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	<title>Carl Caro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:54:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Caro&amp;diff=901797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-10-27T13:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Otto Caro.png|hochkant|mini|Carl Caro um 1882]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Otto Caro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1850]] in [[Breslau]]; † [[4. September]] [[1884]] in [[Pötzleinsdorf]] bei [[Wien]]) war ein deutscher Lyriker und Bühnenautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Caro wurde in Breslau als Sohn des Kommerzienrats Robert Caro (1819–1875) aus einer preußischen Familie, die [[Sephardim|jüdisch-sephardischen]] Glaubens war, geboren. Seine Brüder waren die Großindustriellen [[Georg von Caro]] (1849–1913) und [[Oscar Caro]] (1852–1931) sowie der [[Komponist]] [[Paul Caro]] (1859–1914). Nach dem Besuch des [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]]s in Breslau studierte er von 1870 bis 1873 [[Rechtswissenschaften]] in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Universität Straßburg|Straßburg]] und [[Universität Breslau|Breslau]]. Er war Mitglied des [[Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen|Corps Borussia Breslau]] (1870)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Bonnenberg]], Hermann Sternagel-Haase, Alfred Methner, Georg Lustig: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Borussia zu Breslau. Die ersten 100 Jahre 1819–1919. Zweite überarbeitete und erweiterte Auflage&amp;#039;&amp;#039;. Aachen/Köln 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Stifter des [[Corps Rhenania Straßburg]] (1872).&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 18/533; 102/2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Caro erfreute sich unter der Straßburger Studentenschaft einer großen Beliebtheit und hat infolgedessen bei fast allen studentischen Feierlichkeiten der neuen Universität das Präsidium geführt. Bei einem großen allgemeinen Kommers richtete er an den Fürsten Bismarck ein Telegramm der Studenten der neuen deutschen Hochschule und durfte sogleich die erfreute Antwort des Reichskanzlers bekannt geben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Bonnenberg, Hermann Sternagel-Haase, Alfred Methner, Georg Lustig: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Borussia zu Breslau. Die ersten 100 Jahre 1819–1919. Zweite überarbeitete und erweiterte Auflage&amp;#039;&amp;#039;. Aachen/Köln 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Studienabschluss und [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. iur.]] war er vorübergehend am [[Stadtgericht Breslau]] und am Kaiserlichen [[Landgericht Straßburg]] beschäftigt. 1876 schied er aus dem Justizdienst aus und wandte sich –&amp;amp;nbsp;durch das florierende väterliche Eisenhandelsgeschäft finanziell unabhängig&amp;amp;nbsp;– der Dichtkunst zu und verfasste neben lyrischen Werken mehrere Tragödien und Lustspiele. 1877 ließ er sich in Wien nieder. Im Dezember 1878 wurde sein Schwank in drei Aufzügen: „Auf deutscher Hochschule“, auch eine [[Mensur (Studentenverbindung)|Paukerei]] zeigend, im Breslauer Stadttheater unter zahlreicher Mitwirkung von [[Corps]]studenten –&amp;amp;nbsp;Aktiven und Alten Herren&amp;amp;nbsp;– erfolgreich aufgeführt als Wohltätigkeitsvorstellung des „Weihnachts-Unterstützungskomitees“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Bonnenberg]], Hermann Sternagel-Haase, Alfred Methner, Georg Lustig: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Corps Borussia zu Breslau. Die ersten 100 Jahre 1819–1919. Zweite überarbeitete und erweiterte Auflage&amp;#039;&amp;#039;. Aachen/Köln 1984, S.&amp;amp;nbsp;261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der künstlerische Durchbruch gelang Caro mit dem einaktigen Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Die Burgruine&amp;#039;&amp;#039;, dem in einem von der Prager &amp;#039;&amp;#039;Concordia&amp;#039;&amp;#039; ausgeschriebenen Wettbewerb ein Erster Preis zuerkannt wurde. Das Wiener [[Burgtheater]] übernahm es wenig später in sein Repertoire. Das Trauerspiel &amp;#039;&amp;#039;Am Herzogshof&amp;#039;&amp;#039; wurde im Herbst 1883 ebenfalls vom Wiener Burgtheater zur Aufführung angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember desselben Jahres wurde Caro eine Geschwulst an einer Niere diagnostiziert. Am 21.&amp;amp;nbsp;März 1884 entnahm [[Theodor Billroth]] dem damals 34-jährigen Theaterdichter und Lyriker in Wien diese Niere vollständig, eine schwierige Operation, die gelang, leider ohne endgültigen Erfolg, da das Übel rezidivierte. Carl Caro verschied am 4.&amp;amp;nbsp;September 1884.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf. In: &amp;#039;&amp;#039;Provinzial-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Breslau, 6.&amp;amp;nbsp;September 1884.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conradine&amp;#039;&amp;#039;, Trauerspiel (1876)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gudrun&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel in fünf Aufzügen (1877)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf deutscher Hochschule&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel in drei Aufzügen (1877)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf einsamer Höh’&amp;#039;&amp;#039;, Novelle in Versen (1878)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter Theoderichs&amp;#039;&amp;#039;, Trauerspiel in fünf Aufzügen (1880)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Wiedersehen&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel (1880)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hochzeitsreise nach Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel in einem Akt (1880)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In der Sommernacht&amp;#039;&amp;#039;, Novelle in Versen (1880)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Burgruine&amp;#039;&amp;#039;, Lustspiel in einem Aufzug (1882, im Druck 1883)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (1883)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Herzogshof&amp;#039;&amp;#039;, [[Analytisches Drama|analytisches Trauerspiel]] in zwei Abteilungen (1884 posthum, im Druck erschienen 1885, mit Vorwort von [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vorwort von [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]]. In: Carl Caro: &amp;#039;&amp;#039;Am Herzogshof. Trauerspiel in zwei Abtheilungen&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1885.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kosch: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;2, 3.&amp;amp;nbsp;Auflage, Bern/München 1969, S.&amp;amp;nbsp;492.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116456922|VIAF=17974542}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caro, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Caro, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Caro, Carl Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lyriker und Bühnendichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. September 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pötzleinsdorf]] bei [[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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