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	<title>Carbeniumion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: Link</title>
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		<updated>2023-01-23T09:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carbeniumion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Organische Chemie|Organischen Chemie]] ein [[Kohlenwasserstoff]]-[[Molekül]] bezeichnet, das ein positiv geladenes [[Kohlenstoff]]atom besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vollhardt, C. et al: Organische Chemie, Wiley-VCH-Verlag, 4. Auflage, Weinheim 2005, Seite 284.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Carbeniumion&amp;#039;&amp;#039; ist ein Unterbegriff zu &amp;#039;&amp;#039;[[Carbokation]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein Carbeniumion ist ein dreibindiger Kohlenstoff, der ein Elektronensextett und ein freies [[p-Orbital]] besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gold Book|carbenium ion|C00812|Version=2.1.5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein negativ geladenes Kohlenstoffatom als Bestandteil eines organischen Moleküls wird [[Carbanion]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile     = Vergleich zweier [[Carbokation]]en&lt;br /&gt;
 | Breite        = 100&lt;br /&gt;
 | Bild1         = Methylkation.svg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1   = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carbeniumion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Bild2         = Carboniumion.svg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2   = [[Carboniumion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Anzahl der organischen Reste werden [[primär (Chemie)|primäre]] (&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;R), [[sekundär (Chemie)|sekundäre]] (&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;CHR&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) und [[tertiär (Chemie)|tertiäre]] Carbeniumionen (&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;CR&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) unterschieden. Die Stabilität der Carbeniumionen nimmt in dieser Reihenfolge zu. Ist der Rest R eine [[Vinylgruppe]] oder ein [[Aryl]]rest (z. B. [[Phenyl]]rest), ist das Carbeniumion [[mesomerie]]stabilisiert. Besonders stabil ist das Triphenylcarbeniumion. Für die Einschätzung der relativen Stabilität verschiedener Carbeniumionen sind die mesomeren Einflüsse ([[M-Effekt]]) wichtiger als die induktiven Effekte ([[I-Effekt]]e) und die [[Hyperkonjugation]]. Ist keine Mesomeriestabilisierung möglich, nimmt die Stabilität der Carbeniumionen durch den I-Effekt mit der Anzahl der Reste R von primär zu tertiär zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carbeniumionen treten häufig als reaktive Zwischenstufen bei chemischen Reaktionen in der Organischen Chemie auf, so zum Beispiel bei der [[Nukleophile Substitution#SN1-Mechanismus|nukleophilen Substitution 1. Ordnung]] (S&amp;lt;sub&amp;gt;N&amp;lt;/sub&amp;gt;1-Reaktion). Carbeniumionen können in Konkurrenz zu [[Bromoniumion]]en auch bei der Bromaddition an die C=C-Doppelbindung von [[Alkene]]n auftreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bromination Reaction V.1.svg|miniatur|450px|zentriert|Bildung eines Carbeniumions bei der Bromierung von (&amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039;)-β-Methylstyrol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buddrus&amp;quot;&amp;gt;Joachim Buddrus: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, de Gruyter Verlag, Berlin, 2011, S.&amp;amp;nbsp;166–167, ISBN 978-3-11-024894-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können mit [[Supersäuren]], wie [[Antimon(V)-fluorid|Antimonpentafluorid]] (SbF&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;), erzeugt werden. Bei der Umsetzung von &amp;#039;&amp;#039;tert&amp;#039;&amp;#039;-Butylfluorid mit Antimonpentafluorid kommt es zu einer heterolytischen Spaltung der C-F-Bindung unter Bildung des &amp;#039;&amp;#039;tert&amp;#039;&amp;#039;-Butylkations und des Anions SbF&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;. Beide Ionen können ein stabiles Salz bilden, das bei tiefen Temperaturen lange haltbar ist. Tertiäre Alkylcarbeniumionen lassen sich auch über die Abspaltung eines [[Hydridion]]s aus dem entsprechenden Kohlenwasserstoff mithilfe einer starken Protonensäure, wie beispielsweise einer Mischung aus Antimonpentafluorid und [[Fluorsulfonsäure]], herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Armin de Meijere]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues über Carbokationen,&amp;#039;&amp;#039; [[Chemie in unserer Zeit]], 9. Jahrg. 1975, Nr. 2, S. 35–42, {{ISSN|0009-2851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Bindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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