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	<title>Caput Stenarum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:26:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Caput_Stenarum&amp;diff=2822911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-23T09:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Limeskastell&lt;br /&gt;
|Name = Caput Stenarum&lt;br /&gt;
|Antiker Name = Kastell Boița&lt;br /&gt;
|Limes = Dakischer Limes&lt;br /&gt;
|Abschnitt = [[Limes Alutanus]], A / VIII / 46&amp;lt;ref&amp;gt;Strecke/Abschnitt/Kastellnummer (nach [[Nicolae Gudea]], 1997).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Belegung von bis = 2. Jahrhundert bis 245&lt;br /&gt;
|Kastelltyp = Kleinkastell&lt;br /&gt;
|Truppenteil = Vexillatio der [[Legio XIII Gemina]]&amp;lt;br /&amp;gt;Vexillatio der [[Cohors I Tyriorum|Cohors I Tyriorum sagittariorum]] (?)&amp;lt;br /&amp;gt;Vexillatio der [[Cohors I Flavia Commagenorum]] (?)&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 45/46&amp;amp;nbsp;m × 47/50&amp;amp;nbsp;m = 0,21/0,23&amp;amp;nbsp;ha&lt;br /&gt;
|Verwendetes Material = A) Holz-Erde-Lager&amp;lt;br /&amp;gt;B) Steinkastell&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung = nicht im Gelände sichtbar&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Boița (Sibiu)|Boița]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 45.63577&lt;br /&gt;
|Längengrad = 24.26601&lt;br /&gt;
|Region-ISO = RO-SB&lt;br /&gt;
|Höhe = 366&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorher liegendes Kastell = [[Kastell Feldioara]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(A / VIII / 45, ostnordöstlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf nachfolgendes Kastell = [[Kastell Râu Vadului]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(A / X / 84, südlich)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf rückwärtiges Kastell = &lt;br /&gt;
|Im Limesverlauf vorgelagertes Kastell = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Limes6.png|mini|300px|Caput Stenarum im Limesverlauf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caput Stenarum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der antike Name des [[Römisches Reich|römischen]] [[Auxiliartruppen|Hilfstruppenlagers]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kastell Boița&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf dem heutigen Gemeindegebiet von [[Boița (Sibiu)|Boița]] &amp;#039;&amp;#039;(Ochsendorf)&amp;#039;&amp;#039;, [[Kreis Sibiu]] in [[Siebenbürgen]], [[Rumänien]]. Das Kleinkastell befand sich am [[Limes Alutanus]] in der Provinz [[Dacia Malvensis]]. Gemeinsam mit insgesamt 277 Stätten des Dakischen Limes wurde Caput Stenarum 2024 zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Lage ==&lt;br /&gt;
In den antiken Quellen ist der Ort sowohl auf der [[Tabula Peutingeriana]]&amp;lt;ref&amp;gt;Tab. Peut. Segm. VIII, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichnet als auch in der [[Kosmographie|Cosmographia]] des [[Geograph von Ravenna|Geographen von Ravenna]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rav. Cosm. IV, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermerkt. Die Tabula Peutingeriana zeigt ihn zwischen [[Pons Vetus]] und [[Cedonia]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tabula-peutingeriana.de/list.html?sect=7a1 Stenarum auf der Tabula Peutingeriana], abgerufen am 1. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der Cosmographia wird er zwischen &amp;#039;&amp;#039;Betere&amp;#039;&amp;#039; und Cedonia&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tabula-peutingeriana.de/sources.html?pars=4&amp;amp;typ=rc#c7 Caput Stenarum in der Cosmographia], abgerufen am 1. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;, also zwischen denselben Orten gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Landschaftsbild befinden sich die römischen Relikte des Kastells am nördlichen Rande der [[Transsilvanische Alpen|Transsilvanischen Alpen]], rund 500&amp;amp;nbsp;m östlich des Ortes Boița und gut 500&amp;amp;nbsp;m nördlich, beziehungsweise einen guten Kilometer westlich des Flusses [[Olt (Fluss)|Olt]]. In antiker Zeit hatte es vermutlich die Aufgabe, den nördlichen Ausgang des [[Roter-Turm-Pass]]es zu sichern, an dessen südlichem Ende sich das Militärlager [[Castra Traiana]] befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte, Ausgrabungsbefunde und Truppen ==&lt;br /&gt;
Caput Stenarum ist wenig erforscht. Erste Ausgrabungen fanden in den Jahren 1957 und 1958 statt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupu&amp;quot;&amp;gt;Nicolae Lupu: &amp;#039;&amp;#039;Stațiunea romană de la Boița (Jud. Sibiu)&amp;#039;&amp;#039;. In: Acta Terrae Septemcastrensis I (2002), {{ISSN|1583-1817}}, S.&amp;amp;nbsp;71–106, ([http://arheologie.ulbsibiu.ro/publicatii/ats/ats1/act1-6.htm Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, weitere Untersuchungen erfolgten zwischen 1968 und 1976, sowie 1979.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea&amp;quot;&amp;gt;Nicolae Gudea: &amp;#039;&amp;#039;Der Dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Römisch Germanischen Zentralmuseums Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 44,&amp;amp;nbsp;2, 1997, S.&amp;amp;nbsp;69f., ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/44010/37471 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundriss des Kastells konnte annähernd festgestellt werden. Er umfasst als schiefes Viereck ein Areal von 45/46&amp;amp;nbsp;m mal 47/50&amp;amp;nbsp;m, was einer Fläche von 0,21&amp;amp;nbsp;ha bis 0,23&amp;amp;nbsp;ha entspricht. Umwehrt war das Lager von einer 1,50&amp;amp;nbsp;m mächtigen Doppelmauer in der Technik des [[Opus incertum]], vor der sich ein Doppelspitzgraben befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea&amp;quot; /&amp;gt; Die äußere Mauer war stärker als die innere, die zudem nicht an allen Stellen vorhanden war. Die östliche und Teile der südlichen Innenmauer fehlten. Es gab nur ein einziges Tor an der westlichen Seite des Kleinkastells. Spuren der hölzernen Vorgängeranlage wurden in 1,7&amp;amp;nbsp;m Tiefe an einer Stelle ermittelt. Rund um das Kastell befand sich ein [[Vicus]], in dessen Bereich ein [[Hortfund]] aus 214 [[Denarius|Denaren]] und [[Antoninian]]ae geborgen wurde. Die jüngste Münze wurde um das Jahr 243 unter [[Gordianus III.]] geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupu&amp;quot; /&amp;gt; Südlich des Lagers, am rechten Ufer des Olt werden die Kastellthermen vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudea&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Ausgrabungen wurde eine Inschrift &amp;#039;&amp;#039;LEG(io) XIII G(emina)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{EDCS|11300447}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie eine weitere Inschrift &amp;#039;&amp;#039;COH(ors) I &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{EDCS|11300448}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gefunden. Während erstere eindeutig auf die in [[Apulum]] stationierte [[Legio XIII Gemina]] verweist, ist die Zuordnung der zweiten Inschrift nicht ganz klar. Sowohl die [[Cohors I Tyriorum|Cohors I Tyriorum sagittariorum]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupu&amp;quot; /&amp;gt; als auch die [[Cohors I Flavia Commagenorum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Castelul de la Caput Stenarum şi [[Cohors I Flavia Commagenorum]]&amp;#039;&amp;#039;. Terra Sebus. Acta Musei Sabesiensis,&amp;amp;nbsp;5, 2013, S.&amp;amp;nbsp;237–253, ([https://www.academia.edu/5561158/Cristian_SCHUSTER_Castelul_de_la_Caput_Stenarum_%C5%9Fi_Cohors_I_Flavia_Commagenorum_The_castellum_from_Caput_Stenarum_and_Cohors_I_Flavia_Commagenorum_ Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden hierfür in Anspruch genommen. Aufgrund der geringen Größe des Kastells kann es sich in allen Fällen nur um kleinere Vexillationen dieser Einheiten gehandelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende von Caput Stenarum wird für das Jahr 245 angenommen, als es vermutlich bei einem Einfall der [[Karpen]] zerstört worden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lupu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Die gesamte archäologische Stätte und im Speziellen das Kastell stehen nach dem 2001 verabschiedeten Gesetz Nr. 422/2001 als historische Denkmäler unter Schutz und sind mit dem [[LMI-Code]] SB-I-m-A-11946.01 in der nationalen Liste der historischen Monumente &amp;#039;&amp;#039;([[Lista Monumentelor Istorice]])&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cultura.ro/lista-monumentelor-istorice Liste der historischen Monumente auf den Internetseiten des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe] (rumänisch), abgerufen am 2. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuständig ist das Ministerium für Kultur und nationales Erbe &amp;#039;&amp;#039;(Ministerul Culturii și Patrimoniului Național)&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere das Generaldirektorat für nationales Kulturerbe, die Abteilung für bildende Kunst sowie die Nationale Kommission für historische Denkmäler sowie weitere, dem Ministerium untergeordnete Institutionen. Ungenehmigte Ausgrabungen sowie die Ausfuhr von antiken Gegenständen sind in Rumänien verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Limeskastelle in Dakien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nicolae Gudea]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dakische Limes. Materialien zu seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Römisch Germanischen Zentralmuseums Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 44,&amp;amp;nbsp;2, 1997, S.&amp;amp;nbsp;69f., ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/44010/37471 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Kurt Horedt: &amp;#039;&amp;#039;Die südsiebenbürgische Limesstrecke Dakiens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dorothea Haupt]] und [[Heinz Günter Horn]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zu den Militärgrenzen Roms. Vorträge des 10. internationalen Limeskongresses in der Germania inferior&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln 1977, ISBN 3-7927-0270-3, S.&amp;amp;nbsp;331–338.&lt;br /&gt;
* Nicolae Lupu: &amp;#039;&amp;#039;Stațiunea romană de la Boița (Jud. Sibiu)&amp;#039;&amp;#039;. In: Acta Terrae Septemcastrensis I (2002), {{ISSN|1583-1817}}, S.&amp;amp;nbsp;71–106, ([http://arheologie.ulbsibiu.ro/publicatii/ats/ats1/act1-6.htm Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Felix Marcu: &amp;#039;&amp;#039;The Internal Planning of Roman Forts of Dacia&amp;#039;&amp;#039;. (= Bibliotheca Mvsei Napocensis XXX), Mega Publishing House, Cluj-Napoca 2009, ISBN 978-606-543-058-7, S.&amp;amp;nbsp;184f.&lt;br /&gt;
* Christian Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Castelul de la Caput Stenarum şi [[Cohors I Flavia Commagenorum]]&amp;#039;&amp;#039;. Terra Sebus. Acta Musei Sabesiensis,&amp;amp;nbsp;5, 2013, S.&amp;amp;nbsp;237–253, ([https://www.academia.edu/5561158/Cristian_SCHUSTER_Castelul_de_la_Caput_Stenarum_%C5%9Fi_Cohors_I_Flavia_Commagenorum_The_castellum_from_Caput_Stenarum_and_Cohors_I_Flavia_Commagenorum_ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Cristian M. Vlădescu: &amp;#039;&amp;#039;Fortificațiile romane din Dacia Inferior&amp;#039;&amp;#039;. Ed. Scrisul Românesc, Craiova 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://ran.cimec.ro/sel.asp?descript=boita-oras-talmaciu-sibiu-situl-arheologic-din-epoca-romana-de-la-boita-rudele-cod-sit-ran-145845.01 Situl arheologic din epoca romană de la Boiţa - Rudele], im Repertoriul Arheologic Naţional (RAN), (rumänisch), abgerufen am 1. Januar 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kastelle des Dakischen Limes – Abschnitt A VIII}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Befestigungsanlage (Dacia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Bauwerk in Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Sibiu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 2. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Rumänien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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