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	<title>Canal de Huningue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hozro: linkfix</title>
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		<updated>2025-10-05T07:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schifffahrtskanal&lt;br /&gt;
|NAME = Canal de Huningue&lt;br /&gt;
|BILD = Saint-Louis, Canal de Huningue.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Unterwasser der Schleuse Nr. 2 bei Saint-Louis&lt;br /&gt;
|ABKÜRZUNG = &lt;br /&gt;
|LAGE = [[Frankreich]], Region [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|GKZ = FR/A0--0102&lt;br /&gt;
|LÄNGE = 28 km&amp;lt;ref name=&amp;quot;Länge&amp;quot;&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 8.&amp;lt;br /&amp;gt;Das französische Gewässerinformationssystem [[SANDRE-Code|SANDRE]] zählt den &amp;#039;&amp;#039;Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Canal de Neuf-Brisach&amp;#039;&amp;#039;. Die dort angegebene Länge von 35 km ist die Gesamtlänge beider Kanäle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ERBAUT = 1810–1828&lt;br /&gt;
|AUSGEBAUT = 1961 &amp;lt;small&amp;gt;(teilweise)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STILLGELEGT =  1961 &amp;lt;small&amp;gt;(teilweise)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ZUGESCHÜTTET = &lt;br /&gt;
|WIEDERERÖFFNET =  &lt;br /&gt;
|KLASSE = Vb&lt;br /&gt;
|BEGINN = Abzweig vom [[Rhein]] bei [[Huningue]]&lt;br /&gt;
|SCHEITEL =&lt;br /&gt;
|ENDE = Mündung in den [[Rhein-Rhône-Kanal]] östlich von [[Mülhausen]]&lt;br /&gt;
|ABSTIEGSBAUWERKE = 5&lt;br /&gt;
|HÄFEN = Huningue, [[Kembs]]&lt;br /&gt;
|HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = &lt;br /&gt;
|ABZWEIGUNGEN KREUZUNGEN = &lt;br /&gt;
|HISTORISCHE VORLÄUFER = &lt;br /&gt;
|GENUTZTER FLUSS =&lt;br /&gt;
|HERAUSRAGENDE BAUWERKE = &lt;br /&gt;
|INFOZENTRUM MUSEUM = &lt;br /&gt;
|KILOMETRIERUNG = &lt;br /&gt;
|BERGFAHRT = &lt;br /&gt;
|ZUSTÄNDIGE BEHÖRDE = [[Voies navigables de France]]&lt;br /&gt;
|ANMERKUNGEN = Schiffbarer Abschnitt heute Teil des Rhein-Rhône-Kanals&lt;br /&gt;
|BILD1 = &lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|LISTE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Hüninger Zweigkanal&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Topographische Karte 1:25000 [https://ifl.wissensbank.com/qlinkdb/cat/ID=332284000 &amp;#039;&amp;#039;Blatt 8311 Lörrach&amp;#039;&amp;#039;], Ausgabe 1939 (Digitalisat bei der [[Geographische Zentralbibliothek|Geographischen Zentralbibliothek]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hüningen-Kanal&amp;#039;&amp;#039;) war ein 1828 fertiggestellter [[Kanal (Wasserbau)|Schifffahrtskanal]] in der französischen Region [[Grand Est]], der vom [[Rhein]] bei [[Huningue]] zum [[Rhein-Rhône-Kanal]] bei [[Mülhausen]] führte. 1961 wurde der Kanal zum Teil stillgelegt, der andere Teil wird heute zum Rhein-Rhône-Kanal gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Bau ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039; wurde zunächst als Speisekanal für die Versorgung des Rhein-Rhône-Kanals mit Rheinwasser geplant, da das zur [[Scheitelhaltung]] geleitete und das oberhalb von Mülhausen der [[Ill (Elsass)|Ill]] entnommene Wasser nicht ausreichte, um den Kanal bis [[Straßburg]] zu versorgen. Die bis 1805  ausgearbeitete Planung sah bereits den Bau eine Schifffahrtskanals vor. Huningue liegt nur wenige Kilometer von [[Basel]] entfernt, so dass ein ausreichendes Frachtaufkommen zu erwarten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 8–10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1810 aufgenommenen Bauarbeiten wurden 1814 unterbrochen, als der Osten Frankreichs während der [[Befreiungskriege]] von ausländischen Truppen besetzt wurde. Der nach Kriegsende wieder etablierten Monarchie fehlte das Geld zum Weiterbau des Kanals. 1821 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Compagnie du Canal Monsieur&amp;#039;&amp;#039; mit der Fertigstellung des Rhein-Rhône-Kanals und des Canal de Huningue beauftragt. Die private Gesellschaft stellte den Canal de Huningue zwischen 1823 und 1828 fertig.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 11–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Kanaltrasse steht unter einer dünnen Bodenschicht sehr grober [[Kies]] mit Korngrößen zwischen 15 und 20 Zentimeter an, so dass Probleme mit der Dichtigkeit des Kanalbetts zu erwarten waren. Man versuchte zunächst den Kanal durch [[Kolmation]] abzudichten, wozu schlamm- und schwebstoffreiches [[Hochwasser]] der Ill und später des Rheins eingeleitet wurde. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Es gelang nicht, den Kanal vollständig zu füllen, da das Wasser bereits nach 5 bis 6 Kilometer komplett versickert war. Später wurden besonders versickerungsanfällige Kanalabschnitte gezielt abgedichtet, beispielsweise durch das Auftragen von Lehmschichten. Die Abdichtungsarbeiten zogen sich bis 1832 hin. Bei Probeflutungen wurden Schleusen beschädigt; durch Dammbrüche kam es zu Überschwemmungen im Umfeld des Kanals.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 14–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Kanal zweigt südlich des Zentrums von [[Huningue]] vom Rhein ab {{Coordinate|NS=47.587578|EW=7.586103|type=waterbody|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Anfang Canal de Huningue}} und verläuft in generell nordwestlicher Richtung über [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]], [[Rosenau (Haut-Rhin)|Rosenau]], [[Kembs]] und [[Niffer]] bis zum Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Harthwald|Forêt domaniale de la Hardt Sud]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Wald schlägt die Kanaltrasse westliche Richtung ein und mündet nach insgesamt 28 Kilometer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Länge&amp;quot; /&amp;gt; in den [[Rhein-Rhône-Kanal]] {{Coordinate|NS=47.769278|EW=7.390971|type=waterbody|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Ende Canal de Huningue}}. Die Mündung wird als &amp;#039;&amp;#039;Ile-Napoléon&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet; anfänglich war sie ähnlich einem Kreisverkehr mit einem runden Bassin und einer Insel in der Mitte gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung hatte der Kanal vier Schleusen:&lt;br /&gt;
* Huningue (Nr. 1) {{Coordinate|NS=47.588774|EW=7.583948|type=landmark|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Canal de Huningue, Schleuse 1}}&lt;br /&gt;
* Blotzheim-la-Chaussée (Nr. 2) {{Coordinate|NS=47.619946|EW=7.54613|type=landmark|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Canal de Huningue, Schleuse 2}} Die Schleuse lag in dem Teil der [[Blotzheim]]er Gemarkung, der später an Saint-Louis abgetreten wurde.&lt;br /&gt;
* Rosenau (Nr. 3) {{Coordinate|NS=47.636699|EW=7.529781|type=landmark|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Canal de Huningue, Schleuse 3}}&lt;br /&gt;
* Loechlé (Nr. 4) {{Coordinate|NS=47.659021|EW=7.511278|type=landmark|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Canal de Huningue, Schleuse 4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau ==&lt;br /&gt;
1853 kaufte der Staat den Kanal von der privaten Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Compagnie du Canal Monsieur&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1863 und 1867 wurden Schleusen von 30,5 auf 34,5 Meter verlängert und damit auf die Länge der Schleusen des zuvor eröffneten [[Rhein-Marne-Kanal]]s gebracht. Zwischen 1912 und 1914 wurden Schleusen nochmals auf 38,5 Meter verlängert. Damit konnten die in Frankreich mittlerweile zur Norm gewordenen Schiffe der [[Péniche|Freycinet-Klasse]] geschleust werden. Bei der zweiten Ausbaumaßnahme wurde bei [[Hombourg]] eine fünfte Schleuse {{Coordinate|NS=47.758498|EW=7.479393|type=landmark|dim=2000|text=ICON0|region=FR-68|name=Canal de Huningue, Schleuse 5}} mit einer [[Fallhöhe (Wasserbau)|Fallhöhe]] von 0,5 Meter gebaut, um die in diesem Bereich hohe [[Strömungsgeschwindigkeit]] im Kanal herabzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Ausbaumaßnahmen blieb die oberste Schleuse in Huningue unverändert. Die Schleuse war nur bei Hochwasser des Rheins in Betrieb; bei normalen Wasserständen stand sie offen. Nach der Eröffnung des [[Schweizerische Rheinhäfen#Rheinhafen Kleinhüningen|Hafens Kleinhüningen]] in Basel wurde die Schleuse 1925 auf 38,5 Meter verlängert. Durch die Inbetriebnahme der [[Kraftwerk Kembs|Staustufe Kembs]] stieg der normale Wasserstand des Rheins, so dass in jedem Fall geschleust werden musste. Im Oktober 1933 wurde die Schleuse auf 180 Meter verlängert. Mit der außergewöhnlich langen Schleuse konnten auch die [[Schlepper (Schiffstyp)|Schlepper]], die die Frachtkähne über den Rhein zum Basler Hafen zogen, geschleust werden. Zudem konnten die Zollformalitäten an der [[Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz]] schneller und einfacher durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 23–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1929 wurde eine elektrische [[Treidelbahn]] in Betrieb genommen. Die Strömungsgeschwindigkeit im Kanal war mit 0,7 m/s auch nach dem Bau der fünften Schleuse sehr hoch, so dass beim [[Treideln]] 6 bis 8 statt der sonst üblichen 2 Pferde eingesetzt werden mussten. Die [[Treidellokomotive|Lokomotiven]] zogen leere Schiffe mit 7, beladene mit 4 km/h. Da es keine Ausweichen auf freier Strecke gab, wurden die Lokomotiven getauscht, wenn sich zwei Schiffe begegneten.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Vor 1932, dem Jahr der Fertigstellung der Staustufe Kembs, war der Rhein zwischen Straßburg und Basel nur sehr eingeschränkt schiffbar, so dass dem &amp;#039;&amp;#039;Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039; eine hohe Bedeutung bei der Anbindung der Region Basel an das Wasserstraßennetz zukam. Phasenweise war das Verkehrsaufkommen zehnmal so hoch wie auf dem südlichen Teil des Rhein-Rhône-Kanals von Mülhausen zur [[Saône]]. Während der Kanalhafen in Kembs bedeutungslos blieb, wurden im Hafen von Huningue erhebliche Frachtmengen umgeschlagen. Etwa 80 Prozent des Verkehrsaufkommen entfiel auf Kohle, die dann auf dem Landweg nach Basel transportiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 8, 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg konnte der Hafen in Huningue nicht mehr seine vorherige Bedeutung erlangen. Der Umschlag verlagerte sich auf die Huningue gegenüberliegende, zur Schweiz gehörende Rheinseite, wo 1922 das erste Hafenbecken des [[Schweizerische Rheinhäfen#Rheinhafen Kleinhüningen|Hafens Kleinhüningen]] fertiggestellt wurde. Im Mai 1923 wurde erstmals ein Frachtkahn von der Schleuse in Huningue über den Rhein zum Kleinhüninger Hafen geschleppt. In den folgenden Jahren wuchs der Verkehr stetig an; 1933 passierten 6.900 Schiffe mit 1.395.000 Tonnen Fracht die Schleuse.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 23 f, 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilstilllegung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pont du Bouc&amp;quot;, over the Canal du Rhône au Rhin. Département du Haut-Rhin , France. - panoramio.jpg|Ausgebauter Kanalabschnitt bei [[Rixheim]]&lt;br /&gt;
Bateau Astra (2009) vu depuis la tour de contrôle de la grande écluse.jpg|Tankschiff in der Schleuse Niffer&lt;br /&gt;
Écluse de Kembs-Niffer (Kembs).jpg|Schleuse Kembs-Niffer, Kontrollturm von [[Le Corbusier]]&lt;br /&gt;
Kembs, Canal de Huningue. Département du Haut-Rhin , France. - panoramio.jpg|Hafen und Klappbrücke, Kembs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1950er Jahre plante der französische Staat eine Neuordnung des Wasserstraßennetzes im Süden des [[Elsass]]. Zu dieser Zeit war der [[Rheinseitenkanal]] zwischen Basel und [[Breisach]] vollständig in Betrieb; die [[Kraftwerk Marckolsheim|Staustufe Marckolsheim]] im Bereich der sogenannten [[Rheinseitenkanal#Schlingenlösung|Schlingenlösung]] stand vor der Fertigstellung. Da die neue Wasserstraße parallel zum Rhein-Rhône-Kanal verlief, konnte der alte Kanal stillgelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Planungen sahen vor, zwischen Niffer und Kembs eine rund 600 Meter lange Verbindung zwischen dem Canal de Huningue und dem Rheinseitenkanal zu bauen. Zusammen mit dem 12 Kilometer langen nordwestlichen Teil des Canal de Huningue entstand eine Anbindung des südlichen Abschnitts des Rhein-Rhône-Kanals an den Rheinseitenkanal. Der südöstliche Teil des Canal de Huningue konnte für die Schifffahrt stillgelegt werden, da zwischen Mülhausen und Basel über die Verbindung bei Kembs/Niffer und den Rheinseitenkanal eine Wasserstraße mit weniger Schleusen zur Verfügung stand. Als Speisekanal blieb der stillgelegte Abschnitt erhalten, da er für die Wasserversorgung weiterhin notwendig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 26 f, 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Verbindung wurde die [[Schleuse Kembs-Niffer]] gebaut. Diese wurde mit 85 Meter Länge und 12 Meter Breite für [[Europaschiff]]e dimensioniert. Zwei Betriebsgebäude der Schleuse wurden vom Architekten [[Le Corbusier]] entworfen. Mit den Schleusenabmessungen konnten auf den Ingenieur [[René Koechlin]] zurückgehende Pläne der Stadt Mülhausen verwirklicht werden, die im Osten der Stadt einen Hafen mit Anschluss an den Rhein einrichten wollte. Hierfür wurde der Kanal zwischen Niffer und der Ile-Napoléon verbreitert und vertieft; die Schleuse bei Hombourg entfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 30, 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Schleuse wurde am 15. April 1961 vom damaligen Finanz- und Wirtschaftsministers [[Wilfrid Baumgartner]] eingeweiht. Am 1. Juli 1961 wurde die Schifffahrt zwischen Huningue und der neuen Verbindung eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Descombes, &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039;, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde nördlich der Schleuse Kembs-Niffer die &amp;#039;&amp;#039;Schleuse Niffer&amp;#039;&amp;#039; fertiggestellt, die mit 190 Meter Länge und 12 Meter Breite den Verkehr von [[Schubverband|Schubverbänden]] zum Hafen von Mülhausen ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vnf.fr/vnf/points-d-interetss/le-site-eclusier-de-niffer-2/ &amp;#039;&amp;#039;Le site éclusier de Niffer&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Voies navigables de France]] (Abgerufen am 6. Mai 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Im stillgelegten Teil des &amp;#039;&amp;#039;Canal de Huningue&amp;#039;&amp;#039; liegt der Freizeithafen Kembs, der von Niffer aus mit Sportbooten erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rosenau verläuft der Kanal durch das Naturschutzgebiet (Réserve naturelle) [[Petite Camargue Alsacienne]], das 1982 in den Rheinauen eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschnitte der [[EuroVelo]]-Route Atlantik – Schwarzes Meer (EV6) und der linksrheinische Teil des [[Rheinradweg (EV15)|Rheinradweges (EV15)]] führen am Kanal entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wildwasserpark Hüningen}}In der Stadt Huningue wurde von 1992 bis 1993 der brachliegende Hafen des Kanals zum künstlichen [[Wildwasserpaddeln|Wildwasserrevier]] &amp;#039;&amp;#039;Parc des Eaux Vives&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut. Dabei wurde das Kanalbett erheblich umgestaltet, ca. 50.000&amp;amp;nbsp;m³ Material bewegt und künstliche, teilweise variable Hindernisse in den Flusslauf eingebaut. Der durchschnittliche [[Wildwasserschwierigkeitsskala|Schwierigkeitsgrad]] liegt bei Stufe&amp;amp;nbsp;II, stellenweise (z.&amp;amp;nbsp;B. Eingangswelle) bei Stufe III. Parallel zum 350&amp;amp;nbsp;m langen [[Wildwasseranlage|Wildwasserkanal]] verläuft ein Kanal zurück bis zum Wehr, auf dem die Kanuten zurückpaddeln können und nur eine kurze Umtragestrecke haben. Betreiber des Wildwasserparks ist die Stadt Huningue.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140411000346/http://www.kajak-magazin.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=590:wildwasserkanal-hueningen&amp;amp;catid=66:frankreich&amp;amp;Itemid=144&amp;amp;lang=de &amp;#039;&amp;#039;Wildwasserkanal Hüningen – l’eau … la vie … un parc’&amp;#039;&amp;#039;] bei Kajak-Magazin (Archivierte Version vom 11. April 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Wildwasserpark Huningue&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Huningue parc des eaux vives 1.jpg&lt;br /&gt;
  Huningue parc des eaux vives 2.jpg&lt;br /&gt;
  Huningue parc des eaux vives 3.jpg&lt;br /&gt;
  Huningue parc des eaux vives 4.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* René Descombes: &amp;#039;&amp;#039;Notes sur le Canal de Huningue.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin. Société d&amp;#039;histoire et du Musée de la ville et du canton de Huningue.&amp;#039;&amp;#039; 11(1962), S. 8–43 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k97570447/f24.item Digitalisat] bei der [[Bibliothèque nationale de France]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanal in Grand Est|Huningue]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Rhein|KHuningue]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hozro</name></author>
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