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	<title>Campill - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 4. September 2025 um 09:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:San Martin de Tor - Lungiarü.jpg|miniatur|Lungiarü]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Campill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (selten auch &amp;#039;&amp;#039;Kampill&amp;#039;&amp;#039;, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lungiarü&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Longiarù&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[St. Martin in Thurn]] im [[Campilltal]] in [[Südtirol]] bzw. [[Ladinien]] auf 1400 m Höhe unterhalb des [[Peitlerkofel]]s am Rand des [[Naturpark Puez-Geisler|Naturparks Puez-Geisler]].&amp;lt;ref&amp;gt;„Longiariü“, Franz Hieronymus Riedl: &amp;#039;&amp;#039;Durch Enneberg und Buchenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ladinien – Land und Volk in den Dolomiten.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch des Südtiroler Kulturinstitutes 1963/64. Bozen 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde.stmartininthurn.bz.it/de/Dorfleben/Wissenswertes/Geschichte/Campill St. Martin in Thurn: Campill]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fraktion war ursprünglich eine selbstständige Gemeinde, die bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum [[Gerichtsbezirk Enneberg]] gehörte. 1928 wurde Campill der Gemeinde St. Martin in Thurn zugeschlagen. In Campill wird überwiegend Ladinisch gesprochen, aber auch Deutsch und Italienisch, die Landessprachen Südtirols. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde Campill nach [[Matsch (Mals)|Matsch]] zum zweiten Südtiroler [[Bergsteigerdörfer|Bergsteigerdorf]] der internationalen Alpenvereinsinitiative.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bergsteigerdoerfer.org/2100-0-Bergsteigerdorf-Lungiarue.html|titel=Bergsteigerdorf Lungariü|hrsg=[[Bergsteigerdörfer]]|datum=|zugriff=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Campill gibt es eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] für die ladinische Sprachgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Campil&amp;#039;&amp;#039; (ausgesprochen &amp;#039;&amp;#039;Ciampeil&amp;#039;&amp;#039;) geht auf das Jahr 1312 zurück. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Lung-a-ru - Lungiarü&amp;#039;&amp;#039; erscheint erst im Jahre 1831 in Urkunden, wurde möglicherweise aber schon vorher verwendet. Landwirtschaft und Viehzucht (Rinder, Schafe, Pferde) mit Weidemöglichkeiten auf Tal- und Bergwiesen und Almen und der Holzhandel waren bis vor einigen Jahrzehnten die Erwerbsquelle der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche der hl. Lucia ==&lt;br /&gt;
1371 wird eine [[Jodok (Heiliger)|Jodokus]]-Kapelle erwähnt. 1488 wurde infolge einer Überschwemmung der Ort samt Kirche zerstört, die im spätgotischen Stil neu errichtet wurde. Die jetzige Kirche stammt aus den Jahren 1865/67  mit Gemälden von Francësch Rudiferia. Im Hochaltarbild von [[Franz Xaver Pernlochner]] erscheint die hl. Agnes der hl. Lucia, Schutzpatronin der Kirche, und der hl. Agata. Der linke Seitenaltar zeigt den hl. Jodokus als Jäger mit Hund, der rechte den Tod des hl. Josef. 1972 wurde die Kirche renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mühlental ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Val di morins.jpg|miniatur|Mühlental 2023]]&lt;br /&gt;
Das „Mühlental“, ladinisch „Val di Morins“, zwischen den Weilern, ladinisch „Viles“, Seres und Miscì am Seresbach mit einem Ensemble aus ursprünglich acht historischen restaurierten hölzernen Wassermühlen mit Holzkanälen, ist eine Sehenswürdigkeit entlang des rund eineinhalb Kilometer langen Besichtigungsweg des Dorfes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.alta-badia.org/de/highlights/sehenswuerdigkeiten/muehlental-in-campill/ | titel=Mühlental in Campill | werk=altabadia.it | zugriff=2024-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mühlen sind bereits in einer Federzeichnung von 1580 im Bischöfliches Archiv Brixen nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tecneum.eu/images/ciclabili/campill-muehlental.pdf Campill Mühlental]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die älteste der mit [[Schindeldach|Schindeldächern]] errichteten Mühlen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die [[Schöpfrad|Schöpfräder]] mit einem Durchmesser zwischen 2,20 und 3 Metern wurden auf der Traufseite überdacht und durch Wasser aus einem eigens angelegten Holzkanal angetrieben. Mit den Mühlen wurde zur Unabhängigkeit der Bauern angebauter Roggen, Gerste und Hafer bis in die 1970er Jahre gemahlen. Die ersten vier Mühlen gehören den Höfen von Seres, die anderen zu den Höfen von Misci. Nur nach der Ernte im Herbst gingen die Mühlen in Betrieb bis das Korn gemahlen war. Solange wohnte der Eigentümer in der Mühle, während die Mühlsteine ohne Unterbrechung arbeiteten. Das Wasser fließt durch den Holzkanal auf das Rad, das über den Wellbaum das Kammrad mit seitlichen Zähnen antreibt, die in den Ritzeln mit Triebstöcken eingreifen. Die Ritzelwelle führt durch ein Loch des unteren feststehenden Mühlsteins hindurch zum oberen beweglichen mahlenden Mühlstein. Je nachdem der mahlende Stein abgesenkt wird, wird das Getreide gröber oder feiner gemahlen. Als die Mühlen nicht mehr eingesetzt wurden, verfielen sie zunächst. Durch einen Murabgang am 17. Juni 2024 nach anhaltenden Regenfällen wurden aus einem ca. 4 ha großen Gebiet in einem Seitental vom Val di Morins/Mühlental 300.000 m³ Schlammmaterial durch das Dorf geschoben und eine Mühle weggerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alpenverein.it/unwetterschaeden-in-lungiarue/ Unwetterschäden in Lungiarü] alpenverein.it&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seres und Miscì ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Misci (Lungiarü).jpg|miniatur|Miscì 2017]]&lt;br /&gt;
Seres und Miscì gehören zu den charakteristischsten bäuerlichen Siedlungen des [[Gadertal]]s. Von außen sind nur die Dächer der wie eine Wagenburg angelegten Weiler zu sehen. Brunnen und Backofen befanden sich in der Dorfmitte.Typisch für die Weiler sind die &amp;#039;&amp;#039;Favas&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne baumhohe Trockengestelle, auf denen Getreide und Stangenbohnen zum Trocknen aufgehängt wurden. Unterhalb von Miscì am Eingang des Antersasc-Tales befindet sich in einem Lärchenwald ein freigelegter Kalkbrennofen (ladinisch &amp;#039;&amp;#039;Cialciara&amp;#039;&amp;#039;), von denen es in Campill vermutlich acht bis neun Stück gab, die in der Nähe des Brennholzes in den Wäldern bis zu 5 Meter hoch aufgemauert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Cassian Dapoz]] (1874–1946), Maler und Restaurator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lungiarü|Campill}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Val di morins|Val di morins}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde.stmartininthurn.bz.it/de/Dorfleben/Wissenswertes/Geschichte/Campill Gemeinde St. Martin in Thurn: Campill]&lt;br /&gt;
* [https://www.bergsteigerdoerfer.org/2100-0-Bergsteigerdorf-Lungiarue.html Bergsteigerdorf Lungiarü]&lt;br /&gt;
* [https://www.osttirol-heute.at/chronik/die-muehlen-von-lungiarue/ Bergsteigerdorf Campill in St. Martin in Thurn: Die Mühlen von Lungiarü] osttirol-heute.at&lt;br /&gt;
* [https://www.sanvigilio.com/sanvigilio/Planen%20und%20Buchen/Katalogservice/CARTINARODADLESVILES_2020-2.pdf Rundgang Roda dles Viles] sanvigilio.com&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/berge/wandern/wandern-muehlen-weiler-lungiarue-campill-favas-100.html Der Mühlen-Weiler-Wanderweg von Lungiarü. Unterwegs zwischen Favas und historischen Kornmühlen] br.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.641216 |EW=11.862762 |type=city |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in St. Martin in Thurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Südtirol)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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