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	<title>Caputh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T23:28:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caputh&amp;diff=92914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich Hoffmann: /* Weitere mit Caputh verbundene Persönlichkeiten */ inneren Widerspruch das Satzes aufgelöst</title>
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		<updated>2026-04-29T07:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere mit Caputh verbundene Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; inneren Widerspruch das Satzes aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Schwielowsee (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Schwielowsee&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Caputh.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/20/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/59/43/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 33&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.46&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4931&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwielowsee.de/leben-soziales/gemeinde-schwielowsee/caputh.html |titel=Caputh – Gemeinde Schwielowsee |abruf=2025-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14548&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033209&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Schwielowsee Caputh Werder-Havel Glindower-See March aerial 2014.jpg|mini|Lage von Caputh am  [[Schwielowsee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fähre Caputh Tussy II.jpg|mini|Fähre Caputh (&amp;#039;&amp;#039;Tussy II&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Havel Caputher-Gemuende 02.JPG|mini|Eisenbahnbrücke über die Havel bei Caputh]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caputh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|kaˈpuːt}}] ist ein Ort in der Gemeinde [[Schwielowsee (Gemeinde)|Schwielowsee]] im [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]] in [[Brandenburg]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstmals 1317 erwähnte, selbständige Dorf Caputh schloss sich am 31. Dezember 2002 mit den Gemeinden [[Ferch]] und [[Geltow]] zur Gemeinde Schwielowsee zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002.] StBA.&amp;lt;/ref&amp;gt; Caputh liegt südwestlich vor [[Potsdam]] am [[Schwielowsee]] und am [[Templiner See]], die von der [[Havel]] durchflossen werden. Neben seinen landschaftlichen Reizen, die [[Wassersport]]ler und Wanderer anziehen, sind das &amp;#039;&amp;#039;Blütendorf&amp;#039;&amp;#039; durch das [[Schloss Caputh]], die Ortskirche Capuths und [[Einsteinhaus Caputh|Einsteins Sommerhaus]] bekannt. Über die Havel-Engstelle [[Caputher Gemünde]] zwischen Templiner und Schwielowsee gibt es seit 1853 die [[Fähre Caputh]], die seitdem eine Verbindung zur Ortschaft Geltow herstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Etymologie ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1317 wird in einer Urkunde des [[Waldemar (Brandenburg)|Markgrafen Waldemar]] das Dorf Caputh (in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Capputh&amp;#039;&amp;#039;) erstmals erwähnt. Weitere Erwähnungen waren &amp;#039;&amp;#039;Caputt&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1443, &amp;#039;&amp;#039;Cappeut&amp;#039;&amp;#039; im [[Landbuch Karls IV.]] und &amp;#039;&amp;#039;Caputh&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1580.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach72&amp;quot;&amp;gt;[[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil V: &amp;#039;&amp;#039;Zauch-Belzig.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 72)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der slawische Kern des Dorfnamens wird von dem Wort &amp;#039;&amp;#039;Kopyto&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, bedeutet vermutlich &amp;#039;&amp;#039;Huf&amp;#039;&amp;#039; und beschreibt die Hufeisenform des Caputher Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besitzgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Besitzgeschichte des Ortes lässt sich in mehrere aufeinanderfolgende Herrschaftsphasen gliedern. Zwischen vor 1450 und 1574 befand sich der Ort im Besitz der Familie von [[Rochow (Adelsgeschlecht)|Rochow]]. Für den Zeitraum 1574 bis 1593 ist der Kurfürst als Herrschaftsträger verzeichnet, ehe zwischen 1593 und kurz nach 1598 erneut die von Rochow als Besitzer erscheinen. Anschließend fiel der Ort wieder an den Kurfürsten. Von 1665 bis 1671 wurde er von [[Philip de Chiese]] gehalten, woraufhin er erneut in den Zuständigkeitsbereich des [[Amt Potsdam|Amts Potsdam]] überging. Zwischen 1690 und 1694 stand der Besitz unter der Verwaltung der [[Sophie Charlotte von Hannover|Kurfürstin Sophie Charlotte]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt; bevor von 1694 bis 1872 wiederum das Amt Potsdam zuständig war. In dieser Zeit umfasste der Besitz sowohl Ober- und Untergerichtsbarkeit, [[Kirchenpatronat|Patrimonialrechte]], ein Wehr in der [[Havel]] sowie die Caputhische Heide (1548). Für das Jahr 1562 wurden zwei Wohnhöfe mit fünf [[Hufe]]n, ein neu angelegter Weinberg sowie das Caputhische Wehr erwähnt. Auch 1690 sind erneut Ober- und Untergericht sowie Patrimonialrechte dokumentiert.&lt;br /&gt;
Ein zweiter, eigenständiger Besitzanteil bestand ab 1594 und gehörte zu dieser Zeit der [[Katharina von Brandenburg-Küstrin|Kurfürstin Katharina]]. Zwischen 1605 und 1608 befand sich dieser Anteil im Besitz der Familie von [[Bylandt]], die über einen Rittersitz mit Äckern, Wiesen, Gärten und Weinberg verfügte. Dieser Anteil war 1594 vom ersten Teil des Besitzes abgetrennt und wurde 1605–1608 als Erblehen ([[Allod]]ium) auf Lebenszeit gewährt. Danach wurde er wieder mit dem ersten Anteil vereinigt.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1813 erfolgte die Privatisierung des Besitzes, einschließlich [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und Schloss. Ab 1820 gelangte er in die Hände der Familie von [[Thümen]] und wurde 1837 in ein landtagsfähiges Rittergut mit Patrimonial- und Zivilgerichtsbarkeit innerhalb der Gutsgrenzen umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot;&amp;gt;Peter P. Rohrlach: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil V: &amp;#039;&amp;#039;Zauch-Belzig.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 73)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. bis 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Dorf (villa) wurde erstmals 1317 urkundlich erwähnt. In einem Dorfregister des 13. Jahrhunderts erschien es erneut, möglicherweise im Zusammenhang mit kursächsischen Gebietsansprüchen, ähnlich wie [[Ferch]] und [[Lienewitz]]. Im Jahr 1450 war das Dorf elf Hufen groß. Im darauffolgenden Jahr gab es vier [[Kötter|Kossätenhöfe]] (davon zwei [[Wüstung|wüst]]), ein [[Krugrecht|Krug]], ein Wehr sowie eine wüste Mühle. Im Jahr 1481 bestanden vier Höfe, weitere Hufen lagen wüst. Für 1545 sind zehn Einwohner belegt, darunter der Krüger. 1580 wurde ein Kossätenhof als wüst bezeichnet. 1589 lebten erneut zehn Einwohner im Dorf (darunter der [[Schultheiß|Schulze]] und der Krüger).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1600 erhielt der Pfarrer 22 [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]] Roggen Scheffelkorn von den Bauern- und Amtshufen; der Küster bekam 22 Brote. Die Kirche besaß vier Enden Land, die in fünf Jahren einmal bewirtschaftet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach74&amp;quot;&amp;gt;Peter P. Rohrlach: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil V: &amp;#039;&amp;#039;Zauch-Belzig.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 74)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1625 nutzen die Bauern aus Caputh und Michendorf die Wüstung [[Lienewitz]]. Im Dorf lebten im Jahr 1687 unter anderem ein Schneider, sechs Tagelöhner (darunter ein zugleich tätiger Schenkkrüger), ein Steuermann, ein Teerbrenner, ein Ziegelbrenner und ein Hirte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts umfasst das Dorf 31 [[Büdner]] sowie neun neuangebaute Büdnerstellen. Die königliche Brauerei erzielt aus 28 Brausuden 448 Tonnen Bier. Das Amtsvorwerk umfasste 778 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] 99 [[Quadratrute]]n: 623 Morgen 140 Quadratruten Acker, 113 Morgen 89 Quadratruten Wiese, 7 Morgen 166 Quadratruten Röhrung und Wiesenflecken, 12 Morgen 133 Quadratruten Garten und 20 Morgen 111 Quadratruten Weinflecken. Zur Viehhaltung gehören zwölf Kühe, sechs Stück Güstvieh sowie die Schweine‑ und Geflügelzucht. Im Jahr 1745 bestand das Vorwerk, ein königliches Lustschloss sowie eine Ziegelscheune; außerdem wurde eine Türkische Garnfabrik angelegt. Im Jahr 1765 lebten im Dorf 55 Büdner, davon 24 neuangelegt. Das Schloss besaß einen [[Kastellan]], und im Vorwerk wurde eine Brauerei und Branntweinbrennerei betrieben. Ein Weinberg wurde als geringwertig beschrieben. Das Amtsvorwerk war 795 Morgen 17 Quadratruten groß und umfasste auch Wiesen aus Neu Langerwisch. Von dort waren auch 400 Schafe nach Caputh transportiert worden. Im Jahr 1770 wurden 79 Kossäten, darunter vier Witwen, sowie 75 Frauen, 110 Söhne und 95 Töchter gezählt, insgesamt 359 Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Dorf und Amtsvorwerk lebten im Jahr 1801 insgesamt 66 Büdner und 16 [[Einlieger]] sowie 41 Schiffer und zwei Gärtner. Es gab einen Krug, eine Windmühle, eine Ziegelei, einen königlichen Unterförster sowie 11 Morgen Weinberge. Die Bewohner bewirtschafteten 18 Lehnhufen und betrieben 114 Feuerstellen (=Haushaltungen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt; Caputh bestand im Jahr 1803 aus dem Dorf mit Vorwerk, Brauerei, dem königlichen Lustschloss, einer Mühle und einer Ziegelei. Im Jahr 1817 wurden zusätzlich eine Bleiche, ein Heidewärterhaus und eine Maulbeerplantage genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach72&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1837 wurde vom Rittergut und Dorf mit 141 Wohnhäusern berichtet. Im Dorf standen im Jahr 1858 sechs öffentliche, 187 Wohn‑ und 219 Wirtschaftsgebäuden (darunter zwei Getreidemühlen), Das Rittergut bestand mit zwei [[Ausbau (Siedlungsform)|Abbauten]] (Kolonie Krähenberg), neun Wohn‑ und 20 Wirtschaftsgebäuden. Daneben gab es ein Forstrevier mit einem Wohn‑ und zwei Wirtschaftsgebäuden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt; Das Dorf war 143 Morgen groß: 75 Morgen Gehöfte, 39 Morgen Gartenland, 6 Morgen Acker und 23 Morgen Wiese. Das Rittergut umfasste 1878 Morgen: 12 Morgen Gehöfte, 22 Morgen Gartenland, 940 Morgen Acker, 410 Morgen Wiese, 65 Morgen Weide, 4 Morgen Torf und 425 Morgen Wald. Für 1871 und 1885 sind die Wohnplätze Kolonie Flottstelle und Lienewitz belegt. 1891 bestanden das Rittergut, ein Forsthaus sowie die Bahnwärterhäuser 16 und 17. Zum Rittergut gehörten 1885 und 1895 die Wohnplätze Neu Langerwisch sowie ab 1895 der Wohnplatz Am Krähenberg, der zunächst Kamerun, später Kolonie Friedrichshöhe genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach72&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 zählen zum Dorfteil 274 Häuser, zum Rittergutsteil 128 Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach73&amp;quot; /&amp;gt; 1905 sind erneut die Wohnplätze Kolonie Flottstelle und Lienewitz dokumentiert, 1925 außerdem die Kolonie Wilhelmshöhe. 1928 wurde der Hauptteil des Gutsbezirks Caputh mit der gleichnamigen Gemeinde vereinigt; die an der Nuthe gelegene Wiesenparzelle nördlich des Kaninchenberges wurde in die Gemeinde Bergholz eingegliedert. Zur Försterei und dem Schutzbezirk des Gutsbezirks Kunersdorf Forst gehörten bis 1928 die [[Abteilung (Forstwirtschaft)|Jagen]] 163–174, 190–194, 206–209, 220–223 und 230–232, die in diesem Jahr eingemeindet wurden. 1931 bildete der Ort einen Landgemeindeverband mit den Wohnplätzen Kolonie Flottstelle, Forsthaus Flottstelle und Forsthaus Caputh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach72&amp;quot; /&amp;gt; Caputh umfasste 601 Wohnhäuser mit 900 Haushaltungen. Für 1939 sind land‑ und forstwirtschaftliche Betriebe belegt: einer über 100 [[Hektar|ha]], fünf zwischen 5 und 10&amp;amp;nbsp;ha, sowie 330 Kleinstbetriebe zwischen 0,5 und 5&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurden 373,38&amp;amp;nbsp;ha enteignet (305,6&amp;amp;nbsp;ha Garten‑ und Obstplantagen, 67,7&amp;amp;nbsp;ha See). Davon gingen 2,7&amp;amp;nbsp;ha an sechs Umsiedler, 5,3&amp;amp;nbsp;ha an 21 landlose Eigentümer, 244,2&amp;amp;nbsp;ha an 566 Pächter und 362,5&amp;amp;nbsp;ha Waldzulage aus Ferch an die Gemeinde Caputh. 1957 entstand die erste [[Gärtnerische Produktionsgenossenschaft|GPG]] mit sieben Mitgliedern und 20&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. 1961 bestand eine GPG mit 56 Mitgliedern und 24&amp;amp;nbsp;ha Fläche; 1967 erfolgte der Zusammenschluss mit der GPG Geltow (Havelland) zur GPG Geltow‑Caputh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach74&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1965 wurden aus der Gemeinde Geltow (Havelland) weitere 117&amp;amp;nbsp;ha eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach72&amp;quot; /&amp;gt; Für 1973 sind zahlreiche Betriebe und Einrichtungen im Ort verzeichnet, darunter: [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Vulkanisieranstalt, VEB Apparatebau, VEB IPA‑Vertriebsorganisation Magdeburg (Nebenlager Caputh), [[Zwischenbetriebliche Einrichtungen|ZBE]] Landwirtschaftsbau Potsdam, VEB Naherholung, die [[Produktionsgenossenschaft des Handwerks|PGH]] Friseurhandwerk, eine GPG, die Produktionsgemeinschaft werktätiger Fischer, die [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe|VdgB]] (BHG) Beelitz – Außenstelle Caputh, verschiedene Revierförstereien, eine Flottstelle sowie die Kemnitzer Heide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohrlach74&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der geringen Ausdehnung der Feldmark und der Seen und Wälder rund um das Dorf holten die Bauern ihr Viehfutter und das Heu früher aus der Gegend von [[Potsdam-Drewitz|Drewitz]] südöstlich von Potsdam. Noch heute erinnert der [[Caputher Heuweg]] an diese Zeit. Die Einwohner von Caputh besaßen keine [[Fischereirecht]]e. Sie arbeiteten als Waldarbeiter, Teerkocher und in den Ziegeleien der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Caputh ===&lt;br /&gt;
[[Datei:15-07-05-Schloß-Caputh-RalfR-N3S 1466-70.jpg|mini|[[Schloss Caputh]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Caputh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut und Schloss, einige Generationen in den Händen derer [[Rochow (Adelsgeschlecht)|von Rochow]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Adolf von Rochow|Adolf Friedrich August von Rochow]] |Titel=Nachrichten zur Geschichte derer von Rochow und ihrer Besitzungen |Nummer=Verkauf von Caputh vor 1577 |Verlag=Ernst und Korn |Ort=Berlin |Datum=1861 |Seiten=64 |Online=http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/alv-f-10-2f&amp;amp;pointer=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; waren seit der späteren zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in kurfürstlichem Besitz. Ein 1608 errichtetes Jagdschloss wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört. Der Große Kurfürst [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm]] überließ das Gut 1662 Philippe de la Chièze, der mit dem [[Schloss Caputh]] das einzige bis heute erhaltene Schloss aus dem Brandenburger Frühbarock im Potsdamer Gebiet errichten ließ. Gut und Schloss gingen 1671 wieder in kurfürstlichen Besitz über und wurden Kurfürstinnen(-witwen)- und Prinzessinnen-Sitz. Das Schloss wurde 1673 erweitert und erhielt 1687/1694 eine neue Innenausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 1709 kamen die Herrscher von Preußen, Sachsen und Dänemark im Rahmen des sogenanntem &amp;#039;&amp;#039;[[Dreikönigstreffen (1709)|Dreikönigstreffens]]&amp;#039;&amp;#039; ins Schloss Caputh. König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] nutzte Caputh für gelegentliche Jagdaufenthalte und ließ um 1720 den [[Fliesensaal Schloss Caputh|Fliesensaal]] mit ca. 7500 holländischen [[Fayence]]fliesen im Souterrain des Hauses einrichten. Generalleutnant [[August von Thümen]] erhielt 1920 Gut und Schloss in Erbpacht. Der Schlosspark aus dem 17. Jahrhundert wurde unmittelbar nach dem Eigentumsübergang an die Familie von Thümen 1820 von [[Peter Joseph Lenné]] umgestaltet. Durch Erbschaft gelangte das Schloss 1908 an die Familie [[Willich (Adelsgeschlecht, 1786)|von Willich]], die es bis 1945 bewohnte. Letztes Gutsbesitzerehepaar waren Alfred von Willich (1862–1941) und seine Frau Hertha, geborene von Selchow (1874–1947), denen auch das Gut Neu-Langerwisch gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch des Adels |Band=Adelige Häuser B (Briefadel) XVI |Nummer=786, [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a.&amp;amp;nbsp;d. Lahn |Datum=1985 |Seiten=492 f. |DNB=850828252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Südwestflügel des Schlosses stammt von 1908/1909. Nach einer [[Zwischennutzung]] als Berufsschule für Fotografen und Blumenbinder in der DDR wurden Schloss und Schlosspark Caputh 1995–1999 umfassend restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortskirche Caputh und &amp;#039;&amp;#039;Caputher Musiken&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PM Caputh asv2018-06 img31.jpg|mini|Dorfkirche Caputh]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Caputh}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann in Caputh eine erste Kirche gebaut wurde, ist nicht mehr feststellbar. Das 1820 vorhandene Kirchenbauwerk war jedoch baufällig und für die Gemeinde zu klein. Es wurden zunächst Umbauten und Reparaturen durchgeführt. Eine kleine gebrauchte Orgel aus dem Oranienburger Waisenhaus wurde 1838 angeschafft. Der Bauinspektor [[Christian Heinrich Ziller]], ein Onkel der später in Sachsen bauenden [[Gebrüder Ziller]] sowie des in Griechenland wirkenden [[Ernst Ziller]], reichte 1846 einen Umbauvorschlag ein. Dieser wurde abgelehnt, stattdessen [[Friedrich August Stüler]] mit einem Neubauentwurf beauftragt. Ziller fertigte Detailzeichnungen an und übernahm von 1850 bis 1852 die Bauleitung. Es entstand eine [[Basilika (Bautyp)|basilikale]] Anlage. Die Kirche erhielt außen eine [[Quaderputz|Putzquaderung]] zwischen [[Lisene]]n aus gelblichem Backstein. Die Sakristei verbindet den seitlich danebenstehenden [[Glockenturm]] mit dem Ostteil des nördlichen Seitenschiffes. Das Gotteshaus wurde am 8. Februar 1852 in Anwesenheit des Königs [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms IV.]] eingeweiht. Die Kirche erhielt 1883 eine neue Glocke aus der Gießerei von Hugo Collier in Berlin. Über die Vorgängerglocke ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirche und Schlosshof dienen heute unter anderem als Spielstätte für Barock-Konzerte im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Caputher Musiken&amp;#039;&amp;#039;, die jährlich von April bis Dezember stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Schifferdorf Caputh wurde Anfang des 19. Jahrhunderts Umschlagplatz des Zauch-Havelländischen Ziegeleidistrikts für den Wassertransport der Ziegel nach [[Berlin]]. Nach dem Rückgang der Ziegelproduktion entwickelt sich Caputh seit dem späten 19. Jahrhundert zum Obstanbau- und Erholungsgebiet für Potsdam und Berlin. Auf einer Landzunge zwischen Havel und Schwielowsee befindet sich das Strandbad Caputh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsteins Sommeridyll ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Einsteinhaus Caputh}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert Einstein home Berlin 100.JPG|mini|Sommerhaus von [[Albert Einstein]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1932 war Caputh Sommerwohnort Albert Einsteins. Er ließ sich im Jahre 1929 von [[Konrad Wachsmann]] ein Sommerhaus direkt am Waldrand bauen. Mit den Worten &amp;#039;&amp;#039;Komm nach Caputh, pfeif auf die Welt&amp;#039;&amp;#039; lud Einstein seinen Sohn Eduard in sein hölzernes Refugium und auf sein Segelboot ein. Sein Idyll konnte er nur drei Sommer genießen, da ihn die [[Machtergreifung]] [[Adolf Hitler|Hitlers]] dazu veranlasste, von einer im Dezember 1932 begonnenen USA-Reise nicht zurückzukehren. Im Zuge der Enteignungen in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ging das Haus 1935 in den Besitz der Gemeinde Caputh über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Einsteinhaus Caputh]] wurde zum [[Einsteinjahr]] 2005 instand gesetzt und ist seit Mai 2005 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Es wird vom [[Einstein Forum|Einsteinforum]] Potsdam als Begegnungsstätte betrieben und kann während der Sommermonate besichtigt werden. Einstein selbst wollte nicht, dass sein Haus jemals als Museum genutzt wird. Eine informative Ausstellung zu Einsteins Sommerhaus mit Dokumenten, Fotos, Videos und Modellen befindet sich daher im Bürgerhaus Caputh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdisches Kinder- und Landschulheim ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdisches Kinder- und Landschulheim Caputh}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendhilfezentrum Gertrud Feiertag in Caputh Gebäude.jpg|mini|Eingang zum Jugendhilfezentrum Gertrud Feiertag in Caputh, früher &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Landschulheim Caputh&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1931 betrieb die [[Judentum|jüdische]] Pädagogin [[Gertrud Feiertag]] in der Potsdamer Straße ein Kinderheim mit [[Reformpädagogik|reformpädagogischem]] Ansatz für zunächst 35 Kinder. Aufgrund der Vertreibung jüdischer Schüler von den Schulen erweiterte sie ihre Kapazität durch Anmietung von Nachbarhäusern, darunter des Sommerhauses von Einstein, auf 80 Personen. Häufige Übergriffe der Nazis und ein Überfall im Zusammenhang der [[Pogromnacht]] von 1938 mit Zerstörung der Inneneinrichtung erzwangen die Schließung des Hauses. Gertrud Feiertag wurde nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert, wo sie 1943 ums Leben kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hildegard Feidel-Mertz]], Andreas Paetz: &amp;#039;&amp;#039;Ein verlorenes Paradies: das Jüdische Kinder- und Landschulheim Caputh (1931–1938)&amp;#039;&amp;#039;, [[Verlag Julius Klinkhardt]], [[Bad Heilbrunn]] 2009, ISBN 978-3-7815-1648-9 ([https://books.google.de/books?id=IXFiLS-J0L4C&amp;amp;pg=PA0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde das Haus als allgemeines Kinderheim betrieben und 1986 nach [[Anne Frank]] benannt, an die seit 1988 eine Gedenktafel erinnert. Heute ist dort ein Jugendhilfezentrum untergebracht, das seit 2008 nach Gertrud Feiertag benannt ist. An sie erinnert in Caputh auch der Name einer Straße und ein [[Stolpersteine|Stolperstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Gärtnerische Produktionsgenossenschaft der DDR ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 1957 wurde in Caputh die erste [[Gärtnerische Produktionsgenossenschaft]] (GPG) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gegründet – vergleichbar sind [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) und [[Produktionsgenossenschaft des Handwerks]] (PGH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Baudenkmale in Caputh sind auf Grundlage der veröffentlichten Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2013 in der [[Liste der Baudenkmale in Schwielowsee#Caputh|Liste der Baudenkmale in Caputh]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rock in Caputh ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rock in Caputh&amp;#039;&amp;#039; ist ein gemeinnütziges [[Freiluftkonzert|Open-Air]]-[[Musikfestival]]. Die Veranstaltung wird jährlich von mehr als 100 freiwilligen Helfern vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DB 143 360 Caputh-Schwielowsee.jpg|mini|Regionalbahn am Haltepunkt Schwielowsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenbahnbrücke über das Caputher Gemünde wurde 1905/1906 erbaut. Der Abschnitt Wildpark–Caputh–Beelitz wurde 1908 als Teil der [[Bahnstrecke Jüterbog–Nauen]] eröffnet. Am 5. November 1923 hielt der erste Zug am Bahnhof Caputh-Schwielowsee.&lt;br /&gt;
* Das Busunternehmen [[regiobus Potsdam Mittelmark]] bietet eine Busverbindung von Potsdam über Caputh nach Ferch und weiter nach Werder an.&lt;br /&gt;
* Die beiden Haltepunkte &amp;#039;&amp;#039;Caputh-[[Geltow]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Caputh-Schwielowsee&amp;#039;&amp;#039; an der [[Umgehungsbahn (Brandenburg)|Umgehungsbahn]] werden von der [[Regionalbahn]]linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RB 33|RB&amp;amp;nbsp;33]], von [[Potsdam Hauptbahnhof|Potsdam]] kommend, über [[Beelitz#Bahn|Beelitz Stadt]], [[Bahnhof Treuenbrietzen|Treuenbrietzen]] und [[Altes Lager (Niedergörsdorf)#Verkehr|Altes Lager]] nach [[Bahnhof Jüterbog|Jüterbog]], bedient.&lt;br /&gt;
* In Caputh gibt es zwei Anlegestellen für Fahrgastschiffe des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Flotte Potsdam]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese Anlegestellen befinden sich unmittelbar am Schloss Caputh und im Caputher Gemünde in der Nähe der [[Fähre#Angetriebene Seil- und Kettenfähren|Seilfähre]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tussy II]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen führt mit seinen Schiffen Rundfahrten auf den Havelseen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Hermann Sello]] (1800–1876), Hofgärtner&lt;br /&gt;
* [[Otto Wittenberg]] (1834–1918), Landschaftsgärtner, Gartendirektor in Leipzig&lt;br /&gt;
* [[Werner Blankenburg]] (1905–1957), einer der Hauptverantwortlichen für die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde („[[Aktion T4]]“), der Vernichtung der polnischen Juden in der „Aktion Reinhard“ sowie die Röntgenkastrationsversuche im KZ Auschwitz&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Behrendt]] (1929–2006), Regisseur, Puppengestalter und Erfinder des Sandmännchens des Deutschen Fernsehfunks Berlin&lt;br /&gt;
* [[Hans Neie]] (1932–2017), Kinderdarsteller&lt;br /&gt;
* [[Werner Fischer (Bürgerrechtler)|Werner Fischer]] (1950–2023), Oppositioneller in der DDR&lt;br /&gt;
* [[Barbara Czekalla]] (* 1951), Volleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Stefan Lehmann]] (* 1951), Klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Rainer Land]] (* 1952), Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Christoph Links]] (* 1954), Verleger&lt;br /&gt;
* [[Horst Günter Marx]] (* 1955), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Petra Blossey]] (* 1956), Schauspielerin in der RTL-Serie &amp;#039;&amp;#039;Unter uns&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Madeleine Wehle]] (* 1968), TV-Moderatorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere mit Caputh verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Kathrin Freundner]], deutsche Schauspielerin, lebt in Caputh&lt;br /&gt;
* [[Thomas Freundner]], Filmregisseur und Maler, lebt in Caputh&lt;br /&gt;
* [[Magnus Zeller]], Ehrenbürger Capuths, lebte ab 1937 in der damals als „Schulweg“ bekannten namenlosen Straße; die heutige Anschrift lautet Geschwister-Scholl-Straße 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Caputh (Schwielowsee)|Caputh}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4259445-5}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schwielowsee.de/ Offizielle Homepage Gemeinde Schwielowsee]  (Gesamt 9.200 Einwohner, davon Caputh 5.200)&lt;br /&gt;
* [https://www.schwielowsee.de/schwielowsee/geschichte/caputh.html Geschichte Caputh.] Homepage Gemeinde Schwielowsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Teil V: &amp;#039;&amp;#039;Zauch-Belzig.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 72–75)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Schwielowsee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4259445-5|VIAF=129688165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1317]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caputh| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schwielowsee, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich Hoffmann</name></author>
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