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	<title>Canstein (Marsberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:26:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Canstein_(Marsberg)&amp;diff=1287146&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-22T18:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Canstein&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Canstein COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/23/56.40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/55/19.20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 315 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.79&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 292&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.marsberg.de/de-wAssets/docs/downloads/bauen-wohnen/Einwohnerentwicklung-Ortsteile-ab-1988.pdf |titel=Einwohnerentwicklung in den Orten der Stadt Marsberg |werk=marsberg.de |datum= |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34431&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02993&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Marsberg-Canstein Sauerland Ost 439 pk.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Canstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Canstein-Kirche1-Bubo.JPG|mini|[[St. Laurentius (Canstein)|Katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Laurentius]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf und zugleich Stadtteil von [[Marsberg]] im [[Hochsauerlandkreis]], [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]). Der Dorfname wurde früher Kanstein geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marsberg-Canstein Schloss Canstein Sauerland-Ost 100.jpg|mini|Ehemalige Burg, heutiges [[Schloss Canstein]]]]&lt;br /&gt;
Canstein liegt innerhalb [[Westfalen]]s im Ostteil des [[Sauerland]]s rund 8&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südöstlich der Marsberger Kernstadt. Es befindet sich in der überwiegend waldlosen Hügellandschaft des [[Rotes Land (Waldeck)|Roten Lands]] rund 500&amp;amp;nbsp;m südlich der Einmündung der [[Kleppe (Orpe)|Kleppe]], die aus Richtung Südwesten kommend durch die Ortschaft fließt und im Dorf nach Norden abknickt, in den von Süden kommenden [[Diemel]]-Zufluss [[Orpe]], die den Ort in Süd-Nord-Richtung verlaufend etwas östlich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südteil des im Ortskern auf {{Höhe|316.4|DE-NN|link=true}} gelegenen Cansteins steht das [[Schloss Canstein]], die sich auf einem steilen, sich aber nur wenige Meter über das Dorf erhebenden Kalkfelsen befindet, der wiederum ein Nordausläufer des {{Höhe|409.5}} hohen Bergs „Auf der Eulenkirche“ darstellt. Zudem ist Canstein teilweise von leicht bewaldeten Talflanken umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend Cansteins ist schon seit langer Zeit besiedelt, was insbesondere am östlich des Dorfes befindlichen „Kulturdenkmal ehemalige Burg [[Schwedenschanze (Canstein)|Schwedenschanze]]“ und an dem auf das 11. und 12. Jahrhundert zurückgehende Schloss Canstein zu erkennen ist. Auch die „St. Laurentius-Kapelle“ ist seit langem Teil des Dorfbilds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 31. März 1945 wurde das Dorf erstmals von US-Soldaten durchfahren. Die westliche Umgebung war bereits am 29. März besetzt worden. Vom 4. April an hatte Canstein für drei Wochen die Einquartierung von US-Truppen. In der folgenden Zeit kam es zu einigen Diebstählen und Überfällen durch ehemalige Gefangene. Ende Mai kehrten die ersten deutschen Kriegsgefangenen ins Dorf zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Kanstein, S.&amp;amp;nbsp;89–90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verloren 33 Cansteiner als Soldaten ihr Leben, davon die meisten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] oder in Gefangenschaft und an ihren Verwundungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Kanstein, S.&amp;amp;nbsp;224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Mann vom [[Reichsarbeitsdienst]] fiel in Nuttlar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Canstein in die neue Stadt Marsberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Marsberg fanden beträchtliche [[Marsberg#Hexenverfolgung|Hexenverfolgungen]] statt. In den Archivalien der [[Schloss Canstein|Herrschaft Canstein]] befindet sich eine umfangreiche Akte No. 1296, in der Unterlagen zu 19 [[Hexenverfolgung|Hexenprozessen]] gesammelt sind. 1656 und 1658 wurden in [[Hexenprozess]]en neun Frauen und ein Mann hingerichtet. Bei weiteren elf Prozessen ist der Ausgang unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander von Elverfeldt|Alexander Josef Freiherr von Elverfeldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom schändlichen Laster der Zauberey. Hexenprozesse im Patrimonialgericht der Herrschaft Canstein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Canstein 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Prozessunterlagen finden sich Hinweise auf diese neun (der zehn ?) Todesurteile:&lt;br /&gt;
* 1656: Edeling Gronen&lt;br /&gt;
* 1656: Steinische Clara&lt;br /&gt;
* 1656: Friedrich Rehlings Frau Trine&lt;br /&gt;
* 1656: Thielen Anna aus [[Leitmar]]&lt;br /&gt;
* 1656: [[Gerta die Boltin]] (auch Jutten Grete), Georg Noeckens (Georgen Norikens) Frau aus [[Udorf]]&lt;br /&gt;
* 1656: Anna Möllers&lt;br /&gt;
* 1656: In der Klageschrift Gerta die Boltin werden als hingerichtet erwähnt:&lt;br /&gt;
** Eva Bohlen&lt;br /&gt;
** Eddeling Mronos (identisch mit Edeling Gronen? s.&amp;amp;nbsp;o.)&lt;br /&gt;
* 1658: Anna Schulten, Curdt Schultens Frau, die Schultische&lt;br /&gt;
* 1658: Elisabeth Hempelmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiete am Dorfrand ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit von Canstein ist, dass hier drei [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] am Dorfrand liegen: &lt;br /&gt;
* Am nördlichen Dorfrand direkt an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Zur Agatha Straße&amp;#039;&amp;#039; liegt die nördliche Teilfläche vom [[Naturschutzgebiet Klebberg]]. Die westliche Teilfläche beginnt genau westlich vom Dorfrand an der L 870 Richtung Gut Forst. &lt;br /&gt;
* Am südlichen Dorfrand liegt direkt westlich der Straße &amp;#039;&amp;#039;Kleppwiese&amp;#039;&amp;#039; das [[Naturschutzgebiet An der Kleppwiese]]. Bei diesen beiden Naturschutzgebieten handelt es sich um [[Kalkmagerrasen]]. &lt;br /&gt;
* Östlich der Straße &amp;#039;&amp;#039;Kleppwiese&amp;#039;&amp;#039; liegt etwas zurück von der Straße das [[Naturschutzgebiet Auf der Eulenkirche]], ein [[Rotbuche]]nwald mit seltenen Pflanzenarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Marsberg]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Canstein zehn [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| [[Datei:DEU Canstein COA.svg|100px|Wappen der ehemaligen Gemeinde Canstein]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Silber ein schwarzer goldbewehrter und goldgekrönter schreitender Rabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rabe ist das Wappentier der Familie [[Rabe von Pappenheim]], die ab 1342 über Canstein herrschte. Die Gemeinde übernahm den Vogel in ihr Wappen. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 23. Mai 1960.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 140 ISBN 3-87793-017-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://canstein.de/index.html canstein.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Marsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4223617-4|VIAF=4738148269774905230003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Marsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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