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	<title>Carl Degelow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-29T01:14:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl („Charly“) Degelow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Januar]] [[1891]] in [[Münsterdorf]]; † [[9. November]] [[1970]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Offizier]] und [[Jagdflieger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Degelow besuchte das [[Gymnasium]] in [[Itzehoe]]; anschließend machte er ein Studium als Ingenieur an der [[Universität Darmstadt]]. Sein ursprüngliches Berufsziel war es, einen leitenden Posten bei den [[Alsen (Zementhersteller)| Alsen’sche Portland-Cement-Fabriken]] in Itzehoe zu übernehmen. Aus diesem Grunde belegte er auch Vorlesungen in [[Psychologie]]. Nach dem Ende seines Studiums verbrachte er anderthalb Jahre in den [[Vereinigte Staaten|USA]] und arbeitete dort in diversen Zementfabriken. Zurück in Deutschland, zog er nach [[Hamburg-Altona|Altona]], weil seine Familie dort inzwischen lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Da Degelow während seines Studiums seine Militärzeit in Hessen absolviert hatte, meldete er sich bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] und trat in das [[2. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 88|2. Nassauische Infanterie-Regiment Nr. 88]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Mit dem [[Regiment]] kämpfte er zunächst an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] u. a. in der [[Winterschlacht in Masuren]]. Hier wurde er verwundet und zur Genesung in das Sanatorium [[Weißer Hirsch]] bei [[Dresden]] verlegt. Aufgrund seiner an der Front gezeigten Leistungen wurde er anschließend vom 1. Mai bis 31. Juli 1915 zum Offiziers-Aspiranten Kursus in [[Munster]] kommandiert und im Anschluss zum [[Leutnant der Reserve]] befördert. Als solcher war Degelow dann an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Degelow wählte später einen weißen Hirschen als Emblem, das er auf seinem [[Fokker D.VII]]-Kampfflugzeug anbringen ließ, das wie alle Flugzeuge seiner Staffel schwarz war. 1916 meldete er sich zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]]. Die Ausbildung erfolgte bei den [[Deutsche Flugzeug-Werke|Deutschen Flugzeug-Werken]] in [[Lindenthal (Leipzig)|Lindenthal]] bei [[Leipzig]], später bei der Jagdstaffelschule in [[Valenciennes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. September 1916 diente Degelow als Jagdflieger, flog in der Jagdstaffel 7 unter [[Josef Jacobs]] und danach in der Jagdstaffel 40, zu der später auch [[Willy Rosenstein]], ein Jude, stieß, der sich nach einer anti-semitischen Äußerung seines früheren Vorgesetzten [[Hermann Göring]] hatte versetzen lassen. Degelow gelangen insgesamt 30 Abschüsse feindlicher Flugzeuge. Er war der letzte deutsche Pilot des Ersten Weltkrieges, der mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet wurde, zwei Tage vor Ende des Krieges.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pourlemerite.org/wwi/air/air.html |wayback=20151212234003 |text=pourlemerite.org}} abgerufen am 18. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon zuvor hatte er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. und I. Klasse sowie das [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausorden von Hohenzollern]] mit Schwertern erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] wurde er am 11. Dezember 1918 aus dem Militärdienst entlassen, erhielt aber noch am 7. Juli 1921 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Oberleutnant]] der Reserve verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsjahre und Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Schon 1919 hatte Degelow wieder eine Tätigkeit in der Zementindustrie aufgenommen. Durch den [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]], den [[Ring der Flieger]] und die „Ritterschaft des Ordens Pour le Merité“ blieb er mit seinen alten Kameraden in Kontakt. Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er auch Oberlandesführer der SA-Reserve Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im März 1935 gegründet worden war, wurde Degelow im August 1936 als Offizier reaktiviert, aber nicht mehr als Flieger eingesetzt. Am 1. April 1937 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] sowie am 1. August 1939 zum [[Major]] der Reserve befördert. Zwar wurde Degelow einmal kurz inhaftiert, weil er den [[Hitlergruß]] versehentlich nicht entboten hatte, ansonsten aber war er ein politischer Mitläufer der NS-Zeit.&amp;lt;!-- Gibt es dafür Belege? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Freundschaft verband ihn mit seinem zeitweiligen Vorgesetzten, dem [[Generalinspekteur der Luftwaffe]], [[Erhard Milch]], der eine schützende Hand über ihn hielt. Zweimal intervenierte Degelow für jüdische Freunde, darunter Willy Rosenstein, bei Reichsminister Göring, anschließend wurde ihm jedoch bedeutet, sich mit künftigen derartigen Anliegen an seine direkten Vorgesetzten zu wenden. 1940 wurde er dem Stab von [[Ernst Udet]] zugeteilt. Als es zwischen Udet und Göring zu Differenzen kam, ließ Milch Degelow vorsorglich erneut versetzen, um ihn aus Udets Umgebung zu entfernen. Am 2. August 1941 wurde Degelow von seinen militärischen Pflichten entbunden, beurlaubt und [[Unabkömmlichstellung|UK gestellt]]. Er wurde Vorstandsmitglied des Pommerschen Industrie-Vereins auf Aktien in [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegstagen musste Degelow mit seiner Familie, Frau und Sohn, aus [[Wolin (Stadt)|Wolin]] nach Hamburg fliehen. Bei seiner [[Entnazifizierung]] kam ihm seine Entlassung aus dem Militär im Jahre 1941 zugute sowie die Zeugnisse der jüdischen Freunde, denen er geholfen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit dem weissen Hirsch durch dick und dünn.&amp;#039;&amp;#039; Altona-Ottensen 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harboe Kardel]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem „weißen Hirsch“ gegen Spads und Sopwith. Carl Degelow.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteiner im Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 1933, S. 160–162.&lt;br /&gt;
* Peter Kilduff: &amp;#039;&amp;#039;Black Fokker Leader: Carl Degelow. The First World War’s Last Airfighter Knight.&amp;#039;&amp;#039; London 2009.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S. 289–290.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 216–217.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.frontflieger.de/fflgfoto/3degka0p.jpg Foto von Carl Degelow auf frontflieger.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138824215|LCCN=n79145017|VIAF=95446203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Degelow, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Degelow, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Degelow, Charly&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, Kampfflieger im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münsterdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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