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	<title>Canumer Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Canumer_Kirche&amp;diff=1188341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Dateigröße angepasst</title>
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		<updated>2025-08-26T21:19:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ChurchCanum.jpg|mini|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-reformierte Kirche (Landeskirche)|evangelisch-reformierte]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canumer Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Ostfriesland|Ostfriesischen]] Ort [[Canum]] in der [[Krummhörn]] wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als [[Romanik|spätromanische]] [[Saalkirche]] auf einer [[Warft]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Canumer Kirche wurde 1260–1270 als [[Gewölbe|gewölbter]] Rechteckbau aus Backstein errichtet. Die Kirche war einst St. Jan geweiht, worauf die Inschrift einer alten Canumer Glocke hingewiesen haben soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greetsiel&amp;quot; /&amp;gt; Das ursprüngliche [[Domikalgewölbe]] aus drei quadratischen Jochen mit spitzbogigen Schild- und Gurtbögen ist erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow83&amp;quot;&amp;gt;Kiesow: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;. 2010, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Chorgewölbe findet in einem doppelten Schlussring seinen Abschluss. Von den Gewölbejochen ist das mittlere reicher verziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kroesen, Steensma: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Ostfriesland.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mauern werden von einem [[Fries]] und [[Lisene|Ecklisenen]] abgeschlossen. Zwei Nischen befinden sich in der Südwand, vier in der Ost- und drei in der Nordwand. In der gerade abschließenden Ostwand sind drei gleich große [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|rundbogige]] Fenster eingefügt; der Giebel ist mit einem Fischgrätenmuster und einem aufsteigenden [[Bogenfries]] verziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greetsiel&amp;quot;&amp;gt;greetsiel.de: {{Internetquelle|url=https://www.greetsiel.de/sehenswuerdigkeiten/kirchen-orgeln/sehenswuerdigkeit/100033940--ev-ref-kirche-canum |titel=Geschichte der Kirche Canum |abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ursprünglichen kleinen und hoch sitzenden romanischen Fenster an den Längswänden wurden in der Zeit der [[Reformation]] nach unten vergrößert. Die Kirche besaß früher Rundbogen-Portale, eins im Norden für die Frauen und eins im Süden für die Männer, die noch im Mauerwerk erkennbar sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greetsiel&amp;quot; /&amp;gt; Im 18. Jahrhundert wurde auf der [[Lettner]]wand eine Empore errichtet, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts zusammen mit der Orgel an der Westwand angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kirchengelände gehören der angrenzende Friedhof und ein kleiner frei stehender Glockenturm des „geschlossenen Typs“, der aus statischen Gründen einige Meter von der Kirche errichtet wurde und aus der Erbauungszeit der Kirche stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow83&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Das Innere ist schlicht gehalten. Die Rippen der Gewölbe sind mit ziegelroter Farbe abgesetzt; die ursprüngliche Bemalung ist noch stellenweise erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greetsiel&amp;quot; /&amp;gt; Die Einrichtung stammt weitgehend aus dem Ende des 16. Jahrhunderts und spiegelt das neue Bekenntnis der Reformation wider. Der [[Dreisitz]] mit Baldachin datiert von 1584 und war für den Prediger und zwei Älteste bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greetsiel&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Renaissance]]-Kanzel wurde vermutlich um 1560 verfertigt und zählt damit zu den ältesten erhaltenen Kanzeln in Ostfriesland. Der Schalldeckel wurde 1773 abgebracht, Kanzelkorb und Abendmahlstisch wurden 1878 erneuert. Die hölzerne Schranke zum Chorbereich wurde unter Verwendung der alten zweiflügeligen Tür aus dem 16. Jahrhundert im 17. Jahrhundert angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greetsiel&amp;quot; /&amp;gt; Im unteren Bereich ist das spätgotische [[Faltwerk]] erhalten. Der Abendmahlstisch an der Ostwand in Gestalt einer hölzernen Truhe aus dem Jahr 1584, in der die [[Vasa Sacra]] aufbewahrt werden, ersetzt den ursprünglichen [[Hochaltar]] und steht auf bunt glasierten Fliesen. Das Kirchengestühl ist im Gegensatz zu anderen reformierten Kirchen nach Osten ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Canum Erste Komplettansicht.JPG|mini|Holy-Orgel in Canum]]&lt;br /&gt;
Erst 1855 erhielt die Gemeinde eine erste [[Orgel]] von [[Brond de Grave Winter]] mit acht Registern auf einem Manual und angehängtem Pedal, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgängig war. 1964 führte [[Alfred Führer]] einen Orgelneubau mit sechs Registern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orgelbaumeister [[Bartelt Immer]] schuf im Jahr 2010 auf der Grundlage von Werken von [[Gerhard von Holy]] eine neue Orgel mit 15 [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei Manualen und Pedal. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] orientierte sich an der verloren gegangenen Holy-Orgel in [[Dornum|Nesse]] (1709–1710). Zudem erwarb die Gemeinde den erhaltenen Prospekt mit einigen originalen Prospektpfeifen von Holy aus [[Wetter (Ruhr)]] (1723). Die Originalteile dienten als Grundlage für die Rekonstruktion, während die fehlenden Register anhand der Originalstimmen der [[Orgel der St.-Bartholomäus-Kirche (Dornum)|Orgel in Dornum]] und der [[Orgel der Marienkirche (Marienhafe)|Orgel in Marienhafe]] nachgebaut wurden. In einem zweiten Bauabschnitt wurden 2012/1013 drei vakante Register ergänzt, sodass das Werk seitdem über 18 Register verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nomine.net/orgel/canum-ev-ref-kirche-ehem-st-jan/ Canum, Ev.-ref. Kirche], abgerufen am 24. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principaal  || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Rohr-Fleute || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Spits-Fleute || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Nashorn || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Octave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Mixtuur III&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Sesquialter II ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Trompete &amp;#039;&amp;#039;B/D&amp;#039;&amp;#039; || 8′ ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Brustwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Gedact || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Fleute || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Spits-Fleute || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Quinte|| {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Scharf II ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Krumhorn || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Sub.Bas || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Octav-Bas || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I ([[Schiebekoppel]]), I/P (Manubrien), II/P (Manubrien)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nebenregister:&amp;#039;&amp;#039; [[Nachtigall (Orgel)|Nachtigall]], [[Tremulant]] (ganze Orgel), [[Kalkant]]zug (Motorschalter)&lt;br /&gt;
* Winddruck: 65&amp;amp;nbsp;mmWS&lt;br /&gt;
* [[Stimmung (Musik)|Stimmung]]:&lt;br /&gt;
** Höhe a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;= 440 Hz&lt;br /&gt;
** [[Vallotti-Stimmung]] ({{Bruch|1|6}}-Komma)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der historischen Kirchen in Ostfriesland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Haiduck&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Architektur der mittelalterlichen Kirchen im ostfriesischen Küstenraum&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Ostfriesische Landschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Aurich&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-925365-07-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Schiefer, [[Gottfried Kiesow]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Architekturführer Ostfriesland&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86795-107-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=187-188}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Justin Kroesen, Regnerus Steensma&lt;br /&gt;
   |Titel=Kirchen in Ostfriesland und ihre mittelalterliche Ausstattung&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michael Imhof&lt;br /&gt;
   |Ort=Petersberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86568-159-1&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Übersetzung aus dem Niederländischen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Canumer Kirche|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.canum.de/das_dorf_die_kirche.html Die Kirche auf canum.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.reformiert.de/gemeinde/canum.html Evangelisch-reformierte Gemeinde Canum-Freepsum-Woltzeten]&lt;br /&gt;
* Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] [https://bibliothek.ostfriesischelandschaft.de/wp-content/uploads/sites/3/dateiarchiv/8567/Canum.pdf &amp;#039;&amp;#039;Canum&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/25/33.1/N |EW=7/06/48.5/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelisch-reformierten Kirche (Landeskirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Canum, Canumer Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Krummhörn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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