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	<title>Carl Boos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_Boos&amp;diff=481932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2024-11-02T09:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen deutschen Reichsgerichtsrat siehe [[Carl Boos (Richter)]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Boos.png|mini|hochkant|Carl Boos]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Christian Carl Boos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1806]] in [[Weilburg]]; † [[18. Juli]] [[1883]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Herzogtum Nassau|nassauischer]] [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MarktkircheWiesbaden.jpg|mini|Die neugotische Marktkirche mit ihren fünf Türmen]]&lt;br /&gt;
Boos wurde 1806 als Sohn des nassauischen Rechnungsrevisors Johann Andreas Boos in Weilburg geboren. Er besuchte das [[Gymnasium Philippinum Weilburg|Philippinum]], ein Gymnasium in seiner Heimatstadt. Danach studierte er in [[Karlsruhe]] bei dem großherzoglich badischen Hofbaumeister [[Friedrich Weinbrenner]]. Ab 1826 studierte er an [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] Statik, Mechanik, Chemie, Mineralogie und Geologie. 1829 wechselte er zur Philosophischen Fakultät der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 wurde Boos in den nassauischen Staatsdienst aufgenommen, in diesem Jahr zog er nach Wiesbaden um, wo er bis zu seinem Lebensende blieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:MinisterialgebaeudeWiesbaden.JPG|mini|Ministerialgebäude Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
1837 legte er einen Entwurf für das [[Ministerialgebäude (Wiesbaden)|Ministerialgebäude]] in der Luisenstraße vor. In diesem im [[Neorenaissance]]-Stil erbauten [[Herzogtum Nassau|nassauischen]] Regierungsgebäude ist heute das [[Hessisches Ministerium der Justiz, für Integration und Europa|hessische Justizministerium]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 wurde er von [[Adolph (Luxemburg)|Herzog Adolph]] zum Baurat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1849 bis 1857 leitete Boos den [[Neugotik|neugotischen]] Umbau des [[Schloss Schaumburg|Schlosses Schaumburg]] bei [[Balduinstein]] an der [[Lahn]] für [[Stefan Franz Viktor von Österreich|Erzherzog Stefan von Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde er zum Oberbaurat ernannt. In dieser Zeit erstellt er einen Generalbauplan für die Residenz Wiesbaden. Dieser sah im Norden (um das &amp;#039;&amp;#039;Nerotal&amp;#039;&amp;#039;) und im Osten (&amp;#039;&amp;#039;Villengebiet Ost&amp;#039;&amp;#039;) eine lockere Villenbebauung und im Westen und Süden (siehe auch [[Historisches Fünfeck]], [[Ringstraße (Wiesbaden)|Ringstraße]]) eine geschlossene Bebauung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 bis 1862 erbaute er die [[evangelisch]]e [[Marktkirche (Wiesbaden)|Marktkirche]] im Stil der [[Backsteingotik]], die ungeachtet ihres enormen Bauvolumens aufgrund feingliedriger Baustrukturierung sich ideal in das Gesamtensemble am [[Schlossplatz (Wiesbaden)|Schlossplatz]] im Herzen der Stadt einpasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Oberbaurath Boos † |Jahr=1883 |Heft=32 |Seiten=292 |zlb=299}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche wurde auch der „Nassauische Landesdom“ genannt, was die Konkurrenzsituation zum damals katholischen [[Mainz]] thematisiert. Die Marktkirche ist bis heute mit 98&amp;amp;nbsp;m das höchste Gebäude der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 entwarf Boos das Grabdenkmal für Herzogin Pauline, das auf dem Friedhof an der Platter Straße errichtet und 2007 restauriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 wurde Nassau von Preußen [[Annexion|annektiert]], Boos wurde die Pensionierung nahegelegt, zwei Jahre später ging er nach Erhalt des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] in den Ruhestand. 1883 starb er nach längerer Krankheit und wurde auf dem [[Alter Friedhof (Wiesbaden)|Friedhof an der Platter Straße]] beigesetzt. Die &amp;#039;&amp;#039;Karl-Boos-Straße&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|NS=50.086577|EW=8.229597|type=landmark|region=DE-HE|name=Karl-Boos-Straße, Wiesbaden|text=ICON1}}; zwischen Riederbergstraße und Platter Straße) erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Milas-Quirin: &amp;#039;&amp;#039;Der Neubau eines Regierungsgebäudes für das Herzogtum Nassau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Regierungsgebäude zu Wiesbaden&amp;#039;&amp;#039;. Taunusstein 1993, ISBN 3-922027-90-3, S.&amp;amp;nbsp;9–31.&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1992, ISBN 3-922244-90-4, S. 70, Nr. 395.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119106310|titel=Boos, Georg Christian Carl|datum=2021-11-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119106310|VIAF=37719438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boos, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boos, Carl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Boos, Georg Christian Carl (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und nassauischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1806&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weilburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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