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	<title>Carl Albert Weber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-09-23T20:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:C.A.Weber (auf Infotafel).jpg|mini|Carl Albert Weber]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Albert Weber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar]] [[1856]] in [[Berlin-Spandau|Spandau]]; † [[11. September]] [[1931]] in [[Bremen]]) war ein [[Preußen|preußischer]], deutscher [[Botaniker]], [[Grünland]]wissenschaftler und [[Moor]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;forscher. Er wirkte 30 Jahre lang an der Preußischen Moor-Versuchsstation in Bremen. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|C.A.Weber}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Carl Albert Weber studierte 1875 [[Naturwissenschaft]]en in [[Berlin]] und ab 1876 in [[Würzburg]]. Als Assistent des Botanikers [[Julius Sachs]] arbeitete er über die [[Assimilation (Biologie)|Assimilation]] der Pflanzen und wurde 1879 mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Ueber specifische Assimilationsenergie&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Würzburg]] zum Dr. phil. promoviert. Nach Ablegung der Staatsprüfung für das höhere Lehramt übernahm er 1884 eine Stelle als Lehrer für Naturwissenschaften an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt [[Hohenwestedt]] in Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Unterrichtstätigkeit schrieb er hochgeschätzte [[Lehrbuch|Lehrbücher]]. Sein erfolgreichstes Buch war der erstmals 1889 veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für den Unterricht in der landwirtschaftlichen Chemie an mittleren und niederen landwirtschaftlichen Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, von dem bis 1929 insgesamt 20 Auflagen erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den größten Teil seiner Freizeit in Hohenwestedt benutzte Weber für ausgedehnte [[Vegetation]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;studien auf den [[Moor]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;flächen [[Schleswig-Holstein]]s. Durch zahlreiche Publikationen erwarb er sich in Fachkreisen hohes Ansehen. 1894 wurde er als Botaniker an die [[Moor-Versuchsstation in Bremen|Preußische Moor-Versuchsstation]] in Bremen berufen. Hier wirkte er 30&amp;amp;nbsp;Jahre lang bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1924. Seit 1909 führte er den Titel [[Professor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsleistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturlehrpfad im Aukstumal-Moor (Litauen).jpg|mini|Lehrpfad im Hochmoor Aukstumal von Litauen]]&lt;br /&gt;
Zu Webers Arbeitsschwerpunkten in Bremen und im [[Memeldelta]] bei [[Heydekrug]] in [[Ostpreußen]] (heute: Nemunas-Delta bei Šilutė in Litauen) gehörten Untersuchungen über die ursprüngliche [[Moor]]vegetation, über die [[Torf|botanische Zusammensetzung des Torfes]] und über die [[Moor|Entwicklungsgeschichte der Moore]]. Sein Hauptwerk, das Buch &amp;#039;&amp;#039;Über die Vegetation und Entstehung des Hochmoors von Augstumal im Memeldelta&amp;#039;&amp;#039; (1902) wurde wegweisend für die weitere Moorforschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerfried Caspers, Andreas Bauerochse |Titel=Die Carl Albert Weber-Medaille |Sammelwerk=TELMA |Band=Beiheft |Ort=Hannover |Datum=2020 |ISSN=0340-4927 |Seiten=63-66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum hundertjährigen Jubilum dieses bis heute aktuellen Werks wurde es ins Englische übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=C.A. Weber and the Raised Bog of Augstumal - with a translation of the 1902 monograph by Weber on the &amp;quot;Vegetation and Development of the Raised Bog of Augstumal in the Memel delta. |Hrsg=John Couwenberg, Hans Joosten |Ort=Tula |Datum=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen erheblichen Teil seiner Arbeit widmet er [[Anbau (Landwirtschaft)|agronomischen]] Fragen der Moorkultur, also Fragen der agrarischen Nutzung im Sinne einer [[Melioration]]. Als Botaniker konnte er den Landwirten bei der Anlage von Wiesen und Weiden auf Moorböden hilfreiche Ratschläge geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Publikationen Webers auf dem Gebiet der Grünlandwissenschaft sind in der Schriftenreihe „Arbeiten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft“ erschienen. Sein bedeutendster Beitrag über die Unkräuter auf Wiesen und Weiden ist die Monographie &amp;#039;&amp;#039;Der [[Duwock]] (Equisetum palustre)&amp;#039;&amp;#039; (1902). Beachtenswert für die [[Botanik|Agrikulturbotanik]] ist sein &amp;#039;&amp;#039;Schlüssel zum Bestimmen der landwirtschaftlich wichtigsten Gräser Deutschlands im blütenlosen Zustand &amp;#039;&amp;#039; (1924, mehrere Auflagen). Für seine Verdienste auf den Gebieten der landwirtschaftlichen Botanik, der Grünlandwissenschaft und der Moorforschung verlieh ihm die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft 1910 die Silberne [[Max Eyth|Max-Eyth]]-Denkmünze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C.A. Weber Medaille ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesellschaft für Moor- und Torfkunde (DGMT)]] verleiht als Auszeichnung „an Personen, die sich in besonderem Maße um die Moor- und Torfkunde verdient gemacht haben“, die Carl Albert Weber-Medaille.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dgmtev.de/downloads/Satzung_DGMT.pdf |wayback=20141129031809 |text=Satzung der DGMT (PDF) |archiv-bot=2023-12-02 13:05:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde 1973 erstmalig vergeben, und zwar an [[Fritz Theodor Overbeck]]. Geehrt wurden in der Folge unter anderem [[Michael Succow]] (2002), Joachim Blankenburg (2009), [[Jutta Zeitz]] (2015) und Gerfried Caspers (2022).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jutta Zeitz |Titel=Die C.A. Weber-Medaille für Gerfried Caspers - eine sehr persönliche Laudatio |Sammelwerk=TELMA |Band=52 |Ort=Hannover |Datum=2022 |ISSN=0340-4927 |Seiten=45-50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber specifische Assimilationsenergie&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil., Würzburg 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden für den Unterricht in der landwirtschaftlichen Chemie an mittleren und niederen landwirtschaftlichen Lehranstalten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1889, 20. Auflage ebenda 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Dauerweiden in den Marschen Norddeutschlands&amp;#039;&amp;#039; (mit A. Emmerling). Arbeiten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Heft 61, 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Vegetation und Entstehung des Hochmoors von Augstumal im Memeldelta mit vergleichenden Ausblicken auf andere Hochmoore der Erde. Eine formationsbiologisch-historische Studie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey, Berlin 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bekämpfung des Unkrautes: Der Duwock (Equisetum palustre).&amp;#039;&amp;#039; Arbeiten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Heft 72, 1902, 2. Auflage 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiesen und Weiden in den Weichselmarschen&amp;#039;&amp;#039;. Arbeiten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Heft 165, 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anlage und Pflege der Dauerweiden&amp;#039;&amp;#039;. Arbeiten der Landwirtschaftskammer für die Provinz Hannover. Heft 37, 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlüssel zum Bestimmen der landwirtschaftlich wichtigsten Gräser Deutschlands im blütenlosen Zustande.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Parey, Berlin 1924; 2. Auflage 1925; 3. Auflage 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sumpfwiesen und ihre zeitgemäße landwirtschaftliche Verbesserung nebst Ausblicken auf die nicht versumpften Wiesen und Weiden.&amp;#039;&amp;#039; Arbeiten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Heft 380, 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Paul: &amp;#039;&amp;#039;C. A. Weber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Deutschen Botanischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Generalversammlungs-Heft, Band 49, 1931, S. 174–179 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* H. Paul: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. C. A. Weber. Nachruf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins zu Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Sonderheft zum Band 28, 1931/32, S. I-XVIII (Festschrift zum 75. Geburtstag des Herrn Prof. Dr. C. A. Weber mit Bild und Schriftenverzeichnis; {{ZOBODAT|pfad=biografien/Weber_Carl_Albert_Abh-natwiss-Verein-Bremen_28_SH_0001-0018.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117166278}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|C.A.Weber}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT|pfad=personen.php?id=134118|titel=Prof. Dr. Carl Albert Weber}}&lt;br /&gt;
* Carl Albert Weber: &amp;#039;&amp;#039;Über die Vegetation und Entstehung des Hochmoors von Augstumal im Memeldelta mit vergleichenden Ausblicken auf andere Hochmoore der Erde. Eine formationsbiologisch-historische Studie.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN84845457X/1/LOG_0001/ Digitale Bibliothek MV]&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|499|501|Weber, Carl|[[Ekkehard Höxtermann]]|117166278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117166278|VIAF=783056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weber, Carl Albert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grünlandwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weber, Carl Albert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weber, C. A.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker, Grünlandwissenschaftler und Moorforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Spandau|Spandau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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