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	<title>Cappenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T22:40:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cappenberg&amp;diff=179625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Änderung 260586849 von ~2025-28783-73 rückgängig gemacht; Eine Alternativschreibweise unterscheidet sich typischerweise von der (heutigen) regulären Schreibweise.</title>
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		<updated>2025-10-14T17:57:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/260586849&quot; title=&quot;Spezial:Diff/260586849&quot;&gt;260586849&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-28783-73&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-28783-73&quot;&gt;~2025-28783-73&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Eine Alternativschreibweise unterscheidet sich typischerweise von der (heutigen) regulären Schreibweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Cappenberg. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Cappenberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Cappenberg-Wildpark-0014.jpg|mini|Schloss Cappenberg, Südansicht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cappenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Kappenberg (bei [[Lünen]])&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uebbenhagen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein südlicher Ortsteil der Stadt [[Selm]] im [[Kreis Unna]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Auf einem Höhenrücken liegt das [[Kloster Cappenberg|Schloss Cappenberg]]. Das ehemals bedeutende [[Prämonstratenser]]kloster wurde nach der [[Säkularisation]] zum Altersruhesitz des bekannten preußischen Verwaltungsreformers [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr Karl vom und zum Stein]]. Seinen Nachkommen, der gräflichen Familie [[Kanitz (Adelsgeschlecht)|von Kanitz]], gehört es noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um Cappenberg zieht sich der [[Cappenberger Wald]], an dessen Südseite, jedoch auf [[Altlünen|Altlüner]] Gebiet, das Naherholungsgebiet um den [[Cappenberger See]] gelegen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil gilt als bevorzugte Wohnlage und ist von Einfamilienhäusern und Villen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Artefaktfunde belegen die Anwesenheit bereits steinzeitlicher Menschen. In Cappenberg befindet sich die 1122 erbaute ehemalige [[St. Johannes Evangelist (Cappenberg)|Stifts- und Klosterkirche St.&amp;amp;nbsp;Johannes Evangelist]]. Es handelt sich um eine romanisch-gotische Kirche, die im Inneren eine sehenswerte Ausstattung besitzt. Hervorzuheben sind das reich geschnitzte [[Chorgestühl]] aus dem 16. Jahrhundert, ein gemalter Flügelaltar von etwa 1530 des früher unter dem [[Notname]]n [[Meister von Cappenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Meister von Kappenberg |Band=37 |Seite=173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannten [[Jan Baegert]], ein romanisches Kreuz von 1225 und zahlreiche Grabplatten. Zum Kirchenschatz gehört das berühmte, um 1155 erschaffene [[Cappenberger Barbarossakopf|Kopfreliquiar]] Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossas]]. Das [[Prämonstratenser]]kloster wurde 1803 durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] aufgehoben. Der Reformer Freiherr vom Stein, der 1816 die Anlage übernahm und 1831 hier verstarb, sorgte für den Erhalt der Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1873 wurde Cappenberg von der &amp;#039;&amp;#039;Ruhr&amp;#039;&amp;#039; ([[Dysenterie]]) heimgesucht, der insgesamt 29 Personen zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name der Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Brauereiknapp&amp;#039;&amp;#039; erinnert daran, dass früher (von 1840 bis 1919) in Cappenberg Bier gebraut wurde ([[Gräflich Kielmannsegge’sche Brauerei Cappenberg|Gräflich Kielmannsegge’sche Brauerei]]). Eine Branntweinbrennerei (Kreutzkamp) besteht seit 1654.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cappenberg&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Kappenberg&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) war ursprünglich nur der Name des Klosters bzw. Schlosses. Die nordwestlich davon gelegene [[Bauerschaft]] hieß bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts &amp;#039;&amp;#039;Uebbenhagen&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Übbenhagen&amp;#039;&amp;#039; geschrieben);&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Vogel (Kartograf)|Carl Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Karte des Deutschen Reichs (Carl Vogel)|Karte des Deutschen Reichs]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag Justus Perthes, Gotha 1893, [[:Datei:Karte des Deutschen Reichs (Vogel) - Section 12 - Münster.png|Blatt&amp;amp;nbsp;12]] (zur Vergrößerung das Kartenbild zweimal anklicken); amtliche topographische Karte, [http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71054446/df_dk_0010001_4311_1914 Blatt Lünen (2433)], Ausgabe 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie gehörte zur Gemeinde [[Bork (Selm)|Bork]] im [[Kreis Lüdinghausen]]. Mit dem vermehrten Zuzug neuer Einwohner im Laufe der folgenden Jahrzehnte verlor der Ort den Charakter einer Bauerschaft; gleichzeitig ging der Name des Schlosses allmählich auf den Ort über. Als Schreibweise wurde durch einen Beschluss des Borker Gemeinderats von 1954 &amp;#039;&amp;#039;Cappenberg&amp;#039;&amp;#039; (mit&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; am Anfang) festgelegt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 wurde die Gemeinde Bork durch das [[Münster/Hamm-Gesetz]] in die Gemeinde Selm eingegliedert, die zum selben Zeitpunkt in den [[Kreis Unna]] einbezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=314, 337}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gemeinde Selm, die im Jahr 1977 zur Stadt erhoben wurde, bildet Cappenberg einen der drei Ortsteile, zu dem auch die nordwestlich benachbarte Bauerschaft [[Netteberge]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 hatte Cappenberg 1869 Einwohner. Davon entfielen 1352 auf den Ortskern und 517 auf die Bauerschaft Netteberge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik |Titel=Bevölkerung und Privathaushalte sowie Gebäude und wohnungen. Ausgewählte Ergebnisse für Gemeindeteile. Regierungsbezirk Arnsberg |Ort=Düsseldorf |Datum=1990 |Seiten=292}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2013 waren es insgesamt 2080 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kreis-unna.de/fileadmin/user_upload/Daten_und_Fakten___Statistik/Bevoelkerung_Einwohner/EWO_Ortsteile_2013.pdf |text=Einwohner in den Ortsteilen der Städte und Gemeinden des Kreises Unna |wayback=20160515033055}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steindenkmalmestermann2.jpg|mini|Stein’sches Denkmal]]&lt;br /&gt;
In der romanischen Sandsteinbasiliika [[St. Johannes Evangelist (Cappenberg)|St. Johannes Evangelist]] finden in der Zeit von April bis September an jedem ersten Sonntag im Monat Vesperkonzerte statt, die vom [[Kreis Unna]] ausgerichtet werden, sowie an jedem dritten Sonntag des Monats Orgelkonzerte an der historischen [[Caspar Melchior Vorenweg|Vorenweg]]-Orgel von 1788 (restauriert von Klais Orgelbau, Bonn, 2003/2004), veranstaltet von der Katholischen Kirchengemeinde St.&amp;amp;nbsp;Johannes Evangelist. Derzeit laufen dort umfangreiche Renovierungsarbeiten (2020–2022) zur Vorbereitung auf die 900-Jahr-Feier im Jahr 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Schlosses befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Stein’sche Denkmal&amp;#039;&amp;#039;, eine moderne Steinsetzung des [[Geomantie|Geomantikers]] [[Marko Pogačnik]] in Form eines stilisierten Megalithtempels. In räumlichem Zusammenhang dazu stehen auch zahlreiche Menhirsetzungen, die in künstlerischer Form und geomantischer Intention den Verlauf von [[Ley-Linie]]n im Umfeld des Schlosses verdeutlichen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Gebäude der ehemaligen Gräflich Kielmannsegge’schen Brauerei befindet sich die Waldschule Cappenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungsort ==&lt;br /&gt;
Das Schloss – an das an der Süd- und Südwestflanke Acker- und Waldflächen angrenzen – liegt neben einem weitläufigen, als Naherholungsgebiet genutzten Mischwald und ist ein beliebtes Ausflugsziel mit großer Tradition. Mit hochrangigen Ausstellungen zu ständig wechselnden Themen – teils eigens für Schloss Cappenberg konzipiert und nur hier zu sehen, teils in Zusammenarbeit mit international renommierten Partnern präsentiert, wie der [[Stiftung Preußischer Kulturbesitz]] aus Berlin – hat der Kreis Unna hier ein überregional beachtetes Kulturzentrum aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Cappenberg ist über die Regio-Buslinie R19 mit Selm und [[Lünen]] verbunden. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Bork an der [[Bahnstrecke Dortmund–Gronau]] und in [[Lünen Hauptbahnhof|in Lünen]] an den Strecken [[Bahnstrecke Lünen–Münster|Lünen–Münster]] und Dortmund–Gronau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist über die [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Arnsberg#L 810|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;810]] mit Lünen und dem [[Nordkirchen]]er Ortsteil [[Südkirchen]] verbunden. Die [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Arnsberg#L 507|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;507]] von Selm nach Werne berührt das Ortsgebiet im äußersten Norden. Kreisstraßen führen nach Bork, Werne (über die Bauerschaften Langern und Varnhövel) und Lünen-Wethmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried von Cappenberg]] (1096/1097–1127), westfälischer Graf&lt;br /&gt;
* [[Theodor König]] (1825–1891), Gründer der [[König-Brauerei]] in [[Beeck (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Vieter]] (1853–1914), [[Pallottiner]], römisch-katholischer Bischof und erster [[Apostolisches Vikariat|Apostolischer Vikar]] in [[Kamerun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauenrechtlerin und Politikerin [[Agnes Neuhaus]] (1854–1944) lebte 1943/44 in Cappenberg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Erich Botzenhart]] (1901–1956), der über Frh. vom Stein schrieb, lebte und starb auf Schloss Cappenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Cappenberg (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Cappenberg |Band=8 |Seite=15}}&lt;br /&gt;
* Stephan Schnieder: &amp;#039;&amp;#039;Cappenberg, eine Stätte der Kunst und Kultur in Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regensberg, Münster 1949.&lt;br /&gt;
* Fritz Schulze Wischeler: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Cappenberg 791–1991, als Burg, Kloster und Dorf.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Cappenberg 1995.&lt;br /&gt;
* Franz-Peter Kreutzkamp: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Stadtteils Cappenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;858–2008 – Festschrift 1150 Jahre Selm.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S.&amp;amp;nbsp;49 ([https://www.kreutzkamps-spirituosen.de/Presseschau/wd/newsID/43 kreutzkamps-spirituosen.de] geschäftliche Website des Verfassers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.reichsfreiherr-vom-stein.de/ Website zu Leben und Werk des Freiherrn vom und zum Stein] – Biografie, Chronologie, Quellen, Bibliografie, Denkmäler, Städteordnung&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|254104|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich 488 Cappenberg (Lünen, Selm, Werne)}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|268751|Schlosspark Cappenberg }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/39/2/N |EW=7/32/19/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Selm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4009451-0|VIAF=853153532450048820007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil/Bauerschaft von Selm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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