nach [[Stockholm]] und führte die Mannschaft ins Stadion. Während der Spiele wurde die Ausrichtung der nächsten [[Olympische Sommerspiele 1916|Olympischen Spiele 1916]] nach Berlin vergeben. Auf Vorschlag des Vorsitzenden [[Victor von Podbielski (Politiker, 1844)|Victor von Podbielski]] wurde Diem im November 1912 vom „Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele“ (DRAfOS) zum Generalsekretär für die Olympischen Spiele gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breuer-S19&amp;quot; /&amp;gt; Ungeachtet der zunächst noch nicht abgesagten Spiele meldete sich der hauptamtliche Sportfunktionär gleich zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] freiwillig zum Kriegseinsatz. Die Spiele fanden schließlich wegen des anhaltenden Krieges nicht mehr statt. Der DRAfOS wurde 1917 in [[Deutscher Reichsausschuss für Leibesübungen]] (DRAfL) umbenannt und Diem zu dessen Generalsekretär ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Breuer, 2008, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-05459, Winterolympiade, Theodor Lewald und Carl Diem.jpg|mini|Diem (rechts) mit [[Theodor Lewald]] bei den Olympischen Winterspielen 1928 in [[St. Moritz]]]]&lt;br /&gt;
1920 fanden erstmals die von ihm initiierten „[[Bundesjugendspiele#Geschichte|Reichsjugendwettkämpfe]]“ statt, die Vorläufer der heutigen [[Bundesjugendspiele]]. 1920 wirkte er neben dem orthopädischen Chirurgen [[Hermann Engel (Mediziner)|Hermann Engel]] (1886–1971) und [[Theodor Lewald]] maßgeblich an der Gründung der [[Deutsche Hochschule für Leibesübungen|Deutschen Hochschule für Leibesübungen]] in Berlin mit und wurde Prorektor dieser ersten Sporthochschule der Welt. Als Sportfunktionär war er bei den Olympischen Spielen [[Olympische Sommerspiele 1928|1928]] und [[Olympische Sommerspiele 1932|1932]] Missionschef der deutschen Olympiamannschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee108&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Zweite aktualisierte Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, S.&amp;amp;nbsp;108–109.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 ermöglichte er [[Sepp Herberger]] mit einer Ausnahmegenehmigung das Studium an der Sporthochschule ohne Abitur. Diem als Angestellter hätte im Sport keine Wirksamkeit entfalten können, wenn ihn nicht sein Chef Theodor Lewald immer wieder unterstützt hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Lewald. Sportführer ins Dritte Reich.&amp;#039;&amp;#039; Bartels &amp;amp; Wernitz, Berlin 1975, ISBN 3-87039-954-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Diem hob immer wieder besonders den Kampfcharakter im Sport hervor. Verstärkt 1919 – nach dem Verbot der [[Wehrpflicht]] durch den [[Friedensvertrag von Versailles]] – propagierte er „Sport als Wehrersatz“, der dem militärischen und politischen Wiederaufstieg Deutschlands dienen sollte. Er verknüpfte seine Ansichten eng mit eigenen Weltkriegserfahrungen und favorisierte dabei den [[Mythos von Langemarck]], über einen angeblichen &amp;#039;&amp;#039;heldenhaften Opfergang&amp;#039;&amp;#039;, bei dem damals 2000 junge und schlecht ausgebildete deutsche Soldaten fielen. Im Jahre 1932 prognostizierte er, dass aus den „Gebeinen“ der „Kämpfer von Langemarck“ „eine neue deutsche Zukunft entstehen“ werde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot;&amp;gt;Infotafel in der Glockenturm-Gedenkstätte am Olympiastadion, 3. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Staat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sportbewegung.jpg|mini|Infotafel zu Diem, Glockenturm und Gedenkstätte am Olympiastadion (2011)]]&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde Diem 1934 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als „politisch unzuverlässig“ eingestuft (wohl auch wegen der jüdischen Herkunft seiner Ehefrau). 1933 endete bereits seine Stellung als DRAfL-Generalsekretär. Im selben Jahr verlor er seinen Posten als Prorektor der Sporthochschule, weil er sich weigerte, in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hatte Diem wichtige und prominente Funktionen inne und beteiligte sich an Propagandaaktionen. Als Generalsekretär des Organisationskomitees war er seit Januar 1933 maßgeblich an Planung und Durchführung der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele 1936]] in Berlin beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee108&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer Idee von [[Alfred Schiff]] initiierte er zusammen mit [[Theodor Lewald]] erstmals den olympischen Fackellauf von [[Griechenland]] zur jeweiligen Austragungsstätte – dieser Brauch ist bis heute erhalten. Er schlug auch die Einbeziehung einer Langemarck-Weihestätte bei der Planung zum Berliner Olympiagelände vor. Beim Bau inszenierte er mit einem NS-Totenkult ein Erdritual, bei dem von ihm selbst beschaffte „blutgetränkte“ Erde vom Langemarck-Schlachtfeld in einem Schrein der [[Langemarckhalle]] versenkt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zur Eröffnung schrieb er ein Festspiel, das von [[Werner Egk]] und [[Carl Orff]] vertont wurde. Es enthielt die Verse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Allen Spiels heil&amp;#039;ger Sinn&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vaterlandes Hochgewinn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vaterlandes höchst Gebot&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;in der Not: Opfertod!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Diem, Olympische Jugend, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bukarest- Gara de Nord, Ankunft Prof. Dr. Diem, Chef des Internationalen Olympischen Komitees - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 034630e.jpeg|mini|Begrüßung von Carl Diem auf dem [[Bahnhof București Nord|Bahnhof Bukarest Nord]] (1943)]]&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1945 hatte er die Leitung des Internationalen Olympischen Instituts (IOI) in Berlin inne. Seine Veröffentlichungen von 1938 bis 1945 erschienen zu etwa einem Drittel in nationalsozialistischen Publikationen. 1939 wurde er vom [[Reichssportführer]] mit der Leitung der Auslandsabteilung des [[Reichsbund für Leibesübungen|NSRL]] betraut. Diem war häufig mit Sportberichten in der von [[Joseph Goebbels]] kontrollierten Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Das Reich]]&amp;#039;&amp;#039; (1940–1945) vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ Webarchiv | url=http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Historiker-Thamer-legt-Umbenennung-nahe;art993,995736 | wayback=20131019160019 | text= &amp;#039;&amp;#039;Historiker Thamer legt Umbenennung nahe&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münstersche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Aufsatz im &amp;#039;&amp;#039;Reichssportblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Juni 1940 rühmte er „mit atemloser Spannung und steigender Bewunderung diesen Sturmlauf, diesen Siegeslauf“ durch Frankreich, stand „staunend vor den Taten des Heeres“ und schrieb, dass „der sportliche Geist, in dem Deutschlands Jungmannschaft aufgewachsen ist“, erst den „Sturmlauf durch Polen, Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich“, den „Siegeslauf in ein besseres Europa“ ermöglichte. Auch Sätze wie „Sport ist freiwilliges Soldatentum“ stammen von Diem. Noch am 18. März 1945 rief er Mitglieder der [[Hitlerjugend]] in einer „flammenden Rede“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appel&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard Appel]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit 17 im Hitlerjugendregiment.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://ulis-buecherecke.ch/Neue%20Eintr%C3%A4ge%202020/erinnerungen_an_das_kriegsende_1945.pdf Es wird nicht mehr zurückgeschossen …. Erinnerungen an das Kriegsende 1945.]&amp;#039;&amp;#039; Lingen, Bergisch Gladbach 1995, S. 17–28 (zu Diem: S.&amp;amp;nbsp;20–22, Zitat: S.&amp;amp;nbsp;20, Erschießung: S.&amp;amp;nbsp;22).&amp;lt;/ref&amp;gt; im Kuppelsaal des damals als „Reichssportfeld“ bezeichneten [[Olympiagelände Berlin|Berliner Olympiageländes]] zu einem „finalen Opfergang für den Führer und das Vaterland“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.anstageslicht.de/rechtsradikalismus-neonazis-nazis/aufarbeitung-sportidol-carl-diem/die-berichte/die-berichte-der-main-post/gericht-bestaetigt-opfer-rede-vor-hitlerjugend-wird-halle-umbenannt Gericht bestätigt „Opfer-Rede“ vor Hitlerjugend – wird Halle umbenannt?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Main-Post]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Januar 2002, abgedruckt beim Dokumentationszentrum &amp;#039;&amp;#039;anstageslicht.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. März 2026. Verkürztes Zitat bei Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, 2005, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf. Diem zitierte in seiner Rede den Dichter [[Tyrtaios]]: &amp;#039;&amp;#039;Schön ist der Tod, wenn der edle Krieger für das Vaterland ficht, für das Vaterland stirbt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bausch: [http://www.sportunterricht.de/lksport/diem.html &amp;#039;&amp;#039;Bis zum letzten Hauch. Diem und seine Rolle in der Nazizeit – warum der deutsche Sport sich mit einer kritischen Bewertung seines Übervaters so schwer tut&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;sportunterricht.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Tagen kamen in der Nähe des Reichssportfeldes und an den [[Pichelsberg|Pichelsdorfer Brücken]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus&amp;quot; /&amp;gt; beidseitig der [[Heerstraße (Berlin)#Scholzplatz bis Pichelsdorfer Straße|Heerstraße]] hunderte Jugendliche bei dem Versuch um, sowjetische [[Panzer]]verbände mit [[Handfeuerwaffe]]n und [[Panzerfaust|Panzerfäusten]] aufzuhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.focus.de/politik/deutschland/vor-50-jahren-teil-1-kinder-sollten-den-fuehrer-retten_aid_151513.html |wayback=20180731032826 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren. Kinder sollten den Führer retten.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. April 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im März mussten teilweise dieselben Hitlerjungen, die durch Diems Rede angestachelt worden waren, zur Abschreckung als Zuschauer an der Erschießung von sechs [[Fahnenflucht|Deserteuren]] auf dem Reichssportfeld teilnehmen, darunter drei Jugendliche, die wegen [[Unerlaubte Entfernung (Militär)|unerlaubter Entfernung von der Truppe]] zum Tode verurteilt worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diem war dem NS-Staat in vielen Ämtern dienstbar und wusste seit Sommer 1943 vom [[Holocaust]]. Er hielt an seinen Ämtern fest, die sportpolitischen und allgemeinpolitischen Aufgaben dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Becker in einem Interview vom 18. Oktober 2012 ([https://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=4027 &amp;#039;&amp;#039;„Diem ist mit Hindenburg zu vergleichen“&amp;#039;&amp;#039;]) bei [[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung|L.I.S.A.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Olympischer Platz 4 (West) Carl Diem.jpg|mini|Gedenktafel von 1964 am Marathontor im Olympiastadion Berlin.]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende 1945 wurde Diems mehrere Bände umfassende Schrift &amp;#039;&amp;#039;Olympische Flamme&amp;#039;&amp;#039; (Deutscher Archiv-Verlag, Berlin 1942) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-d.html Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur, Buchstabe D, S.&amp;amp;nbsp;72–90.] Abgerufen am 15. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1947 wurde Diem zum Rektor der von ihm gegründeten [[Deutsche Sporthochschule Köln|Deutschen Sporthochschule in Köln]] ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Tod 1962. Von 1950 bis 1953 war er zusätzlich Sportreferent im [[Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat|Bundesinnenministerium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee108&amp;quot; /&amp;gt; Diem bot 1947 [[Sepp Herberger]] das Amt des Fußballlehrers an, das dieser bis 1957 an der Sporthochschule ausübte. 1951 begleitete Diem als Chefredakteur die Gründung der Zeitschrift [[Olympisches Feuer (Zeitschrift)|Olympisches Feuer]], eines Magazins des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Diem hinterließ 60.000 Briefe und 12.000 Seiten Tagebücher, die im Carl und Liselott Diem-Archiv an der Sporthochschule Köln zugänglich sind.&lt;br /&gt;
Zu den vor der Hitlerjugend formulierten Positionen hat sich Diem bis zu seinem Tod nicht mehr öffentlich geäußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
1930 heiratete Diem die Sportpädagogin [[Liselott Diem|Liselott Bail]];&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Lotz: &amp;#039;&amp;#039;Eine Frau für jedes Wetter – Zum 70. Geburtstag von Liselott Diem&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift [[Deutscher Tischtennis Sport|DTS]], 1976/18, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Ehe gingen vier Kinder (geboren 1931, 1932, 1935 und 1941) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andenken ==&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren nach Diems Tod überwog die Würdigung von Diems Verdiensten um den deutschen Sport. Zahlreiche Sportanlagen (zum Beispiel in [[Bad Bentheim]], [[Iserlohn]] und [[Wadersloh]]) und Straßen (zum Beispiel in [[Furtwangen]], [[Kist]] und [[Stadtlohn]]) sind heute noch nach ihm benannt. Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurde im Licht zeitgeschichtlicher Forschung Diems Rolle im Nationalsozialismus zunehmend kritisch betrachtet. „Von öffentlicher Reue [Anm.: Carl Diems zu seiner Rolle im Nationalsozialismus] ist nichts bekannt, von ernsthaften Zweifeln renommierter Historiker an Diems Rolle im Nationalsozialismus ebenso wenig.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,501387,00.html |titel=Denkmalsturz. Sporthochschule verliert im Namensstreit um Carl Diem |werk=[[Der Spiegel|Spiegel Online]] |datum=2008-08-22 |zugriff=2014-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach teilweise leidenschaftlichen und sehr kontrovers geführten Diskussionen wurden zuvor nach Diem benannte Straßen (zum Beispiel 1996 in [[Mülheim an der Ruhr]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vom Adlerhorst bis Zwischen den Gärten&amp;#039;&amp;#039;. Straßennamen in Mülheim-Ruhr&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 in Ingolstadt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | titel=Carl-Diem-Straße wird umbenannt | werk=Donaukurier | datum=2003-05-08 | url=http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/MELD-DIEM-TTTT-Carl-Diem-Strasse-wird-umbenannt;art599,369516 | zugriff=2016-07-23 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160723144544/http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/MELD-DIEM-TTTT-Carl-Diem-Strasse-wird-umbenannt;art599,369516 | archiv-datum=2016-07-23 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2004 in [[Kempten (Allgäu)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.all-in.de/196885 |titel=Diem-Weg: Karl statt Carl soll Streit beenden |werk=[[Allgäuer Zeitung]] |datum=2004-02-17 |zugriff=2014-02-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180305142913/https://www.all-in.de/196885 |archiv-datum=2018-03-05 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2007 in [[Aachen]] und [[Paderborn]], 2009 in [[Pulheim]], 2010 in [[Münster]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Rüttenauer |url=https://taz.de/Die-Vergangenheit-des-Carl-Diem/!5130999/ |titel=Krieg der Expertisen |werk=[[die tageszeitung|taz]] |datum=2010-12-06 |zugriff=2014-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2013/14 in [[Alsdorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aachener-nachrichten.de/mobile/lokales/nordkreis/in-alsdorf-soll-nichts-mehr-an-carl-diem-erinnern-1.791480 |titel=In Alsdorf soll... |werk=Aachener Nachrichten |datum=2014-03-24 |zugriff=2016-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2018 in [[Osnabrück]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1017696/stadt-osnabrueck-benennt-historisch-belastete-strassen-um |titel=Stadt Osnabrück benennt historisch belastete Straßen um |werk=Neue Osnabrücker Zeitung |datum=2018-02-08 |zugriff=2021-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und Schulen (Grundschule [[Ritterhude]]; 4. Gesamtoberschule [[Berlin-Spandau]], heute Heinrich-Böll-Oberschule), Hallen (zum Beispiel 2001 in [[Berlin-Steglitz]] oder 2004 in seiner Geburtsstadt Würzburg) nun umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=DVS-Information 2/1996, S. 42 |url=http://cosmic3.rrz.uni-hamburg.de/webcat/sportwiss/dvs/dvs_info/vol11n2/kontakte.pdf |wayback=20121107012108 }} (PDF; 46&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die am vormaligen Carl-Diem-Weg in Köln gelegene Deutsche Sporthochschule unterlag im Rechtsstreit gegen die 2008 erfolgte Umbenennung der Straße in „Am Sportpark Müngersdorf“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Auch der Carl-Diem-Schild, den der [[Deutscher Leichtathletik-Verband|Deutsche Leichtathletik-Verband]] seit 1962 an verdiente Funktionäre vergibt, wurde am 23. Februar 2001 in DLV-Ehrenschild umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch DLV-Verbandsratsbeschluss am 23. Februar 2001 in Dortmund Umbenennung in DLV-Ehrenschild, siehe {{Webarchiv|url=http://www.blv-archiv.de/EhrungenDLV.htm |wayback=20071105224136 |text=Ehrungen durch den Deutschen Leichtathletik-Verband }} im BLV-Archiv, abgerufen am 15. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine nach ihm benannte Medaille der Stadt Würzburg wird nicht mehr vergeben. Die 1952 vom [[Deutscher Sportbund|Deutschen Sportbund]] für hervorragende deutschsprachige sportwissenschaftliche Arbeiten gestiftete und seit 1953 alle zwei Jahre verliehene &amp;#039;&amp;#039;Carl Diem-Plakette&amp;#039;&amp;#039; wurde weiterhin verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Wettbewerb um den Wissenschaftspreis des Deutschen Sportbundes (Carl-Diem-Plakette) 2005 / 2006. |url=http://www.uni-leipzig.de/~sportfak/pdf/DS/Informationen_wissenschaftspreis.pdf |wayback=20071020100834 }} Abgerufen am 15. Dezember 2011 (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2006 hat der DOSB seine Namensplakette, mit der an Diem erinnert wurde, durch den &amp;#039;&amp;#039;DOSB-Wissenschaftspreis&amp;#039;&amp;#039; ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dosb.de/index.php?id=8679 Dokumentation der Festakademie des DOSB-Wissenschaftspreises], abgerufen am 15. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Ludwigsburg]] scheiterte am 29. Juli 2015 die Vorlage der Stadtverwaltung, die Carl-Diem-Straße umzubenennen, an der Ablehnung der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Fraktion, der Fraktion der [[Wählergruppe|Freien Wähler]] und des Stadtrats der [[Die Republikaner|REP]]. Auch ein Stadtrat der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] lehnte die Vorlage ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Braun: [https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ludwigsburg-hindenburg-bleibt-ludwigsburger.a1ce12f5-f361-417c-8d2c-338637ce5407.html &amp;#039;&amp;#039;Hindenburg bleibt Ludwigsburger&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 31. Juli 2015, abgerufen am 2. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im unterfränkischen [[Alzenau]] scheiterten bereits mehrere Versuche, die dortige Carl-Diem-Straße umzubenennen. Zuletzt lehnte der Stadtrat 2017 die Behandlung eines entsprechenden Antrags der Fraktion von [[Bündnis 90/Die Grünen]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://alzenau.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/2398/msr/Antrag_auf_Strassenumbenennung_der_Carl-Diem-Strasse_im_Stadtteil_Michelbach.html |titel=Bürgerinformationssystem - Stadt Alzenau |abruf=2020-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Müller |url=https://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/alzenau-haelt-carl-diem-weiter-in-ehren-art-5025684 |titel=Alzenau hält Carl Diem weiter in Ehren {{!}} Foto: Otto Grünewald |datum=2017-08-18 |abruf=2020-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olympische Flamme.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Berlin 1936. (gilt als wichtiges Zeitdokument nationalsozialistischer Sportpropaganda)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olympische Jugend : Festspiel&amp;#039;&amp;#039;. Reichssportverlag, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Asiatische Reiterspiele. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte der Völker.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Archiv-Verlag, Berlin 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Körpererziehung bei Goethe. Ein Quellenwerk zur Geschichte des Sportes.&amp;#039;&amp;#039; Kramer, Frankfurt am Main 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[George Gordon Byron|Lord Byron]] als Sportsmann.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für den Sport.&amp;#039;&amp;#039; Ratingen o.&amp;amp;nbsp;J. [1974].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Frank Becker (Historiker)|Frank Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Den Sport gestalten. Carl Diems Leben (1882–1962)&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände, Universitätsverlag Rhein-Ruhr: Duisburg 2009–2011, 2. Auflage 2013, ISBN 978-3-942158-58-9&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungspolitik oder kritische Forschung? Der Streit um Carl Diem.&amp;#039;&amp;#039; Schwerpunktthema in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 59. Jg., 2011, Heft 3.&lt;br /&gt;
* Meike Breuer: [https://hss-opus.ub.ruhr-uni-bochum.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/2256/file/diss.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sport zwischen Kampf und Spiel – der Sportbegriff in den Werken von Carl Diem.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB) Dissertation, Ruhr-Universität, Bochum 2008&lt;br /&gt;
* [[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Lewald. Sportführer ins Dritte Reich&amp;#039;&amp;#039;. Bartels &amp;amp; Wernitz, Berlin 1975, ISBN 3-87039-954-6&lt;br /&gt;
* Michael Krüger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungskultur im Sport: Vom kritischen Umgang mit Carl Diem, Sepp Herberger und anderen Größen des deutschen Sports.&amp;#039;&amp;#039; LIT-Verlag, Münster 2012, ISBN 978-3-643-11677-2, [http://books.google.de/books?id=FHiOoVqwTqsC Voransicht books.google.de].&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Achim Laude, Wolfgang Bausch|Titel=Der Sport-Führer. Die Legende um Carl Diem|Verlag=Verlag Die Werkstatt|Ort=Göttingen|Jahr=2000|ISBN=3-89533-295-X}}&lt;br /&gt;
* Ralf Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Militarismus, Nationalismus, Antisemitismus. Carl Diem und die Politisierung des bürgerlichen Sports im Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation) Metropol, Berlin 2011, ISBN 978-3-940938-67-1&lt;br /&gt;
* [[Horst Ueberhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kontinuitätsproblem in der deutschen Sportgeschichte. Carl Diem, [[Guido von Mengden]], [[Karl von Halt|Karl Ritter von Halt]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rainer Eisfeld]], [[Ingo Müller (Jurist)|Ingo Müller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen Barbarei. Essays [[Robert W. Kempner]] zu Ehren.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-610-08537-1, S. 360–384.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118525336}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118525336}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dshs-koeln.de/visitenkarte/einrichtung/carl-und-liselott-diem/ Carl und Liselott Diem-Archiv]&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=carl-diem|Titel=Carl Diem|Autor=Rolf Felbinger}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dshs-koeln.de/kurier/Kurier_Forum_Diem.pdf | wayback=20070928010608 | text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Rolle Carl Diems im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;.}} In: &amp;#039;&amp;#039;dshs-koeln.de&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,73 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.gbg-koeln.de/diem/index.htm Preisgekröntes Schulprojekt zum Thema Carl Diem]&lt;br /&gt;
* [http://www.aussichten-online.de/diem-monitor.html Monitor-Beitrag] vom 26. Oktober 1995&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Lichter/lichter65-70.pdf Ausführliche Literatur zum Sport 1933–1945] (PDF; 841&amp;amp;nbsp;kB) Bis 1988 einschl.; nicht nur die Diem-NS-Linie, sondern auch jüdische Sport-Organisationen&lt;br /&gt;
* [https://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=4027 &amp;#039;&amp;#039;Diem ist mit Hindenburg zu vergleichen&amp;#039;&amp;#039;.] Interview mit Frank Becker bei [[L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung|L.I.S.A.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118525336|LCCN=n83217891|NDL=00437895|VIAF=47553516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diem, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (DLV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sporthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportfunktionär (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Deutsche Sporthochschule Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diem, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sportfunktionär und -wissenschaftler, Urheber des olympischen Fackellaufs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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