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	<title>Carl Adolf Riebeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dguendel: commonscat</title>
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		<updated>2026-04-25T19:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Adolf Riebeck.jpg|miniatur|Carl Adolf Riebeck]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Adolf Riebeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Carl Adolph Riebeck&amp;#039;&amp;#039;, (* [[27. September]] [[1821]] in [[Clausthal]]; † [[28. Januar]] [[1883]] in [[Halle (Saale)|Halle]]) war ein Industrieller und Bergwerksunternehmer. Die Auseinandersetzung um seinen Alleinbesitz nach seinem Tod führte zur Gründung der [[A. Riebeck’sche Montanwerke AG]] durch seine Erben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Riebeck stammte aus einer Clausthaler Bergmannsfamilie. Sein Vater war Steiger und [[Markscheider]]gehilfe und zog 1827 mit seiner Familie nach [[Harzgerode]], um sich dort im Unterharzer Bergbau in [[Anhalt]] zu betätigen. Nach der Schulausbildung in Harzgerode arbeitete Riebeck ab 1835 als [[Grubenjunge]] und später als [[Hauer (Bergbau)|Lehrhäuer]] in der Harzgeroder Blei- und Silbergrube &amp;#039;&amp;#039;Albertine&amp;#039;&amp;#039;. Mit 18 Jahren verließ er den Harz, um in den [[Braunkohle]]ngruben um [[Zeitz]] und [[Weißenfels]] anzulegen. Er besuchte die [[Bergschule (Fachschule)|Bergschule]] in [[Eisleben]] und erwarb die Befähigung zum [[Steiger (Bergbau)|Steigerdienst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Unglücksfall wurde Riebeck wegen schuldhafter Pflichtverletzung zu einer einjährigen Zuchthausstrafe verurteilt, die er zwischen 1848 und 1849 verbüßte. Nach seiner Entlassung fand er eine Anstellung bei der &amp;#039;&amp;#039;Sächsisch-Thüringischen Aktiengesellschaft für Braunkohlenverwertung&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete sich mit Fleiß und Können bis auf die Stelle eines Berginspektors hoch, die er 1856 erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er erkennen musste, dass ihm eine weitere Karriere bei dem Unternehmen nicht möglich war, kündigte er 1858 seine Stelle. Er erwarb mehrere ihm bekannte Braunkohlenfelder im Raum [[Bitterfeld]] und [[Weißenfels]], mit deren Abbau er begann. Im Laufe der Zeit errichtete Riebeck mit Krediten in seinen Braunkohlenwerken [[Schwelerei]]en und Destillationsanlagen zur Gewinnung von [[Paraffin]], [[Solaröl]] und [[Teer]]. Die Mineralölfabriken [[Gosserau]], [[Webau]], [[Theißen|Reußen bei Theißen]] und [[Röblingen am See|Oberröblingen]] waren der Grundstock für Riebecks Imperium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binnen weniger Jahre erwarb Riebeck fast sämtliche Schwelereien, Raffinationsanlagen und Brikettfabriken um Halle, Weißenfels und Bitterfeld. Er entwickelte den Braunkohlenbergbau in der [[Provinz Sachsen]] und [[Thüringen]] zu einem Komplex der Großindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Besitz der späteren &amp;#039;&amp;#039;A. Riebeck’sche Montanwerke AG&amp;#039;&amp;#039; besaß Riebeck, dem der Titel eines [[Kommerzienrat]]es verliehen und der zum reichsten Bürger Halles geworden war, auch die Riebecksche [[Brauerei]], das heutige [[Leipziger Brauhaus zu Reudnitz]], im [[Königreich Sachsen|sächsischen]] [[Reudnitz (Leipzig)|Reudnitz]]  und einige Rittergüter. Bereits vor der Sozialgesetzgebung schuf Riebeck in seinen Werken soziale Sicherungsmaßnahmen für seine Arbeiter. Riebeck war Stadtverordneter von Halle, nach ihm wurde der [[Riebeckplatz]] benannt. Sein Grab befindet sich auf dem halleschen [[Stadtgottesacker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Carl Adolf Riebeck.jpg|thumb|Das Grab von Carl Adolf Riebeck im Familiengrab auf dem [[Stadtgottesacker]] in Halle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riebeck war seit 1847 in erster Ehe mit Marie Renke (1825–1873) verheiratet. Aus der Ehe gingen 17 Kinder hervor, von denen allerdings nur 8 das Erwachsenenalter erreichten. Von diesen 8 Kindern waren 2 Söhne: [[Emil Riebeck]] und [[Paul Riebeck]]. Seine Tochter Margarete (1864–1904) war mit dem Infanteriegeneral [[Reinhard von Scheffer-Boyadel|Reinhard Gottlob Georg Heinrich Freiherr von Scheffer-Boyadel]] verheiratet und wurde mit ihm 1890 geadelt. Seine Tochter Marie heiratete 1872 den Geowissenschaftler [[Hermann Credner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 heiratete Riebeck in zweiter Ehe Emilie Balthasar (1838–1930)&amp;lt;ref&amp;gt;A. Riebeck’sche Montanwerke. Bruckmann, München 1933, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus der Ehe gingen 2 Kinder hervor, die allerdings beide an [[Diphtherie]] starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Krey: &amp;#039;&amp;#039;Carl Adolph Riebeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Lebensbilder. 1. Band, Lebensbilder des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg 1926, S. 258–270.&lt;br /&gt;
* P. Franke u. a.: &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Carl Adolph Riebeck. 50 Jahre A. Riebeck’sche Montanwerke Aktiengesellschaft 1858–1933.&amp;#039;&amp;#039; München 1933.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|557|558|Riebeck, Carl Adolph|Petra Listewnik|11756768X}}&lt;br /&gt;
* Simone Trieder: &amp;#039;&amp;#039;Carl Adolph Riebeck. Vom Bergjungen zum Industriellen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 5.) Hasenverlag, Halle (Saale) 2006, ISBN 3-939468-04-5.&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Kranich]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathäus Ludwig Wucherer, Carl August Jacob, Johann Gottfried Boltze, Carl Adolph Riebeck. Christliche Unternehmer im Raum Halle.&amp;#039;&amp;#039; In: Sebastian Kranich, Peggy Renger-Berka, Klaus Tanner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diakonissen, Unternehmer, Pfarrer. Sozialer Protestantismus in Mitteldeutschland im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-374-02686-9, S. 83–118, hier S. 111–118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11756768X}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.zeitstrahl.bildung-lsa.de/texte/riebeck.htm | wayback=20090813131934 | text=Biographie (leicht fehlerhaft)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.brauwesen-historisch.de/Riebeck.html Der Riebeck-Konzern]&lt;br /&gt;
* mdr.de: [https://www.mdr.de/video/mdr-videos/reportagen-dokus/lebenslaeufe-carl-adolph-riebeck-der-mitteldeutsche-braunkohlebaron-100.html &amp;#039;&amp;#039;Carl Adolph Riebeck – Der mitteldeutsche Braunkohlebaron&amp;#039;&amp;#039;]. 2020. (Video, ~30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11756768X|VIAF=5712026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Riebeck, Carl Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Halle (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitteldeutsches Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Harzgerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bier, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Riebeck, Carl Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Riebeck, Carl Adolph (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller und Bergwerksunternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Clausthal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)|Halle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dguendel</name></author>
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