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	<title>Camuns - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Val Lumnezia</title>
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		<updated>2025-10-21T04:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Val Lumnezia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Camuns&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = GW-GR-Camuns.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Camuns_2022.JPG&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Lumnezia&lt;br /&gt;
| PLZ = 7113&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.7036&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.1983&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1177&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 11.09&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 60&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 2000&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.lumnezia.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Camuns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Roh-sursilvan-Camuns.ogg|[kɐˈmʊns]}}) war bis 2002 eine [[politische Gemeinde]] im [[Val Lumnezia]] im [[schweiz]]erischen [[Kanton Graubünden]]. Camuns bildete 2002 bis 2012 mit [[Surcasti]], [[Tersnaus]] und [[Uors-Peiden]] die Gemeinde [[Suraua]] und ist seit 2013 Teil der Gemeinde Lumnezia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Camuns ArM.jpg|mini|links|Camuns in der Bildmitte. Rechts davon Runs, links Sutscheins, unten der Weiler Masauns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Camuns 2001.png|mini|295px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2002]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt isoliert zwischen zwei Bachtobeln im Val Lumnezia auf einer Sonnenterrasse hoch über der Talstrasse, die ins [[Valser Tal (Graubünden)|Valser Tal]] führt – rechtsseitig des Talflusses [[Glenner]]. Die Zufahrt zum Dorf erfolgt kurz nach Peiden-Bad auf einem Ausläufer des Pala da Tgiern. Das Ortsbild ist geprägt durch eine Aufspaltung in vier getrennte Weiler und eine [[Maiensäss]]landschaft, die mit vielen Stallbauten und Landwirtschaftsgebäuden durchsetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleingemeinde am rechtsseitigen Talhang im Val Lumnezia (Lugnez) war in früherer Zeit eine eigene alpine Bauerngemeinde, die selbstständig oder in Verbund mit den Nachbargemeinden vielfältige Strukturprobleme zu lösen hatte.&lt;br /&gt;
1999 wurden die bäuerlichen Betriebe und deren stark zersplitterten Landanteile mittels einer Gesamt[[melioration]] modernisiert.&lt;br /&gt;
Ab 2002 erfolgte eine regionale und politische Zusammenarbeit zusammen mit [[Surcasti]] und [[Tersnaus]] in der Fusionsgemeinde [[Suraua]]. Vor dieser Fusion bestand die Gemeinde Camuns aus den Weilern Masauns, Sutscheins, Camuns und Runs. Runs gehörte bis 1903 zusammen mit den Weilern Crestas und Caglia zu [[Uors]]. Nachbargemeinden waren [[Uors-Peiden]], [[Duvin]], [[St. Martin (Lugnez)|St. Martin]] und Tersnaus. Camuns ist heute eine [[Ortsteil|Fraktion]] der fusionierten Talgemeinde [[Lumnezia]], von wo aus sie heute politisch und administrativ verwaltet wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf war als Lehen des [[Bistum Chur|Bistums Chur]] im Besitz der [[Freiherren von Belmont]], die ihren Sitz auf der [[Burg Belmont]] bei [[Fidaz]] hatten. 1371, nach dem Tod des letzten Belmont, übernahmen die Freiherren von [[Freiherren von Sax#Sax-Misox|Sax-Misox]] bis 1478 das Gebiet als Lehen. 1538 kaufte sich Camuns von den bischöflichen Rechten los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Camuns bis 1528 zu [[Katholische Kirche Pleif|St.&amp;amp;nbsp;Vincenz in Pleif]] auf der gegenüber liegenden Talseite, dann zu [[Surcasti]]. Die Bewohner konnten am 1691 eine eigene Pfarrei errichten, die bis 1921 von [[Kapuziner]]n besorgt wurde. Sie waren im Namen der [[Gegenreformation]] in ganz Graubünden tätig. Erst 1934 übernahmen Weltgeistliche nach einer [[Vakanz]] von 13 Jahren die Pfarrei. Eine erste [[Katholische Pfarrkirche Camuns|katholische Pfarrkirche]] war 1597 erbaut worden. 1697 bis 1701 wurde die heutige noch bestehende Pfarrkirche auf den Grundmauern des Vorgängerbaus neu aufgebaut und wurde 1704 [[Antonius der Große|Antonius Abt]] und dem Evangelisten [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] geweiht. Die Wand- und Deckengemälde stammen von Johann Jakob Riegg aus dem Jahre 1698. Die nach 1805 abgegangenen Höfe Crestas {{Coordinate|NS=46.698261|EW=9.188677|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Crestas}} und Caglia {{Coordinate|NS=46.700082|EW=9.190690|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Caglia}} gehörten wie Runs {{Coordinate|NS=46.700020|EW=9.193067|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Runs}} zu [[Uors]], waren aber in Camuns kirchgenössig. 1538 Auskauf der bischöflichen Rechte. Bis 1851 pflegte Camuns eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] mit [[Peiden]] und [[Cumbel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die finanzschwache Bergbauerngemeinde war stark von der Abwanderung betroffen. Seit 1970 führt Camuns eine Schul-, Kultur- und Kultusgemeinschaft mit [[Uors-Peiden]], [[Tersnaus]] und Surcasti. Durch die Anbindung der politischen Gemeinde seit 2013 an die Talgemeinde Lumnezia mit Verwaltungssitz in [[Vella GR|Vella]] erhofft man sich neue Impulse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Lumnezia#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lumnezia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1941|| 1990|| 2000&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 77|| 128|| 45|| 60&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
Vom Berg &amp;#039;&amp;#039;Pala da Tgiern&amp;#039;&amp;#039; oberhalb von Camuns geht im Frühjahr häufig nach schneereichen Wintern in der Wildschlucht Val da Camuns eine [[Lawine]] nieder. Historisch aufgezeichnet begrub eine solche am 1. März 1730 eine Mutter mit ihrem Kind, ein Haus und einen Stall. Ein Lawinenwarnsystem beobachtet heute die Situation und sichert die Talstrasse von Ilanz nach Vals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 verbindet eine [[Hängebrücke Val da Tersnaus|Fussgänger-Hängebrücke]] über das Val da Tersnaus Camuns mit dem Nachbardorf Tersnaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Lumnezia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden&amp;#039;&amp;#039;, Band IV. Birkhäuser Verlag, Basel 1942.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1450|Camuns|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016}}&lt;br /&gt;
* Duri Blumenthal u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kulturführer Val Lumnezia und Vals.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Lumnezia/Vella 2000, S. 213f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lumnezia.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Lumnezia]&lt;br /&gt;
* [https://www.surselva.info/Ferienregionen/Lumnezia Val Lumnezia] auf surselva.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1450|Camuns|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4603070-0|VIAF=246287811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Val Lumnezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lumnezia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
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