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	<title>Canfranc - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Canfranc&amp;diff=870697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sm8ps: Historische Jahreszahl aus Mediendatei zur Bildlegende hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-02-20T13:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Historische Jahreszahl aus Mediendatei zur Bildlegende hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Spanien&lt;br /&gt;
 |nombre             = Canfranc&lt;br /&gt;
 |Bild               = WLM14ES - 31082013 135740 PIRINEO 19384 - .jpg&lt;br /&gt;
 |escudo             = Escudo de Canfranc.png&lt;br /&gt;
 |latitude           = 42.716667&lt;br /&gt;
 |longitude          = -0.5261&lt;br /&gt;
 |isoreg             = AR&lt;br /&gt;
 |ccaa               = {{ES-AR}}&lt;br /&gt;
 |provincia          = Huesca&lt;br /&gt;
 |comarca            = Jacetania&lt;br /&gt;
 |fundación          = &lt;br /&gt;
 |altitud            = &lt;br /&gt;
 |superficie         = &lt;br /&gt;
 |cp                 = 22880&lt;br /&gt;
 |cod_ine            = 22078&lt;br /&gt;
 |aeropuerto         = &lt;br /&gt;
 |predoling          = es&lt;br /&gt;
 |alcalde            = Fernando Sánchez Morales&lt;br /&gt;
 |dirección          = &lt;br /&gt;
 |web                = www.canfranc.com&lt;br /&gt;
 |mapa               = Karte Gemeinde Canfranc 2022.png&lt;br /&gt;
 |Kommunalschlüssel  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canfranc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Spanien|spanischer]] Ort in den [[Pyrenäen]] an der Grenze zu [[Frankreich]]. Es liegt im Tal des [[Aragón (Fluss)|Aragón]] südlich des [[Somport]]passes in der [[Provinz Huesca]] der [[Autonome Gemeinschaften Spaniens|Autonomen Gemeinschaft]] [[Aragonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Canfranc ist auch der Hauptort des gleichnamigen [[Municipio]] und besteht aus zwei Teilen: dem ursprünglichen Canfranc, auch Canfranc Pueblo oder Canfranc Quemado genannt, und dem vier Kilometer talaufwärts gelegenen größeren [[Bahnhof Canfranc|Canfranc Estación]]. Canfranc liegt am aragonesischen Zweig des [[Jakobsweg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Canfranc entstand im [[Mittelalter]] als Grenzstation. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Campus Francus (etwa: Freies Feld)&amp;#039;&amp;#039; soll es aufgrund der Aufgabe für seine Bewohner erhalten haben, den Weg für Reisende und [[Pilger]] stets frei von Hindernissen zu halten. Beim Brand von 1944 wurden die historischen Zeugnisse des Ortes weitgehend zerstört. Zu diesem Zeitpunkt war mit der Siedlung um den [[Bahnhof Canfranc]] schon das „neue“ Canfranc entstanden. Dessen Kernstück war der internationale Bahnhof. Zwar zeigte er sich bald als zu optimistisch geplant und wurde nach Einstellung der [[Bahnstrecke Pau–Canfranc|Bahnlinie in Richtung Pau]] nur noch sehr wenig genutzt, bescherte dem Ort aber bis heute eine bizarre Berühmtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entstehung des Ski- und Wandertourismus in den [[Pyrenäen]] erwachte der Ort wieder, die Skigebiete [[Astún]] und [[Candanchú]] werden von hier aus mit Bussen bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Einführung des [[EU-Binnenmarkt]]es versorgten die hiesigen Geschäfte französische Einkaufstouristen mit preiswerten [[Spirituosen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrtausendwende wurde der Somport-Straßentunnel eingeweiht, der parallel zum alten Eisenbahntunnel verläuft. Seit 2006 wird an der Restaurierung des Bahnhofs gearbeitet. Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs nach [[Pau]] durch die [[SNCF]] ist für das Jahr 2025 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Caroline Felix |url=https://www.francebleu.fr/infos/transports/ligne-bedous-canfranc-debut-des-travaux-a-horizon-2021-2022-1564925322 |titel=Ligne Bedous-Canfranc : début des travaux &amp;quot;à horizon 2021, pour une livraison en 2024-2025&amp;quot; |werk=France Bleu Nouvelle Aquitaine |hrsg= |datum=2019-08-04 |abruf=2020-12-16 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Canfranc war mit dem Bahnhof Canfranc Austragungsort der [[Berg- und Traillauf-Weltmeisterschaften 2025]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Canfranc Pueblo ===&lt;br /&gt;
==== Hospital de Santa Cristina ====&lt;br /&gt;
Unweit der Pfarrkirche in Dorfmitte befand sich ein im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegründetes Pilgerhospiz, dessen Reste nicht mehr zu besichtigen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Iglesia de la Trinidad ====&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Fotomotiv sind die Ruinen der Dreifaltigkeitskirche (Iglesia de la Trinidad) aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert am südlichen Ortsausgang. Erhalten geblieben sind vor allem das Presbyterium und die Renaissance-Fassade der Kapelle unter dem Turm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.canfranc.es/turismo_canfranc_pirineos.php?idRec=24 |titel=Iglesia de la Trinidad |hrsg=Ayuntamiento de Canfranc |abruf=2021-03-06 |sprache=ES}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Puente de los Peregrinos ====&lt;br /&gt;
Unweit der Dreifaltigkeitskirche ist eine sehr gut erhaltene alte Bogenbrücke zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.canfranc.es/turismo_canfranc_pirineos.php?idRec=55 |titel=Puente de los Peregrinos |hrsg=Ayuntamiento de Canfranc |abruf=2021-03-06 |sprache=ES}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Castillo de Canfranc ====&lt;br /&gt;
Oberhalb des Dorfes wurden in den Jahren 2004 bis 2007 Reste einer Burg aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tiburcio Spanoqui |Titel=Planta del castillo de Canfranc |Datum=1592 |Online=http://www.mcu.es/ccbae/es/consulta/registro.cmd?id=178768 |Abruf=2021-03-06 }}&amp;lt;!-- bei Nichtverfügbarkeit https://web.archive.org/web/20210307102201/http://www.mcu.es/ccbae/es/catalogo_imagenes/descargarImprimir.cmd?id=descarga_1444-1615112461554&amp;amp;multiple=false&amp;amp;idGrupo=1444 verlinken --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgegraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bau-arquitectura.com/proyecto/patrimonio/castillo-de-canfranc-obras-de-consolidacion-y-puesta-en-valor-de-las-ruinas-del-castillo-de-canfranc |titel=Obras de Consolidación y Puesta en Valor de las ruinas del Castillo de Canfranc |titelerg=Intervención en patrimonio |werk=Proyectos |hrsg=BAU estudio de arquitectura y urbanismo, S.L.P. |abruf=2021-03-06 |sprache=ES}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Canfranc Estación ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC07917.jpg|mini|Pfarrkirche Nuestra Señora del Pilar in Canfranc-Estación]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Torreta de Fusilería ====&lt;br /&gt;
Als im 19. Jahrhundert Frankreich eine neue Straße zum [[Somport]] baute, die zudem noch mit der Festung von Portalet gut zu verteidigen war, entschloss man sich auf spanischer Seite, neue Verteidigungsanlagen gegen eine mögliche französische Intervention zu errichten. Eine ist die südlich des Ortsausgang auf einem kleinen Felsvorsprung gelegene Torreta de Fusilería. Der von einem Graben umgebene Bau wirkt mittelalterlich. Auf vier Etagen bot er Platz für 25 Personen, neben einem Amtsraum gab es Küche, Krankenstube, Verlies und Brennholzlager.&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre sollte die Torreta dem Neubau der spanischen Bundesstraße N-330 weichen. Die Bürger des Ortes verhinderten den Abriss. Nach der anschließenden Rekonstruktion dient es als Museum und Informationszentrum für den Bau des Somport-Straßentunnels.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.canfranc.es/turismo_canfranc_pirineos.php?idRec=19 |titel=TURISMO Torreta de Fusileros |werk=canfranc.es |sprache=es |abruf=01.03.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Somport-Straßentunnel ====&lt;br /&gt;
Am Ortsausgang befindet sich der Eingang des [[Somport]]-Straßentunnels. Ab Anfang der 1990er Jahre wurde dieser Tunnel parallel zum alten Eisenbahntunnel als Verbindung zwischen Frankreich und Spanien gegraben. Er ist einer der sichersten [[Straßentunnel]] Europas. Wegen der anschließend schlechten Straßenverhältnisse auf französischer Seite soll er jedoch unterhalb des prognostizierten Verkehrsaufkommens genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Festung Col de Ladrones ====&lt;br /&gt;
Eine weitere Verteidigungsanlage, die im 18. Jahrhundert errichtet und um 1900 erneuert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Juan F. Esteban Lorente |Titel=Proceso Historico de Coll De Ladrones. De Felipe II a Alfonso XII y a la Segunda Guerra Mundial |Sammelwerk=Cuad. invest. hist. Brocar |Band=16 |Datum=1990 |Sprache=es |Seiten=195–206 |Online=https://publicaciones.unirioja.es/ojs/index.php/brocar/article/download/1810/1705 |Format=PDF |KBytes=1625 |Abruf=2021-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie liegt malerisch oberhalb des Ortes im Col de Ladrones und befindet sich in sehr schlechtem Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhof ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Estazión Internazional de Canfrán.jpg|mini|Teilansicht des Bahnhofs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RN592-113+129.JPG|mini|Regionalzüge im Bahnhof Canfranc Estación (1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Canfranc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Sehenswürdigkeit Canfrancs ist dessen Bahnhof, der als Teil der Bahnstrecken [[Bahnstrecke Pau–Canfranc|Pau–Canfranc]] und [[Bahnstrecke Saragossa–Canfranc|Saragossa–Canfranc]] geplant wurde. Der Bahnhof war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Hauptumschlagort für [[Raubgold]], das von [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Nazideutschland]] an Spanien und Portugal für kriegswichtige Rohstoffe wie [[Wolfram]] bezahlt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gudrun Eussner |url=https://frankfurter-erklaerung.de/2020/06/das-gold-von-canfranc/ |titel=El Oro de Canfranc: Portugal, Spanien und die Schweiz im Schein des Nazigoldes |datum=2020-06-08 |abruf=2024-03-20 |kommentar=Korrigierte Fassung des Originalartikels vom 22.&amp;amp;nbsp;September 2004 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201211080615/https://frankfurter-erklaerung.de/2020/06/das-gold-von-canfranc/ |archiv-datum=2020-12-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Démographie&lt;br /&gt;
| 1991=486&lt;br /&gt;
| 1996=509&lt;br /&gt;
| 2001=532&lt;br /&gt;
| 2004=564&lt;br /&gt;
| 2007=672&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Míllan Bravo Lozano: &amp;#039;&amp;#039;Praktischer Pilgerführer. Der Jakobsweg.&amp;#039;&amp;#039; Editorial Everest, Léon 1994, ISBN 84-241-3835-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Enciclopedia del Románico en Aragón: Huesca.&amp;#039;&amp;#039; [[Fundación Santa María la Real]] del Patrimonio Histórico, Band I (Jacetania), Aguilar del Campoo 2016, ISBN 978-84-15072-94-2, S.&amp;amp;nbsp;205–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.canfranc.com/ Die Website des Ortes]&lt;br /&gt;
* [http://www.canfranc.de/ Ein Fotoprojekt mit Bildern des Bahnhofs]&lt;br /&gt;
* [http://www.pirineodigital.com/noticias/2006/11/09/castillo-canfranc.htm Bericht über die Ausgrabungen der Burg in Canfranc] (spanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Camino Aragonés|[[Candanchú]] 4,5 km|Canfranc Pueblo 4 km}}&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Camino Aragonés|Canfranc Estacíon 4 km|[[Villanúa]] 4,5 km}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden in der Provinz Huesca}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4244656-9|VIAF=233781608}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Aragonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Canfranc| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jacetania]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Huesca)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sm8ps</name></author>
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