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	<title>Capsicum friburgense - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:47:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Capsicum_friburgense&amp;diff=697728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Taxonomie */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-01-15T14:37:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Taxonomie: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Capsicum friburgense&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Luciano de Bem Bianchetti|Bianch.]] &amp;amp; [[Gloria Estela Barboza|Barboza]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Paprika&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Capsicum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Capsicum friburgense&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 2005 eine neue [[Art (Biologie)|Wildart]] der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Paprika]] (&amp;#039;&amp;#039;Capsicum&amp;#039;&amp;#039;) beschrieben, die nahe verwandt zu den Wildarten &amp;#039;&amp;#039;C. scolnikianum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Capsicum cardenasii|C. cardenasii]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;C. mirabile&amp;#039;&amp;#039; ist. Die beschriebene Art wurde bisher nur in einem sehr begrenzten Gebiet bei [[Nova Friburgo]] ([[Brasilien]]) gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Habitus und Blätter ===&lt;br /&gt;
Die Pflanzen der Art &amp;#039;&amp;#039;Capsicum friburgense&amp;#039;&amp;#039; sind 0,8–2,5&amp;amp;nbsp;Meter große, wenig verzweigte [[Strauch|Sträucher]] mit hohler [[Sprossachse]]. Die paarweise, aber in den Sprossverzweigungen einzeln stehenden [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind 2,6 bis 3,6 mal länger als breit, eiförmig bis elliptisch, der Rand ist glatt und nach vorn zugespitzt. Die Blätter sind zwischen (5,5) 8,5 und 13 (21)&amp;amp;nbsp;cm lang und zwischen (1,5) 2,5 und 4,5 (7,5)&amp;amp;nbsp;cm breit. Die Blattstiele haben eine Länge von 0,6–1,2 (1,5)&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte ===&lt;br /&gt;
In den Sprossverzweigungen entstehen einzeln oder paarweise die [[Blüte]]n. Die zwischen (1,7) 2,1 und 4,9 (6,2)&amp;amp;nbsp;cm langen Blütenstiele sind aufwärts gerichtet oder leicht nach unten gebogen. Daran anschließend befindet sich der 2 bis 3 (5)&amp;amp;nbsp;mm große Blütenkelch, an dem sich fünf Kelchzähne mit einer Länge von 1,2–3 (3,5) befinden, am Rand des Blütenkelchs und an den Kelchzähnen sind einreihig kurze [[Trichom]]e zu finden. Die Blüten[[kronblätter]] der noch geschlossenen Blüte sind violett, beim Öffnen violett bis pink. Die geöffneten Blütenkronblätter sind glocken- bis urnenförmig. Damit ist &amp;#039;&amp;#039;C. friburgense&amp;#039;&amp;#039; die einzige Wildart der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Capsicum&amp;#039;&amp;#039;, bei der keine Corollaflecken am Blütengrund auftreten und deren Blütenkronblätter komplett violett oder pink sind. Auch die Form der Blüte ist nahezu einmalig innerhalb der Gattung. Die geöffnete Blüte hat einen Durchmesser von 7,5–10,5&amp;amp;nbsp;mm und eine Länge von (7) 9–12 (15)&amp;amp;nbsp;mm. Die Staubgefäße sind gelblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Befruchtung|bestäubten]] Blüten entwickeln sich runde, leicht gestauchte [[Beere]]n, die zunächst dunkelgrün, zur Reife hellgrün bis gelblichgrün sind. Die Größe beträgt (4) 5–6&amp;amp;nbsp;mm × (5) 6–8&amp;amp;nbsp;mm. In der Frucht befinden sich vier bis acht bräunliche bis schwärzliche Samen mit einer Größe von 2,5 bis 3 × 3 bis 3,5&amp;amp;nbsp;mm und dicker [[Samenschale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zu anderen Arten ===&lt;br /&gt;
Eindeutige Unterscheidungsmerkmale finden sich in einigen Merkmalen der Blüte, vor allem in Farbe und Form der Blütenhüllblätter. Nur bei zwei anderen Arten (&amp;#039;&amp;#039;Capsicum scolnikianum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Capsicum cardenasii]]&amp;#039;&amp;#039;) sind glockenförmige Blüten zu beobachten, urnenförmige jedoch nie. Andere Arten mit ungefleckten Blütenkronblätter besitzen keine komplett violetten Blütenkronblätter. Sie sind entweder weiß (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Capsicum annuum]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Capsicum chacoense&amp;#039;&amp;#039;), beziehungsweise gelb oder gelblich (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Capsicum scolnikianum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Capsicum rhomboideum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Capsicum hookerianum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Capsicum friburgense&amp;#039;&amp;#039; besitzt im Gegensatz zu allen domestizierten &amp;#039;&amp;#039;Capsicum&amp;#039;&amp;#039;-Arten 13 statt 12 [[Chromosomen]]paare. Untersuchungen an wilden und halbwilden brasilianischen &amp;#039;&amp;#039;Capsicum&amp;#039;&amp;#039;-Arten zeigten, dass die Anzahl der Arten mit 13 Chromosomenpaaren deutlich höher ist, als zunächst vermutet. Diese Ergebnisse stellten einige der bis dahin noch nicht bewiesenen Vermutungen über die evolutionäre Geschichte der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Capsicum&amp;#039;&amp;#039; in Frage. So wurde beispielsweise vermutet, dass das 13. Chromosomenpaar durch Mechanismen wie [[Centric Fission]] entstanden sind. Da jedoch an den verbleibenden 12 „ursprünglichen“ Chromosomenpaaren keine Merkmale, die auf Centric Fission hinweisen, gefunden worden, kann diese Theorie als falsch betrachtet werden. Vielmehr erweist sich nun als wahrscheinlicher, dass die Gruppe der Arten mit 13 Chromosomenpaaren die ursprüngliche ist und während der zunehmenden Verbreitung nach Norden ein Chromosomenpaar auf noch ungeklärte Weise verloren gegangen ist. Arten mit nur 12 Chromosomenpaaren änderten demzufolge ihr Auftreten beispielsweise durch Ausbildung vorwiegend roter Früchte, die eine deutlich höhere Schärfe besitzen. Da im ursprünglichen Verbreitungsgebiet Südostbrasilien die klimatischen Bedingungen konstant blieben, konnten dort die Arten mit 13 Chromosomenpaaren überleben, während sich weiter nördlich vor allem die Arten mit 12 Chromosomenpaaren durchsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Capsicum friburgense&amp;#039;&amp;#039; wurde 2005 von [[Luciano de Bem Bianchetti]] und [[Gloria Estela Barboza]] in &amp;#039;&amp;#039;Systematic Botany; Quarterly Journal of the American Society of Plant Taxonomists&amp;#039;&amp;#039; Band 30 Teil 4 Seite 865–867 erstbeschrieben. Der Name der Art leitet sich vom Namen der Stadt [[Nova Friburgo]] ab, in deren Nähe die Art gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde bisher nur in einem sehr eingeschränkten Gebiet in nassen Waldgebieten in der Nähe der brasilianischen Stadt [[Nova Friburgo]], in Höhen zwischen 1750 und 1920 Meter [[Normalnull|NN]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G.E. Barboza und L.D.B. Bianchetti: &amp;#039;&amp;#039;Three New Species of Capsicum (Solanaceae) and a Key to the Wild Species from Brazil&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Systematic Botany&amp;#039;&amp;#039;, 30(4), The American Society of Plant Taxonomists, Tallahassee, USA 2005, S. 863–871.&lt;br /&gt;
* M.T. Pozzobon, M.T. Schifino-Wittmann, L.D.B. Bianchetti: &amp;#039;&amp;#039;Chromosome numbers in wild and semidomesticated Brazilian Capsicum L. (Solanaceae) species: do x = 12 and x = 13 represent two evolutionary lines?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botanical Journal of the Linnean Society&amp;#039;&amp;#039;. Juni 2006, 151 (2), S. 259–269.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paprika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Capsicum|friburgense]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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