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	<title>Carl Clemens Bücker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T18:43:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-02-28T10:34:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jugend, Ausbildung und Berufstätigkeit: &lt;/span&gt;Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Clemens Bücker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1895]] in [[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]]; † [[3. März]] [[1976]] in [[Mölln]]) war ein deutscher [[Pilot]], Flugzeugkonstrukteur und Industrieller. Weltbekannt wurde er für seine in den 1930er Jahren entwickelten [[Kunstflugzeug|Kunst-]] und [[Schulflugzeug]]e [[Bücker Bü 131|Bü 131]] und [[Bücker Bü 133|Bü 133]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Plakette Geburtshaus Clemens Buecker.JPG|mini|hochkant|Plakette am Geburtshaus von Clemens Bücker]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend, Ausbildung und Berufstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Carl Bücker wurde 1895 in Ehrenbreitstein geboren. Seine Eltern waren der Generalarzt Georg Bücker und dessen Frau Luise, geborene Ladner. Im Alter von zwölf Jahren begann seine Schulzeit in Münster, da sein Vater dorthin versetzt wurde. Nach der Rückkehr der Familie nach Koblenz besuchte er dort das [[Görres-Gymnasium (Koblenz)|Kaiserin-Augusta-Gymnasium]]. 1912 schloss er die Schule ab und wurde am 1.&amp;amp;nbsp;April Seekadett der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] in Kiel. Als [[Leutnant zur See]] beendete er die Ausbildung und wurde Wachoffizier auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser Karl der Große]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 ließ er sich zum [[Marineflieger|Seeflieger]] ausbilden und flog Einsätze von List (Sylt), Helgoland und Zeebrugge. Später wurde er zum Seefliegerversuchkommando in Warnemünde versetzt, wo er 1918 auf den Konstrukteur [[Ernst Heinkel]] traf. 1919 schied Bücker aus dem Militärdienst aus und versuchte sich eine kurze Zeit als Spediteur auf einem Ostseekutter.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erfinderbrunnen von Gernot Rumpf in Koblenz, Detail Vogel (2021-06-09 Sp).JPG|mini|hochkant|Allegorische Skulptur zur Erinnerung an Carl Clemens Bücker auf dem Rand des Erfinderbrunnens in Koblenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pilot und Flugzeugbauer in Schweden ===&lt;br /&gt;
Um 1920 ging er nach Schweden und betätigte sich als Pilot, ab 1.&amp;amp;nbsp;April 1921 als Einflieger und Berater bei der [[Schwedische Marine|schwedischen Marine]]. Ein Jahr später wurde er schwedischer Staatsbürger und gründete dank Ernst Heinkels Unterstützung in Lidingö bei Stockholm die [[Svenska Aero AB]], die in den folgenden Jahren Lizenzmodelle von Heinkel für das [[Schwedische Streitkräfte|schwedische Militär]] produzierte. 1927 konstruierte Bücker das Mehrzweckflugzeug [[Svenska Pirat]], das Schulflugzeug [[Svenska Falken]] und schließlich das Jagdflugzeug [[Svenska Aero Jaktfalken]], von dem 18 Stück gebaut wurden und teilweise bis 1941 im Dienst der [[Schwedische Luftstreitkräfte|schwedischen Luftwaffe]] standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1932 musste Svenska [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden, Bücker kehrte nach Deutschland zurück und gründete am 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 1933 in Berlin-Johannisthal die [[Bücker Flugzeugbau]] GmbH. Chefkonstrukteur Anders J. Anderson, der Bücker von Svenska nach Deutschland gefolgt war, konstruierte in dieser Zeit die [[Bücker Bü 131|Bü 131 Jungmann]], die zwar international ein Verkaufsschlager wurde, aber beim [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) zunächst auf wenig Gegenliebe stieß. Erst Bückers internationale Erfolge brachten das Amt dazu, auch dieses Flugzeug für die Flugzeugführerschulung der Luftwaffe einzusetzen. Ähnliches gilt auch für das zweite Erfolgsmuster, die [[Bücker Bü 133|Bü 133 Jungmeister]]. Flugzeuge beider Typen fliegen noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Ab 1935 wurde Bückers Unternehmen zunehmend in die Rüstungsproduktion eingebunden. Zunächst musste er 85 Stück des Konkurrenzmusters [[Focke-Wulf Fw 44]] bauen und die Wartung und Reparatur von Nahaufklärern [[Heinkel He 46|He 46]] übernehmen. Später kam noch die Produktion von [[DFS 230|DFS-230]]-Lastenseglern und von Teilen für das Sturzkampfflugzeug [[Junkers Ju 87|Ju 87]] sowie den Jäger [[Messerschmitt Bf 109|Bf 109]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 erzielte Bücker mit der [[Bücker Bü 181|Bü 181 Bestmann]] noch einmal einen großen Erfolg. Das Flugzeug wurde zum Standardschul- und Übungsflugzeug der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 setzte sich Bücker kurz vor Ankunft der [[Rote Armee|Roten Armee]] nach Hamburg ab und siedelte später nach Bonn über, wo er einige Zeit Vertreter von [[Saab]] in Deutschland wurde. Sein Versuch, das inzwischen von seinem Freund Anderson bei Saab konstruierte Flugzeug [[Saab Safir|Safir]] bei der neu entstehenden [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] der [[Bundeswehr]] einzuführen, scheiterte. Nur die [[Lufthansa|Deutsche Lufthansa]] kaufte zwei Stück für die Anfangsschulung ihrer Piloten. Zusammen mit der Firma Josef Bitz in Augsburg versuchte er dann Ende der fünfziger Jahre, noch einmal eine kleine Serie seiner beiden Erfolgsflugzeuge Jungmann und Jungmeister aufzulegen, doch auch dieser Plan schlug fehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 starb seine Frau Hermine, geborene Jungbeck. Die folgenden Jahre bis zu seinem Tod verbrachte Bücker in einem Seniorenheim in Mölln-Lauenberg. Er starb am 3.&amp;amp;nbsp;März 1976 und wurde nach Koblenz überführt, um dort, seinem Wunsche entsprechend, auf dem [[Hauptfriedhof Koblenz|Hauptfriedhof]] beigesetzt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Frank Töpfer |Titel=Carl C. Bücker – ein Flugzeugkonstrukteur aus Koblenz |Jahr=1985 |Verlag=Selbstverlag des Landesmuseums Koblenz }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.buecker-museum.de/ Homepage des Bücker-Museums in Rangsdorf] &lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123205670|VIAF=18125269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bucker, Carl Clemens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Luftfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flugzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bücker, Carl Clemens&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mölln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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