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	<title>Carl Braband - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Braband&amp;diff=949117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-18T10:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Braband.jpg|mini|Carl Braband als Tübinger Schwabe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Julius Braband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]]  [[1870]] in [[Hamburg]]; † [[19. November]] [[1914]] ebenda) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]] und liberaler Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Carl Braband war der Sohn des Hamburger Senators [[Theodor Braband]]. Braband wuchs in Hamburg auf und besuchte das [[Wilhelm-Gymnasium Hamburg]], wo er zu [[Michael (Erzengel)#Festtag|Michaelis]] 1889 das [[Reifezeugnis]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis sämtlicher Abiturienten des Wilhelm-Gymnasiums von 1881 bis 1931.&amp;#039;&amp;#039; In: Lehrerkollegium des Wilhelm-Gymnasiums (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 50jährigen Jubiläum des Wilhelm-Gymnasiums zu Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Christians, Hamburg 1931, PPN [https://kxp.k10plus.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=301222665 301222665], S. 161–187. (Abiturienten-Nr. 35, [https://ehemalige-wg.de/wp-content/uploads/Wilhelm_Gymnasium_1881-1931-kleiner.pdf Festschrift Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er von 1889 bis 1893 [[Rechtswissenschaft]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und der [[Universität Breslau]]. Er war Mitglied der Corps [[Corps Suevia Tübingen|Suevia Tübingen]] (1890) und [[Corps Borussia Breslau zu Köln und Aachen|Borussia Breslau]] (1891).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;129&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 456; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;78&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 643&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 diente er als [[Einjährig-Freiwilliger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ sich 1894 in Hamburg als Rechtsanwalt nieder und gründete mit [[Wolfgang Brinckmann]], dem Sohn von [[Justus Brinckmann]], eine angesehene [[Sozietät]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braband war in seinen Ansichten sehr von seinem Vormund, dem liberalen Bürgerschaftsmitglied und Rechtsanwalt [[Albert Wolffson]] beeinflusst. Bei einer seiner Wahlveranstaltung 1903 durfte auch der Gegenkandidat von der [[SPD]] sprechen, was damals absolut ungewöhnlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Nachruf im Hamburger Echo vom 21. November 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Position, die Sozialdemokraten in der Bürgerschaft mit einzubeziehen, schuf ihm viele Feinde im bürgerlichen Lager und einige berufliche Nachteile. Vor allem wegen seiner politischen Einstellungen zur Sozialdemokratie wurde er am 19. März 1908 aus seinem Dienst als &amp;#039;&amp;#039;[[Landwehr (Militär)#Norddeutscher Bund und Deutsches Reich bis 1918|Oberleutnant der Landwehr 2. Aufgebots]]&amp;#039;&amp;#039; entlassen. Dies war eine schwere Kränkung für ihn, denn damals war es üblich, dass Angehörige des Hamburger Bürgertums neben ihrem Beruf auch dem Offizierskorps der Stadt angehörten. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] meldete er sich freiwillig zum Dienst und wurde wieder in die Armee aufgenommen. Er diente im Range eines [[Oberleutnant]]s im Bekleidungsamt des [[IX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|IX. Armee-Korps]] in [[Hamburg-Bahrenfeld|Bahrenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Braband ruht in der Familiengrabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]. Sie liegt im Planquadrat Y 19 südlich der Waldstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Braband gründete 1898 gemeinsam mit [[Carl Wilhelm Petersen]] den Hamburger Ortsverein des [[Nationalsozialer Verein|Nationalsozialen Vereins]] von [[Friedrich Naumann]]. 1904 schloss dieser sich der [[Freisinnige Vereinigung|Freisinnigen Vereinigung]] an. Im Februar 1908 bildete die Freisinnige Vereinigung in Hamburg mit dem örtlichen Verband der [[Freisinnige Volkspartei|Freisinnigen Volkspartei]] den &amp;#039;&amp;#039;Verband der Vereinigten Liberalen&amp;#039;&amp;#039;, dem Braband fortan angehörte. Ab 1910 ging die Freisinnige Volkspartei in der [[Fortschrittliche Volkspartei]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Bei der Bürgerschaftswahl 1904 wurde Braband erstmals in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt und schloss sich dort der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Die damaligen Fraktionsbezeichnungen gaben keine politische Richtung wieder. Vielmehr waren die drei Fraktionen nach berufsständischen Kriterien zusammengesetzt: Die &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Linken&amp;#039;&amp;#039; vereinigte die Handwerker, das &amp;#039;&amp;#039;Linke Zentrum&amp;#039;&amp;#039; setzte sich vor allem aus Vertretern der Industrie zusammen und die &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Rechten&amp;#039;&amp;#039; repräsentierte die Großkaufleute.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bürgerschaft gehörte er zu den schärfsten Gegnern der Wahlrechtsänderungen von 1906, mit der die ärmeren Schichten der Bevölkerung geringer als bisher im Parlament repräsentiert werden sollten. Er verließ daher mit [[Carl Wilhelm Petersen]], [[Johann Hinrich Garrels]] und [[Wilhelm Johannes Wentzel]] am 24. Februar 1906 die Fraktion der Rechten, um einem Fraktionsausschluss zuvorzukommen. Diese vier Abgeordneten begründeten zusammen mit Abgeordneten aus der &amp;#039;&amp;#039;Fraktion der Linken&amp;#039;&amp;#039; wie [[Andreas Blunck]] dann die Fraktion der [[Vereinigte Liberale|Vereinigten Liberalen]], die erste explizit politische bürgerliche Fraktion (eine [[SPD]]-Fraktion gab es bereits). Dieser Schritt führte dazu, dass die bürgerliche Presse über Braband und Petersen als führende Mitglieder der Vereinigten Liberalen herzog und sie gar als „Urheber einer gefährlichen Umsturzbewegung und Zuhälter der Sozialdemokratie“&amp;lt;ref&amp;gt;Weser-Zeitung vom 10. Juni 1907.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 erlangte Braband für die Fortschrittliche Volkspartei ein Mandat für den 6. schleswig-holsteinischen Wahlkreis (Elmshorn-Pinneberg) in einer Stichwahl gegen [[Adolph von Elm]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Nachruf Neue Hamburger Zeitung vom 20. November 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der [[Brabandkanal]], die Brabandstraße und die [[Brabandbrücke]] im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Alsterdorf|Alsterdorf]] sind nach Carl Braband benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Beckershaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Brücken – Ihre Namen, woher sie kommen und was sie bedeuten.&amp;#039;&amp;#039; Convent Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-86633-007-8, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio |Lemma=Braband |Band=5 |Seite=60 |SeiteBis=62 |Autor=[[Helmut Stubbe da Luz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|128466553}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Carl Julius Braband|268}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/002314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128466553|VIAF=57665560}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braband, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Nationalsozialen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FVg-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braband, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Braband, Carl Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, MdHB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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