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	<title>Capybara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Capybara&amp;diff=45640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cathzey: Bis zu der Textstelle wurden die Drüsen im Artikel nicht erwähnt</title>
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		<updated>2026-01-27T06:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bis zu der Textstelle wurden die Drüsen im Artikel nicht erwähnt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Capybara&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hydrochoerus hydrochaeris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1766)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Capybaras&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hydrochoerus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Hydrochoerinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Meerschweinchen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caviidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Meerschweinchenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caviomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hystricognathi&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Bristol.zoo.capybara.arp.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Capybara (&amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Capybara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wasserschwein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Säugetiere|Säugetierart]] aus der Familie der [[Meerschweinchen]] (Caviidae). Es bildet gemeinsam mit dem [[Panama-Capybara]] (&amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus isthmius&amp;#039;&amp;#039;) die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hydrochoerus]]&amp;#039;&amp;#039; und ist das größte heute lebende [[Nagetiere|Nagetier]]. Es bewohnt feuchte Regionen in [[Südamerika]] und ist vom Körperbau seiner semiaquatischen (teilweise im Wasser stattfindenden) Lebensweise angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Capybaras halten sich vorwiegend im Wasser auf. Die Schwimmhäute zwischen ihren Zehen helfen ihnen dabei, sich dort schnell zu bewegen. Ohren, Augen und Nase verlaufen in einer Linie im oberen Kopfbereich, ähnlich wie beim [[Kaimane|Kaiman]]. So können Capybaras fast mit dem gesamten Kopf unterhalb der Wasseroberfläche schwimmen und sind deswegen für etwaige [[Fressfeind]]e schwieriger zu erspähen. Das Geschlecht der Tiere ist schwierig zu bestimmen, da sich ihre Geschlechtsorgane im Körperinneren befinden und es keinen ausgeprägten [[Sexualdimorphismus|Geschlechtsdimorphismus]] gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperbau und Fell ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gfp-capybara.jpg|mini|Profil des Kopfes]]&lt;br /&gt;
Das Capybara ist das größte heute lebende Nagetier. Es erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 100 bis 134 Zentimetern sowie eine [[Widerrist|Schulterhöhe]] von 50 bis 62 Zentimetern, wobei die Weibchen etwas größer werden als die Männchen. Das Gewicht kann mehr als 75 Kilogramm betragen, das bekannte Maximalgewicht liegt bei 91 Kilogramm. Die [[Hinterfußlänge]] beträgt 21,8 bis 25,2 Zentimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt; Der Körper der Capybaras ist massiv und plump gebaut mit einem stämmigen Rumpf und kurzen Gliedmaßen. Die Vorderbeine enden in vier und die Hinterbeine in drei Zehen, die jeweils radial angeordnet sind. Die hufähnlich verdickten Zehen und [[Nagel (Anatomie)|Nägel]] sind durch kleine Schwimmhäute verbunden. Der Schwanz ist deutlich rückgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot; /&amp;gt; Das Fell ist lang und rau, stellenweise aber so dünn, dass die Haut durchscheint. Seine Färbung variiert von rotbraun bis grau an der Oberseite, die Unterseite ist gelblich-braun gefärbt. Manche Tiere haben schwarze Flecken im Gesicht, an der Außenseite der Gliedmaßen und am Rumpf. Die Länge der Haare beträgt 30 bis 120 Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capybaras haben einen auffallend breiten und massigen Kopf. Die Schnauze ist im Vergleich zu anderen Meerschweinchenverwandten vergrößert und abgerundet, die Nasenlöcher sind klein und stehen weit auseinander, die kleinen Augen liegen seitlich sehr weit hinten am Kopf. Bei männlichen Tieren ist die Spitze der Schnauze unbehaart und mit einer auffälligen [[Duftdrüse]] versehen. Die Ohren sind klein und rund. Wie bei vielen zum Teil im Wasser lebenden Tieren liegen Augen, Ohren und Nasenlöcher hoch oben am Kopf, sodass die Tiere, wenn sie atmen oder Ausschau halten, kaum aus dem Wasser ragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Panama-Capybara unterscheidet sich das Capybara vor allem durch die Größe, hinzu kommen einige Merkmale des [[Schädel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel und Skelett ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserschwein Schaedelskelett-drawing.jpg|mini|Der Schädel des Capybaras ähnelt bis auf die Maße stark dem der verwandten [[Meerschweinchen]]]]&lt;br /&gt;
Der Schädel des Capybara ist groß und kompakt mit einer durchschnittlichen Schädellänge von 240,9 Millimetern (reicht von etwa 210 bis etwa 270 Millimeter), dabei ist er flach und bei Betrachtung ohne [[Jochbogen|Jochbögen]] schmal gebaut. Die Jochbögen sind kräftig, wobei das [[Jochbein]] breit angelegt ist und einen Teil der Gelenkfläche für den [[Unterkiefer]] übernimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|1|0|1|3|Gesamt=20|Titel=Zahnformel des Capybara|Position=left}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Capybara Detail Schneidezahne.jpg|mini|hochkant|Detailansicht der Schneidezähne]]&lt;br /&gt;
Die [[Zahnformel]] der Tiere lautet 1-0-1-3, das bedeutet pro Kieferhälfte besitzen die Tiere einen [[Schneidezahn]], einen [[Prämolar]]en und drei [[Molar (Zahn)|Molaren]], insgesamt also 20 Zähne. Die weißen Schneidezähne sind mit einer Längsfurche versehen, sie sind wie bei allen [[Nagetiere]]n vergrößert und zu [[Zahnwurzel|wurzellosen]] [[Nagezahn|Nagezähnen]] umgebildet, dahinter klafft eine als [[Diastema (Zoologie)|Diastema]] bezeichnete Lücke. Die Backenzähne sind ebenfalls wurzellos und komplex gebaut: sie bestehen aus herz- oder streifenförmigen [[Zahnschmelz|Schmelzprismen]], die durch Schichten von [[Zahnzement]] getrennt sind. Der Molar M3 ist stark vergrößert und überragt in der Länge die anderen drei Mahlzähne zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hydrochoerus hydrochaeris distribution map.png|mini|hochkant|links|Verbreitungsgebiet des Capybaras]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet umfasst nahezu ganz [[Südamerika]] östlich der [[Anden]] vom östlichen [[Kolumbien]], [[Venezuela]] und den [[Guyana]]-Staaten über [[Ecuador]], [[Peru]], [[Brasilien]], [[Bolivien]] und [[Paraguay]] bis nach [[Uruguay]] und in das nordöstliche [[Argentinien]] bis in die [[Provinz Buenos Aires]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Es erstreckt sich damit unter anderem über die Becken des [[Orinoco]], des [[Amazonas]], des [[Rio São Francisco]] und des [[Río de la Plata]], wobei das jeweilige Vorkommen sehr stark von der Temperatur und dem Vorkommen von Wasser abhängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt; Nordwestlich von diesem Gebiet liegt das Verbreitungsgebiet des Panama-Capybara, das vom westlichen Kolumbien bis [[Panama]] reicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015d&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Habitate der Capybaras sind unterschiedlich, die Tiere stellen aber einige Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie sind auf die Nähe von Seen, Tümpeln, Flüssen, Sumpfgebieten oder [[Mangrove (Ökosystem)|Mangrovenwäldern]] angewiesen. Außerdem benötigen sie festen Grund als Schlafplatz, idealerweise mit dichter Vegetation als Schutz. Zur Nahrungsaufnahme begeben sie sich gerne in grasbewachsene [[Savanne]]ngebiete. Die höchsten Populationsdichten erreichen sie in den ausgedehnten Feuchtgebieten Südamerikas wie dem [[Pantanal]] und der vom [[Orinoco]] durchflossenen [[Llanos]]-Region im Norden des Kontinents. Meist leben sie im Flachland, kommen aber auch in Gebieten bis zu 1300 Metern Seehöhe vor. Capybaras sind im Vergleich zu anderen südamerikanischen Arten gegenüber Veränderungen des Lebensraums durch Menschen relativ tolerant und können in gewissem Ausmaß auch in Gebieten überleben, die in Plantagen oder Viehweiden umgewandelt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt; In einigen Teilen des Verbreitungsgebietes, vor allem im Bereich des [[Gran Chaco]] werden zudem Vergrößerungen des Verbreitungsgebietes registriert, da Teile des ursprünglichen Trockengebiets durch Bewässerungen landwirtschaftlich nutzbar gemacht werden und somit geeignete Lebensräume für das Capybara geschaffen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campos-Krauer &amp;amp; Wisely 2011&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campos-Krauer 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Aktivität ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carpincho (Hydrochoerus hydrochaeris) Iberá.jpg|mini|Bei Gefahr verbergen sich Capybaras oft im Wasser]]&lt;br /&gt;
Capybaras sind vorwiegend [[Temporale Spezialisten|dämmerungsaktiv]]. Sie verbringen die Hitze des Tages in Schlammlöchern oder seichtem Wasser. Zur Nachtruhe ziehen sie sich ins Dickicht zurück. Sie graben keine Baue. In Gebieten, in denen sie vom Menschen gestört werden, gehen sie allerdings zu einer nachtaktiven Lebensweise über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Gefahr droht, können sie schnell laufen, fliehen aber, wenn möglich, in ein Gewässer. Sie sind hervorragende Schwimmer und tauchen fast völlig unter, wobei nur die Augen und die Nasenspitze aus dem Wasser herausragen. Manchmal verbergen sie sich auch in dichter Wasservegetation. Capybaras können aber auch weite Strecken tauchend zurücklegen. Das tiefe Wasser dient ihnen nur als Fluchtraum. Die meisten Aktivitäten geschehen im seichten Wasser oder an Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten ===&lt;br /&gt;
Capybaras leben in [[Herde]]n, die aus einem Paar samt Nachwuchs oder einer größeren Gruppe aus mehreren erwachsenen Tieren bestehen können. Solche Verbände umfassen meist etwa sechs bis zwanzig Tiere. Trifft man auf Einzelgänger, handelt es sich fast immer um erwachsene Männchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppengröße und die Lebensweise sind von der Jahreszeit und dem Lebensraum abhängig. In der [[Regenzeit]] breiten sich Capybaras über ein großes Gebiet aus, wodurch die Gruppen kleiner werden. Capybaras fressen in dieser Zeit viel und legen einen [[Fettgewebe|Fettvorrat]] an. Auch die [[Aufzucht]] der Jungtiere geschieht hauptsächlich während der Regenzeit. In der [[Trockenzeit]] versammeln sich viele Tiere um die größeren Flüsse und Seen, wobei sich größere Gruppen bilden. Die [[Mortalität|Sterblichkeit]] ist in dieser Zeit deutlich erhöht, da [[Nahrungsdeprivation|Nahrungsmangel]] und [[Krankheit]]en zunehmen und die Tiere wegen des Rückgangs der schützenden Vegetation vermehrt Opfer von Räubern werden. Untersuchungen aus Venezuela zeigen eine durchschnittliche Gruppengröße von fünf bis sechs Tieren während der Regenzeit und etwa 16 Tieren im trockensten Monat März. Während ausgesprochener Dürreperioden kann es zur Bildung von Herden mit bis zu hundert Tieren kommen, die sich um die verbliebenen Gewässer sammeln. Solche Zusammenschlüsse sind aber nur von kurzer Dauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Familiengruppe oder Herde wird von einem dominanten Männchen angeführt, das seine Position oft jahrelang innehat. Daneben finden sich ein oder mehrere Weibchen mitsamt ihren Jungtieren. Auch untergeordnete Männchen können Teil einer Herde sein. Die [[Rangordnung]] ist in der Regel stabil und bei beiden Geschlechtern hierarchisch gegliedert. Sie wird mit zum Teil aggressiven Kämpfen etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe bewohnt ein Territorium von rund 80 bis 200 [[Hektar]]. Die Tiere halten sich aber meist in einem Kernrevier von rund 10 Hektar Größe auf, das gegenüber eindringenden Artgenossen verteidigt wird. Die Markierung des Territoriums erfolgt durch Duftdrüsen; sie liegen beim Männchen oberhalb der Nase sowie bei beiden Geschlechtern in der [[Anus|Afterregion]] ([[Analdrüse]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capybaras kommunizieren untereinander mit einer Reihe von [[Laut]]en. Dazu zählen ein dem Schnurren ähnlicher Laut, der Unterwerfung signalisiert, ein bellender Alarmruf, Zufriedenheit ausdrückende Schnalzlaute, schrille Pfiffe und Grunzlaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung ===&lt;br /&gt;
Die Nahrung der Capybaras besteht hauptsächlich aus [[Gräser]]n, die sie auf dem Festland zu sich nehmen, gelegentlich ergänzt durch Wasserpflanzen. Manchmal fallen sie auch in [[Plantage]]n ein und fressen beispielsweise [[Zuckerrohr]], [[Wassermelone]]n oder [[Mais]]. Die gelegentlich aufgestellte Behauptung, auch [[Fische]] gehörten zu ihrer Nahrung, ist falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capybaras weisen im Bau ihres [[Verdauungssystem]]s einige Anpassungen an ihre Ernährung auf. Dazu zählen ein länglicher [[Magen]] und ein sackförmig vergrößerter [[Blinddarm]]. Ähnlich wie einige andere [[Nagetiere]] (zum Beispiel [[Meerschweinchen]] aber auch [[Hasen]]) praktizieren sie [[Caecotrophie]] ([[Koprophagie]]), das Fressen eines speziellen [[Kot]]es: [[Blinddarmkot]], ein weicher, klebriger Kot, dessen Material mit Hilfe spezieller [[Bakterien]] im Blinddarm [[Fermentation|fermentiert]] wurde, wird unmittelbar nach dem Ausscheiden erneut verzehrt. Auf diese Weise können die Tiere die schwer verdauliche, [[zellulose]]haltige Nahrung auf bestmögliche Weise verwerten. Der endgültig verdaute Kot ist oval und trocken und wird nicht wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capybaras können, ähnlich den Meerschweinchen, [[Ascorbinsäure|Vitamin C]] nicht selbst erzeugen, daher muss der Bedarf über die Nahrung gedeckt werden. Bei Tieren in menschlicher Gefangenschaft&amp;amp;nbsp;– mit offensichtlich falscher Fütterung&amp;amp;nbsp;– sind Fälle von [[Skorbut]] beobachtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Capivara(Hydrochoerus hydrochaeris).jpg|mini|Capybara mit Nachwuchs im geschützten Teil des [[Rio Tietê]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Young capybaras.jpg|mini|Jungtiere bei der Mutter]]&lt;br /&gt;
Das Männchen leitet die [[Begattung]] ein, indem es das Weibchen verfolgt, zunächst am Land, später schwimmend im Wasser. Im seichten Wasser erfolgt dann die [[Begattung|Paarung]]. Nach sechs bis zehn schnellen Stößen ist der Akt vollendet. Innerhalb kurzer Zeit kann dieser Vorgang bis zu 20 Mal mit dem gleichen oder einem anderen Partner wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarung kann das ganze Jahr über erfolgen. Die meisten [[Geburt]]en fallen allerdings in die Regenzeit (April bis Mai im nördlichen Südamerika und Oktober im Süden des Kontinents). Üblicherweise trägt das Weibchen einen [[Wurf (Fortpflanzung)|Wurf]] pro Jahr aus, bei günstigen klimatischen Bedingungen können es auch zwei sein. Die Tragzeit beträgt rund 110 Tage bei der nördlichen Unterart und rund 150 Tage bei der südlichen. Capybaras sind [[Multipara|Multiparen]], die Wurfgröße beläuft sich auf durchschnittlich vier Neugeborene und kann zwischen einem und acht variieren. Die Weibchen haben zehn [[Zitze]]n, die paarweise am [[Abdomen|Bauch]] angeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere legen keine [[Nest]]er an. Die Geburt kann überall in ihrem Territorium erfolgen. Die Neugeborenen sind ausgesprochene [[Nestflüchter]], haben ein Geburtsgewicht von rund 1,5 Kilogramm und kommen völlig behaart und bereits mit den bleibenden Zähnen zur Welt. Schon kurz nach der Geburt können die Jungtiere Gras zu sich nehmen. Mit drei bis vier Monaten werden sie endgültig entwöhnt. Beide Geschlechter erreichen die [[Geschlechtsreife]] mit rund 15 bis 18 Monaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lebenserwartung]] der Capybaras beträgt in freier Natur acht bis zehn Jahre. Tiere in menschlicher Gefangenschaft können ein Alter von mehr als zwölf Jahren erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natürliche Feinde ===&lt;br /&gt;
Zu den natürlichen Feinden der Capybaras zählen vor allem [[Katzen]] wie der [[Jaguar]], der [[Puma]] und der [[Ozelot]], außerdem der [[Waldhund]], aber auch [[Kaimane]] und [[Anakondas]]. Jungtiere fallen manchmal [[Greifvögel]]n wie der [[Harpyie (Vogel)|Harpyie]] und den [[Geierfalken]] (Karakaras) zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasiten ===&lt;br /&gt;
Bei Capybaras sind über 80 verschiedene Parasiten beschrieben. Sie sind für die [[equine Trypanosomiasis]] (Erkrankung der Pferde durch [[Trypanosomen]]) empfänglich. Darüber hinaus treten [[Wimpertierchen|Wimperntierchen]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cycloposthium]]&amp;#039;&amp;#039;, zwei &amp;#039;&amp;#039;[[Eimeria]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten, die [[Saugwürmer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Taxorchis stocotyle]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hippocrepis hippocrepis]]&amp;#039;&amp;#039;, drei [[Bandwürmer|Bandwurmarten]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Monoecocestus]]&amp;#039;&amp;#039; und mehrere Fadenwürmer auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alvaro Mones, Juhani Ojasti |Titel=Hydrochoerus hydrochaeris |Sammelwerk=Mammalian Species |Nummer=264 |Datum=1986 |Seiten=1 |Online=[https://academic.oup.com/mspecies/article-lookup/doi/10.2307/3503784 oup.com] |DOI=10.2307/3503784}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Filarie &amp;#039;&amp;#039;[[Cruorifilaria tuberocauda]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein häufiger [[Parasitismus|Parasit]] der [[Blutgefäß]]e von [[Niere]]n, [[Herz]] und [[Lunge]]n,&amp;lt;ref&amp;gt;M. L. Eberhard, G. A. Morales, T. C. Orihel: &amp;#039;&amp;#039;Cruorifilaria tuberocauda gen. et sp. n. (Nematoda: Filarioidea) from the capybara, Hydrochoerus hydrochaeris in colombia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of parasitology.&amp;#039;&amp;#039; Band 62, Nummer 4, August 1976, S.&amp;amp;nbsp;604–607, PMID 957038.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Yatesia hydrochoerus]]&amp;#039;&amp;#039; kommt in den [[Faszie]]n vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Lynda M. Gibbons: Keys to the Nematode Parasites of Vertebrates: Supplementary volume. Band 10 von CIH keys to the nematode parasites of vertebrates. Commonwealth Institute of Helminthology 2010, ISBN 978-1-84593-571-9, S. 346–347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Fadenwürmer sind &amp;#039;&amp;#039;[[Vianella drochoeri]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Protozoophaga obesa]]&amp;#039;&amp;#039;. Mehrere [[Zecken]] saugen bei Capybaras, wobei &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyomma cajennense]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyomma cooperi]]&amp;#039;&amp;#039; am häufigsten vorkommen. Die [[Grabmilben|Grabmilbe]] &amp;#039;&amp;#039;Sarcoptes scabiei&amp;#039;&amp;#039; kommt insbesondere bei Gefangenschaftshaltungen vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildmeerschweinchen-06.jpg|mini|Capybaras gehören zu den [[Meerschweinchen]], hier ein [[Gemeines Meerschweinchen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Capybaras - Wasserschweine.webm|mini|Frei lebende Capybaras im süd&amp;amp;shy;li&amp;amp;shy;chen [[Pantanal]], MS, Brasilien]]&lt;br /&gt;
Das Capybara war bereits [[Carl von Linné]] bekannt und wurde von ihm 1766 in der 12. Auflage seines [[Systema Naturæ]] innerhalb der [[Schweine]] als &amp;#039;&amp;#039;Sus hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|wissenschaftlich beschrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linné 1766&amp;quot; /&amp;gt; [[Mathurin-Jacques Brisson]] stellte bereits 1762 die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hydrochoerus]]&amp;#039;&amp;#039; auf, der das Capybara mit Linnés [[Nomenklatorischer Typus|Typus]] später zugeordnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt; Daneben existieren zahlreiche [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] unterschiedlicher Autoren beginnend mit &amp;#039;&amp;#039;Cavia capybara&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Peter Simon Pallas|Pallas]]}}, 1766, bis &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus cololoi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Berro}}, 1968. In zahlreichen Publikationen wird die Art zudem als &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoeris hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Über den korrekten wissenschaftlichen Gattungsnamen gab es lange Zeit Kontroversen zwischen dem von [[Mathurin-Jacques Brisson|Brisson]] 1762 geprägten &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus&amp;#039;&amp;#039; und dem von [[Morten Thrane Brünnich|Brünnich]] 1772 eingeführten &amp;#039;&amp;#039;Hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039;. Beide Bezeichnungen leiten sich von den [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Wörtern ὕδωρ &amp;#039;&amp;#039;hýdōr&amp;#039;&amp;#039; ‚Wasser‘ und χοῖρος &amp;#039;&amp;#039;choîros&amp;#039;&amp;#039; ‚Schwein‘ ab. Brissons Bezeichnung wurde lange Zeit abgelehnt, da sie nicht der vorgeschriebenen [[Nomenklatur (Biologie)|binomialen Nomenklatur]] entsprach. Die [[International Code of Zoological Nomenclature|International Commission of Zoological Nomenclature]] (ICZN) hat aber die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus&amp;#039;&amp;#039; 1998 aufgrund des langen Gebrauchs für gültig erklärt, sodass &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039; die korrekte wissenschaftliche Bezeichnung darstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015b&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039; ist allerdings teilweise bis heute zu finden, etwa in Wilson &amp;amp; Reader 2005.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Phylogenetische Systematik der Meerschweinchen (Caviidae)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe &amp;amp; Honeycutt 2002&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;Meerschweinchen (Caviidae)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |label1=&amp;amp;nbsp;[[Eigentliche Meerschweinchen]] (Caviinae)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
           |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                     |1=&amp;amp;nbsp;[[Echte Meerschweinchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cavia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     |2=&amp;amp;nbsp;[[Zwergmeerschweinchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Microcavia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;amp;nbsp;[[Gelbzahnmeerschweinchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Galea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |label1=&amp;amp;nbsp;[[Hydrochoerinae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                     |label1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Capybaras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
                         |1={{Klade&lt;br /&gt;
                             |1=&amp;amp;nbsp;Capybara (&amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                             |2=&amp;amp;nbsp;[[Panama-Capybara]] (&amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus isthmius&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                             }}&lt;br /&gt;
                     |label2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Kerodon]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
                         |2={{Klade&lt;br /&gt;
                             |1=&amp;amp;nbsp;[[Bergmeerschweinchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Kerodon rupestris&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                             |2=&amp;amp;nbsp;[[Klettermeerschweinchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Kerodon acrobata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                             }}&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;amp;nbsp;[[Pampashasen]] (Dolichotinae)&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Die Capybaras werden oft als einzige [[Rezent (Biologie)|rezente]] Vertreter der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Riesennager]] (Hydrochoeridae) betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt; Genetische Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass das [[Bergmeerschweinchen]] enger mit dem Capybara als mit den [[Meerschweinchen]] verwandt ist, wodurch diese zu einer [[Kladistik|paraphyletischen]] Gruppe werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe &amp;amp; Honeycutt 2002&amp;quot; /&amp;gt; Jüngere Systematiken wie Wilson &amp;amp; Reeder (2005) ordnen das Wasserschwein deshalb den Meerschweinchen zu und fassen es gemeinsam mit dem Bergmeerschweinchen in die Unterfamilie der Hydrochoerinae innerhalb der Meerschweinchen (Caviidae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art werden neben dem Typus aktuell keine Unterarten unterschieden, allerdings wird eine regionale Zunahme der Körpergröße und -masse nach Süden hin betont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot; /&amp;gt; In einigen Veröffentlichungen wurden auf dieser Basis drei Unterarten unterschieden: &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris dabbenei&amp;#039;&amp;#039; von Paraguay bis in den Südosten Argentiniens, &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris uruguayensis&amp;#039;&amp;#039; von Uruguay in den Osten Argentiniens sowie die Nominatform im verbleibenden Teil des Verbreitungsgebietes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot; /&amp;gt; In einigen Veröffentlichungen wird zudem das [[Panama-Capybara]] (&amp;#039;&amp;#039;H. isthmius&amp;#039;&amp;#039;) als nördliche Unterart der Nominatform gegenübergestellt, nach aktueller Systematik wird es jedoch als eigenständige Art betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015b&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015d&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennung ===&lt;br /&gt;
Im [[Deutsche Sprache|Deutschen]] sind für diese Art zwei Bezeichnungen, Capybara und Wasserschwein, verbreitet. Da der Begriff Wasser„schwein“ zu der falschen Annahme verleiten könnte, das Tier sei mit den [[Echte Schweine|Schweinen]] verwandt, wird heute eher das neutrale „Capybara“ bevorzugt. Dieses ist abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;kapi&amp;#039;yva&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;kapi&amp;#039;ygua&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guasch&amp;quot; /&amp;gt; aus der indigenen Sprache [[Guaraní (Sprache)|Guaraní]] und bedeutet übersetzt „Herr der Gräser“, weil die Tiere zu den größten Grasfressern des Kontinents zählten. In den [[Spanische Sprache|spanischsprachigen]] Ländern wird es unterschiedlich benannt, in [[Argentinien]] &amp;#039;&amp;#039;Carpincho&amp;#039;&amp;#039;, in [[Venezuela]] und [[Kolumbien]] &amp;#039;&amp;#039;Chigüire&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Chigüiro&amp;#039;&amp;#039;, in [[Ecuador]] &amp;#039;&amp;#039;Capihuara&amp;#039;&amp;#039; und in [[Peru]] &amp;#039;&amp;#039;Ronsoco&amp;#039;&amp;#039;; im [[Portugiesische Sprache|portugiesischsprachigen]] [[Brasilien]] heißt es &amp;#039;&amp;#039;Capivara&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Cabiai&amp;#039;&amp;#039; ist eine veraltete [[Französische Sprache|französische]] Bezeichnung für das Wasserschwein. In den gängigen deutschen Übersetzungen des Romans [[Die geheimnisvolle Insel (Roman)|Die geheimnisvolle Insel]] von [[Jules Verne]] wird diese französische Bezeichnung nicht übersetzt, sondern beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Capybaras und Menschen ==&lt;br /&gt;
=== Indigene ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Venezuela Indiomarkt mit jungen Capybaras zum Verkauf Mike Krüger 160124 1.webm|mini|Indigener Markt (in Venezuela) mit jungen Capybaras zum Verkauf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Capybara Ueno Zoo 2009.ogv|mini|Ein Capybara gähnt ([[Ueno-Zoo]])]]&lt;br /&gt;
Schon die [[Indigene Völker Südamerikas|Ureinwohner]] jagten die Capybaras, verzehrten ihr [[Fleisch]], verarbeiteten ihre [[Haut]] und verwendeten ihre Nagezähne zu dekorativen Zwecken. Auch in die [[Mythologie]] dieser Völker haben sie Eingang gefunden. Nach dem traditionellen Glauben der [[Yanomami]] gibt es für jeden neugeborenen Menschen einen Doppelgänger in Form eines Capybaras oder [[Tapire|Tapirs]], der dessen Lebenskraft teilt: Wird das Tier getötet, stirbt auch der betreffende Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung und Bejagung ===&lt;br /&gt;
Capybaras werden wegen ihrer [[Haut]] und ihres Fleisches [[Jagd|gejagt]]. In manchen Regionen gibt es professionelle Jäger, &amp;#039;&amp;#039;Carpincheros&amp;#039;&amp;#039; genannt, welche die Jagd zu Handelszwecken ausüben. Vielfach werden die Tiere jedoch auch für den Eigenbedarf erlegt. Capybara-[[Leder]] wird besonders in [[Argentinien]] geschätzt, es ist hellbraun und mit helleren kleinen Flecken übersät. Neben [[Handschuh]]en, [[Gürtel]]n und Lederjacken werden auch [[Reitsattel|Sättel]] und [[Zaumzeug]] daraus hergestellt. Im südlichen Südamerika gilt das aus dem [[subkutan]]en [[Fettgewebe|Fett]] gewonnene Öl als Heilmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch der Capybaras wird nicht überall genossen, da der Geruch als streng empfunden wird und es im Verdacht steht, [[Hautkrankheit]]en hervorzurufen. Gegessen wird es vor allem in Venezuela, wo es getrocknet und [[Pökeln|gepökelt]] und bevorzugt an [[Fastenzeit|Fastentagen]] gegessen wird. Die in Südamerika weit verbreitete Behauptung, es gebe ein offizielles kirchliches Dokument, welches das Capybara aufgrund seiner Lebensweise und seiner dünn behaarten Haut als „Fisch“ klassifiziere, dürfte aber eine Legende sein, zumal ähnliche Geschichten in anderen Regionen der Erde über andere wasserbewohnende Tiere, beispielsweise [[Biber]], kursieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Argentinien und Uruguay werden vorwiegend [[Wurst|Würste]] aus dem Fleisch hergestellt. Insbesondere in der [[Llanos]]-Region gibt es aufgrund dieser vielfältigen Nutzung bereits erste Versuche, Capybaras zu kommerziellen Zwecken auf Farmen zu züchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund für die Bejagung sind die Schäden, welche die Tiere der [[Landwirtschaft]] zufügen. Vor allem auf Plantagen können sie beträchtliche Verwüstungen anrichten, mancherorts gelten sie als Plage. Insbesondere während der Trockenzeit werden die Capybaras als Nahrungskonkurrenten des Weideviehs angesehen und deshalb von den Weidebesitzern verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandsentwicklung und Bedrohung ===&lt;br /&gt;
Viele der für Capybaras geeigneten Lebensräume finden sich in intensiv zur Weidewirtschaft genutzten Gebieten. Da die Menschen für die Weidetiere Wasserquellen bereitstellen, die Anzahl der Räuber durch Bejagung minimieren und die Grasfläche durch die Rinder kurz gehalten wird, ist es in manchen Gebieten zu einer Zunahme der Wasserschwein-Population gekommen. Zählungen auf großflächigen Rinderfarmen in der Llanos-Region ergaben eine Dichte von 50 bis 300 Tieren pro Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gebieten, in denen sie in kommerziellem Ausmaß gejagt werden, zum Beispiel in manchen Regionen Venezuelas, sind sie selten geworden. Auch in anderen Regionen, etwa in Peru, sind sie verschwunden oder ist ihre Anzahl drastisch gesunken. Insgesamt sind sie aber häufig und weit verbreitet, sodass sie nicht zu den bedrohten Arten zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alvaro Mones, Juhani Ojasti: &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Mammalian Species]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 264, 1986, {{ISSN|0076-3519}}, S. 1–7, [http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-264-01-0001.pdf online (PF; 850 kB; PDF)].&lt;br /&gt;
* James L. Patton: &amp;#039;&amp;#039;Subfamily Hydrochoerinae Gray, 1825&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Genus Hydrochoerus Brisson, 1762&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 – Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 720 ff. ISBN 978-0-226-16957-6.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* [[Don E. Wilson]], [[DeeAnn M. Reeder]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
* Juan Manuel Campos Krauer: &amp;#039;&amp;#039;Landscape ecology of the capybara (Hydrochoerus hydrochaeris) in the Chaco region of Paraguay&amp;#039;&amp;#039;, Kansas State University, Manhattan, KS 2009, {{OCLC|426938461}} (Philosophische Dissertation Kansas State University 2009, 128 Seiten [http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.559.7790&amp;amp;rep=rep1&amp;amp;type=pdf Volltext online] PDF, kostenfrei, 128 Seiten, 3 MB, on: [[CiteSeerX]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Hydrochoeris hydrochaeris|Capybara}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Wasserschwein}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2015-4|ID= 10300|ScientificName= Hydrochoerus hydrochaeris|YearAssessed= 2008|Assessor=D. Queirolo, E. Vieira, F. Reid|Download= 3. Januar 2016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mones &amp;amp; Ojasti 1986&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alvaro Mones, Juhani Ojasti: &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoerus hydrochaeris.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Mammalian Species]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 264, 1986, {{ISSN|0076-3519}}, S. 1–7, {{Webarchiv |url=http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-264-01-0001.pdf |text=online (PF; 850 kB; PDF) |wayback=20160412092559 |archiv-bot=2022-10-16 00:57:50 InternetArchiveBot}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015a&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
James L. Patton: &amp;#039;&amp;#039;Subfamily Hydrochoerinae Gray, 1825&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 - Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 720. ISBN 978-0-226-16957-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015b&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
James L. Patton: &amp;#039;&amp;#039;Genus Hydrochoerus Brisson, 1762&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 - Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 720–721. ISBN 978-0-226-16957-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015c&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
James L. Patton: &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoeris hydrochoeris (Linnaeus, 1766)&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 - Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 721–723. ISBN 978-0-226-16957-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patton 2015d&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
James L. Patton: &amp;#039;&amp;#039;Hydrochoeris isthmius Goldmann 1912&amp;#039;&amp;#039; In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of South America, Volume 2 - Rodents.&amp;#039;&amp;#039; The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 723–724. ISBN 978-0-226-16957-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campos-Krauer 2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juan Manuel Campos Krauer:: &amp;#039;&amp;#039;Landscape ecology of the Capybara (Hydrochoerus hydrochaeris) in the Chaco region of Paraguay.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation [[Kansas State University|Universität Manhattan (Kansas)]] 2009 ([http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.559.7790&amp;amp;rep=rep1&amp;amp;type=pdf Volltext])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campos-Krauer &amp;amp; Wisely 2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Juan Manuel Campos Krauer, Samantha M. Wisely: &amp;#039;&amp;#039;Deforestation and cattle ranging drive rapid range expansion of Capybara in the Gran Chaco ecosystem.&amp;#039;&amp;#039; Global Change Biology 17 (1), Januar 2011; 206–218, [[doi:10.1111/j.1365-2486.2010.02193.x]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linné 1766&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Carl von Linné]]: &amp;#039;&amp;#039;Systema naturae ...&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage 1766, S. 103. ([http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN362053367&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0015&amp;amp;LOGID=LOG_0015&amp;amp;PHYSID=PHYS_0084 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rowe &amp;amp; Honeycutt 2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diane L. Rowe, Rodney L. Honeycutt: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Relationships, Ecological Correlates, and Molecular Evolution Within the Cavioidea (Mammalia, Rodentia).&amp;#039;&amp;#039; [[Molecular Biology and Evolution]] 19 (3), 2002; S. 263–277. ([http://mbe.oxfordjournals.org/content/19/3/263.full Volltext])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guasch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Antonio Guasch: &amp;#039;&amp;#039;Diccionario Castellano-Guarani, Ediciones Loyola.&amp;#039;&amp;#039; Asuncion 1978&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN|Year=2015-4|ID= 10300|ScientificName= Hydrochoerus hydrochaeris|YearAssessed= 2008|Assessor=D. Queirolo, E. Vieira, F. Reid|Download= 3. Januar 2016}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.vertebrates.si.edu/msw/mswcfapp/msw/taxon_browser.cfm?msw_id=6300 |text=Hydrochoeris |wayback=20160103110756}}.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore, MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|22. Januar 2006|12888259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerschweinchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cathzey</name></author>
	</entry>
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