<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Caspary</id>
	<title>Carl Caspary - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Carl_Caspary"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Caspary&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T01:13:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Caspary&amp;diff=2646453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Caspary&amp;diff=2646453&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-12T07:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Caspary&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1898]] in [[Illingen (Saar)]]; † [[18. Februar]] [[1977]] in [[Saarbrücken]]) war ein deutscher [[Sturmabteilung|SA-Führer]], zuletzt im Rang eines [[NS-Ranggefüge|Gruppenführers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Caspary war der Sohn eines Apothekers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campbell66ff&amp;quot;&amp;gt;Bruce Campbell: &amp;#039;&amp;#039;The SA Generals and the Rise of Nazism&amp;#039;&amp;#039;, Lexington 2004, S. 66–68&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte das [[Realgymnasium]] in [[Völklingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Joachim Lilla]] |url=https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//caspary-carl |titel=Caspary, Carl |werk=Ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945 |hrsg= |datum= |abruf=2022-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch vor dem Abschluss seiner Schullaufbahn nahm er ab 1915 als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, zunächst mit dem [[8. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr. 70|8. Rheinischen Infanterie-Regiment Nr. 70]]. Er war sowohl an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ost-]] als auch an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt und wechselte später von der [[Infanterie]] zu den [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Luftstreitkräften]]. Caspary erlitt mehrfach Kriegsverletzungen und trug kriegsbedingt an seiner linken Hand eine bleibende Schädigung davon. Mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie mit dem [[Verwundetenabzeichen]] in Silber ausgezeichnet, wurde er nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] als [[Leutnant]] aus der Armee entlassen und konnte sein [[Abitur]] nachholen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campbell66ff&amp;quot;/&amp;gt; Von 1919 bis 1920 gehörte er dem [[Freikorps]] „Lumspange“ in [[Berlin]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach der Freikorpszeit absolvierte er bis 1924 an den Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]] ein Studium: Nach den Angaben bei Lilla studierte er Medizin und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] zum Dr. med.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;/&amp;gt; Nach Campbell studierte er Nationalökonomie&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campbell66ff&amp;quot;/&amp;gt; und promovierte 1924 mit der [[Dissertation]] „Die Armenbeschäftigungsanstalt d. Stadt Nürnberg“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg]]: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Bände 64–65, J.L. Schrag Verlag, 1977, S. 389&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise absolvierte er auch beide Studiengänge parallel. Nach Studienabschluss war er zunächst im vorbereitenden Verwaltungsdienst im [[Reichsministerium der Finanzen]] tätig und danach beim Unternehmen Didier in [[Berlin]] beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campbell66ff&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caspary wurde bereits während seiner Studienzeit 1921 in [[Erlangen]] Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 21.538) und begann sich zeitgleich in der [[Sturmabteilung|SA]] zu engagieren. Nachdem Caspary 1929 im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] entlassen worden war, begann er sich wieder nationalsozialistisch zu betätigen. Er trat daraufhin der NSDAP im Januar 1930 erneut bei (Mitgliedsnummer 180.713)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/497152&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auch wieder für die SA aktiv. Durch Gauleiter [[Josef Bürckel]] wurde Caspary Ende 1931 hauptamtlich für die SA tätig und wurde zunächst zu Befriedung der zerstrittenen Ortsgruppe nach [[Pirmasens]] gesandt sowie mit der stellvertretenden Leitung der SA-Untergruppe Pfalz-Saar betraut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] wurde er Mitte März 1933 Sonderbeauftragter der [[Oberste SA-Führung|Obersten SA-Führung]] beim [[Bezirksamt Pirmasens]], wo er sogleich die vorläufige Sperrung der Bankkonten „sämtlicher in Pirmasens lebender Ostjuden“ veranlasste,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Scharfe Maßnahmen in der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Mannheimer Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 144. Nr. 137 vom 22. März 1933 (Abendblatt), S. 2 ([https://druckschriften-digital.marchivum.de/zd/periodical/zoom/377378 online] bei &amp;#039;&amp;#039;[[Marchivum]] – Druckschriften digital&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; und zusätzlich ab Anfang Januar 1934 auch beim [[Bezirksamt Zweibrücken]]. Im Rang eines Standartenführers leitete er von Anfang Oktober 1933 bis April 1935 in Pirmasens die SA-Standarte 5. Nach der Vereinigung des [[Saargebiet]]s mit dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] wurde Caspary im April 1935 mit der Neuorganisation der SA im [[Saarland]] betraut und leitete ab November 1935 als SA-Brigadeführer die SA-Brigade 151 in Saarbrücken. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das Deutsche Reich leitete er ab Frühjahr 1938 die neu geschaffene SA-Reichsführerschule in Wien. Caspary wurde im April 1938 zur Ergänzungswahl für den Reichstag vorgeschlagen, wurde jedoch nicht in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leistete er als Fernaufklärer bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] Kriegsdienst und schied Anfang 1942 als [[Major]] aus der [[Wehrmacht]] aus. Unmittelbar nach seiner Ernennung zum SA-Gruppenführer leitete er ab Anfang Februar 1942 die SA-Gruppe Kurpfalz bis 1945. In der Kriegsendphase war er mit dem Aufbau und der Organisation der [[Flugabwehrkanone|Flak]] sowie von [[Volkssturm]]einheiten befasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Kriegsende hielt er sich in [[Schliersee]] auf und geriet später in [[alliierte]] Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruce Campbell: &amp;#039;&amp;#039;The SA Generals and the Rise of Nazism.&amp;#039;&amp;#039; Lexington: Univ. Press of Kentucky 2004, ISBN 978-0-8131-9098-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|3077|Caspary Karl}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Joachim Lilla]] |url=https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//caspary-carl |titel=Caspary, Carl |werk=Ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945 |hrsg= |datum= |abruf=2022-10-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143888307|LCCN=|NDL=|VIAF=169108451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caspary, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Caspary, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Illingen (Saar)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>