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	<title>Carl-Justus Heckmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-11-06T09:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ingenieur Carl-Justus Heckmann. Für den Kupferschmied siehe [[Carl Justus Heckmann]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl-Justus Heckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1902]] in [[Duisburg]]; † [[7. Oktober]] [[1993]] in [[Leipzig]]) war ein [[deutsche]]r technischer [[Ingenieur]] und [[Verfahrenstechnik]]er, [[Unternehmen]]sleiter und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heckmanns Vater Reinhold war kaufmännischer Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Kupfer- und Messingwerke C. Heckmann&amp;#039;&amp;#039;, die sein Urgroßvater [[Carl Justus Heckmann]] 1887 von [[Berlin]] nach Duisburg verlegt hatte. Seine Mutter Amelie war die älteste Tochter von Hermann Schumm, dem technischen Direktor der [[Gasmotorenfabrik Deutz]]. [[Maria Elisabeth Wentzel-Heckmann]] war seine Tante. Wie sein Urgroßvater gleichen Namens wollte auch er Ingenieur werden. Nach der [[Vorschule]] des [[Humanistisches Gymnasium|humanistischen Gymnasiums]] in Duisburg, das er bis zur [[Untertertia]] besuchte, absolvierte die weiteren Schuljahre auf dem [[Gymnasium Adolfinum Moers]], wo er sein [[Abitur]] ablegte. Seine Zeit der Berufsausbildung in den Nachkriegsjahren begann er mit einem halbjährigen [[Praktikum]] in der Gasmotorenfabrik Deutz, wo er die [[Sandformverfahren|Formerei]], [[Gießerei]], [[Dreherei]] durchlief und die Montage von [[Schiffsmotor]]en kennenlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Studium an der [[Universität Stuttgart#Geschichte|Technischen Hochschule Stuttgart]] bei [[Richard Grammel]] und [[Erich Regener]]. Nebenher betrieb er [[Fechtsport]]. 1925 wechselte er an die [[Technische Universität Breslau|Technische Hochschule Breslau]], wo er seine Kenntnisse auf den Spezialgebieten [[Heizkraftanlage]]n, [[Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung|Fabrikbetrieb]] und [[Apparat (Verfahrenstechnik)|Chemischer Apparatebau]] vertiefte. 1927 erwarb er den [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] eines [[Diplom-Ingenieur]]s. Anschließend reiste er nach [[Paris]] und [[London]] zu Sprachstudien. 1928 besuchte er die [[USA]] und [[Kanada]], wo er 45 Industriebetriebe kennenlernte. Im November 1928 begann er seine berufliche Tätigkeit als [[Konstrukteur]] im Berliner [[Projektierung]]sbüro des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;F. Heckmann&amp;#039;&amp;#039; (Breslau / Berlin), das auf den 1819 von seinem Urgroßvater gegründeten Betrieb zurückging und in den folgenden Jahren mit Aufgaben des allgemeinen Aufbaus der chemischen [[Großindustrie]] durch ingenieurtechnische Neuentwicklungen voll ausgelastet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1939 musste Heckmann als Angehöriger der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] zur [[Wehrmacht]] einrücken. Nach kurzer Zeit konnte er jedoch in seine berufliche Tätigkeit nach Berlin zurückkehren. Heckmann berichtete, dass er den Chemiker &amp;#039;&amp;#039;Hans Pöll&amp;#039;&amp;#039; aus [[Wien]] als Mitarbeiter gewann und ihn als [[Jude]]n vor einem Zugriff der [[Gestapo]] bewahren konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uni-magdeburg.de/uniarchiv/biographien/heckmann.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im Jahre 1944 begann er erste Aufsätze in [[Fachzeitschrift]]en zu veröffentlichen, deren Zahl sich bis in die 1960er Jahre auf etwa 40 anwuchs. Im Januar 1945 wurde die Breslauer Betriebsausrüstung mit einem Sonderzug von 60 Waggons voll Maschinen und mit 180 Belegschaftsmitgliedern vor der heran nahenden Front [[Evakuierung|evakuiert]] und nach [[Nerchau]], [[Riesa]] und [[Rudisleben]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] forderten die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetischen Besatzungsbehörden]] Heckmann und seine Mitarbeiter auf, ihre Arbeit in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] wieder aufzunehmen. Der Neubeginn erfolgte in [[Wurzen]] mit einer kleinen mechanischen Werkstatt und in [[Pirna]] mit dem Apparatebau. Heckmann eröffnete das alte Unternehmen im Dezember 1945 wieder unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Heckmann-Apparate GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Wurzen und Pirna. 1946 wurde Heckmann Mitglied der [[Kammer der Technik]]. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] im gleichen Jahr wurde für ihn eine klare wirtschaftspolitische Linie erkennbar, so dass Heckmann 1959 für seinen Betrieb [[Betrieb mit staatlicher Beteiligung|staatliche Beteiligung]] aufnahm. Dafür wurde der [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Leunawerke|Leunawerke „Walter Ulbricht“]] als Teilhaber gewonnen. Später trat der [[VEB Maschinen- und Apparatebau Grimma]] an dessen Stelle. 1956 hielt Heckmann eine Vorlesung an der [[Technische Universität Magdeburg|Magdeburger Hochschule für Maschinenbau]]. Auf dem Gebiet des Chemischen Apparatebaus sollte er Ingenieure für die [[Oberstufe (Ingenieurausbildung)|Oberstufe]] dieser Studienrichtung führen. Nach kurzer Zeit wurde das seine berufliche Hauptaufgabe. Als wissenschaftliche Nachwuchskräfte konnten in den folgenden Jahren 22 [[Aspirantur|Aspiranten]] bei ihm die [[Promotion (Doktor)|Promotion A]] zum &amp;#039;&amp;#039;Doktor-Ingenieur&amp;#039;&amp;#039; ablegen. Zwei andere [[Habilitation|habilitierten]] sich mit der [[Promotion B]]. Zu ihnen gehörten Studenten aus der DDR, aber auch aus anderen Ländern. Schon 1958 wurde er zum Direktor des [[Institut für Chemischen Apparatebau|Instituts für Chemischen Apparatebau]] berufen und übernahm die Projektierung und Einrichtung eines Gebäudes für Forschung und Lehre an der Magdeburger Hochschule. Während mehrerer Jahrzehnte umfangreicher und kooperativer Zusammenarbeit mit branchennahen Betrieben im In- und Ausland belieferte das Heckmann-Werk vor allem die [[Sowjetunion]] mit Fertigungsanlagen für die dortige Schwer- und verarbeitende Industrie. Im April 1959 wurde er [[Professor]] mit vollem Lehrauftrag und [[Komplementär (Gesellschaftsrecht)|Komplementär]] mit staatlicher Beteiligung. Von 1962 bis 1965 war er Mitglied im Beirat für Technik beim [[Staatssekretariat für Hochschulwesen]], und 1963 erfolgte seine Berufung in den [[Senat]] der Hochschule. 1964 wurde er Professor mit  [[Lehrstuhl]] für Chemischen Apparatebau. Von 1964 bis 1966 arbeitete er im Forschungsrat der Hochschule. Von 1965 bis 1967 wurde er in Arbeitskreise und Expertengruppen des Forschungsrats berufen und arbeitete im Staatssekretariat für Forschung und Technik in der Kommission Chemie/Maschinenbau mit. 1965 begann seine Mitarbeit im wissenschaftlichen Beirat der [[Vereinigung Volkseigener Betriebe|VVB Chemieanlagen]] und als stellvertretender Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Fachgruppe Chemischer Apparatebau&amp;#039;&amp;#039; im [[Normenausschuss Maschinenbau|Deutschen Normenausschuss]], sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Rates der Sektion Apparate- und Anlagenbau der [[Technische Universität Magdeburg|Technischen Hochschule Magdeburg]]. 1966 erfolgte seine Berufung als Vorsitzender des zentralen &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreises Wärme- und Stoffaustauschtechnik&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde Heckmann [[emeritiert]]. Nach 40-jähriger Berufstätigkeit feierte Heckmann 1969 das 150-jährige Jubiläum seines Unternehmens zusammen mit etwa 700 Betriebsangehörigen. 1972 wurde der Betrieb, der bisher hocheffizient arbeitete, in [[Volkseigentum]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1990 wurde mit Zustimmung Heckmanns sein ehemaliger, bis zu diesem Zeitpunkt Volkseigener Betrieb, wieder in ein Privatunternehmen umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=DDR-Unternehmen: „Wir sind eine Insel im Lande“ |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=40 |Datum=1990 |Online=https://www.zeit.de/1990/40/wir-sind-eine-insel-im-lande}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1961 beteiligte er sich an der I. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]], die von der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] in [[Prag]] veranstaltet wurde. Er wurde in ihren Beratungsausschuss zur Fortsetzung der Arbeit gewählt. Sein Schwager [[Hans Joachim Iwand]], ein [[Theologe]] der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und [[Widerstandskämpfer]], hatte ihn für diese Mitarbeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heckmann war verheiratet mit der aus [[Schlesien]] stammenden Johanna Iwand. Mit ihr hatte er fünf Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1962: [[Verdienter Techniker des Volkes]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 7. Januar 1971: Verleihung der [[Ehrendoktor]]würde (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. h. c.&amp;#039;&amp;#039;) durch die [[Technische Universität Budapest]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[Ehrenmitglied]] der Kammer der Technik (KdT)&lt;br /&gt;
* 20. März 1992: Verleihung des Titels [[Ehrensenator]] durch die Technische Universität Magdeburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
* Im Jahre 2002 fand anlässlich seines 100. Geburtstages ein Ehren[[kolloquium]] im Magdeburger [[Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung|Fraunhofer-Institut]] statt. Dabei wurde das Gebäude 15 der Otto-von Guericke-Universität in &amp;#039;&amp;#039;Heckmann-Gebäude umbenannt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-magdeburg.de/unirep/UR2002/september2002/heckmann.html |wayback=20160304120613 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-11-06 09:10:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Welt durch Technik&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart Kreuz-Verlag, 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre chemischer Apparate- und Anlagenbau&amp;#039;&amp;#039;, Pirna Heckmannwerk KG, [1969]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-magdeburg.de/uniarchiv/biographien/heckmann.pdf Lebenserinnerungen] (PDF; 391&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105043725X|VIAF=308202733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heckmann, CarlJustus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfahrenstechnikingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heckmann, Carl-Justus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verfahrenstechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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