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	<title>Carl August Zeller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:05:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Carl_August_Zeller&amp;diff=2351814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Leben */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-30T09:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl August Zeller.jpg|mini|Carl August Zeller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl August Zeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1774]] im Schloss [[Hohenentringen]] bei [[Tübingen]]; † [[23. März]] [[1846]] in Stuttgart) war ein [[Schwaben|schwäbischer]] [[Pädagoge]] und Anhänger [[Johann Heinrich Pestalozzi]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl August Zeller war der älteste Sohn des Hofrats [[Christian David Zeller]] und dessen Gattin Heinrike, geb. Schneck, Tochter des Pfarrers Schneck aus Waldenbuch. Bekannt wurde er durch die Einführung der Pestalozzischen Methode in das Volksschulwesen. Er traf Pestalozzi 1803 erstmals in [[Burgdorf BE|Burgdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl August Zeller gründete 1803 in Tübingen die Handwerkssonntagsschule, die bei den Tübinger Bürgern und Handwerksmeistern generell eine begeisterte Aufnahme fand. Am 13. März 1804 nahmen [[Johann Immanuel Bossert]], [[Johann Wilhelm Bopp]] und [[Johann Jacob Rehfuß]] an der ersten öffentlichen Prüfung teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Hauer: [http://books.google.de/books?id=tHNZqPs2630C&amp;amp;lpg=PA311&amp;amp;ots=ZP8BTh1nCN&amp;amp;dq=Johann%20Immanuel%20Bossert&amp;amp;hl=en&amp;amp;pg=PA311#v=onepage&amp;amp;q=Johann%20Immanuel%20Bossert&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Lokale Schulentwicklung und städtische Lebenswelt: das Schulwesen in Tübingen von seinen Anfängen im Spätmittelalter bis 1806.&amp;#039;&amp;#039;] Franz Steiner Verlag, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Germany-Hohenentringen-Entrance tower-2005-10-08.jpg|mini|Zellers Geburtshaus im Schloss [[Hohenentringen]]]]&lt;br /&gt;
Er gründete 1806 in [[Zürich]], 1808 in [[Hofwil]] und 1809 in [[Heilbronn]] «Schulmeisterschulen» («Normalschulen») und war als Gymnasiallehrer in [[St. Gallen]], als Lehrerbildner in Zürich und Hofwil und als Schulinspektor in Heilbronn tätig. Am 7. Juli 1808 war der König von Württemberg [[Friedrich (Württemberg)|Friedrich I.]] in die Schweiz gereist, um das Gut Hofwil und die dort errichtete «Schulmeisterschule» zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Wiedenhorn, Ursula Pfeiffer-Blattner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre staatliche Lehrerbildung in Württemberg: Zur Institutionalisierung der staatlichen Lehrerbildung.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innenminister [[Friedrich Ferdinand Alexander zu Dohna-Schlobitten|Graf von Dohna]] berief Zeller 1809 nach [[Königsberg (Preußen)]], als [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] mit Sitz und Stimme in der Regierung der [[Ostpreußen|Provinz Ostpreußen]] und als [[Schulaufsicht|Oberschulrat]]. Doch schon 1811 wurde Zeller wegen seiner großen Eigenwilligkeit nach und nach aus dem praktischen Dienst abgezogen und 1816 auch offiziell ersetzt. Er erhielt jedoch das Staatsgut [[Gniew|Münsterwalde]] bei [[Kwidzyn|Marienwerder]] als [[Dotation]]. Dort lebte er bis 1822 mit seiner wachsenden Familie. 1822 siedelte er in die [[Rheinprovinz]] um, erst nach [[Köln]], 1824 nach [[Bad Kreuznach]]. Seit 1830 lebte er in [[Wetzlar]] und [[Bonn]] und seit 1834 wieder in seiner schwäbischen Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben nach Sander in ADB 45 (1900), S. 28–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 eröffnete er im ehemaligen Kloster [[Lichtenstern]] bei [[Löwenstein]] eine Kindererrettungsanstalt (heute [[Lichtenstern#Evangelische Stiftung Lichtenstern|Evangelische Stiftung Lichtenstern]]) nach dem Vorbild der von seinem Bruder [[Christian Heinrich Zeller]] geleiteten Anstalt im [[Schloss Beuggen#Evangelisches Kinderheim 1820–1980|Schloss Beuggen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl August Zeller starb 1846 in Stuttgart und wurde auf dem dortigen [[Fangelsbachfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Fangelsbach-Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (= Friedhöfe in Stuttgart, Band 5), Stuttgart 1994, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1811 verheiratete sich Zeller in Marienburg (Westpreußen) mit Charlotte Friederike Elisabethe, geb. Rottmann (1793–1833), einer Tochter des Königlich Preußischen Steuerinspektors Heinrich Rottmann und seiner Frau Friederike, geb. Galeski. Töchter dieser Ehe waren:&lt;br /&gt;
* Irene Luise (1814–1898), verheiratet seit 1847 mit Friedrich Kieser, Mathematiker, Professor und Rektor der Gewerberealschule in Stuttgart&lt;br /&gt;
* Elise Rosalie (1815–1882), verheiratet seit 1839 mit Eduard Keller, Dr. phil., Reallehrer in Gaildorf&lt;br /&gt;
* Mathilde (1817–1891), verheiratet seit 1846 mit Gustav Hörner, Pfarrer in Obersontheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historische Nachricht von einem Versuch über die Anwendbarkeit der Pestalozzischen Lehrart in Volksschulen&amp;#039;&amp;#039;. Heerbrand, Tübingen 1804. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schulmeisterschule oder Anleitung für Landschullehrer&amp;#039;&amp;#039;. Zeller, Zürich 1807. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neuesten Briefe aus der Schweiz in das vaterländische Haus nach Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Fleischmann, München 1807. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schulmeisterschule, oder Anleitung für Schullehrer zur geschickten Verwaltung ihres Amtes, in Frage und Antwort, Gleichnissen, Geschichten und Gesprächen&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1807.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fundament des deutschen Sprachunterrichts.&amp;#039;&amp;#039; Heilbronn 1809 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fundament der Schreibkunst. Für Lehrer.&amp;#039;&amp;#039; Heilbronn 1809. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ziel der Elementarschule durch überzeugende und erhebende Thatsachen beleuchtet.&amp;#039;&amp;#039; Degen, Königsberg 1809. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente der menschlichen Sprachzeichenlehre.&amp;#039;&amp;#039; Degen, Königsberg 1810. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Elementarschule, ihr Personal, ihr Local und ihre Verfassung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1814. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsübungen der Elementarschule&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1814. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlinien der Turnkunst&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1817. ({{DTAW|zeller_turnkunst_1817}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gemeindekreditverein als Bürgengesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Franckh, Stuttgart 1824. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Strafanstalt, die als Erziehanstalt bessern will.&amp;#039;&amp;#039; Cotta, Stuttgart/Tübingen 1824. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur Vorleskunst für künftige Kanzelredner und Liturgen, für Lehrer an Gymnasien, Lehr- und Bürgerschulen, für Volksschulaufseher, für jeden Gebildeten, der sich in dieser Kunst vervollkommnen will&amp;#039;&amp;#039;. Osiander, Tübingen 1834. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annedore Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Pädagogik Carl August Zellers (1774–1846). Ihre Bedeutung für Schule und Bildung unter besonderer Berücksichtigung Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-631-41798-5. (zugl. Dissertation, Universität München 1988)&lt;br /&gt;
* Inna Beier: &amp;#039;&amp;#039;Carl August Zeller (1774–1846). Die Theorie der Elementarschule und ihre Transformation in eine pädagogische Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Waxmann, Münster / New York 2015, ISBN 978-3-8309-3284-0.&lt;br /&gt;
* {{HLS|28159|Carl August Zeller|Autor=Peter Metz}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|45|28|32|Zeller, Karl August|[[Ferdinand Sander (Pädagoge)|Ferdinand Sander]]|ADB:Zeller, Karl August}}&lt;br /&gt;
* Thomas Wiedenhorn, Ursula Pfeiffer-Blattner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre staatliche Lehrerbildung in Württemberg: Zur Institutionalisierung der staatlichen Lehrerbildung.&amp;#039;&amp;#039; Springer Fachmedien, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-03621-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://2015.martinszeller-verband.de/index8fe8.html?cat_id=1071 Carl August Zeller] beim &amp;#039;&amp;#039;Martinszeller Verband&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://merkel-zeller.de/getperson.php?personID=I16901&amp;amp;tree=MerZel Gründer und Vorsteher der Anstalt Lichtenstern Karl August Zeller]&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118865919|LCCN=n/91/066979|VIAF=77113429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeller, Carl August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pietist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Diakonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ammerbuch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1774]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeller, Carl August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zeller, Karl August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Anhänger Pestalozzis&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1774&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hohenentringen|Schloss Hohenentringen]] bei Tübingen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1846&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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