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	<title>Cargolifter Joey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:47:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cargolifter_Joey&amp;diff=103177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2025-02-23T09:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CargolifterJoey2000 8497897660 5d6569f7fa o.jpg |mini |Cargolifter Joey im Jahr 2000 in der [[Cargolifter-Luftschiffhalle]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Cargolifter Joey&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;CL Joey&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Luftschiff]]-Versuchsträger von [[Cargolifter AG|Cargolifter]] im linearen Maßstab 1:8 des geplanten [[Cargolifter CL160]], also mit 1/512 von dessen Volumen und Auftrieb. Er diente dazu, Flugerfahrung zu sammeln, Entwicklungen und neue Werkstoffe zu testen sowie Modellrechnungen zu überprüfen. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bezeichnung für [[Kängurus|Kängurubabys]]. Er hätte im Laderaum des Cargolifters CL160 (bzw. im Beutel seiner „Mutter“) problemlos Platz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Joey ist als [[halbstarres Luftschiff]] jedoch mit sehr kurzem Kiel ausgeführt.&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge beträgt 32&amp;amp;nbsp;m bei einem Durchmesser von 8&amp;amp;nbsp;m und einem [[Traggas]]volumen von 1050 Kubikmetern. Angetrieben wird er von zwei nicht verstellbaren Solo-Motoren mit insgesamt 35,2 kW Vortriebsleistung. Die Besatzung besteht aus dem Piloten und bei Bedarf einem Testingenieur. &amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039; kann bei einem Eigengewicht von 827&amp;amp;nbsp;kg maximal 147&amp;amp;nbsp;kg heben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bock/Knauer: Leichter als Luft: Transport- und Trägersysteme, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cargolifter Joey Kiel.jpg|mini|links|Der Kiel von &amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039; ohne Hülle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Traggas [[Helium]] ist in 4 Gaszellen untergebracht. Eine kleine Zelle von ca. 100&amp;amp;nbsp;m³ befindet sich in der Nase, eine andere kleinere Zelle von ebenfalls ca. 100&amp;amp;nbsp;m³ befindet sich im Heck des Auftriebskörpers. In der Mitte sind zwei große Gaszellen von je ca. 400&amp;amp;nbsp;m³ rechts und links angebracht. Aufgrund der Gaszellen ist für dieses Luftschiff kein [[Ballonett]] notwendig. In dem Raum zwischen den Gaszellen wird mit Lüftern ein Überdruck erzeugt, damit der Auftriebskörper die auftretenden Kräfte, insbesondere die [[Biegemoment]]e aus den bananenförmig herabhängenden Leitwerken und der mit Blei beschwerten Nasenkappe ausgleichen kann. Der Überdruck im Inneren der Hülle beträgt 450 Pa, (4,5 mbar). In der Mitte der Hülle, ungefähr auf ihrer Äquatorebene befindet sich auf jeder Seite ein Heliumventil. Oberhalb des Kiels befinden sich die Lüfter für die Druckbeaufschlagung und Luftventile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier kreuzförmig angeordneten Leitwerke sind über ein starres Leitwerkskreuz im Inneren der Hülle miteinander verbunden. Damit das untere Leitwerk beim Starten oder Landen nicht beschädigt wird, ist an diesem Leitwerk ein Stoßfänger angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gondel ist am Mittelkiel befestigt, der aus Röhren aus [[kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff|kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff]] hergestellt wurde. Der Vorder- und Hinterkiel dient eher [[ästhetisch]]en Gründen. Die Gondel selbst ist ein geschweißtes Stahlrohrfachwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und späterer Verbleib ==&lt;br /&gt;
Der Erstflug fand am 18. Oktober 1999 auf dem Cargolifter-Gelände in [[Briesen (Halbe)|Briesen/Brand]] (Gemeinde [[Halbe]]) bei [[Berlin]] statt, nachdem &amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039; die Zulassung des [[Luftfahrt-Bundesamt]]es (LBA) als Testluftschiff erhalten hatte. Als Testpilot steuerte der Schwede Mats Backlin&amp;lt;ref&amp;gt;Süddeutsche Zeitung (10. April 2000): &amp;#039;&amp;#039;Tiefflieger: Interview mit Mats Backlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; das Luftschiff auf seinem Jungfernflug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als flugfähige Version wurde Joey der Öffentlichkeit erstmals im Mai 2000 vorgestellt. Bis dahin war das Luftschiff sechsmal aufgestiegen und hatte dabei auch bis zu einstündige Flüge absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Zeitung (18. Mai 2000): 32-Meter-Luftschiff „Joey“ hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt. Luftfahrzeug ist Vorbote der großen Cargolifter-Transporter.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Februar 2001 hatte das Luftschiff seinen achten Flug absolviert;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Tagesspiegel (19. Februar 2001): &amp;#039;&amp;#039;Unter den Wolken sind die Pläne noch grenzenlos. Hinter den Kulissen der Cargo Lifter AG sitzen Luftschiffingenieure in Bastelbunkern. Suche nach Scheibenwischern und Heizmatten.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Tagesspiegel (19. Februar 2001): &amp;#039;&amp;#039;Luftikus mit Führerschein Klasse Z. Cargo-Lifter-Pilot Mats Bäcklin fährt den Test-Zeppelin „Joey“. (Interview mit Mats Bäcklin)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Ende April 2001 waren insgesamt 14 Fahrten dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039;Typenkompass Deutsche Luftschiffe seit 1871.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-03226-2, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Insolvenz]] der &amp;#039;&amp;#039;Cargolifter AG&amp;#039;&amp;#039; Mitte 2002 wurde &amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039; im Oktober 2003 für 13.500 Euro an den Geschäftsmann Philip Yiin nach Malaysia versteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Kröger |Titel=CargoLifter: Ausverkauf in Wolkenkuckucksheim |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2003-10-10 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/cargolifter-ausverkauf-in-wolkenkuckucksheim-a-269035.html |Abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/wirtschaft/eine-million-euro-cargolifterauktion-erloest-146735.html |titel=Nur eine Million Euro bei CargoLifter-Auktion erlöst |datum=2010-02-28 |sprache=de |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Brandenburg: „Joey“ geht nach Malaysia |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/joey-geht-nach-malaysia-7653832.html |Abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 ging &amp;#039;&amp;#039;Joey&amp;#039;&amp;#039; in den Besitz von Marvin Johnson aus Frankreich über, wo er in einem Hangar in der Normandie überarbeitet werden und als Ultraleichtfluggerät zugelassen werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leichter-als-luft.org/lta/lta-technik-und-gesellschaft/das-versuchsluftschiff-joey |titel=Joey: Initiative Leichter als Luft e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2025-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wokipi-aerostation.com/Hangar_Ecausseville_animations/Recherches/Ziphius/aeronef.html |titel=HANGAR A DIRIGEABLES D&amp;#039;ECAUSSEVILLE |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bock, J.K./Knauer, B.: &amp;#039;&amp;#039;Leichter als Luft: Transport- und Trägersysteme&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Frankenschwelle, Hildburghausen 2003, ISBN 3-86180-139-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individuelles Luftschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cargolifter|Joey]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbstarres Luftschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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